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Oder doch nicht?Warum wir Bergsteiger so sind, wie wir sindBergführerserie: behelfsmäßige Kameradenrettung bei Vorsteigersturz im ÜberhangFree Solos: Sinnlose Heldenspiele?Laura Tiefenthaler: „Wir sollten Solo-Begehungen ignorieren statt feiern“„Women’s first ascents nerven, weil es sich wie eine Abwertung anfühlt“Colin Haley: „Ich hatte dem Rope Solo abgeschworen“Rope-Solo: Die Seiltechnik von Simon GietlFree Solo: Ultima Ratio oder der ganz normale Wahnsinn?Lead Rope Solo: Gesichertes Freiklettern ohne Sicherungspartner:inbergsönlichkeit: Laura TiefenthalerSAC-Bergnotfallstatistik 2025: Mehr Rettungen, weniger Todesfälle„Solo“: bergundsteigen #134 ist da!Wintertrilogie am Piz Palü: 3 Nordwandpfeiler an einem Tag Bergunfälle: Über Eigenverantwortung und Einzelfälle2025/ 26: Ein außergewöhnlicher Winter?Notbiwak: Das Wichtigste im ErnstfallLawine: Nassschneezyklen im Frühjahr How-To: Toprope-Solo-Halsband und geräteseitige VerdrehsicherungKinder & Bergausrüstung: Die richtige Ausrüstung findenBergsteigen mit Kindern: Chancen und GrenzenZwischen Erfolg und Bodenständigkeit: Babsi Zangerl im InterviewWo Gleichberechtigung aufhört: Muttersein und BergsteigenSexismus in den Bergen: Veraltete Denkmuster und GrenzverletzungenEisstabilität besser beurteilen: Die Ice Selection MethodEiskletterunfall: Beinahe-Absturz beim „Rope Solo“Sieg für Cochamó: Chiles Granit-Paradies geschütztPowder: Gefahrenzeichen von Triebschnee im Gelände wahrnehmen und erkennenSchneebrettlawinen: Bruchmechanik der SchwachschichtDer „Arlbergeffekt“: Mehr Spuren = weniger Lawinengefahr?LVS- und Störquellen-Check in geführten Gruppen: So geht’sFrühwinter & Lawinengefahr: Was man beachten sollte Verhauer: Lehren aus dem Lawinenabgang auf der NordketteMarkus Hofbauer: Eisklettern nach einem schweren UnfallLehren aus Kanadas verheerendstem LawinenunglückSchweizer Lawinenwinter 1951: So kam es zur KatastropheRegen im Hochwinter: Risiken für die SchneedeckeLVS-Ausrüstung: Ab wann muss ich mein LVS-Gerät austauschen?Kälteschutz durch Genvariante: Manche frieren andersLawinen sind für Gletscher entscheidendStefan Kosz: „Bergführen sollte nichts mit Heroik zu tun haben“Kochen unter Extrembedingungen: 4 Kochsysteme im Vergleich„Kinder“: bergundsteigen #133 ist da!Seilaufstiegstechnik: Seilgeräte, Schlingen und Klemmknoten, RücklaufsperrenLVS Geräte Test: Update 2025/26White Risk App: Lawinen melden leicht gemachtKletterseil in die Waschmaschine – ja oder nein?Wann wird der Altschnee zum Altschneeproblem?Sport und Leidenschaft: Alpinismus-Chronik 2024LARA: Local Avalanche Risk AssessmentAbsturz & Kälte: Die unterschätzten Gefahren des WintersVerhauer am Ortler: Die Kunst der Kommunikation„Free Solo“ und warum man nicht darüber schweigen kannKletterunfall: Lebensgefahr in der Marmolada-SüdwandSchnittfestigkeit der neuen BergseileMüll am Gletscher: gekommen, um zu bleiben!Risiken im Lawinenhang mit Munter, Snowcard und Skitourenguru: Same, same but different!UHMW-PE-Rucksäcke: Wenn Weiß das neue Schwarz istRessource Fels: Fürs Ego oder für alle?Warum wir Bergsteiger so sind, wie wir sindRisiko beim Bergsteigen: Von Felsklippen und anderen Unsicherheiten#alpinhacks: Abseil-Looping (Partnercheck beim Abseilen)Dämpfung adé: Barfußschuhe am Berg„Verzicht“: bergundsteigen #132 ist da!Speed-Versuch am Mount Everest: Gelingt Tyler Andrews der Rekord ohne Sauerstoff?Gewichtsausgleich beim Klettern: 5 Bremsassistenten im PraxistestDie Rega: Luftrettung in den AlpenKind statt Gipfel: Wenn die Berge warten müssenSelbstsicherungsgeräte: (Beinahe-)Unfälle und was wir daraus lernen könnenKletterroute vor Gericht: Wem gehört der Fels?Huber und Gietl eröffnen APassionata (9+), HeiligkreuzkofelHow-To: Assistiertes AbseilenVerhauer: Ungesichert in der WandJonas Schild gelingt Joy Division (8b) im Val di MelloHaftung bei Vereinstouren: Wer trägt die Verantwortung? Erstbegehung am Jirishanca, Peru: Gietl, Arnold und Huber eröffnen neue Route „Kolibri“Verhauer: Spaltensturz am Nesthorn NordwestpfeilerTrad-Klettern: Moderne Sicherungsmittel und Best PracticesSonnenschein-Anxiety, wie bitte?#alpinhacks: Der Stuflesser-KnotenMentale Gesundheit: So stärkt Bergsport die PsycheAlex Honnold: „Die Mondlandung des Free-Solo-Kletterns“FOMO: Haben Profis wie Babsi Zangerl & Co. Angst, etwas zu verpassen?Paul-Preuss-Preis 2025 an Babara Zangerl Klettern im Einklang mit dem Zyklus#alpinhacks: Abbauen ohne AbsturzDünn um jeden Preis: Die Schattenseiten des KletternsVogelschutz und Klettern – geht das?Lawinenunglück: Die ersten 10 Minuten zählenbergundsteigen #131 ist da!Steigeisen-Technik: Auf die Zacken, fertig, los!FOMO, Social Media & AlpinismusBlitzaktivität in den Alpen steigt deutlich durch Klimaerhitzung„Handy App führt Bergsteiger in den Tod“Brechen die Berge durch den Klimawandel auseinander?Kurzschluss 2.0: „Gehen am kurzen Seil“ in der Südtiroler BergführerausbildungHow do mountaineers tick? What psychology revealsBergführerserie: behelfsmäßige Kameradenrettung bei Nachsteigersturz im Quergang#alpinhacks: Abseilen mit Hilfsleinen (Rad Line & Co)Schneearm und Altschneeprobleme: Der Schweizer Winter 24/25Zahl der Alpintoten gestiegen: Alpinunfälle in Österreich 2024Wenn Berglust zur Bergsucht wirdGleitschneelawinen: Die großen Unbekanntenbergundsteigen #130 ist da!Ski & Zug: „Ein Rückflug hätte die ganze Reise zerstört“Schweizer Bergunfallstatisik 2024: Mehr Tote bei SkitourenUnter 3%: Den Bergführern fehlen die FrauenRoutensanierung: Ein Gremium gegen die Anarchie?Kolumne: GrundsätzlichNeutour Punta Pioda Nordwand „Luce e Tenebre“ (M8/A3/700m)bergsönlichkeit: Michael LarcherRückruf: Black Diamond Vision KlettergurtVerhauer Eisklettern: Rausgelüpft beim NachstiegssturzSkitour: Die Kunst der guten AufstiegsspurTourenbindungen: Was ist der Z-Wert?Wie entsteht eine Lawinenvorhersage? Teil 3/3: Die GefahrenstufeARVA NEO BT PRO: Freiwilliger RückrufAufruf zur Überprüfung: Klettersteigset: Edelrid Cable Comfort Tri#alpinhacks: Tyrolean Wrap mit der RettungsdeckeFilmkritik: Wanda Rutkiewicz und der Preis der HöchstleistungSpitzkehre?! Ich versteh’ nur Bahnhof!!!SNOBS: Die Community als Teil der Lawinenwarnungbergundsteigen #129 ist da!Lawinenzeit: Ein tödliches PhänomenWie entsteht eine Lawinenvorhersage? Teil 2/3: Die Beurteilung der GefahrenWas gibt es Neues am LVS-Markt im Winter 2024/25?Wie entsteht der Lawinenlagebericht? Teil 1/3: Die DatengrundlageGeführte Bergtouren gefährdet? 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Der (Sport)Soldat in der SpeedwallKlimawandel: die 5 alpinen Gefahren der ZukunftSeilrisse von dynamischen Kletterseilen: Das letzte ungelöste Problem?Katharina Hartmuth: Neuer Ultratrail-Rekord beim TORXOvertourism an den höchsten Bergen Ost-Asiensbergundsteigen #128 ist da!Olympia-Rückblick: Die Kunst des KletternsBohrhaken: Sichere Sache?Die Bohr-Maschinen: 5 legendäre Routen-ErschließerKlettern mit Behinderung: Inklusion auch andersrumDie 18 höchsten Abstürze, die bisher überlebt wurdenDialog: Kletterseil und Säureverhauer: Glück hoch 2 am Schrötterhorn5 historische Klemmkeile (und wer sie entwickelt hat)Lebensversicherung: Dynamische KletterseileJa muss das denn sein?Doping am Berg?Die Rettungsdecke als UV-Schutzbergundsteigen #127 ist da!Solenne Piret: Mit einer Paraclimbing – Weltmeisterin im GesprächAngelino Zeller: Mit einem Paraclimbing – Weltmeister im GesprächIn 7h:25min auf den Mont Blanc: Interview mit Hillary GeraldiOndra/Schubert: «Ziel ist es, die eigene Marke zu verkaufen»Getestet: Die neuen Sicherungsgeräte PINCH & NEOXBergwacht Bayern Wintersaison 23/24: Viele Pisteneinsätze und kuriose Geschichten«Heute ist weniger Ego im Spiel» Adam Ondra & Jakob Schubert im InterviewOndra/Schubert: «Andere Projekte sind nie zu einem Albtraum geworden»bergsönlichkeit: Peter LechnerFehler beim Abseilen: 20 TippsNotruf am Berg: 4 Szenarios#alpinhacks: Kletterschuh abgestürzt?Gleitschneelawinen: Das große Problem im Winter 2024Heiße Karten: Gefahren und Chancen von HeatmapsAI in der Lawinen-RisikobeurteilungWelche Halbseile in Dreierseilschaft?Bouldern in der Stadt: Eine Hommage an Probleme im BetonÖsterreichische Bergunfallstatistik Winter 23/24: Instabile Verhältnisse und mehr VerunfallteDavid Lama: Erinnerungen zum 5. 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Teil 2 be FASTNofall Alpin (7/9): neurologisches ProblemNotfall Alpin (5/9): Kritische Blutung z.B. nach einem SpaltensturzNotfall Alpin (4/9): Erste Hilfe nach einer Lawinenverschüttung – Time is brain!Notfall Alpin (3/9): Einsatz des AEDs durch Notfallzeugen am BergLawinenkunde: Der Mensch ist SchuldNotfall Alpin (2/9): Atmung und KreislaufHauptsache Widerstand? 3 Seilbremsen im PraxistestNotfall Alpin (1/9): die ersten 5 MinutenWeniger Tote, mehr Verletzte: Alpinunfälle in Österreich 2023Hunde in Bergnot: Gibt es einen Anspruch auf Tierrettung?Frauen in den Bergen aus medizinischer Sicht: Tipps für BergsteigerinnenStörquellen bei der LVS-Suche: Wie Smartphones und Co. unsere Sicherheit beeinflussenGescheiter(t)? 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Berge zu uns sprechen könnten, was würden sie sagen?Und Friede auf Bergen: 20 Jahre Tirol DeklarationHitzeschäden am Berg: Was tun?Billi Bierling und die 8.000er-GipfelVideo: Der 1970er-Weltrekord für Skiabfahrten auf 7.492 Meter HöheVerhauer: Vom Einsteigen in eine falsche Route3x Abschlussexpedition: Junge Alpinisten, Exped-Kader & SAC Frauen-ExpeditionsteamNEOX: Neues Sicherungsgerät von PetzlRealistischere Bewertung: Überarbeitung der SAC-WanderskalaKommerzielles Höhenbergsteigen: 4 Fragen an …7h 25min: Neuer Rekord am Mont BlancIst das GriGri-Problem wirklich so groß?Numerische Wetterprognose: Sicherheitsgewinn im Bergsport?30 Jahre Outdoorindustrie: „Unser Modell wird nicht überleben“Klettern mit mobilen Sicherungen: Wie verlässlich sind Friends?8.000er-Alpintourismus, Harila und die fehlende Stil-DiskussionHochtourismus: 30 Jahre kommerzielles Höhenbergsteigen in NepalSchäli, Gietl und Maynadier gelingt Erstbegehung am Meru PeakAlle 8.000er: Kristin Harila im InterviewMenschen – Massen – Mount Everest: 30 Jahre Höhentourismus im HimalayaBergsteigen in Zeiten der Klimakrise: Prof. Georg Kaser im InterviewBergsturz, Steinschlag und Co.: Wie gefährlich sind sie?Verhauer: Schicksalsseilschaft – wann ausbinden?Verhauer: Partnercheck sonst Partner (fast) wegAlarmmeldung „Kreislauf“ – Traubenzucker oder Defi?Drei Tage in Gletscherspalte: Rettungsaktion im HimalayaDie 7 häufigsten KletterverletzungenKarabinerbruch durch ZusatzsystemTag der offenen Tür 2023 am SLFRückruf: Wild Country Superlight RocksSpace Blanket: 6 Einsatzmöglichkeiten der RettungsdeckeHöhenbergsteiger Noel Hanna tödlich verunglücktNeuer Job: Sachbearbeiter*in SicherheitsforschungNachwuchsalpinisten: Balanceakt zwischen Bremsen und FördernProzessionsspinner: Feine Haare, heftige Reaktion Expeditionskader: „Es gibt mehr als Plastikklettern“Verhauer: LängsspaltensturzKolumne: Flugscham bei Alpinisten?Schweizer Bergunfallstatistik 2022: Weniger tödliche Unfällebergundsteigen #122 ist da!Freiwillige Rückrufaktion: 2023 Recon LT LVS-GerätSchön und gefährlich: Wie entstehen Wechten?Posttraumatische Belastungsstörung im alpinen Rettungsdienst„Hall of Fame“ – Die anspruchsvollste alpine Mixed-Route der Welt?#alpinhack: selfmade-Seilhalter für Mehrseillängen4x Alpinklettern: Der Reiz der VielfaltFree and High: Wo liegt die Zukunft des Spitzen-Alpinismus?Simon Gietl: Winter-Soloüberschreitung der GeislerspitzenDer Bergsportkommentar: Hilfe bei rechtlichen Fragestellungen rund um den Bergsportbergundsteigen BergmedienWisdom of Crowds: Senkt eine Gruppe das Lawinenrisiko?Citizen Scientists: Saharastaub & die SchneedeckeSchmelzumwandlung: Was passiert mit den Schneekristallen im Frühjahr?Verhauer Eisklettern: Kollaps einer EissäuleSüdtiroler Stand: Erwin Steiner im InterviewDas Auslösen einer Lawine und seine strafrechtlichen Folgen„Achtung Lawinen!“ – Was ist neu im Faltblatt?Winter 22/23: Was gibt es Neues bei den Lawinenlageberichten?Was wir von Albert Wenk über die Entwicklung der Bergsport-Ausrüstung lernen könnenAngewandte Rangdynamik: Über die Gruppendynamik am BergTrauerseminar: Wenn ein nahestehender Mensch in den Bergen verunglückt ist Schneebeobachtung: WMO ernennt das SLF zum KompetenzzentrumKältekunde: Über Erfrierungen am BergIch gehʼ mit meiner Laterne: Über Nachtskitourenpro & contra: NachtskitourenLawinenwarner: Fabianos Blick in die Schneedecke von morgen8 Fakten über die KälteHow to Bigwall (2/3): Richtig Haulenbergundsteigen #121 ist da!Schweiz: Neue Unterteilung der Gefahrenstufen im Lawinenbulletin mit + und –Grönland: Abschluss-Expedition DAV ExpedkaderJorg Verhoeven: Über Klettern & psychische ProblemeEinfach-, Zwillings- & Halbseile: Welches Seil wofür?Staatsanwaltschaft warnt vor gebrauchten Lawinenrucksäcken, Mammut kontertSeil verkürzen: 7 Methoden im VergleichPeru: Alpine Erstbegehungen in San Marcos und KreinSail & Climb: Frauen-Erstbegehung „Via Sedna“ auf GrönlandExpeditionsbericht: Die Jungen Alpinisten im Inshincatal, 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Oder einfach keine gute Idee?Wieder nichts gelernt!Notfall Alpin (11/13): Pandemie – quo vadis? Teil 1Notfall Alpin (11/13): Pandemie – quo vadis? 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R.A.G.N.A.R.

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Base giuridica

Il fatto che dei sentieri vengano chiusi è dovuto alla cosiddetta “Responsabilitàdel gestore del sentiero”, che in Austria è regolamentata nell’Art. 1319a del Codice civile austriaco. Questo obbliga il gestore di un sentiero (ad es. una sezione del Club alpinoo un Consorzio turistico) a garantire che il sentiero sia in buone condizioni.

La chiusura di un sentiero è quindi una misura che un gestore del sentiero è obbligato a prendere se il sentiero si trova in condizioni difettose. Di norma, viene sempre imposto quando vi sono dubbi sul buono stato o sulla sicurezza di un sentiero. Da un lato dunque un gestore ha l’obbligo di chiudere il sentiero, dall’altro un escursionista può anche ignorare il divieto. Tuttavia, egli deve essere consapevole che si tratta di una sua responsabilità e che non può chiedere il risarcimento dei danni nel caso in cui succeda qualcosa (ad es. a causa di frane o del crollo di un ponte)!

Base legislativa

Ai sensi dell’Art. 1319a del Codice civile austriaco, in Austria si applica la “Responsabilità del gestore del sentiero”

Cambiamenti nell’ambiente naturale e nella società

Sono molteplici le cause dell’aumento del numero di sentieri chiusi in montagna: da un lato, sono percepibili i cambiamenti nell’ambiente naturale, i cui effetti si notano in particolare attraverso precipitazioni abbondanti più frequenti, lo scioglimento del permafrost e dei ghiacciai in alta montagna. Dall’altro, aumentano i timori anche dei gestori dei sentieri di essere responsabili, non da ultimo a causa di un’esistente, o per lo meno sentita, mentalità dell’assicurazione “casco totale” o di una mancanza di volontà di assumersi la propria responsabilitàdimostrata dagli utenti dei sentieri. Il fatto che la maggior parte degli “utenti della natura” disponga di un’assicurazione della tutela legale oltre a un’assicurazione contro gli infortuni comporta anche un aumento delle querele.

Obblighi del gestore del sentiero

Affinché il gestore del sentiero possa adempiere ai suoi doveri in maniera adeguata, di solito è sufficiente che una volta all’anno controlli tramite ispezione un sentiero in montagna. Durante queste ispezioni, la segnaletica, se necessario, viene rinnovata, gli impianti (ponti, ringhiere, funi di sostegno, …) vengono controllati, il sentiero stesso viene sistemato ovvero vengono rimosse le fonti di pericolo evidenti.

Da decenni si riscontrano buoni risultati dal momento chei gestori deisentieri agiscono con la loro competenza alpina e con il “buon senso”. I dati relativi al numero di incidenti dimostrano che questa pratica è davvero molto mirata ed efficace: infatti gli incidenti alpini che possono essere ricondotti allo stato difettoso di un sentiero sono una rarità assoluta. Anche i timori esagerati di essere responsabili, manifestati dai gestori dei sentieri, sono infondati poiché dovrebbero sussistere dolo o grave negligenza in una valutazione legale per rendere effettiva taleresponsabilità. Per fornire il miglior supporto possibile al personale addetto alla manutenzione dei sentieri nell’importante lavoro sull’infrastruttura alpina, i Club alpini offrono regolarmente corsi di formazione per poter acquisire familiarità con i criteri di diligenza e imparare le basi tecniche necessarie per il lavoro.

Una valutazione e una sicurezza più dettagliata dei sentieri escursionistici e alpini rispetto a quanto fatto finora non è necessaria né dal punto di vista giuridico, né tecnico, némirato agli obiettivi, poiché l’escursionismo e l’alpinismo non devono assumere il carattere di un’attivitàautodeterminata nell’ambiente alpino!

Valutazione di “sentieri problematici”

Anche se è probabile che in futuro il 99,9 % dei sentieri alpini potrà essere gestito senza maggiori sforzi rispetto al passato, sono pochi i cosiddetti “sentieri problematici” in cui vi è una maggiore necessità di intervento a causa di eventi frequenti (ad es. caduta massi, crolli di roccia, frane). In passato, si incaricavano solitamente geologi o esperti geotecnici, che valutassero la situazione e fornissero un parere sotto forma di perizia. Tuttavia, poiché una prospettiva (rivolta al futuro) nella valutazione dei rischi di pericoli naturali gravitazionali è estremamente difficile o addirittura impossibile da effettuare a costi ragionevoli anche per esperti di comprovata esperienza, è stato spesso raccomandato di chiudere un sentiero o di mettere in sicurezza il luogo pericoloso adottando delle misure tecniche (ad es. reti paramassi). Anche se i grandi finanziamenti per le misure di costruzione sono ancora giustificabili nel settore dei trasporti e dell’edilizia, di regola queste spese non possono essere sostenute per un normale sentiero escursionistico o alpino. Anche un monitoraggio metrologico completo può essere applicato solo in caso di eventi importanti (dissesti idrogeologici o frane), come quelli che coinvolgono l’Hochvogel nelle Alpi dell’Algovia. Le chiusure preventive dovute più a timori di responsabilità che a causa di un pericolo concreto sono di nuovo insoddisfacenti, perché a volte significano restrizioni molto forti nella rete dei sentieri alpini (soprattutto quando si tratta di passaggi importanti o di accessi ai rifugi) e allo stesso tempo vengono ignorate, soprattutto dagli escursionisti e dagli alpinisti locali, il che alla fine può portare di nuovo a conflitti.

Per garantire la proporzionalità delle misure e una loro applicazione relativamente semplice, è stata sviluppata da un gruppo di esperti, con il coinvolgimento attivo di numerosi specialisti2, anziché una valutazione del pericolo una valutazione del rischio per i sentieri alpini (R.A.G.N.A.R.). L’obiettivo di R.A.G.N.A.R. è di fornire ai gestori dei sentieri uno strumento di valutazione del rischio che sia pratico, tecnicamente valido, socialmente riconosciuto e giuridicamente valido. In sostanza, si tratta di registrare, valutare e documentare i rischi dei pericoli naturali gravitazionali da parte del gestore del sentiero e di comunicare tali rischi agli escursionisti, che quindi si assumono sotto la propria responsabilitàquesti rischi nel corso della loro escursione alpina.

Questa valutazione del rischio deve essere applicata esplicitamente solo ai sentieri di cui il gestore ha reali preoccupazioni in materia di sicurezza. Un’applicazione estesa a tutta l’area non è sicuramente prevista, mirata e non è nemmeno realizzabile a causa della spesa relativamente elevata!

Il concetto di rischio

Il concetto di rischio di R.A.G.N.A.R. (Fig. 1) fornisce le competenze tecniche, che vengono elaborate come un processo in quattro fasi:

1. Definizione dell’obiettivo di protezione – Cosa è ammesso che succeda?L’obiettivo di protezione definisce il limite di danno fino al quale i rischi possono essere accettati e se c’è un deficit di protezione.

2. Analisi del rischio – Cosa è possibile che succeda?Durante l’analisi dei rischi vengono determinati i pericoli esistenti nelle loro forme e conseguenze. (Identificazione e valutazione del rischio)

3. Gestione del rischio – Cosa bisogna fare? Ciò dimostra quali misure e quali strumenti sono necessari per raggiungere gli obiettivi di protezione. Le misure classiche riguardano la prevenzione, la riduzione e il trasferimento del rischio. Una volta attuate le misure, rimangono rischi che gli escursionisti devono assumersi sotto la propria responsabilità. Non sarà possibile eliminare completamente i rischi legati ai pericoli naturali in montagna!

4. Controlli.Nel caso di un “sentiero problematico”, bisogna controllare anche in futuro se le fasi 1 – 3, siano ancora adeguate, corrette ed efficaci!

Definizione dell’obiettivo di protezione

Gli obiettivi di protezione descrivono il livello di sicurezza a cui si mira. Questi vengono utilizzati per spiegare perché esiste la necessità di agire. In caso di un deficit di protezione, si verifica se misure adeguate possono ridurre il rischio. In pratica, gli obiettivi di protezione servono quindi anche come criterio per verificare la necessità di agire. Come metro di valutazione per gli obiettivi di protezione sui sentieri escursionistici e alpini viene utilizzata la probabilità di morte. In dettaglio, si calcola quanto sia alta la probabilità di morte per stagione sul sentiero valutato.

Fondamentalmente, nella gestione dei pericoli naturali si distinguono tre aree di responsabilità. Mentre nelle aree di responsabilità istituzionale e professionale sono previste raccomandazioni concrete per gli obiettivi di protezione, non esistono obiettivi di protezione nell’area di responsabilitàindividuale, in quanto ogni escursionista e alpinista può scegliere liberamente di rischiare. In linea di principio, più una persona si espone volontariamente al rischio, più è responsabile di se stessa. Non è la collettività ad assumersi questo rischio!

Anche se gli escursionisti, gli alpinisti e gli scalatori non possono presumere che qualcun altro limiti il rischio di pericolo naturale, in R.A.G.N.A.R. si lavora con obiettivi di protezione per fornire il miglior supporto possibile ai gestori dei sentieri e per orientare la valutazione del rischio ad aspetti di vita socialmente accettati. In concreto, le classificazioni esistenti nel concetto di sentiero escursionistico e alpino in Tirolo sono state dotate di corrispondenti obiettivi di protezione che fungono da valori limite. Poiché le classificazioni dei sentieri non sono uniformi né a livello nazionale né internazionale, ma sono comunque comparabili, l’applicazione di R.A.G.N.A.R. è utile e possibile anche oltre i confini del Tirolo.

In questo contesto, va anche sottolineato che solo pochissimi escursionisti e alpinisti sono a conoscenza della valutazione di difficoltà dei sentieri escursionistici e alpini e quindi spesso non sono consapevoli delle difficoltà e delle sfide che devono affrontare. In questo senso è importante creare in futuro ancora più consapevolezza. Un esempio di tale iniziativa è l’“Alpine Safety Area” nella valle tirolese della “Gschnitztal”, dov’è possibile provare e conoscere la difficoltà dei vari sentieri di montagna e delle vie d’arrampicata.

Caduta massi, un pericolo tipico?

Fondamentalmente l’evento di caduta massi è descritto come un tipico pericolo alpino. La questione di quale grado di pericolo di caduta massi sia ora da considerare come un pericolo ancora accettabile (tipico) o già “atipico” (e quindi da mettere in sicurezza) può essere valutata mediante analisi statistiche di probabilità e di incidenti.

Anche se ogni singolo incidente è tragico e il pericolo di caduta massi non deve essere sminuito, soprattutto nelle estati sempre più caldeo se innescato da altri escursionisti o dal passaggio di animali selvatici, il pericolo oggettivo di incidente dovuto alla caduta di massi, alla luce dei dati sugli incidenti alpini in Austria, non deve essere nemmeno sopravvalutato.

Secondo la statistica degli incidenti del Consiglio Direttivo austriaco per la sicurezza alpina (pubblicata in analyse:berg, Sommer 2019), in un lasso di tempo pluriennale in Austria si sono verificati in media 100 incidenti alpini mortali l’anno durante attività di escursionismo e alpinismo. Di questi, solo il 2% (due incidenti mortali all’anno) è causato dalla caduta di massi.

Inoltre, poiché il numero di feriti o morti per caduta massi durante l’escursionismo e l’alpinismo è più o meno costante in una media a lungo termine, non è possibile determinare un aumento del numero di incidenti da caduta massi. E questo anche basandosi sull’aumento del numero di visitatori e di un peggioramento della situazione nell’ambiente naturale.

Obiettivi di protezione attribuiti ai sistemi di sentieri alpini

Si possono identificare diversi gruppi di utenti dai sistemi di sentieri alpini dei Club alpinio dai concetti di sentieri alpini presenti sui territori alpini. Prendendo l’esempio del concetto di sentiero escursionistico e alpino del Land Tirolo(Fig. 2), si possono individuare quattro gruppi di utenti specifici e sentieri dedicati.

Questi sentieri sono dedicati agli escursionisti base. Questi…

Obiettivamente parlando, l’area intorno ai sentieri escursionistici deve essere relativamente sicura – in paragone al livello delle piste da sci. I pericoli atipici possono essere generalmente esclusi e i pericoli tipici (ad es. la caduta massi) possono verificarsi solo a basse intensità. Il restante rischio, che passa dalla sfera del gestore del rischio (gestore del sentiero) a quella dell’utente, è in questo caso il più basso! La comunicazione del rischio è possibile solo a livello base, in quanto l’utente ha solo possibilità limitate di mettere in pratica le informazioni. A causa del basso livello di autonomia nelle decisioni, l’obiettivo di protezione comporta nel complesso un rischio di morte inferiore a 1・10-5(1 su 100.000) all’anno.

I sentieri alpini rossi sono dedicati agli escursionisti alpini. Questi…

Sui sentieri rossi di montagna ci dovrebbe essere una protezione contro i rischi molto complessi e difficili da valutare! I tipici pericoli alpini (ad es. caduta massi, frane) possono essere riconosciuti e superati dall’utente. La possibilità di comunicazione del rischio aumenta con il restante rischio esistente. Le relative avvertenze possono essere completamente attuate dagli escursionisti alpini. A causa dell’elevato grado di autonomia di un escursionista nelle decisioni, l’obiettivo di protezione comporta nel complesso un rischio di morte inferiore a 1・10-4 (1 su 10.000) all’anno.

I sentieri alpini neri sono dedicati agli alpinisti. Questi…

Sui sentieri alpini neri l’obiettivo di protezione è molto basso! Il restante rischio, che passa dalla sfera del gestore del sentiero a quella dell’utente, ha un valore molto elevato. I pericoli alpini possono essere affrontati senza problemi. La comunicazione del rischio pronunciata e la valutazione individuale differenziata è possibile da parte dell’alpinista. A causa dell’altissimo grado di autonomia nelle decisioni, l’obiettivo di protezione comporta nel complesso un rischio di morte inferiore a 5・10-4(5 su 10.000) all’anno.

Nella categoria de “i più difficili“ percorsi alpini, non c’è nessun obiettivo di protezione e nessuna responsabilità del gestore della strada, in quanto questi percorsi non vengono marcati, segnalati o mantenuti. Non sono quindi presi in considerazione in R.A.G.N.A.R..

A proposito di rischio…

Rischio di morte in media in base all’età

(Germania 2010)
20enni 50/100.000 → 5・10-4 40enni 100/100.000 → 1・10-3 50enni 500/100.000 → 5・10-2 65enni 1.000/100.000 → 1・10-2 85enni 10.000/100.000 → 1・10-1 

Rischio professionale
Lavoratori forestali 100/100.000 → 1・10-3 Lavoratori edili 50/100.000 → 5・10-4 Lavoro d’ufficio 5/100.000 → 5・10-5

Rischio del tempo libero
20 sigarette al giorno 500/100.000 → 5・10-2 1 bottiglia di vino al giorno 300/100.000 → 3・10-2 1 anno di deltaplano per hobby 100/100.000 → 1・10-3 10.000 km in automobile (UE) 7/100.000 → 7・10-5 10.000 km di viaggio in pullman (UE) 0,7/100.000 → 7・10-6 10.000 km in volo (UE) 0,35/100.000 → 3,5・10-6 10.000 km di viaggio in treno (UE) 0,35/100.000 → 3,5・10-6 

Obiettivo di protezione R.A.G.N.A.R.
su sentieri escursionistici 1/100.000 → 1・10-5 su sentieri alpini rossi 10/100.000 → 1・10-4 su sentieri alpini neri 50/100.000 → 5・10-4 

Parere
In Svizzera, la raccomandazione sulla probabilità accettabile di morte a causa di movimenti di masse gravitazionali è di 1・10-5. Per il settore istituzionale, l’obiettivo di protezione per i pericoli naturali gravitazionali in Austria è di 1・10-5, secondo le raccomandazioni dell’ ÖGG (ovvero l’Associazione Geomeccanica Austriaca).

Fonti: ÖGG: Raccomandazione per l’obiettivo di protezione per i pericoli naturali gravitazionali in Austria (2014) Schneider, Jörg: Sicurezza e affidabilità nell’edilizia (1994) Heiss, Joseph Th.: Obiettivi di protezione in relazione ai rischi naturali in Svizzera (2011)

Analisi del rischio

L’analisi del rischio ricomprende le aree di identificazione e valutazione del rischio. Essa è suddivisa negli aspetti dell’analisi dei pericoli, dell’analisi dell’esposizione e dell’analisi delle conseguenze:

In R.A.G.N.A.R. l’analisi del rischio viene effettuata nella sua interezza da una valutazione di esperti locali, tra l’altro servendosi di uncalcolo della probabilità di morte. A tal fine, per ogni punto di pericolo lungo il sentiero vengono raccolti sul luogo i parametri necessari, quali la frequenza del verificarsi dell’evento, la durata dell’evento, la durata dell’esposizione e la frequenza del passaggio di persone. Se il rischio calcolato per il percorso è superiore agli obiettivi di protezione, è necessario adottare misure per ridurlo. Se questo non può avvenire, il tratto deve essere chiuso.

Nel corso dell’analisi dei rischi vengono presi in considerazione anche eventi o dati empirici del passato (incidenti/infortuni/monitoraggi), garantendo così la plausibilità dei valori calcolati e la loro rilevanza pratica.

R.A.G.N.A.R. può essere realizzato solo con la collaborazione attiva degli “esperti locali”. Si tratta di persone che, sulla base delle loro competenze (pratiche e teoriche), della loro pluriennale esperienza locale e della loro attenta attività di monitoraggio, hanno una visione diretta e competente delle situazioni di rischio. Per garantire che l’analisi dei rischi sia effettuata correttamente sia nella pratica che nella teoria, sono previsti corsi e giornate formativi per chi utilizza questo strumento.

Gestione del rischio

I risultati dell’analisi e della valutazione dei rischi costituiscono la base per la pianificazione e l’attuazione delle misure. L’obiettivo è quello di trovare quelle misure o combinazioni di misure che permettano di raggiungere l’obiettivo di protezione o di ridurre il rischio mantenendo un rapporto di costi-benefici che sia ottimale. Le misure che il gestore del sentiero può adottare per affrontare adeguatamente il rischio esistente sono molteplici e comprendono:

Fig. 3 Pannelli informativi “Insieme nel mondo alpino” (“Bergwelt miteinander”). Per poter avvertire gli escursionisti e gli alpinisti in modo specifico dei rischi, sono stati sviluppati appositi pannelli informativi che vengono fissati direttamente nel punto di pericolo.

Le misure strutturali e organizzative che corrispondono alla situazione locale sono particolarmente adeguate per raggiungere l’obiettivo di protezione in caso di deficit! Dopo l’adozione delle misure, tuttavia, c’è sempre un rischio restante che deve essere comunicato nel modo più efficace possibile agli utenti del sentiero. Nel caso di misure strutturali, si deve tener conto del fatto che nel calcolo dei costi-benefici non deve essere inclusa solo la realizzazione, ma anche la manutenzione.

Nel complesso, le misure devono tenere conto del fatto che i singoli rischi non vengono sopravvalutati e che viene mantenuta la proporzionalità rispetto al rischio complessivo. Il rischio dovuto ai pericoli naturali (soprattutto la caduta di massi) non supera il 2% circa per l’escursionismo e l’alpinismo, in base alle statistiche degli incidenti alpini, ed è quindi ben al di sotto del rischio di caduta/incidente e del rischio di avere un’emergenza cardiovascolare.

Controlli

La valutazione dei rischi e le misure devono continuare ad essere riesaminate anche in seguito. Tutti gli ambiti devono quindi essere controllati regolarmente per garantire che siano ancora adatti, aggiornati, corretti ed efficaci! La frequenza dei controlli si basa sui consueti intervalli di ispezione, ma devono essere effettuati dal gestore del sentiero almeno una volta all’anno.

Limiti di R.A.G.N.A.R.

Eine Risikobewertung durch lokale Experten ist in Sachen Naturgefahren natürlich nicht der Weisheit

Una valutazione del rischio da parte di esperti locali non è ovviamente l’ultima parola in termini di pericoli naturali. Se necessario, ad es. in caso di eventi imprevisti e spontanei di ampia portata, per la valutazione del rispettivo pericolo naturale si dovrebbero consultare esperti (ad es. geologi), le cui competenze dovrebbero essere incluse sia nell’analisi dei rischi che nella pianificazione delle misure.

In sintesi

R.A.G.N.A.R. è uno strumento innovativo e di semplice implementazione per la valutazione dei pericoli naturali gravitazionali nell’area alpina. Questo strumento tiene conto dello stato attuale della tecnica in relazione ai pericoli naturali e si basa sui pareri e sui principi delle associazioni professionali competenti. 

In R.A.G.N.A.R. si tiene pienamente conto della pluriennale esperienza e conoscenza degli esperti locali.

Con R.A.G.N.A.R., chi detiene il maggiore rischio (gestori deisentieri) ha a disposizione uno strumento con il quale può valutare personalmente e oggettivamente il rischio di pericolo naturale. Grazie all’inserimento di dati empirici (ad es. rapporti sugli incidenti) la situazione di pericolo reale è inclusa in modo plausibile, garantendo che un pericolo non venga sottovalutato.

R.A.G.N.A.R. consente l’integrazione ottimale di perizie esistenti e di pareri tecnici redatti dagli esperti.

Con R.A.G.N.A.R. non solo si analizza e si valuta il rischio, ma si propongono sempre misure adeguate, proporzionate e funzionali alla situazione. 

R.A.G.N.A.R. in caso di danno fornisce al gestore del sentiero un’argomentazione e una documentazione completa, che va ben oltre l’obbligo legale di diligenza.

PreCheck

Il calcolatoreonline di R.A.G.N.A.R. rappresenta solo una parte dell’analisi completa e non potrà mai sostituirla. Tuttavia, è adatto per stimare il rischio di singoli pericoli e quindi facilita la decisione se un’analisi di R.A.G.N.A.R. è appropriata o meno. Il calcolo viene effettuato inserendo cinque parametri, che vengono spiegati nell’utilizzo.

Il calcolatore online di R.A.G.N.A.R. non è utile solo per i gestori dei sentieri. Offre agli escursionisti e agli alpinisti interessati la possibilità di affrontare in modo interattivo le esigenze delle diverse categorie di sentieri e la relativa responsabilità personale. 

www.bergwelt-miteinander.at/ragnar

Den R.A.G.N.A.R Online-Rechner findet ihr auf www.bergwelt-miteinander.at/ragnar. Fotos: Höbenreich/Land Tirol

Citazione

“In Tirolo, regione dello sport, del tempo libero e del turismo, i sentieri escursionistici, alpini e per Mountainbike sono indispensabili sia per i cittadini tirolesi che per i nostri ospiti. Anche se i numerosi gestori dei sentieri lavorano diligentemente per garantire la massima sicurezza possibile sui sentieri escursionistici e alpini del Tirolo, rimane sempre un certo rischio in alta montagna. Pertanto, è necessaria una sana dose di buon senso, oltre a esperienza e conoscenza, per poter giudicare al meglio quando e dove muoversi in montagna. R.A.G.N.A.R., in qualità di strumento per prevedere le cadute di massi, è un approccio eccellente per trarre le giuste conclusioni proprio in questo settore di tensione, rappresentando quindi una valida base per i gestori dei sentieri che dovranno prendere le decisioni in futuro. Durante la mia Presidenza dell’Euregio, accolgo con favore anche l’impegno per sviluppare ulteriormente questo strumento a livello transfrontaliero con l’Alto Adige e il Trentino. Pertanto, il Programma INTERREG Italia-Austria sostiene questo lavoro attraverso il progetto Fit for Cooperation (Fit4Co).” Günther Platter, Capitano del Tirolo

“Il Club alpino tedesco insieme a quello austriaco (DAV e ÖAV) gestisce in Austria 40.000 chilometri di sentieri escursionistici e alpini. Fortunatamente non troppo spesso, ma purtroppo con costanzai gestori dei sentieri si confrontano con la domanda, alla quale non si può rispondere in modo chiaro, se gli eventi di caduta massi siano ancora da considerare un “tipico pericolo alpino” o se possano essere interpretati come una “insolita negligenza” se non si apprestano a revocarne l’uso pubblico. In una situazione del genere, delegare la responsabilità a un esperto ufficiale, spesso e comprensibilmente comporta chiusure definitive dei sentieri, semplicemente perché l’esperto deve sostenere un livello di responsabilità molto più elevato. L’approccio di R.A.G.N.A.R., di mettere laresponsabilità personale degli escursionisti al centro del loro rischio e di renderli consapevoli, mi sembra in ogni caso molto importante. Abbinato a concomitanti misure per la riduzione del rischio, questo strumento permette di dimostrare la diligenza necessaria in “situazioni spiacevoli”. In molti casi, il gestore del sentiero non è costretto a chiudere preventivamente i sentieri per essere legalmente „al sicuro”. Non siamo in grado ne vogliamo “snaturare” i nostri sentieri di montagna – ma sempre più spesso dobbiamo giustificare oggettivamente le “decisioni di buon senso”. R.A.G.N.A.R. rende questo possibile.” Dr. Andreas Ermacora, avvocato/Presidente del Club alpino austriaco

“L’evento di caduta massi è di per sé un argomento molto delicato per il Tirolo e sembra diventare di forza dirompente a causa dei cambiamenti climatici. Purtroppo, in caso di emergenza, troppo spesso colpisce direttamente il tavolo del sindaco. Con R.A.G.N.A.R., ai responsabili del rispettivo sentiero alpino o escursionistico viene offerto un valido supporto scientifico sulla linea sottile della valutazione del rischio. In caso di necessità, ciò dovrebbe consentire di adempiere al necessario dovere di diligenza mediante una procedura strutturata e certificata.” Ernst Schöpf, Presidente del Consorzio dei Comuni del Tirolo, Sindaco di Sölden

“L’obiettivo sociale non può essere quello di “mettere in sicurezza” tutti i potenziali punti pericolosi alpini e i rischi in alta montagna. L’area alpina dovrebbe essere e rimanere una zona selvaggia e, per certi versi, pericolosa, che può essere vissuta sotto la propria responsabilità. Mettersi alla prova nella libertà della natura alpina, valutare i pericoli e “gestire i rischi” sono valori che vanno preservati. A seconda del tipo di percorso che si intraprende, ciò richiede naturalmente più o meno conoscenza, abilitàed esperienza. Soprattutto le infrastrutture alpine dei sentieri escursionistici e dei percorsi alpini richiedono un grado crescente di responsabilità personale e di competenza, con la diminuzione del traffico sul percorso e l’aumento dell’esposizione, degli effetti che questa comporta e dell’isolamento. Basandosi su questa consapevolezza, è stato sviluppato R.A.G.N.A.R.” Dr. Christoph Höbenreich, Land Tirolo/Dipartimento Sport

“R.A.G.N.A.R. tiene conto da un lato della responsabilità dei gestori dei sentieri, ma dall’altro non nasconde il fatto che muoversi in natura comporta dei pericoli. Gli utenti devono sempre considerare individualmente se vogliono esporsi o meno al rischio che non potrà mai essere totalmente controllato. Anche il più professionale degli approcci da parte degli esperti non riuscirebbe a sottrarli da questa decisione. Ognuno è prima di tutto responsabile delle conseguenze dei propri errori di valutazione.” Dr. Andreas Stutter, Vicepresidente e Direttore dell’Ufficio Stampa del Tribunale di Innsbruck

“L’insicurezza sta aumentando notevolmente tra i gestori dei sentieri. Con lo strumento di rischio R.A.G.N.A.R., negli ultimi due anni è stato possibile trovare un approccio promettente in una collaborazione tra Land Tirolo, ÖAV e LO.LA. Il “rischio accettato di caduta massi” sembra essere il mezzo d’oro per tenere aperti i “sentieri del voltastomaco”, evitando grandi interventi in natura e le spese. Anche la gestione del rischio in relazione alla tanto citata responsabilità personale deve essere tenuta a mente e presa a cuore dagli utenti dei sentieri di montagna. Come in tutto, è una questione di buon senso!” DI Günther Zimmermann, Servizio paesaggistico Land Tirolo 

“Attraverso l’attento utilizzo dello strumento di rischio R.A.G.N.A.R. si può documentare in modo professionale che il tema del pericolo e del rischio viene trattato diligentemente. Non esiste una sicurezza al 100% e non si può mai escludere un certo rischio in territorio alpino. Il crescente numero di chiusure dei sentieri – che di solito non vengono rispettati, ancora meno perseguiti – non sarebbero probabilmente un’alternativa in Tirolo – regione dello sport, del tempo libero e del turismo.Tuttavia con unattento utilizzo e nel rispetto di tutti i regolamenti proposti, previo esame in singoli casi, non dovrebbero sorgere particolari problemi di diritto penale.” Dr. Joseph Rauch, Direttore della Procura di Innsbruck

„Nella zona delle Alpi della Lechtal, il sentiero escursionistico di lunga percorrenza E5 passa attraverso il rifugio Memmingerhütte, rifugio del Club alpino, attraverso lo Zammer Loch fino a Zams. Il tratto di percorso dalla Unterlochalpe a Zams è parzialmente a rischio di caduta massi. A causa dell’altissima frequenza di escursionisti nell’area dell’E5 (almeno 15.000 all’anno), una delle principali preoccupazioni del Comune di Zams era quindi di ottimizzare la sicurezza degli utenti. Ciò è stato nell’interesse e a vantaggio di tutti gli utenti del sentiero. Non bisogna però dimenticare che ci si riferisce a un tratto di sentiero soggetto a tutti i pericoli alpini e che quindi non esonera l’utente dall’obbligo diresponsabilità individuale e di autonomia nelle decisioni. In tal senso, questa sezione dell’E5 sembrava predestinata all’implementazione del progetto R.A.G.N.A.R.. Sotto l’egida dei rappresentanti dell´Amministrazione provinciale del Tirolo nel Dipartimento Protezione Foreste, del Comune di Zams, dei rappresentanti del Consorzio Turistico e dei proprietari dei terreni, la situazione è stata ampiamente discussa. È stato costituito un gruppo locale di esperti che può effettuare una valutazione e un’analisi dei rischi sulla base della conoscenza delle condizioni locali. Ciò garantisce un approccio tempestivo e professionale. Dal punto di vista del Comune, R.A.G.N.A.R. sembra essere uno strumento adatto per la valutazione del rischio”. Mag. Siegmund Geiger, Sindaco di Zams

“I sentieri e percorsi alpini in alta montagna sono già frequentemente colpiti da cadute massi e crolli di rocce. Se il cambiamento climatico progredisce effettivamente come previsto, tali eventi si verificheranno probabilmente ancora più di frequente in futuro. Dal punto di vista della Geologia regionale, R.A.G.N.A.R. rappresenta uno strumento adeguato per effettuare una valutazione relativamente uniforme del pericolo esistente su tutto il territorio. In futuro, persone ben istruite e formate dovrebbero essere dotate di uno strumento che permetta loro di valutare meglio il rischio per gli utenti su un sentiero alpino. Questo non renderà sorpassato il requisito di un geologo, ma probabilmente sarà molto meno necessario.” Thomas Figl, Land Tirolo/Dipartimento di Geologia

„Il permafrost si sta sciogliendo, l’intensità delle precipitazioni sta aumentando. Ne consegue il verificarsi di cadute massi. Sono coinvolti anche i sentieri escursionistici e alpini. I responsabili della rete di questi sentieri sono messi alla prova in particolare nell’analisi e nella gestione dei rischi. Ora ricevono il supporto di R.A.G.N.A.R., uno strumento collaudato che supporta i gestori di sentieri nella valutazione dei rischi e che aumenta la sicurezza di tutti coloro che si muovono in montagna.” HR Prof. Dr. Karl Gabl, Presidente del Consiglio direttivo austriaco per la sicurezza alpina

Titelbild: Chiuso per pericolo di caduta massi, il sentiero alpino Sajathöhenweg nel gruppo del Venediger è stato uno dei primi progetti del R.A.G.N.A.R.. Foto: Walter Würtl