OpenStreetMap und Co: Wo liegen die Grenzen digitaler Karten im Bergsport?Drei Tage in der Gletscherspalte: Bergrettung an der ZugspitzeHaftung bei Alpinunfällen: Selbst schuld! Oder doch nicht?Warum wir Bergsteiger so sind, wie wir sindBergführerserie: behelfsmäßige Kameradenrettung bei Vorsteigersturz im ÜberhangFree Solos: Sinnlose Heldenspiele?Laura Tiefenthaler: „Wir sollten Solo-Begehungen ignorieren statt feiern“„Women’s first ascents nerven, weil es sich wie eine Abwertung anfühlt“Colin Haley: „Ich hatte dem Rope Solo abgeschworen“Rope-Solo: Die Seiltechnik von Simon GietlFree Solo: Ultima Ratio oder der ganz normale Wahnsinn?Lead Rope Solo: Gesichertes Freiklettern ohne Sicherungspartner:inbergsönlichkeit: Laura TiefenthalerSAC-Bergnotfallstatistik 2025: Mehr Rettungen, weniger Todesfälle„Solo“: bergundsteigen #134 ist da!Wintertrilogie am Piz Palü: 3 Nordwandpfeiler an einem Tag Bergunfälle: Über Eigenverantwortung und Einzelfälle2025/ 26: Ein außergewöhnlicher Winter?Notbiwak: Das Wichtigste im ErnstfallLawine: Nassschneezyklen im Frühjahr How-To: Toprope-Solo-Halsband und geräteseitige VerdrehsicherungKinder & Bergausrüstung: Die richtige Ausrüstung findenBergsteigen mit Kindern: Chancen und GrenzenZwischen Erfolg und Bodenständigkeit: Babsi Zangerl im InterviewWo Gleichberechtigung aufhört: Muttersein und BergsteigenSexismus in den Bergen: Veraltete Denkmuster und GrenzverletzungenEisstabilität besser beurteilen: Die Ice Selection MethodEiskletterunfall: Beinahe-Absturz beim „Rope Solo“Sieg für Cochamó: Chiles Granit-Paradies geschütztPowder: Gefahrenzeichen von Triebschnee im Gelände wahrnehmen und erkennenSchneebrettlawinen: Bruchmechanik der SchwachschichtDer „Arlbergeffekt“: Mehr Spuren = weniger Lawinengefahr?LVS- und Störquellen-Check in geführten Gruppen: So geht’sFrühwinter & Lawinengefahr: Was man beachten sollte Verhauer: Lehren aus dem Lawinenabgang auf der NordketteMarkus Hofbauer: Eisklettern nach einem schweren UnfallLehren aus Kanadas verheerendstem LawinenunglückSchweizer Lawinenwinter 1951: So kam es zur KatastropheRegen im Hochwinter: Risiken für die SchneedeckeLVS-Ausrüstung: Ab wann muss ich mein LVS-Gerät austauschen?Kälteschutz durch Genvariante: Manche frieren andersLawinen sind für Gletscher entscheidendStefan Kosz: „Bergführen sollte nichts mit Heroik zu tun haben“Kochen unter Extrembedingungen: 4 Kochsysteme im Vergleich„Kinder“: bergundsteigen #133 ist da!Seilaufstiegstechnik: Seilgeräte, Schlingen und Klemmknoten, RücklaufsperrenLVS Geräte Test: Update 2025/26White Risk App: Lawinen melden leicht gemachtKletterseil in die Waschmaschine – ja oder nein?Wann wird der Altschnee zum Altschneeproblem?Sport und Leidenschaft: Alpinismus-Chronik 2024LARA: Local Avalanche Risk AssessmentAbsturz & Kälte: Die unterschätzten Gefahren des WintersVerhauer am Ortler: Die Kunst der Kommunikation„Free Solo“ und warum man nicht darüber schweigen kannKletterunfall: Lebensgefahr in der Marmolada-SüdwandSchnittfestigkeit der neuen BergseileMüll am Gletscher: gekommen, um zu bleiben!Risiken im Lawinenhang mit Munter, Snowcard und Skitourenguru: Same, same but different!UHMW-PE-Rucksäcke: Wenn Weiß das neue Schwarz istRessource Fels: Fürs Ego oder für alle?Warum wir Bergsteiger so sind, wie wir sindRisiko beim Bergsteigen: Von Felsklippen und anderen Unsicherheiten#alpinhacks: Abseil-Looping (Partnercheck beim Abseilen)Dämpfung adé: Barfußschuhe am Berg„Verzicht“: bergundsteigen #132 ist da!Speed-Versuch am Mount Everest: Gelingt Tyler Andrews der Rekord ohne Sauerstoff?Gewichtsausgleich beim Klettern: 5 Bremsassistenten im PraxistestDie Rega: Luftrettung in den AlpenKind statt Gipfel: Wenn die Berge warten müssenSelbstsicherungsgeräte: (Beinahe-)Unfälle und was wir daraus lernen könnenKletterroute vor Gericht: Wem gehört der Fels?Huber und Gietl eröffnen APassionata (9+), HeiligkreuzkofelHow-To: Assistiertes AbseilenVerhauer: Ungesichert in der WandJonas Schild gelingt Joy Division (8b) im Val di MelloHaftung bei Vereinstouren: Wer trägt die Verantwortung? Erstbegehung am Jirishanca, Peru: Gietl, Arnold und Huber eröffnen neue Route „Kolibri“Verhauer: Spaltensturz am Nesthorn NordwestpfeilerTrad-Klettern: Moderne Sicherungsmittel und Best PracticesSonnenschein-Anxiety, wie bitte?#alpinhacks: Der Stuflesser-KnotenMentale Gesundheit: So stärkt Bergsport die PsycheAlex Honnold: „Die Mondlandung des Free-Solo-Kletterns“FOMO: Haben Profis wie Babsi Zangerl & Co. Angst, etwas zu verpassen?Paul-Preuss-Preis 2025 an Babara Zangerl Klettern im Einklang mit dem Zyklus#alpinhacks: Abbauen ohne AbsturzDünn um jeden Preis: Die Schattenseiten des KletternsVogelschutz und Klettern – geht das?Lawinenunglück: Die ersten 10 Minuten zählenbergundsteigen #131 ist da!Steigeisen-Technik: Auf die Zacken, fertig, los!FOMO, Social Media & AlpinismusBlitzaktivität in den Alpen steigt deutlich durch Klimaerhitzung„Handy App führt Bergsteiger in den Tod“Brechen die Berge durch den Klimawandel auseinander?Kurzschluss 2.0: „Gehen am kurzen Seil“ in der Südtiroler BergführerausbildungHow do mountaineers tick? What psychology revealsBergführerserie: behelfsmäßige Kameradenrettung bei Nachsteigersturz im Quergang#alpinhacks: Abseilen mit Hilfsleinen (Rad Line & Co)Schneearm und Altschneeprobleme: Der Schweizer Winter 24/25Zahl der Alpintoten gestiegen: Alpinunfälle in Österreich 2024Wenn Berglust zur Bergsucht wirdGleitschneelawinen: Die großen Unbekanntenbergundsteigen #130 ist da!Ski & Zug: „Ein Rückflug hätte die ganze Reise zerstört“Schweizer Bergunfallstatisik 2024: Mehr Tote bei SkitourenUnter 3%: Den Bergführern fehlen die FrauenRoutensanierung: Ein Gremium gegen die Anarchie?Kolumne: GrundsätzlichNeutour Punta Pioda Nordwand „Luce e Tenebre“ (M8/A3/700m)bergsönlichkeit: Michael LarcherRückruf: Black Diamond Vision KlettergurtVerhauer Eisklettern: Rausgelüpft beim NachstiegssturzSkitour: Die Kunst der guten AufstiegsspurTourenbindungen: Was ist der Z-Wert?Wie entsteht eine Lawinenvorhersage? Teil 3/3: Die GefahrenstufeARVA NEO BT PRO: Freiwilliger RückrufAufruf zur Überprüfung: Klettersteigset: Edelrid Cable Comfort Tri#alpinhacks: Tyrolean Wrap mit der RettungsdeckeFilmkritik: Wanda Rutkiewicz und der Preis der HöchstleistungSpitzkehre?! Ich versteh’ nur Bahnhof!!!SNOBS: Die Community als Teil der Lawinenwarnungbergundsteigen #129 ist da!Lawinenzeit: Ein tödliches PhänomenWie entsteht eine Lawinenvorhersage? Teil 2/3: Die Beurteilung der GefahrenWas gibt es Neues am LVS-Markt im Winter 2024/25?Wie entsteht der Lawinenlagebericht? Teil 1/3: Die DatengrundlageGeführte Bergtouren gefährdet? Allianz fordert Absicherung der SelbstständigkeitStörquellen bei der LawinenrettungLVS-Geräte Test 2024/25: Pieps Pro IPS & Mammut Barryvox S25 Regeln für Skitouren im Skigebiet (aus Sicht der Pistenrettung)Bruchez: 82 Viertausender mit Ski – und ein Kampf der RekordeZangerl: Erste Flash-Begehung von Freerider (7c+) am El CapitanLVS-Rückruf: Mammut Barryvox 2 und Barryvox S2Lawinen der ZukunftDie Kunst des Normalhaken-Schlagens: 12 Praxis-TippsKlettern oder Kämpfen? Der (Sport)Soldat in der SpeedwallKlimawandel: die 5 alpinen Gefahren der ZukunftSeilrisse von dynamischen Kletterseilen: Das letzte ungelöste Problem?Katharina Hartmuth: Neuer Ultratrail-Rekord beim TORXOvertourism an den höchsten Bergen Ost-Asiensbergundsteigen #128 ist da!Olympia-Rückblick: Die Kunst des KletternsBohrhaken: Sichere Sache?Die Bohr-Maschinen: 5 legendäre Routen-ErschließerKlettern mit Behinderung: Inklusion auch andersrumDie 18 höchsten Abstürze, die bisher überlebt wurdenDialog: Kletterseil und Säureverhauer: Glück hoch 2 am Schrötterhorn5 historische Klemmkeile (und wer sie entwickelt hat)Lebensversicherung: Dynamische KletterseileJa muss das denn sein?Doping am Berg?Die Rettungsdecke als UV-Schutzbergundsteigen #127 ist da!Solenne Piret: Mit einer Paraclimbing – Weltmeisterin im GesprächAngelino Zeller: Mit einem Paraclimbing – Weltmeister im GesprächIn 7h:25min auf den Mont Blanc: Interview mit Hillary GeraldiOndra/Schubert: «Ziel ist es, die eigene Marke zu verkaufen»Getestet: Die neuen Sicherungsgeräte PINCH & NEOXBergwacht Bayern Wintersaison 23/24: Viele Pisteneinsätze und kuriose Geschichten«Heute ist weniger Ego im Spiel» Adam Ondra & Jakob Schubert im InterviewOndra/Schubert: «Andere Projekte sind nie zu einem Albtraum geworden»bergsönlichkeit: Peter LechnerFehler beim Abseilen: 20 TippsNotruf am Berg: 4 Szenarios#alpinhacks: Kletterschuh abgestürzt?Gleitschneelawinen: Das große Problem im Winter 2024Heiße Karten: Gefahren und Chancen von HeatmapsAI in der Lawinen-RisikobeurteilungWelche Halbseile in Dreierseilschaft?Bouldern in der Stadt: Eine Hommage an Probleme im BetonÖsterreichische Bergunfallstatistik Winter 23/24: Instabile Verhältnisse und mehr VerunfallteDavid Lama: Erinnerungen zum 5. TodestagEine App für alle (Not-)Fälle: 5 Notfall-Apps im Test#alpinhack: 3 Tricks für Skihochtourenbergundsteigen #126 ist da!Schutzbeutel zum Überleben: 3 Biwaksäcke für jeden EinsatzGirth-X beim Südtiroler StandWohlleben/Hinterberger: Die Salbit-Winter-Trilogie„Klimawandel bedeutet nicht, dass jeder Winter wärmer wird“„Sicherheitspapst“: In Memoriam Pit SchubertWenn’s wärmer wird, sollten wir vielleicht die Taktik ändern?Verleiten Lawinenairbags tatsächlich zu riskanterem Verhalten?Die Gefahrenstufe: Teufelszeug oder Allheilmittel?Auf falscher Fährte: Über das blinde Vertrauen in fremde AbfahrtsspurenGefahrenstufe selbst bestimmt: Der Nivocheck des Schweizer BergführerverbandesDie häufigsten Ernährungsfehler von Kletterinnenpro & contra: Klimakrise – keine Flugreisen mehr?Der Extremfall: Lawinenwinter 1999Lawinenairbags und ihr Einfluss auf das RisikoverhaltenNotfall Alpin (12/13): A/B-Problem bei allergischen ReaktionenWinter 2023/24: Was gibt es Neues am Markt?LVS-Gerät: Alkaline- oder Lithiumbatterien?Zwei Millionen Lawinen in GraubündenNotfall Alpin (10/13): Ablaufschema LawinenverschüttungNotfall Alpin (6/9): Erste-Hilfe-Material zur BlutstillungNotfall Alpin (9/9): E-Problem nach SkisturzNotfall Alpin (8/9): Neurologisches Problem (D). Teil 2 be FASTNofall Alpin (7/9): neurologisches ProblemNotfall Alpin (5/9): Kritische Blutung z.B. nach einem SpaltensturzNotfall Alpin (4/9): Erste Hilfe nach einer Lawinenverschüttung – Time is brain!Notfall Alpin (3/9): Einsatz des AEDs durch Notfallzeugen am BergLawinenkunde: Der Mensch ist SchuldNotfall Alpin (2/9): Atmung und KreislaufHauptsache Widerstand? 3 Seilbremsen im PraxistestNotfall Alpin (1/9): die ersten 5 MinutenWeniger Tote, mehr Verletzte: Alpinunfälle in Österreich 2023Hunde in Bergnot: Gibt es einen Anspruch auf Tierrettung?Frauen in den Bergen aus medizinischer Sicht: Tipps für BergsteigerinnenStörquellen bei der LVS-Suche: Wie Smartphones und Co. unsere Sicherheit beeinflussenGescheiter(t)? Über das Scheitern beim BergsteigenVerhauer: Skitour ohne Sicht – GPS macht’s möglich?bergundsteigen #125 ist da!Kolumne: Das Ruhezonen-ParadoxVor- und Nachteile der Leash beim EiskletternVerhauer: LVS-Gerät auf Skitour aus?+ / – Unterteilung der Gefahrenstufen im Schweizer Lawinenbulletin: Erste ErfahrungenLawinengefahr MenschInterview Thomas Feistl: Neues vom Lawinenwarndienst BayernVergleich probabilistischer Instrumente zur Risikoabschätzung im SchneesportDie Schneebibel – jetzt digital und kostenlosWintersport, Lawinen und die ZukunftKlemmknoten: FB-Kreuzklemmknoten vs. PrusikÜberprüfung Edelrid Mega JulRouten zeichnen: Skitourenguru mit neuem Feature19 Minuten gefangen in einer LawineStefano Ghisolfi: Hart, härter, 9c?Schneller als Dani Arnold: Neue Bestzeit für die Salbit-TrilogieWelchen Seilverbindungsknoten beim Abseilen?Kurzschluss? „Führen am kurzen Seil“ in der Schweizer BergführerausbildungNikolai Schirmer: „Ich habe akzeptiert, dass ich bei dem, was ich tue, sterben kann.“Übertraining: Risiken, Folgen und MusterNasim Eshqi: Die Kraft des WirbelwindsHow to Bigwall (3/3): How to Aid climb!?Schnell, schneller, totRecycling und Nachhaltigkeit für Bergsportausrüstung – Die Hersteller (Teil III)Recycling und Nachhaltigkeit für Bergsportausrüstung (Teil I)Recycling und Nachhaltigkeit für Bergsportausrüstung – das System (Teil II)Kletterhallen-Unfallstatistik 2022: Wo passieren in der Halle die Unfälle?Pro & Contra: (Null-)Toleranz bei nicht erreichten 8000ern?bergundsteigen #124 ist da!Paul-Preuss-Preis für Marko Prezelj und Laura TiefenthalerNachsichern & Simultanklettern mit Rücklaufsperre: Risiken und GrenzenVerhauer: Abseilen – Achtung Seilende!bergsönlichkeit: In Memoriam Robert RenzlerRobert Renzler: Die letzte BergfahrtHängesyndrom: Warum freies Hängen tödlich sein kannGewinnspiel: 3×2 Tickets für REEL ROCK 17bergundsteigen: 30 Jahre in ZahlenDer Schreckmarathon: Neue Rekord-Traverse in den Berner AlpenWenn der T-Anker zum Geschoss wirdDrohnen in den Alpen: Regeln, Grenzen und RettungseinsätzeAutobelay-Systeme: Mensch vs. MaschineLehrer lämpel: How to teach Bergsport?Klettern: Technologien vor 30 JahrenInternationaler BergrettungstagSo viele Unfälle wie nie: DAV-Bergunfallstatistik 2022Dehydrierung & Bergsport: Was passiert bei Wassermangel?#alpinhacks: Bremsknoten überwinden bei Selbstrettung aus der GletscherspalteLieber sterben lassen? Was der Unfall am K2 über unsere Gesellschaft aussagtDolomiten: Neue Touren in der Sellagruppe#alpinhacks: 4 Allzweckhelfer für unterwegsVerhauer: 4 Weitwanderer in Zillertaler Alpen gerettetSchlecht gelaufen? 4 Ansichten über das Scheitern am BergGPS im Bergsport – Quo Vadis?Abseilen aus der Route: Maillon Rapide oder Schnappkarabiner?Quad Anchor am Standplatz: Vor- und NachteileOhne Seil und Sauerstoff: Messner und Sieberer gelingt Erstbesteigung im Karakorum14 x 8.000 in 3 Monaten: Zwischen Lobeshymne und dem Untergang des AlpinismusEcopoint Climbing – Die Plattform für nachhaltiges KletternKolumne: Starke Staaten, Freiheiten & PrivilegienFalken-Fakten – und wie sie das Regierungspräsidium Karlsruhe darstelltBattert: „Es ist kein strategisches Ziel von uns, Verbotsraten anzuheben.“Hör mal! 7 spannende Podcasts über Berg(sport) und Bergmenschenbergundsteigen #123 ist da!#alpinhacks: Halbmastwurfsicherung mit RücklaufsperreHeikler Stoff: Was hinter den Diskussionen um PFAS stecktWenn Berge zu uns sprechen könnten, was würden sie sagen?Und Friede auf Bergen: 20 Jahre Tirol DeklarationHitzeschäden am Berg: Was tun?Billi Bierling und die 8.000er-GipfelVideo: Der 1970er-Weltrekord für Skiabfahrten auf 7.492 Meter HöheVerhauer: Vom Einsteigen in eine falsche Route3x Abschlussexpedition: Junge Alpinisten, Exped-Kader & SAC Frauen-ExpeditionsteamNEOX: Neues Sicherungsgerät von PetzlRealistischere Bewertung: Überarbeitung der SAC-WanderskalaKommerzielles Höhenbergsteigen: 4 Fragen an …7h 25min: Neuer Rekord am Mont BlancIst das GriGri-Problem wirklich so groß?Numerische Wetterprognose: Sicherheitsgewinn im Bergsport?30 Jahre Outdoorindustrie: „Unser Modell wird nicht überleben“Klettern mit mobilen Sicherungen: Wie verlässlich sind Friends?8.000er-Alpintourismus, Harila und die fehlende Stil-DiskussionHochtourismus: 30 Jahre kommerzielles Höhenbergsteigen in NepalSchäli, Gietl und Maynadier gelingt Erstbegehung am Meru PeakAlle 8.000er: Kristin Harila im InterviewMenschen – Massen – Mount Everest: 30 Jahre Höhentourismus im HimalayaBergsteigen in Zeiten der Klimakrise: Prof. Georg Kaser im InterviewBergsturz, Steinschlag und Co.: Wie gefährlich sind sie?Verhauer: Schicksalsseilschaft – wann ausbinden?Verhauer: Partnercheck sonst Partner (fast) wegAlarmmeldung „Kreislauf“ – Traubenzucker oder Defi?Drei Tage in Gletscherspalte: Rettungsaktion im HimalayaDie 7 häufigsten KletterverletzungenKarabinerbruch durch ZusatzsystemTag der offenen Tür 2023 am SLFRückruf: Wild Country Superlight RocksSpace Blanket: 6 Einsatzmöglichkeiten der RettungsdeckeHöhenbergsteiger Noel Hanna tödlich verunglücktNeuer Job: Sachbearbeiter*in SicherheitsforschungNachwuchsalpinisten: Balanceakt zwischen Bremsen und FördernProzessionsspinner: Feine Haare, heftige Reaktion Expeditionskader: „Es gibt mehr als Plastikklettern“Verhauer: LängsspaltensturzKolumne: Flugscham bei Alpinisten?Schweizer Bergunfallstatistik 2022: Weniger tödliche Unfällebergundsteigen #122 ist da!Freiwillige Rückrufaktion: 2023 Recon LT LVS-GerätSchön und gefährlich: Wie entstehen Wechten?Posttraumatische Belastungsstörung im alpinen Rettungsdienst„Hall of Fame“ – Die anspruchsvollste alpine Mixed-Route der Welt?#alpinhack: selfmade-Seilhalter für Mehrseillängen4x Alpinklettern: Der Reiz der VielfaltFree and High: Wo liegt die Zukunft des Spitzen-Alpinismus?Simon Gietl: Winter-Soloüberschreitung der GeislerspitzenDer Bergsportkommentar: Hilfe bei rechtlichen Fragestellungen rund um den Bergsportbergundsteigen BergmedienWisdom of Crowds: Senkt eine Gruppe das Lawinenrisiko?Citizen Scientists: Saharastaub & die SchneedeckeSchmelzumwandlung: Was passiert mit den Schneekristallen im Frühjahr?Verhauer Eisklettern: Kollaps einer EissäuleSüdtiroler Stand: Erwin Steiner im InterviewDas Auslösen einer Lawine und seine strafrechtlichen Folgen„Achtung Lawinen!“ – Was ist neu im Faltblatt?Winter 22/23: Was gibt es Neues bei den Lawinenlageberichten?Was wir von Albert Wenk über die Entwicklung der Bergsport-Ausrüstung lernen könnenAngewandte Rangdynamik: Über die Gruppendynamik am BergTrauerseminar: Wenn ein nahestehender Mensch in den Bergen verunglückt ist Schneebeobachtung: WMO ernennt das SLF zum KompetenzzentrumKältekunde: Über Erfrierungen am BergIch gehʼ mit meiner Laterne: Über Nachtskitourenpro & contra: NachtskitourenLawinenwarner: Fabianos Blick in die Schneedecke von morgen8 Fakten über die KälteHow to Bigwall (2/3): Richtig Haulenbergundsteigen #121 ist da!Schweiz: Neue Unterteilung der Gefahrenstufen im Lawinenbulletin mit + und –Grönland: Abschluss-Expedition DAV ExpedkaderJorg Verhoeven: Über Klettern & psychische ProblemeEinfach-, Zwillings- & Halbseile: Welches Seil wofür?Staatsanwaltschaft warnt vor gebrauchten Lawinenrucksäcken, Mammut kontertSeil verkürzen: 7 Methoden im VergleichPeru: Alpine Erstbegehungen in San Marcos und KreinSail & Climb: Frauen-Erstbegehung „Via Sedna“ auf GrönlandExpeditionsbericht: Die Jungen Alpinisten im Inshincatal, PeruLVS-Geräte-Test 2022pro & contra: Digitale TourenplanungDer Weg zum Alpinismus: 6 junge Bergsteiger*innen erzählenKolumne: Denkt Alpinismus die Natur als Ganzes?Die Crux bei der digitalen NavigationSkyrunning: Laufen im Himmel?Beinahe schiefgegangen: Das Unfallpotenzial beim BergwandernNasim Eshqi: „Wir Frauen können alles erreichen“Alpamayo: Ohne Gipfel am schönsten Berg der Welt#alpinhack: Wohin mit dem ganzen Schlingen-Kram?How to Bigwall (1/3): Planung & MaterialInformationslückenfüller: Verlieren wir das Gebirge als Erlebnisraum?bergundsteigen #120 ist da!Live aus dem Basislager: Social-Media-Vermarktung im BergsportKnow-How: Wie funktioniert der „Südtiroler Stand“?Climb first, talk laterPaul-Preuss-Preis 2022 an Thomas HuberVerhauer: Achtung, Stein!Rock’n’Roll: Nachsichern mit der Micro TraxionGünter Schmudlach: „Das Problem ist nicht die Digitalisierung, sondern der Mensch“#powderporn #climbporn: Social Media & BergsportFlugrettung in der Nacht: Geht das?GPS-Sportuhren im Test: Die digitale Wollmilchsau?Ist Schnee eigentlich immer weiß?Kolumne: Menschen und MassenKletter-Training: 10 digitale Trends für Kletterer und Boulderer#alpinhacks: Seiltrage einfach gestrickt in 10 SchrittenKlimawandel: Betreiben wir Bergsport in Zukunft anders?Der Hechenberg: Eine kleine AlpinhistorieRichtig versichert in den Bergen: 3 wichtige Hinweisebergundsteigen #119 ist da!Achtung Aus-Reißer! Kritische Bohrhaken erkennen und beurteilenTourengruppen mit Ski & Snowboard: Ein TeambuildingversuchHautkrebs am Berg: Die Schattenseiten des Lichtsbergsönlichkeit: Samuel Anthamatten & Jérémie HeitzHow-To: Improvisierter Rettungsschlitten aus 2 SnowboardsKolumne: Ranger, Wächter, Politesse?Kühler Kopf, heißes HerzDoppelzäsur: Was lernt ein Bergführer aus zwei Unfällen?Blind auf den Cerro TorreVerhauer: Warum Kommunikationsprobleme fatale Folgen haben können#alpinhacks: Abseilgerät runtergefallen 3.0Verhauer: Staublawine bei Lawinenwarnstufe 1Fürs Lernen leben: Pädagogik im BergsportVom Umgang mit der Klimakrise als Kletterprofibergundsteigen #118 ist da!Poljarnik: Erfahrungen aus der Arktisbergundsteigen intern: Simon SchöpfSeilschaft mit dem Tod[No] Friends on PowderdaysIn eisigen Höhen: Das Drama am Pigne d’Arollapro & contra: Brauchen wir einen Kletterführerschein?Fastest Rescue System: Wie sondiert man mit elektronischer Sonde richtig?Über Frauen, die auf Berge steigenSchneekristalle – Juwelen des HimmelsAbbauende Metamorphose einfach erklärtKing of Cold: Simone Moro über KälteSind wir noch zu retten?Kalt, kälter, tot: Was passiert beim Kältetod?Verflochtene IndustrieVerhauer: Wo bleibt das (Bauch-)Gefühl?Messners Seilschaftenbergundsteigen #117 ist da!Höher, schneller, weiter – und jünger?Die Alpenstange: Über Stock und StabLVS-Geräte 2021/22: 17 Modelle im ÜberblickLawinen-Airbags 2021/22: 8 Modelle im ÜberblickReife(n)prüfung – Mountainbiken als alpine KernsportartDie Tagline – wie haule ich richtig? Tipps von Babsi Zangerl und Jacopo LarcherDie Seilschaft: notwendiges Übel, Hölle zu zweit oder Team fürs Glück?Erstickt im Zelt: Was ist passiert?Umfrage: Wie kann der Lawinenlagebericht noch besser werden?Die neue bergundsteigen Website ist da!How To: Wie legt man mobile Sicherungen (Klemmkeile, Camalots und Co.) richtig?#alpinhack: Abseilgerät runtergefallen? 2.0Seil oder nicht Seil? 4 Sicherungstechniken für HochtourenAbsturz einer Seilschaft: Was wir daraus lernen können„Ich möchte Frauen ermächtigen!“ – Interview mit Rita Christenbergundsteigen #116 (Herbst 2021) ist da!Sturzangst: Alles nur in deinem Kopf?#alpinhack: Abseilen ohne AbseilgerätAnleitung zum professionellen SturztrainingHalbseiltechnik: Seilmanagement ohne Seilchaos?In extremen Köpfen: Warum Alex Honnold keine Angst kenntAbseilgerät runtergefallen?Bergwandern ist kein SpaziergangSommer 2021: bergundsteigen #115 ist da!Bergrettung wider Willen: Wie viel Unvernunft darf sein?„Wir sind alle Angstexperten“ – Interview mit Pauli TrenkwalderRichtig fürchtenTotal verbohrt#alpinhack: Knoten am SeilendeHow to Spaltenrettung?!Speed-Bergsteigen: Schnell in die ZukunftHeimlich, still und schnell: Albert NeunerKilian Jornet: Durch die Berge schwebenMit der Kraft des Gletscherflohs: Begriffe aus dem Speed-BergsteigenScheeeeeeeeee gmiatlich – mit Gästen auf TourPro & Contra: Geschwindigkeit am BergKlimaneutral Klettern – geht das?Halbseiltechnik – wieso, weshalb, warum?Julia Janotte: Gibt es ein akzeptables Risiko?Lama/Auer/Roskelley: The Last ClimbISSW 2020: Forschung zu Schnee und Menschen im SchneeAuf Speed: Geschwindigkeit und BergsteigenSicherheitsüberprüfung: PEGUET-Schraubverbindung bei EDELRID-ProduktenFrühjahr 2021: bergundsteigen #114 ist da!Antwort auf: „Die Lawinenkunde, das geheimnisvolle Wesen“Die Lawinenkunde – Das geheimnisvolle WesenIntegrative Lawinenkunde: Planen – Entscheiden – LernenWintersport und Klimaschutz. Wie passt das heutzutage noch zusammen?Selbstsicherung an Automaten: Empfehlung für KletterhallenAnselme Baud: Ski ExtrêmePIEPS: Neues Tragesystem für LVS-GeräteErste Winter-Solo-Begehung des Mittelpfeiler am Heiligkreuzkofel (2.907 m)Überprüft eure Sicherungsgeräte: Edelweiss „Kinetic“ und Beal „Birdie“Algorithmen in der Lawinen-RisikobeurteilungVivian Bruchez: „Steilwandskifahren ist Teil meiner Mission“Erstbegehung „Eremit“ (M9-, WI7-, R), PinnistalDer Tod im Tiefschnee – ohne LawineSteilwandskifahren: Nichts Neues – oder doch?SAC-Hüttenstatistik 2020: Im Zeichen von Corona8 Unschärfen & Irrtümer in der LawinenkundeGedanken zur Ethik des EiskletternsWie entsteht ein Lawinenbulletin?#bergundsteigen113 – Übersicht über alle Beiträgeintern: Robert RenzlerSki, Schuh & Bindung 2020/21, Teil 2 – Ski FreetourSki, Schuh & Bindung 2020/21: Teil 1, Ski-Leichtgewichte & RaceSki, Schuh & Bindung 2020/21, Teil 2 – Ski FreetourSki, Schuh & Bindung 2020/21: Teil 1, Ski-Leichtgewichte & RaceSki, Schuh & Bindung 2020/21, Teil 6 – TourenbindungenSki, Schuh & Bindung 2020/21, Teil 5 – Die neuen SchuheLawinen-Update 2020/21 des Österreichischen Alpenvereins mit Michael LarcherDie Lust am Wandern – eine Tiroler MotivstudieAlle Videos & Vorträge des Alpinforum 2020CIRCUS ANTARCTICA – Teil 1: Klassifikation und BerichterstattungCIRCUS ANTARCTICA – Fortbewegungsmittel und historische Hintergründe, Teil 2CIRCUS ANTARCTICA – Teil 3: Das Polarexpeditions-Klassifikations-Schemabergundsteigen #112 – Übersicht über alle BeiträgeMassen am BergCOVID-19 #10: Corona ist nicht die einzige Krise – und leider auch nicht die schlimmsteVerboten? Oder einfach keine gute Idee?Wieder nichts gelernt!Notfall Alpin (11/13): Pandemie – quo vadis? Teil 1Notfall Alpin (11/13): Pandemie – quo vadis? Teil 2Stressreduktion durch BergwandernWollen wir überhaupt aus Unfällen lernenintern: Chris Semmel#bergundsteigen111 – editorialbergundsteigen #111 – Übersicht über alle BeiträgeStumme ZeugenBetrunkene Seile und warum wir uns im Moment nicht an die eigene Nase fassen solltenR.A.G.N.A.R.R.A.G.N.A.R.bergundsteigen #110 – Übersicht über alle BeiträgeSLF-Winterrückblick 2019/20COVID-19 #9: Foto-WebcamCOVID-19 #8: Bergrettung, Martin GurdetCOVID-19 #7: Online-Leitfäden für AlpenvereinshüttenNotfall Alpin (13/13): Eine Frage der Kommunikation?COVID-19 #6: Christoph MittererCOVID-19 #5: Ruth OberrauchCOVID-19 #4: Stefan Steinegger, AVSCOVID-19 #3: Margareth HelferCOVID-19 #2: Simon GietlCOVID-19 #1Der neue LawinenlageberichtBeinahe-UnFall und was wir daraus lernen konntenFaktor Mensch und Entscheidungsprozesse – neue Betrachtungswinkel?Die letzte Seite… „Schräges“ von Georg Sojer aka SchorschSnow Plak: technische Schneeschuhe aus der GarageDie Alpinpolizei#bergundsteigen113 – editorialDer Sachverständige im StrafverfahrenGibt es ein Recht auf Bergsteigen?Recht auf Bergrettung#bergundsteigen109 – Übersicht über alle Beiträge20 Jahre Stop or Go – im Gespräch mit Michael Larcher„Wir werden von den Bettwanzen links überholt!“Portfolio Philipp BruggerPortfolio Simon MessnerWas ich schon immer über Schnee & Lawinen wissen wollte, aber bisher nicht zu fragen wagte. – Teil 1Was ich schon immer über Schnee & Lawinen wissen wollte, aber bisher nicht zu fragen wagte. – Teil 2Alpine Rechtsgespräche 2019Beating the amputation with a smileKein gewöhnlicher EinsatzGletschereis statt tropisch heißNachgefragt bei Stefan GattÜbersicht über alle Beiträge im #bergundsteigen108Im Gespräch mit Max Berger„Biabl, tu no zwoa Johr Knödl essen … und noar kimmsch wieder“„Das selbstbestimmte Leben ist mir heilig“Messners Einfluss auf das Klettern in den Dolomitenbergundsteigen im Gespräch mit Reinhold MessnerLeicht gemacht: Richtig KnotenVerbunden bis in den TodWhooWhoo „Heilige Berge“FB-PrusikIn memoriam Franz BachmannDer Feind im Bett. – Sie sind wieder da: BettwanzenÜbersicht über alle Beiträge im #bergundsteigen107Das Bayerische Kuratorium für alpine SicherheitDas Bayerische Kuratorium für alpine Sicherheit„Über Sicherheit muss man reden!“Statements: „Gehen am kurzen Seil“Ein Sommer wie damals…Übersicht über alle Beiträge im #bergundsteigen1062. Symposium für Alpin- und Höhenmedizin/ Mountain Medicine SymposiumDie W-Fragen zum BiwaksackBergundsteigen im Gespräch mit Berufsjäger Maximilian KoflerBe a social hero!Shitstorm Heaven – Willkommen in der alpinen Empörungs-CommunityÜbersicht über alle Beiträge im #bergundsteigen105(Druck-)VerbandEditorial #bergundsteigen105Nachgefragt bei Roman DirnböckPostest du noch oder bergsteigst du schon?Österreichische Gesellschaft für Schnee und Lawinen (ÖGSL)Nachgefragt beim Lawinenwarndienst SteiermarkKonsistenz in den Lawinenbulletins in den Alpen: ein Blick über die Landesgrenzen hinwegLawinengrössen „neu“Blauer EngelNachgefragt bei Markus HofbauerWildnis – eine Frage des LoslassensLukas Furtenbach über seine Everest-(Flash-)ExpeditionenNachgefragt bei Lukas FurtenbachObacht: Kette von FIXE gebrochenbergundsteigen fragt nach: GPS-Navigation am Berg. Teil 1bergundsteigen #104Noch mehr Eindrücke von Freitag, 12. Oktober, ISSW 2018Eindrücke von Donnerstag, 11. Oktober, ISSW 2018bergundsteigen im Gespräch mit Bruce TremperEindrücke von Freitag, 12. Oktober, ISSW 2018Eindrücke 2 von Dienstag, 9. Oktober, ISSW 2018Avalanche Divas Awards ISSW 2018bergundsteigen im Gespräch mit Markus LandrøEindrücke von Dienstag, 9. Oktober, ISSW 2018Divas-Night @ ISSW 2018bergundsteigen im Gespräch mit Klaus WagenbichlerEindrücke von Montag, 8. Oktober, ISSW 2018bergundsteigen im Gespräch mit Thomas Stucki und Christine Pielmeierbergundsteigen goes Social MediaWas ist der ISSW 2018Flo Hellberg verlässt DAVHöhenmesser GPS oder barometrischProblematik NassschneelawinenVorsorglicher Rückruf LVS-Geräte Ortovox 3+ mit Software Version 2.1Notruf-App PE-SOS: Der Rucksackgurt als NotfallhelferAvalanche goes socialAnleitung: „Weiches Auge“ – wie knoten und verwenden?Klettersteigset Norm 2017Wann lohnt sich das kurze Seil (nicht)?bergundsteigen im Gespräch mit Philipp Brugger und Simon MessnerGehen am kurzen Seil ist heikel. Die Alternativen auch.„Es wird schon nicht gerade jetzt passieren …“Gehen am kurzen Seil als sicherungs- und führungstechnische MaßnahmeKurz und schmerzlos

Avalanche goes social

Wie Lawinenabgänge salonreif wurden

Was passiert hier? Und was bedeutet das für unsere sozial-mediale Verantwortung als Bergsteiger? 

Als Grundlage für diesen Beitrag wurde beispielhaft die Kommunikation über Facebook im Winter 2016/17 beobachtet – die sich im Gegensatz zum Winter 2015/16 von Lawinen-Shitstorms hin zu salonfähigen Lawinenpostings geändert hat.

Wozu soziale Medien?

Man kann sie nicht mehr ignorieren. Sie sind da. Nein, nicht die Lawinen, sondern die sozialen Medien. Allem voran verwenden wir Facebook. Und mit „wir“ sind nicht „die Jugendlichen“ oder Firmen gemeint, sondern wir über 25-jährigen Privatpersonen (die Jugendlichen haben schon auf andere soziale Plattformen gewechselt, dazu später).

Soziale Medien haben unsere Kommunikation und deren Kultur verändert. Noch nie war es so einfach und so schnell (und mobil) möglich, so vielen Leuten unsere Aktivitäten mitzuteilen. Noch nie war es so einfach, vielen Menschen unsere Meinung zu einem Thema kundzutun. 

Soziale Medien lassen uns digital überall dabei sein. Und wir wollen dabei sein!

We are social

Fast 90 Prozent der deutschen Bevölkerung verwenden das Web (über 80 Prozent mobil), über 40 Prozent soziale Medien, mehr als ein Drittel (ca. 33 Mio.) nützen bereits Facebook .

Schaut man sich die Altersverteilung der Facebook-User von Österreich an , so sind diese ziemlich ausgeglichen auf männlich und weiblich verteilt, wobei die Hauptaltersgruppe zwischen 20 und 39 Jahren liegt (ca. 2 Mio., d.h. mehr als die Hälfte aller österreichischen Facebook-User). Dies unterstreicht, dass Jugendliche nicht mehr auf Facebook sind, sondern „wir“ die Haupt-User-Gruppe darstellen.

In diesem Zusammenhang interessant ist auch die Nielsen-Regel: Diese besagt, dass im Social Web

Da wir aber alle dabei sein wollen, ist es Usus, den 10 Prozent aktiv produzierten Content nicht nur zu lesen, sondern darauf zu reagieren und somit zu den 70 % der Beobachter zu gehören, welche die Reichweite fördern.

Wozu verwendet man soziale Medien 

Die sozialen Medien erlauben uns, schnell, einfach und von überall Content zu produzieren und mit einem großen Netzwerk zu teilen – das ist die technische Sichtweise, warum soziale Medien funktionieren und wachsen.

Warum aber postet man überhaupt? Welche Inhalte möchte man verteilen und was hat der User konkret von diesem Vorgehen? Das Fish-Modell von Mirko Lange (Abb. 2)  geht davon aus, dass „Content bestimmte Aufgaben erfüllt“ – sowohl für den Content-Producer als auch für den Leser, hier mit dem Fokus auf private User paraphrasiert.

Abb. 2: Fish-Modell von Mirko Lange, Illu by Roman Hösel I bergundsteigen.blog

1. Motivation der Schreiber

Hier geht es um Content, der gern auch von unbeteiligten Personen geteilt oder geliked werden soll und kann, um so eine große Reichweite der Posts zu erlangen. Je mehr Reichweite ich habe, desto höher ist die Qualität (oft im Nachhinein) meines Erlebnisses. Das sind die klassischen Montag-in-der-Früh-Skitouren-Fotos vom Wochenende oder, noch schlimmer, die Montag-in-der-Früh real-time (in Echtzeit aufgenommenen, siehe Abb. 3)-Fotos. Diese Postings sind nett, oft positiv geschrieben, haben relativ wenig Informationsgehalt, veranlassen aber niemanden, extrem darauf zu reagieren. Ziel ist meist, sich selbst oder ein Produkt darzustellen. Selbstmarketing.

Diese Art von Posts vermittelt den Lesern einen Teaser zu relevanten Themen. Der gesamte Content verbirgt sich aber auf der Website des Schreibers. Facebook hilft, durch gute Posts den Klick-Reiz beim Leser auszulösen und ihn auf die eigentliche Website zu leiten. Diese Art von Content ist v.a. für Unternehmen wichtig. Im alpinen Bereich sind das z.B. Beiträge einschlägiger Fachmagazine zu Regionen, Tourentipps, Condition Reports (Abb. 4). Die Inhalte hätte niemand aktiv gesucht, als Leser ist man aber dankbar, wenn man sie erhält. Der Informationsgehalt dieser Postings ist hoch, der Inhalt neutral gehalten, ebenso die Reaktionen der User.

Abb. 4: Inbound-Content hat einen relativ hohen Informationsgehalt und will den User auf die Website des Schreibers bringen. Der Post ist neutral gehalten.

… liefert Antworten auf gestellte Fragen, so wie z.B. der Lawinenwarndienst Auskunft zur aktuellen Lawinenwarnstufe gibt (Abb. 5). Der Informationsgehalt ist auch hier hoch, die Einleitung aber objektiv gehalten. 

Die User folgen dieser Facebookseite meist aktiv bzw. rufen die aktuellen Infos aktiv ab. Motivation dieser Postings ist die Informationsvermittlung.

Abb. 5: Search-Content wird von den Usern aktiv abgerufen. Die Motivation des Schreibers ist Informationsvermittlung, der Inhalt ist neutral.

Er begeistert, schafft Aufmerksamkeit und wird meist viral, d.h. verbreitet sich schnell im Netz-/Werk. Dafür muss sich der Inhalt solcher Posts aber abheben vom Großteil dessen, was im Netz ist. Dies sind Postings vom „Mitschwimmen in der Lawine“ oder Mitfilmen einer abgehenden Lawine (Abb. 11). Der Einleitungstext zum Posting zielt schon auf die gewünschte, extreme Reaktion ab, um eine große Reichweite zu erzielen. Ziel dieser Postings ist für Firmen die große Reichweite, damit ihre Marke bekannt wird. Bleibt die Frage offen, was die Motivation einer Privatperson für solche Postings ist.

2. Motivation der Leser und „Reagierer“

Facebook, wie auch andere soziale Medien, lebt von der Dynamik der Poster und der Leser. Es handelt sich hier um eine two-way-communication, d.h. von jedem Sender und Empfänger wird etwas zur Kommunikation beigetragen (wie in einem Gespräch, nur ist dann das Auditorium erheblich kleiner); im Gegensatz zur one-way-communication, wenn ich mir z.B. einen Film ansehe, dann empfange ich nur.

Man will dabei sein und liked die klassischen Follow-Posts. Man reagiert und exponiert sich aber nicht. Das ist die positive und nette Variante der sozialen Medien, auf die vor allem Instagram setzt. Das Ziel: dabei sein. 

Hier wird der oben erwähnte Search-Content gelesen, geliked, geklickt und auch schon kommentiert, aber auf einer sehr fachlich-neutralen Ebene bzw. auch noch auf der „Ich will dabei sein“-Ebene, z.B. poste ich im Kommentar meinen Tourentipp. Oder es ist eine fachliche Reaktion auf objektive Statusberichte von Lawinenwarndiensten oder Experten (Abb. 6). 

Die Netzwerkmöglichkeit ist bei keiner anderen Art von Medium so stark und schnell gegeben wie hier: mit wenigen Klicks ist man mit einer großen Anzahl von Leuten vernetzt, auch wenn man mit ihnen nicht befreundet ist (jeder Post, auf den man reagiert, wird zu einem gewissen Prozentsatz bei allen eigenen Freunden/Fans ausgespielt).

Diese Funktion ist herauszustreichen und kritisch zu sehen, da man sich in der neu erworbenen digitalen Gruppe sicher und im Web anonym fühlt. So traut man sich, sich zu exponieren, denn es gibt ja noch viele andere, die gleich denken. Bekommt man eine negative Antwort, erhält dies ja „das neue digitale Wir“ und nicht mein „analoges Ich“. 

Zum zweiten tut man Meinungen kund, die man so niemandem direkt sagen würde (siehe Postings zu den Wahlen in Österreich 2016). Auch im alpinen Bereich funktioniert diese (Gruppen-)Dynamik (siehe die Serie an Shitstorms nach Beinahe-/und Lawinenunfällen im Winter 16/17). 

Im vergangenen Jahr zeigte ein Posting das Real-Time-Video eines Rutschblocktests (Abb. 7). Der Beitrag hatte eine unglaubliche Reichweite (über 300.000), doch wusste von den erreichten Personen fast niemand, was denn ein Rutschblock überhaupt ist. Egal, durch Liken und Teilen des Beitrages hat sich aber jeder schnell der vermeintlichen Expertengruppe hinzugefügt.


Hier handelt es sich um das Leser-Aliquot zum Highlight-Content. Nur wenn ich auch subjektiv und „extrem“ reagiere, werde ich Teil dieser Highlight- und „Best of“-Group (Abb. 8). 

3. Was bewirken soziale Medien beim Leser – social ist nicht gleich sozial.

Wie jede Art von zwischenmenschlicher Interaktion und Kommunikation ruft auch Social-Media-Kommunikation beim Sender und Empfänger Gefühlszustände und persönliche Dynamiken hervor.

Postings erfüllen uns nicht nur mit Dankbarkeit und Freude über die schönen Fotos und tollen Erlebnisse unserer Mitmenschen. Sie stressen! Wo liegt noch Pulver? Wer ist mehr Höhenmeter gegangen? Wer ist eine noch steilere Rinne gefahren? Und wann kann ich das in meiner noch so vollen Arbeitswoche unterbringen?

(Und alle, die jetzt denken, „Ich bin ja gar nicht bei Facebook, auf mich trifft das nicht zu.“ – Wie oft wechselt ihr eure Whats-App-Profil-Fotos?)

Benchmarking wird vor allem in der freien Wirtschaft verwendet, um Bezugswerte zu starken Partnern und Zielen zu schaffen, um sich also mit anderen vergleichen zu können. Soziale Medien eröffnen uns unseren persönlichen Benchmark, um uns mit anderen zu messen und zu vergleichen, wo ich mich einreihen kann. Vergleichswerte sind z.B. Powder, Höhenmeter, Steilheit und Geilheit (meint Likes, Shares und Kommentare) der Fotos.

Ob meine Skitour vom Wochenende hammergeil war oder ziemlich fad, entscheide nicht ich, sondern die Likes und Kommentare meiner (virtuellen) Freunde. Das Geilheits-Gefühl der Skitour (bzw. meist der Abfahrt) kann sich dadurch immens verlängern – bis zu dem Zeitpunkt, wo ich rechts oben keinen Hinweis mehr auf Reaktionen bekomme. 

Die Folge ist eine Verzerrung des Erlebnisses: es wird nicht mehr intrinsisch, also von mir selbst, bewertet, sondern von meiner Umwelt (extrinsisch). Was sich in Summe aber wieder auf meine subjektive Bewertung auswirkt: hammergeiles Skitourenerlebnis + keine Likes = schlechte Skitour?
Weiterführend wirkt sich das auch auf meine Handlungen aus, die demnach intrinsisch oder extrinsisch motiviert sein können.

Jemandes Skitour zu bewerten und sie somit zu liken oder nicht, ist noch die harmlose Variante. Über jemanden zu urteilen, ist die weitaus kritischere Handlung. Hier unterscheidet man zwei Arten:

Die Reaktion, wenn jemand auf einen geposteten Content reagiert, d.h. liked, kommentiert etc. Reaktion ist also der Schritt danach und eine Konsequenz einer aktiv gesetzten Handlung.

Die Proaktion hingegen ist einen Schritt voraus und meint eine „Vorausplanung, ein zielgerichtetes Handeln und eine Situation herbeiführend“. Proaktion meint im Social-Media-Bereich, wenn ich etwas über jemanden anderen poste, der nicht mal die Möglichkeit hatte, es selbst zu posten, nicht in die Kommunikation über ihn involviert ist und somit darauf auch nicht reagieren kann (Abb. 9).

Findet eine Verharmlosung von Lawinen statt?

Genug der Einleitung, was bedeutet dies nun für „uns Bergsteiger“? 

Wie schon mehrfach erwähnt, war der Winter 2015/16 geprägt von der Shitstorm-Dynamik zu Lawinenabgängen & Co. Stattgefunden hat das Ganze bei Inbound- oder Search-Content, Inhalten von Lawinenwarndiensten oder Nachrichten-Portalen. Kommentiert wurde im Stil der Be-Urteiler und vermeintlichen Experten, die hier alle in der Experten-Runde dabei sein wollten. Das findet man heuer selten: 2016/17 beurteilt man nicht Lawinenabgänge, sondern postet gleich mal selbst Lawinenanrisse oder -abgänge.

Wie ist das passiert?

Der Winter ließ in der Saison 2016/17 auf sich warten. Der lang ersehnte Schnee fiel dann Anfang Jänner und blieb aufgrund der niedrigen Temperaturen auch relativ lange als Powder und Oberflächenreif liegen. Das stabile Hochdruckgebiet in der zweiten Jännerhälfte gab dem Ganzen einen fotogenen Rahmen.

Die Powder-Fotos hatten dann aber ab Anfang Jänner wirklich alle. Jeder und überall, von Ost-Österreich bis in die Bayerischen Voralpen. Der somit übliche Highlight-Content mutierte schnell zum Follow-Content und erhielt außer der üblichen Menge an Likes keinerlei Reaktionen der Leser. Auch als Leser konnte man sich nur mehr schwer exponieren – was soll man denn zum hundertsten Powder-Foto noch sagen? Der übliche Highlight-Content ist somit zum „minderen“ Follow-Content mutiert. Um jetzt Highlights zu schaffen, muss man sich schon etwas „Extremeres“ überlegen, um die Aufmerksamkeit der Leser zu bekommen.

Auch als aktiver Leser und Reagierer wartet man dann schon sehnsüchtig auf solche extremen Postings, um endlich kommentieren oder seine Gefühle über Emojis ausdrücken zu können. Um endlich wieder Teil einer digitalen Gruppe zu werden. Wie es dann dazu gekommen ist, in drei Schritten erklärt:

Wir hatten ihn alle – den Powder. Wir hatten sie alle – die Powderfotos und -videos. Wir haben sie gepostet. Bis wir sie nicht mehr sehen konnten, weil sie sich ähnlich waren. Mehr noch, es wurde alles zu einem emotionslosen Einheitsbrei „same same“. Wir haben uns nicht mehr voneinander abgehoben. Also Highlight-Content, der aufgrund seiner Menge zu Follow-Content degradiert ist. Leser, die keine Möglichkeit haben, sich abzuheben, Experten, die auch einfach nur „Dabei sein“ können. Unaufgeregt.

Mitte Jänner kursieren die ersten Postings, in denen Lawinensituation und Schneedeckenaufbau analysiert und kommentiert oder Lawinenabgänge gezeigt werden (Abb. 10). Beobachtungen, Statements oder bereits Be-Urteilungen? Der Informationsgehalt steht zwar noch im Vordergrund, ebenso die Motivation der Leser, sich informieren zu wollen. Aber der Comfort-Bereich der hundertprozentigen Objektivität wird bereits verlassen, Subjektivität und Ver-/Beurteilung halten Einzug und die Grenzen zum Highlight-Content beginnen zu verschwimmen.

Abb. 10: Beurteilung der Lawinensituation steht noch im Vordergrund, aber die Grenzen zu reißerischem, viralem Highlight-Content beginnen zu verschwimmen.

Man postet Fotos von Lawinenabgängen, Anrissen und auch Unfällen (Abb. 1 und 11). Und was passiert – die Fotos und Videos werden geliked, geteilt und kommentiert! Aber nicht nur auf fachlicher und sachlicher Ebene, nein, Emotionen und Subjektivität halten Einzug: „Ich war dabei!“, „Whohoo!“ oder Lach-Emojis – die Lawine ist mehr als nur salonreif geworden. Die Lawinenpostings gehören heuer dazu, wenn man dabei sein will. Oder man kommentiert einfach die fremden und „sneaked“ sich so zur Best-of-Group.

Folgen: Soziale Medien und Verantwortung im alpinen Bereich

Nun kommen wir schlussendlich zu folgendem Punkt: „Brauchen wir auch im Bereich des Bergsportes ethische Normen und Regeln für die Verwendung sozialer Medien?“ Sollten wir uns nicht auch die Frage stellen, was wir mit unseren Postings bewirken, wo Grenzen liegen und welche Verantwortung wir für die große Masse der Leser tragen? Heiligen Likes alle Post-Inhalte? Und bewirken solche Postings eine Verharmlosung der Lawinen?

Kommunikations- und Medienethik vs. Kommunikationsfreiheit

Kommunikation respektive Interaktion bedeutet auch Macht und Beeinflussung (sehen wir am veränderten Nachrichtenkonsum über soziale Medien und der damit einhergehenden einseitigen Berichterstattung zu den amerikanischen Wahlen). Somit trägt man als Publisher von Medieninhalten immer auch Verantwortung – ebenso wie natürlich auch als Leser in der Wahl seiner Medien.

Der Journalist und Mitarbeiter der Tageszeitung „Berliner Morgenpost“, der den Amokfahrer in Berlin live gefilmt und gepostet hat, wird nicht nur von Usern, sondern auch in Fachkreisen stark kritisiert : er hätte gegen den Pressekodex  (ein gemeinsam festgelegter Kodex über publizistische Grundsätze) verstoßen. (Anm.: Zur Userkritik ist interessant, dass es doch immerhin in weniger als zwei Stunden nach dem Anschlag bereits eine Million Aufrufe auf Facebook und mehr als zehntausend Shares zu diesem Post gegeben hat).

Auch in Salzburg läuft gerade eine inhaltlich ähnliche Diskussion, wenn auch nicht zu einem so tragischen Thema, zwischen den Salzburger Bergrettern und -führern mit der Salzburger Land Tourismus Gesellschaft (Abb. 12): Bergführer  und Bergrettung  aus Salzburg werfen der Land Tourismus Gesellschaft vor, dass sie zu viel mit Powder-Imagefotos arbeiten und so suggerieren (…), „dass man das immer und überall machen kann“  und das Thema Schnee und Lawinen somit verharmlost wird.

Und hier geht es noch nicht mal um den Step 3, sondern erst um Step 1 – die lässigen Powderfotos. Was bewirken wir also mit subjektiv eingeleiteten Highlight-Postings und verharmlosenden Reaktionen auf Lawinenposts?

Abb. 12: Medienverantwortung im Salzburger Land – darf Pulver als Touristenattraktion verwendet werden oder muss auch immer gleichzeitig über Lawinengefahr informiert werden? Quelle: salzburg.orf.at vom 24.1.2017

Produsage: medienethische Verantwortung des einzelnen Users

Content-Erstellung hat sich verändert – nämlich dahingehend, dass nicht nur ausgebildete Journalisten und Experten Inhalte produzieren und verteilen, sondern auch wir ursprüngliche Konsumenten und User dieser Inhalte. Die ehemals klare Unterscheidung zwischen Produzenten und Usern von digitalem Content wurde somit aufgehoben. User produzieren und publizieren Content gleichermaßen und sind somit Produser . Diese Veränderungen ergeben eine neue Verantwortung für den Einzelnen (die sich zuvor meist auf professionelle Medien und Firmen beschränkt hat). Gefordert wird eine kritische Reflexion über medienethische Konsequenzen für den produzierten Content des Einzelnen.

Kodex für ethisch korrektes Posten

Der Ethik-Rat für Public Relations hat einen Kodex zu diesem Thema erstellt, der Grundprinzipien zur „Ethik in der Digitalen Kommunikation“  gibt. Er beginnt dort, wo der gesetzliche Rahmen endet, der tw.  nur die semi-professionellen und professionellen Teilnehmerinnen der digitalen Wertschöpfungskette im Fokus hat. Darauf basierend können auch für den nicht-professionellen Producer Punkte übernommen werden:

8 Grundprinzipien der Kommunikationsethik in Social Media 

Resümee

Was passiert mit unserer Kommunikation durch das Aufkommen sozialer Medien? Risk of Ignorance:

War man früher als Privatperson doch eher drauf bedacht, keine Meldungen über „seine“ Lawinenabgänge rauszulassen, und wenn dann sehr vorsichtig und selbstkritisch, so ist das jetzt nicht nur salonreif, sondern sogar zum Best-of-Content geworden, dessen Informationsgehalt nicht nur objektiv und fachlich ist.

…, dass wir auf solche Postings in fast tragisch-cooler Weise reagieren müssen („ich war dabei“, „:D“)? Erkennen wir den Unterschied von Realität und deren Folgen im Unterschied zum anonym-digitalen-Gruppendasein noch, in dem wir uns sicher fühlen?

Müssen alpine Organisationen und Bergsportvereine in die Verantwortung gezogen werden, um ihre Mitglieder für die ethischen Grenzen in sozialen Medien zu sensibilisieren? Reicht das aus oder müssen sogar medienethische Richtlinien vorgegeben werden? Erreichen wir irgendwann den Punkt juristischer Konsequenzen bei fahrlässigen Posts? Das Thema zu ignorieren wäre falsch – Risk of Ignorance. Es muss thematisiert und darauf reagiert werden.  Für mich sind solche Entwicklungen spannend zu beobachten und kritisch zu hinterfragen. Auch mein eigenes Social-Media-Verhalten. Aber ich poste ja aus beruflichen Gründen … ■

Illustrationen: Roman Hösel