OpenStreetMap und Co: Wo liegen die Grenzen digitaler Karten im Bergsport?Drei Tage in der Gletscherspalte: Bergrettung an der ZugspitzeHaftung bei Alpinunfällen: Selbst schuld! Oder doch nicht?Warum wir Bergsteiger so sind, wie wir sindBergführerserie: behelfsmäßige Kameradenrettung bei Vorsteigersturz im ÜberhangFree Solos: Sinnlose Heldenspiele?Laura Tiefenthaler: „Wir sollten Solo-Begehungen ignorieren statt feiern“„Women’s first ascents nerven, weil es sich wie eine Abwertung anfühlt“Colin Haley: „Ich hatte dem Rope Solo abgeschworen“Rope-Solo: Die Seiltechnik von Simon GietlFree Solo: Ultima Ratio oder der ganz normale Wahnsinn?Lead Rope Solo: Gesichertes Freiklettern ohne Sicherungspartner:inbergsönlichkeit: Laura TiefenthalerSAC-Bergnotfallstatistik 2025: Mehr Rettungen, weniger Todesfälle„Solo“: bergundsteigen #134 ist da!Wintertrilogie am Piz Palü: 3 Nordwandpfeiler an einem Tag Bergunfälle: Über Eigenverantwortung und Einzelfälle2025/ 26: Ein außergewöhnlicher Winter?Notbiwak: Das Wichtigste im ErnstfallLawine: Nassschneezyklen im Frühjahr How-To: Toprope-Solo-Halsband und geräteseitige VerdrehsicherungKinder & Bergausrüstung: Die richtige Ausrüstung findenBergsteigen mit Kindern: Chancen und GrenzenZwischen Erfolg und Bodenständigkeit: Babsi Zangerl im InterviewWo Gleichberechtigung aufhört: Muttersein und BergsteigenSexismus in den Bergen: Veraltete Denkmuster und GrenzverletzungenEisstabilität besser beurteilen: Die Ice Selection MethodEiskletterunfall: Beinahe-Absturz beim „Rope Solo“Sieg für Cochamó: Chiles Granit-Paradies geschütztPowder: Gefahrenzeichen von Triebschnee im Gelände wahrnehmen und erkennenSchneebrettlawinen: Bruchmechanik der SchwachschichtDer „Arlbergeffekt“: Mehr Spuren = weniger Lawinengefahr?LVS- und Störquellen-Check in geführten Gruppen: So geht’sFrühwinter & Lawinengefahr: Was man beachten sollte Verhauer: Lehren aus dem Lawinenabgang auf der NordketteMarkus Hofbauer: Eisklettern nach einem schweren UnfallLehren aus Kanadas verheerendstem LawinenunglückSchweizer Lawinenwinter 1951: So kam es zur KatastropheRegen im Hochwinter: Risiken für die SchneedeckeLVS-Ausrüstung: Ab wann muss ich mein LVS-Gerät austauschen?Kälteschutz durch Genvariante: Manche frieren andersLawinen sind für Gletscher entscheidendStefan Kosz: „Bergführen sollte nichts mit Heroik zu tun haben“Kochen unter Extrembedingungen: 4 Kochsysteme im Vergleich„Kinder“: bergundsteigen #133 ist da!Seilaufstiegstechnik: Seilgeräte, Schlingen und Klemmknoten, RücklaufsperrenLVS Geräte Test: Update 2025/26White Risk App: Lawinen melden leicht gemachtKletterseil in die Waschmaschine – ja oder nein?Wann wird der Altschnee zum Altschneeproblem?Sport und Leidenschaft: Alpinismus-Chronik 2024LARA: Local Avalanche Risk AssessmentAbsturz & Kälte: Die unterschätzten Gefahren des WintersVerhauer am Ortler: Die Kunst der Kommunikation„Free Solo“ und warum man nicht darüber schweigen kannKletterunfall: Lebensgefahr in der Marmolada-SüdwandSchnittfestigkeit der neuen BergseileMüll am Gletscher: gekommen, um zu bleiben!Risiken im Lawinenhang mit Munter, Snowcard und Skitourenguru: Same, same but different!UHMW-PE-Rucksäcke: Wenn Weiß das neue Schwarz istRessource Fels: Fürs Ego oder für alle?Warum wir Bergsteiger so sind, wie wir sindRisiko beim Bergsteigen: Von Felsklippen und anderen Unsicherheiten#alpinhacks: Abseil-Looping (Partnercheck beim Abseilen)Dämpfung adé: Barfußschuhe am Berg„Verzicht“: bergundsteigen #132 ist da!Speed-Versuch am Mount Everest: Gelingt Tyler Andrews der Rekord ohne Sauerstoff?Gewichtsausgleich beim Klettern: 5 Bremsassistenten im PraxistestDie Rega: Luftrettung in den AlpenKind statt Gipfel: Wenn die Berge warten müssenSelbstsicherungsgeräte: (Beinahe-)Unfälle und was wir daraus lernen könnenKletterroute vor Gericht: Wem gehört der Fels?Huber und Gietl eröffnen APassionata (9+), HeiligkreuzkofelHow-To: Assistiertes AbseilenVerhauer: Ungesichert in der WandJonas Schild gelingt Joy Division (8b) im Val di MelloHaftung bei Vereinstouren: Wer trägt die Verantwortung? Erstbegehung am Jirishanca, Peru: Gietl, Arnold und Huber eröffnen neue Route „Kolibri“Verhauer: Spaltensturz am Nesthorn NordwestpfeilerTrad-Klettern: Moderne Sicherungsmittel und Best PracticesSonnenschein-Anxiety, wie bitte?#alpinhacks: Der Stuflesser-KnotenMentale Gesundheit: So stärkt Bergsport die PsycheAlex Honnold: „Die Mondlandung des Free-Solo-Kletterns“FOMO: Haben Profis wie Babsi Zangerl & Co. Angst, etwas zu verpassen?Paul-Preuss-Preis 2025 an Babara Zangerl Klettern im Einklang mit dem Zyklus#alpinhacks: Abbauen ohne AbsturzDünn um jeden Preis: Die Schattenseiten des KletternsVogelschutz und Klettern – geht das?Lawinenunglück: Die ersten 10 Minuten zählenbergundsteigen #131 ist da!Steigeisen-Technik: Auf die Zacken, fertig, los!FOMO, Social Media & AlpinismusBlitzaktivität in den Alpen steigt deutlich durch Klimaerhitzung„Handy App führt Bergsteiger in den Tod“Brechen die Berge durch den Klimawandel auseinander?Kurzschluss 2.0: „Gehen am kurzen Seil“ in der Südtiroler BergführerausbildungHow do mountaineers tick? What psychology revealsBergführerserie: behelfsmäßige Kameradenrettung bei Nachsteigersturz im Quergang#alpinhacks: Abseilen mit Hilfsleinen (Rad Line & Co)Schneearm und Altschneeprobleme: Der Schweizer Winter 24/25Zahl der Alpintoten gestiegen: Alpinunfälle in Österreich 2024Wenn Berglust zur Bergsucht wirdGleitschneelawinen: Die großen Unbekanntenbergundsteigen #130 ist da!Ski & Zug: „Ein Rückflug hätte die ganze Reise zerstört“Schweizer Bergunfallstatisik 2024: Mehr Tote bei SkitourenUnter 3%: Den Bergführern fehlen die FrauenRoutensanierung: Ein Gremium gegen die Anarchie?Kolumne: GrundsätzlichNeutour Punta Pioda Nordwand „Luce e Tenebre“ (M8/A3/700m)bergsönlichkeit: Michael LarcherRückruf: Black Diamond Vision KlettergurtVerhauer Eisklettern: Rausgelüpft beim NachstiegssturzSkitour: Die Kunst der guten AufstiegsspurTourenbindungen: Was ist der Z-Wert?Wie entsteht eine Lawinenvorhersage? Teil 3/3: Die GefahrenstufeARVA NEO BT PRO: Freiwilliger RückrufAufruf zur Überprüfung: Klettersteigset: Edelrid Cable Comfort Tri#alpinhacks: Tyrolean Wrap mit der RettungsdeckeFilmkritik: Wanda Rutkiewicz und der Preis der HöchstleistungSpitzkehre?! Ich versteh’ nur Bahnhof!!!SNOBS: Die Community als Teil der Lawinenwarnungbergundsteigen #129 ist da!Lawinenzeit: Ein tödliches PhänomenWie entsteht eine Lawinenvorhersage? Teil 2/3: Die Beurteilung der GefahrenWas gibt es Neues am LVS-Markt im Winter 2024/25?Wie entsteht der Lawinenlagebericht? Teil 1/3: Die DatengrundlageGeführte Bergtouren gefährdet? Allianz fordert Absicherung der SelbstständigkeitStörquellen bei der LawinenrettungLVS-Geräte Test 2024/25: Pieps Pro IPS & Mammut Barryvox S25 Regeln für Skitouren im Skigebiet (aus Sicht der Pistenrettung)Bruchez: 82 Viertausender mit Ski – und ein Kampf der RekordeZangerl: Erste Flash-Begehung von Freerider (7c+) am El CapitanLVS-Rückruf: Mammut Barryvox 2 und Barryvox S2Lawinen der ZukunftDie Kunst des Normalhaken-Schlagens: 12 Praxis-TippsKlettern oder Kämpfen? Der (Sport)Soldat in der SpeedwallKlimawandel: die 5 alpinen Gefahren der ZukunftSeilrisse von dynamischen Kletterseilen: Das letzte ungelöste Problem?Katharina Hartmuth: Neuer Ultratrail-Rekord beim TORXOvertourism an den höchsten Bergen Ost-Asiensbergundsteigen #128 ist da!Olympia-Rückblick: Die Kunst des KletternsBohrhaken: Sichere Sache?Die Bohr-Maschinen: 5 legendäre Routen-ErschließerKlettern mit Behinderung: Inklusion auch andersrumDie 18 höchsten Abstürze, die bisher überlebt wurdenDialog: Kletterseil und Säureverhauer: Glück hoch 2 am Schrötterhorn5 historische Klemmkeile (und wer sie entwickelt hat)Lebensversicherung: Dynamische KletterseileJa muss das denn sein?Doping am Berg?Die Rettungsdecke als UV-Schutzbergundsteigen #127 ist da!Solenne Piret: Mit einer Paraclimbing – Weltmeisterin im GesprächAngelino Zeller: Mit einem Paraclimbing – Weltmeister im GesprächIn 7h:25min auf den Mont Blanc: Interview mit Hillary GeraldiOndra/Schubert: «Ziel ist es, die eigene Marke zu verkaufen»Getestet: Die neuen Sicherungsgeräte PINCH & NEOXBergwacht Bayern Wintersaison 23/24: Viele Pisteneinsätze und kuriose Geschichten«Heute ist weniger Ego im Spiel» Adam Ondra & Jakob Schubert im InterviewOndra/Schubert: «Andere Projekte sind nie zu einem Albtraum geworden»bergsönlichkeit: Peter LechnerFehler beim Abseilen: 20 TippsNotruf am Berg: 4 Szenarios#alpinhacks: Kletterschuh abgestürzt?Gleitschneelawinen: Das große Problem im Winter 2024Heiße Karten: Gefahren und Chancen von HeatmapsAI in der Lawinen-RisikobeurteilungWelche Halbseile in Dreierseilschaft?Bouldern in der Stadt: Eine Hommage an Probleme im BetonÖsterreichische Bergunfallstatistik Winter 23/24: Instabile Verhältnisse und mehr VerunfallteDavid Lama: Erinnerungen zum 5. TodestagEine App für alle (Not-)Fälle: 5 Notfall-Apps im Test#alpinhack: 3 Tricks für Skihochtourenbergundsteigen #126 ist da!Schutzbeutel zum Überleben: 3 Biwaksäcke für jeden EinsatzGirth-X beim Südtiroler StandWohlleben/Hinterberger: Die Salbit-Winter-Trilogie„Klimawandel bedeutet nicht, dass jeder Winter wärmer wird“„Sicherheitspapst“: In Memoriam Pit SchubertWenn’s wärmer wird, sollten wir vielleicht die Taktik ändern?Verleiten Lawinenairbags tatsächlich zu riskanterem Verhalten?Die Gefahrenstufe: Teufelszeug oder Allheilmittel?Auf falscher Fährte: Über das blinde Vertrauen in fremde AbfahrtsspurenGefahrenstufe selbst bestimmt: Der Nivocheck des Schweizer BergführerverbandesDie häufigsten Ernährungsfehler von Kletterinnenpro & contra: Klimakrise – keine Flugreisen mehr?Der Extremfall: Lawinenwinter 1999Lawinenairbags und ihr Einfluss auf das RisikoverhaltenNotfall Alpin (12/13): A/B-Problem bei allergischen ReaktionenWinter 2023/24: Was gibt es Neues am Markt?LVS-Gerät: Alkaline- oder Lithiumbatterien?Zwei Millionen Lawinen in GraubündenNotfall Alpin (10/13): Ablaufschema LawinenverschüttungNotfall Alpin (6/9): Erste-Hilfe-Material zur BlutstillungNotfall Alpin (9/9): E-Problem nach SkisturzNotfall Alpin (8/9): Neurologisches Problem (D). Teil 2 be FASTNofall Alpin (7/9): neurologisches ProblemNotfall Alpin (5/9): Kritische Blutung z.B. nach einem SpaltensturzNotfall Alpin (4/9): Erste Hilfe nach einer Lawinenverschüttung – Time is brain!Notfall Alpin (3/9): Einsatz des AEDs durch Notfallzeugen am BergLawinenkunde: Der Mensch ist SchuldNotfall Alpin (2/9): Atmung und KreislaufHauptsache Widerstand? 3 Seilbremsen im PraxistestNotfall Alpin (1/9): die ersten 5 MinutenWeniger Tote, mehr Verletzte: Alpinunfälle in Österreich 2023Hunde in Bergnot: Gibt es einen Anspruch auf Tierrettung?Frauen in den Bergen aus medizinischer Sicht: Tipps für BergsteigerinnenStörquellen bei der LVS-Suche: Wie Smartphones und Co. unsere Sicherheit beeinflussenGescheiter(t)? Über das Scheitern beim BergsteigenVerhauer: Skitour ohne Sicht – GPS macht’s möglich?bergundsteigen #125 ist da!Kolumne: Das Ruhezonen-ParadoxVor- und Nachteile der Leash beim EiskletternVerhauer: LVS-Gerät auf Skitour aus?+ / – Unterteilung der Gefahrenstufen im Schweizer Lawinenbulletin: Erste ErfahrungenLawinengefahr MenschInterview Thomas Feistl: Neues vom Lawinenwarndienst BayernVergleich probabilistischer Instrumente zur Risikoabschätzung im SchneesportDie Schneebibel – jetzt digital und kostenlosWintersport, Lawinen und die ZukunftKlemmknoten: FB-Kreuzklemmknoten vs. PrusikÜberprüfung Edelrid Mega JulRouten zeichnen: Skitourenguru mit neuem Feature19 Minuten gefangen in einer LawineStefano Ghisolfi: Hart, härter, 9c?Schneller als Dani Arnold: Neue Bestzeit für die Salbit-TrilogieWelchen Seilverbindungsknoten beim Abseilen?Kurzschluss? „Führen am kurzen Seil“ in der Schweizer BergführerausbildungNikolai Schirmer: „Ich habe akzeptiert, dass ich bei dem, was ich tue, sterben kann.“Übertraining: Risiken, Folgen und MusterNasim Eshqi: Die Kraft des WirbelwindsHow to Bigwall (3/3): How to Aid climb!?Schnell, schneller, totRecycling und Nachhaltigkeit für Bergsportausrüstung – Die Hersteller (Teil III)Recycling und Nachhaltigkeit für Bergsportausrüstung (Teil I)Recycling und Nachhaltigkeit für Bergsportausrüstung – das System (Teil II)Kletterhallen-Unfallstatistik 2022: Wo passieren in der Halle die Unfälle?Pro & Contra: (Null-)Toleranz bei nicht erreichten 8000ern?bergundsteigen #124 ist da!Paul-Preuss-Preis für Marko Prezelj und Laura TiefenthalerNachsichern & Simultanklettern mit Rücklaufsperre: Risiken und GrenzenVerhauer: Abseilen – Achtung Seilende!bergsönlichkeit: In Memoriam Robert RenzlerRobert Renzler: Die letzte BergfahrtHängesyndrom: Warum freies Hängen tödlich sein kannGewinnspiel: 3×2 Tickets für REEL ROCK 17bergundsteigen: 30 Jahre in ZahlenDer Schreckmarathon: Neue Rekord-Traverse in den Berner AlpenWenn der T-Anker zum Geschoss wirdDrohnen in den Alpen: Regeln, Grenzen und RettungseinsätzeAutobelay-Systeme: Mensch vs. MaschineLehrer lämpel: How to teach Bergsport?Klettern: Technologien vor 30 JahrenInternationaler BergrettungstagSo viele Unfälle wie nie: DAV-Bergunfallstatistik 2022Dehydrierung & Bergsport: Was passiert bei Wassermangel?#alpinhacks: Bremsknoten überwinden bei Selbstrettung aus der GletscherspalteLieber sterben lassen? Was der Unfall am K2 über unsere Gesellschaft aussagtDolomiten: Neue Touren in der Sellagruppe#alpinhacks: 4 Allzweckhelfer für unterwegsVerhauer: 4 Weitwanderer in Zillertaler Alpen gerettetSchlecht gelaufen? 4 Ansichten über das Scheitern am BergGPS im Bergsport – Quo Vadis?Abseilen aus der Route: Maillon Rapide oder Schnappkarabiner?Quad Anchor am Standplatz: Vor- und NachteileOhne Seil und Sauerstoff: Messner und Sieberer gelingt Erstbesteigung im Karakorum14 x 8.000 in 3 Monaten: Zwischen Lobeshymne und dem Untergang des AlpinismusEcopoint Climbing – Die Plattform für nachhaltiges KletternKolumne: Starke Staaten, Freiheiten & PrivilegienFalken-Fakten – und wie sie das Regierungspräsidium Karlsruhe darstelltBattert: „Es ist kein strategisches Ziel von uns, Verbotsraten anzuheben.“Hör mal! 7 spannende Podcasts über Berg(sport) und Bergmenschenbergundsteigen #123 ist da!#alpinhacks: Halbmastwurfsicherung mit RücklaufsperreHeikler Stoff: Was hinter den Diskussionen um PFAS stecktWenn Berge zu uns sprechen könnten, was würden sie sagen?Und Friede auf Bergen: 20 Jahre Tirol DeklarationHitzeschäden am Berg: Was tun?Billi Bierling und die 8.000er-GipfelVideo: Der 1970er-Weltrekord für Skiabfahrten auf 7.492 Meter HöheVerhauer: Vom Einsteigen in eine falsche Route3x Abschlussexpedition: Junge Alpinisten, Exped-Kader & SAC Frauen-ExpeditionsteamNEOX: Neues Sicherungsgerät von PetzlRealistischere Bewertung: Überarbeitung der SAC-WanderskalaKommerzielles Höhenbergsteigen: 4 Fragen an …7h 25min: Neuer Rekord am Mont BlancIst das GriGri-Problem wirklich so groß?Numerische Wetterprognose: Sicherheitsgewinn im Bergsport?30 Jahre Outdoorindustrie: „Unser Modell wird nicht überleben“Klettern mit mobilen Sicherungen: Wie verlässlich sind Friends?8.000er-Alpintourismus, Harila und die fehlende Stil-DiskussionHochtourismus: 30 Jahre kommerzielles Höhenbergsteigen in NepalSchäli, Gietl und Maynadier gelingt Erstbegehung am Meru PeakAlle 8.000er: Kristin Harila im InterviewMenschen – Massen – Mount Everest: 30 Jahre Höhentourismus im HimalayaBergsteigen in Zeiten der Klimakrise: Prof. Georg Kaser im InterviewBergsturz, Steinschlag und Co.: Wie gefährlich sind sie?Verhauer: Schicksalsseilschaft – wann ausbinden?Verhauer: Partnercheck sonst Partner (fast) wegAlarmmeldung „Kreislauf“ – Traubenzucker oder Defi?Drei Tage in Gletscherspalte: Rettungsaktion im HimalayaDie 7 häufigsten KletterverletzungenKarabinerbruch durch ZusatzsystemTag der offenen Tür 2023 am SLFRückruf: Wild Country Superlight RocksSpace Blanket: 6 Einsatzmöglichkeiten der RettungsdeckeHöhenbergsteiger Noel Hanna tödlich verunglücktNeuer Job: Sachbearbeiter*in SicherheitsforschungNachwuchsalpinisten: Balanceakt zwischen Bremsen und FördernProzessionsspinner: Feine Haare, heftige Reaktion Expeditionskader: „Es gibt mehr als Plastikklettern“Verhauer: LängsspaltensturzKolumne: Flugscham bei Alpinisten?Schweizer Bergunfallstatistik 2022: Weniger tödliche Unfällebergundsteigen #122 ist da!Freiwillige Rückrufaktion: 2023 Recon LT LVS-GerätSchön und gefährlich: Wie entstehen Wechten?Posttraumatische Belastungsstörung im alpinen Rettungsdienst„Hall of Fame“ – Die anspruchsvollste alpine Mixed-Route der Welt?#alpinhack: selfmade-Seilhalter für Mehrseillängen4x Alpinklettern: Der Reiz der VielfaltFree and High: Wo liegt die Zukunft des Spitzen-Alpinismus?Simon Gietl: Winter-Soloüberschreitung der GeislerspitzenDer Bergsportkommentar: Hilfe bei rechtlichen Fragestellungen rund um den Bergsportbergundsteigen BergmedienWisdom of Crowds: Senkt eine Gruppe das Lawinenrisiko?Citizen Scientists: Saharastaub & die SchneedeckeSchmelzumwandlung: Was passiert mit den Schneekristallen im Frühjahr?Verhauer Eisklettern: Kollaps einer EissäuleSüdtiroler Stand: Erwin Steiner im InterviewDas Auslösen einer Lawine und seine strafrechtlichen Folgen„Achtung Lawinen!“ – Was ist neu im Faltblatt?Winter 22/23: Was gibt es Neues bei den Lawinenlageberichten?Was wir von Albert Wenk über die Entwicklung der Bergsport-Ausrüstung lernen könnenAngewandte Rangdynamik: Über die Gruppendynamik am BergTrauerseminar: Wenn ein nahestehender Mensch in den Bergen verunglückt ist Schneebeobachtung: WMO ernennt das SLF zum KompetenzzentrumKältekunde: Über Erfrierungen am BergIch gehʼ mit meiner Laterne: Über Nachtskitourenpro & contra: NachtskitourenLawinenwarner: Fabianos Blick in die Schneedecke von morgen8 Fakten über die KälteHow to Bigwall (2/3): Richtig Haulenbergundsteigen #121 ist da!Schweiz: Neue Unterteilung der Gefahrenstufen im Lawinenbulletin mit + und –Grönland: Abschluss-Expedition DAV ExpedkaderJorg Verhoeven: Über Klettern & psychische ProblemeEinfach-, Zwillings- & Halbseile: Welches Seil wofür?Staatsanwaltschaft warnt vor gebrauchten Lawinenrucksäcken, Mammut kontertSeil verkürzen: 7 Methoden im VergleichPeru: Alpine Erstbegehungen in San Marcos und KreinSail & Climb: Frauen-Erstbegehung „Via Sedna“ auf GrönlandExpeditionsbericht: Die Jungen Alpinisten im Inshincatal, PeruLVS-Geräte-Test 2022pro & contra: Digitale TourenplanungDer Weg zum Alpinismus: 6 junge Bergsteiger*innen erzählenKolumne: Denkt Alpinismus die Natur als Ganzes?Die Crux bei der digitalen NavigationSkyrunning: Laufen im Himmel?Beinahe schiefgegangen: Das Unfallpotenzial beim BergwandernNasim Eshqi: „Wir Frauen können alles erreichen“Alpamayo: Ohne Gipfel am schönsten Berg der Welt#alpinhack: Wohin mit dem ganzen Schlingen-Kram?How to Bigwall (1/3): Planung & MaterialInformationslückenfüller: Verlieren wir das Gebirge als Erlebnisraum?bergundsteigen #120 ist da!Live aus dem Basislager: Social-Media-Vermarktung im BergsportKnow-How: Wie funktioniert der „Südtiroler Stand“?Climb first, talk laterPaul-Preuss-Preis 2022 an Thomas HuberVerhauer: Achtung, Stein!Rock’n’Roll: Nachsichern mit der Micro TraxionGünter Schmudlach: „Das Problem ist nicht die Digitalisierung, sondern der Mensch“#powderporn #climbporn: Social Media & BergsportFlugrettung in der Nacht: Geht das?GPS-Sportuhren im Test: Die digitale Wollmilchsau?Ist Schnee eigentlich immer weiß?Kolumne: Menschen und MassenKletter-Training: 10 digitale Trends für Kletterer und Boulderer#alpinhacks: Seiltrage einfach gestrickt in 10 SchrittenKlimawandel: Betreiben wir Bergsport in Zukunft anders?Der Hechenberg: Eine kleine AlpinhistorieRichtig versichert in den Bergen: 3 wichtige Hinweisebergundsteigen #119 ist da!Achtung Aus-Reißer! Kritische Bohrhaken erkennen und beurteilenTourengruppen mit Ski & Snowboard: Ein TeambuildingversuchHautkrebs am Berg: Die Schattenseiten des Lichtsbergsönlichkeit: Samuel Anthamatten & Jérémie HeitzHow-To: Improvisierter Rettungsschlitten aus 2 SnowboardsKolumne: Ranger, Wächter, Politesse?Kühler Kopf, heißes HerzDoppelzäsur: Was lernt ein Bergführer aus zwei Unfällen?Blind auf den Cerro TorreVerhauer: Warum Kommunikationsprobleme fatale Folgen haben können#alpinhacks: Abseilgerät runtergefallen 3.0Verhauer: Staublawine bei Lawinenwarnstufe 1Fürs Lernen leben: Pädagogik im BergsportVom Umgang mit der Klimakrise als Kletterprofibergundsteigen #118 ist da!Poljarnik: Erfahrungen aus der Arktisbergundsteigen intern: Simon SchöpfSeilschaft mit dem Tod[No] Friends on PowderdaysIn eisigen Höhen: Das Drama am Pigne d’Arollapro & contra: Brauchen wir einen Kletterführerschein?Fastest Rescue System: Wie sondiert man mit elektronischer Sonde richtig?Über Frauen, die auf Berge steigenSchneekristalle – Juwelen des HimmelsAbbauende Metamorphose einfach erklärtKing of Cold: Simone Moro über KälteSind wir noch zu retten?Kalt, kälter, tot: Was passiert beim Kältetod?Verflochtene IndustrieVerhauer: Wo bleibt das (Bauch-)Gefühl?Messners Seilschaftenbergundsteigen #117 ist da!Höher, schneller, weiter – und jünger?Die Alpenstange: Über Stock und StabLVS-Geräte 2021/22: 17 Modelle im ÜberblickLawinen-Airbags 2021/22: 8 Modelle im ÜberblickReife(n)prüfung – Mountainbiken als alpine KernsportartDie Tagline – wie haule ich richtig? Tipps von Babsi Zangerl und Jacopo LarcherDie Seilschaft: notwendiges Übel, Hölle zu zweit oder Team fürs Glück?Erstickt im Zelt: Was ist passiert?Umfrage: Wie kann der Lawinenlagebericht noch besser werden?Die neue bergundsteigen Website ist da!How To: Wie legt man mobile Sicherungen (Klemmkeile, Camalots und Co.) richtig?#alpinhack: Abseilgerät runtergefallen? 2.0Seil oder nicht Seil? 4 Sicherungstechniken für HochtourenAbsturz einer Seilschaft: Was wir daraus lernen können„Ich möchte Frauen ermächtigen!“ – Interview mit Rita Christenbergundsteigen #116 (Herbst 2021) ist da!Sturzangst: Alles nur in deinem Kopf?#alpinhack: Abseilen ohne AbseilgerätAnleitung zum professionellen SturztrainingHalbseiltechnik: Seilmanagement ohne Seilchaos?In extremen Köpfen: Warum Alex Honnold keine Angst kenntAbseilgerät runtergefallen?Bergwandern ist kein SpaziergangSommer 2021: bergundsteigen #115 ist da!Bergrettung wider Willen: Wie viel Unvernunft darf sein?„Wir sind alle Angstexperten“ – Interview mit Pauli TrenkwalderRichtig fürchtenTotal verbohrt#alpinhack: Knoten am SeilendeHow to Spaltenrettung?!Speed-Bergsteigen: Schnell in die ZukunftHeimlich, still und schnell: Albert NeunerKilian Jornet: Durch die Berge schwebenMit der Kraft des Gletscherflohs: Begriffe aus dem Speed-BergsteigenScheeeeeeeeee gmiatlich – mit Gästen auf TourPro & Contra: Geschwindigkeit am BergKlimaneutral Klettern – geht das?Halbseiltechnik – wieso, weshalb, warum?Julia Janotte: Gibt es ein akzeptables Risiko?Lama/Auer/Roskelley: The Last ClimbISSW 2020: Forschung zu Schnee und Menschen im SchneeAuf Speed: Geschwindigkeit und BergsteigenSicherheitsüberprüfung: PEGUET-Schraubverbindung bei EDELRID-ProduktenFrühjahr 2021: bergundsteigen #114 ist da!Antwort auf: „Die Lawinenkunde, das geheimnisvolle Wesen“Die Lawinenkunde – Das geheimnisvolle WesenIntegrative Lawinenkunde: Planen – Entscheiden – LernenWintersport und Klimaschutz. Wie passt das heutzutage noch zusammen?Selbstsicherung an Automaten: Empfehlung für KletterhallenAnselme Baud: Ski ExtrêmePIEPS: Neues Tragesystem für LVS-GeräteErste Winter-Solo-Begehung des Mittelpfeiler am Heiligkreuzkofel (2.907 m)Überprüft eure Sicherungsgeräte: Edelweiss „Kinetic“ und Beal „Birdie“Algorithmen in der Lawinen-RisikobeurteilungVivian Bruchez: „Steilwandskifahren ist Teil meiner Mission“Erstbegehung „Eremit“ (M9-, WI7-, R), PinnistalDer Tod im Tiefschnee – ohne LawineSteilwandskifahren: Nichts Neues – oder doch?SAC-Hüttenstatistik 2020: Im Zeichen von Corona8 Unschärfen & Irrtümer in der LawinenkundeGedanken zur Ethik des EiskletternsWie entsteht ein Lawinenbulletin?#bergundsteigen113 – Übersicht über alle Beiträgeintern: Robert RenzlerSki, Schuh & Bindung 2020/21, Teil 2 – Ski FreetourSki, Schuh & Bindung 2020/21: Teil 1, Ski-Leichtgewichte & RaceSki, Schuh & Bindung 2020/21, Teil 2 – Ski FreetourSki, Schuh & Bindung 2020/21: Teil 1, Ski-Leichtgewichte & RaceSki, Schuh & Bindung 2020/21, Teil 6 – TourenbindungenSki, Schuh & Bindung 2020/21, Teil 5 – Die neuen SchuheLawinen-Update 2020/21 des Österreichischen Alpenvereins mit Michael LarcherDie Lust am Wandern – eine Tiroler MotivstudieAlle Videos & Vorträge des Alpinforum 2020CIRCUS ANTARCTICA – Teil 1: Klassifikation und BerichterstattungCIRCUS ANTARCTICA – Fortbewegungsmittel und historische Hintergründe, Teil 2CIRCUS ANTARCTICA – Teil 3: Das Polarexpeditions-Klassifikations-Schemabergundsteigen #112 – Übersicht über alle BeiträgeMassen am BergCOVID-19 #10: Corona ist nicht die einzige Krise – und leider auch nicht die schlimmsteVerboten? Oder einfach keine gute Idee?Wieder nichts gelernt!Notfall Alpin (11/13): Pandemie – quo vadis? Teil 1Notfall Alpin (11/13): Pandemie – quo vadis? Teil 2Stressreduktion durch BergwandernWollen wir überhaupt aus Unfällen lernenintern: Chris Semmel#bergundsteigen111 – editorialbergundsteigen #111 – Übersicht über alle BeiträgeStumme ZeugenBetrunkene Seile und warum wir uns im Moment nicht an die eigene Nase fassen solltenR.A.G.N.A.R.R.A.G.N.A.R.bergundsteigen #110 – Übersicht über alle BeiträgeSLF-Winterrückblick 2019/20COVID-19 #9: Foto-WebcamCOVID-19 #8: Bergrettung, Martin GurdetCOVID-19 #7: Online-Leitfäden für AlpenvereinshüttenNotfall Alpin (13/13): Eine Frage der Kommunikation?COVID-19 #6: Christoph MittererCOVID-19 #5: Ruth OberrauchCOVID-19 #4: Stefan Steinegger, AVSCOVID-19 #3: Margareth HelferCOVID-19 #2: Simon GietlCOVID-19 #1Der neue LawinenlageberichtBeinahe-UnFall und was wir daraus lernen konntenFaktor Mensch und Entscheidungsprozesse – neue Betrachtungswinkel?Die letzte Seite… „Schräges“ von Georg Sojer aka SchorschSnow Plak: technische Schneeschuhe aus der GarageDie Alpinpolizei#bergundsteigen113 – editorialDer Sachverständige im StrafverfahrenGibt es ein Recht auf Bergsteigen?Recht auf Bergrettung#bergundsteigen109 – Übersicht über alle Beiträge20 Jahre Stop or Go – im Gespräch mit Michael Larcher„Wir werden von den Bettwanzen links überholt!“Portfolio Philipp BruggerPortfolio Simon MessnerWas ich schon immer über Schnee & Lawinen wissen wollte, aber bisher nicht zu fragen wagte. – Teil 1Was ich schon immer über Schnee & Lawinen wissen wollte, aber bisher nicht zu fragen wagte. – Teil 2Alpine Rechtsgespräche 2019Beating the amputation with a smileKein gewöhnlicher EinsatzGletschereis statt tropisch heißNachgefragt bei Stefan GattÜbersicht über alle Beiträge im #bergundsteigen108Im Gespräch mit Max Berger„Biabl, tu no zwoa Johr Knödl essen … und noar kimmsch wieder“„Das selbstbestimmte Leben ist mir heilig“Messners Einfluss auf das Klettern in den Dolomitenbergundsteigen im Gespräch mit Reinhold MessnerLeicht gemacht: Richtig KnotenVerbunden bis in den TodWhooWhoo „Heilige Berge“FB-PrusikIn memoriam Franz BachmannDer Feind im Bett. – Sie sind wieder da: BettwanzenÜbersicht über alle Beiträge im #bergundsteigen107Das Bayerische Kuratorium für alpine SicherheitDas Bayerische Kuratorium für alpine Sicherheit„Über Sicherheit muss man reden!“Statements: „Gehen am kurzen Seil“Ein Sommer wie damals…Übersicht über alle Beiträge im #bergundsteigen1062. Symposium für Alpin- und Höhenmedizin/ Mountain Medicine SymposiumDie W-Fragen zum BiwaksackBergundsteigen im Gespräch mit Berufsjäger Maximilian KoflerBe a social hero!Shitstorm Heaven – Willkommen in der alpinen Empörungs-CommunityÜbersicht über alle Beiträge im #bergundsteigen105(Druck-)VerbandEditorial #bergundsteigen105Nachgefragt bei Roman DirnböckPostest du noch oder bergsteigst du schon?Österreichische Gesellschaft für Schnee und Lawinen (ÖGSL)Nachgefragt beim Lawinenwarndienst SteiermarkKonsistenz in den Lawinenbulletins in den Alpen: ein Blick über die Landesgrenzen hinwegLawinengrössen „neu“Blauer EngelNachgefragt bei Markus HofbauerWildnis – eine Frage des LoslassensLukas Furtenbach über seine Everest-(Flash-)ExpeditionenNachgefragt bei Lukas FurtenbachObacht: Kette von FIXE gebrochenbergundsteigen fragt nach: GPS-Navigation am Berg. Teil 1bergundsteigen #104Noch mehr Eindrücke von Freitag, 12. Oktober, ISSW 2018Eindrücke von Donnerstag, 11. Oktober, ISSW 2018bergundsteigen im Gespräch mit Bruce TremperEindrücke von Freitag, 12. Oktober, ISSW 2018Eindrücke 2 von Dienstag, 9. Oktober, ISSW 2018Avalanche Divas Awards ISSW 2018bergundsteigen im Gespräch mit Markus LandrøEindrücke von Dienstag, 9. Oktober, ISSW 2018Divas-Night @ ISSW 2018bergundsteigen im Gespräch mit Klaus WagenbichlerEindrücke von Montag, 8. Oktober, ISSW 2018bergundsteigen im Gespräch mit Thomas Stucki und Christine Pielmeierbergundsteigen goes Social MediaWas ist der ISSW 2018Flo Hellberg verlässt DAVHöhenmesser GPS oder barometrischProblematik NassschneelawinenVorsorglicher Rückruf LVS-Geräte Ortovox 3+ mit Software Version 2.1Notruf-App PE-SOS: Der Rucksackgurt als NotfallhelferAvalanche goes socialAnleitung: „Weiches Auge“ – wie knoten und verwenden?Klettersteigset Norm 2017Wann lohnt sich das kurze Seil (nicht)?bergundsteigen im Gespräch mit Philipp Brugger und Simon MessnerGehen am kurzen Seil ist heikel. Die Alternativen auch.„Es wird schon nicht gerade jetzt passieren …“Gehen am kurzen Seil als sicherungs- und führungstechnische MaßnahmeKurz und schmerzlos

Scheeeeeeeeee gmiatlich – mit Gästen auf Tour

2013 oder 2014, jedenfalls Mitte Februar, am Vortag 15 Zentimeter Neuschnee, ohne Wind, minus 5 Grad am Parkplatz. Ziemlich perfekte Bedingungen für unsere Sektionstour. Ziel ist die Schöttelkarspitze, eine rassige 1200-Höhenmeter-Tour, für Karwendel-Verhältnisse ein ziemlich gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Von den Teilnehmern kenne ich niemanden. Wie fast immer auf den Touren, die meine Kolleginnen und Kollegen von Oberland und München führen. Und in fast jeder Gruppe, die ich führe, gibt es einen wie heute Carlos (Name geändert). Carlos steigt mir die ersten 15 Minuten permanent auf die Ski. Dann sage ich zu ihm, als wenig erfahrener Führer: „Geh doch du vor und tob dich beim Spuren aus.“ Und die ganzen 1200 Höhenmeter drückt Carlos aufs Tempo. Mal ein paar Meter vor mir, mal ein paar Meter hinter mir. Bis wir am Gipfel angelangt sind, abfellen, in die Bindung steigen, die ersten Kurven in den Pulver zirkeln. Und Carlos nach jedem zweiten Schwung am Schnee liegt. Ausgepowert von dem Tempo, das er vorgegeben hat und für das ich als Führer verantwortlich war. Eigentlich verantwortlich gewesen wäre, genauer gesagt.

Pardon für den längeren Einstieg, aber den hat es aus meiner Sicht gebraucht für ein, nein: DAS Thema, das beim Bergsteigen immer im Raum steht. Das über Wohl und Wehe der gesamten Partie entscheidet und manchmal auch über Leben und Tod, aber über das man nie wirklich spricht: das Tempo. Also haben wir darüber gesprochen.

Wir haben Führende aus unterschiedlichen Bergsportdisziplinen dazu befragt, wie sie es halten mit der Geschwindigkeit beim Führen. Wie schnell sie privat und wie langsam sie auf Führungstour unterwegs sind. Wie man die richtige Geschwindigkeit findet. Wie und wo man Gas gibt – und wie nicht.

Verena Stitzinger

ist eine fröhliche Ostallgäuerin, staatlich geprüfte Skilehrerin und Skiführerin nach Tiroler Schischulgesetz. Der deutliche Schwerpunkt ihres alpinen Arbeitslebens liegt jedoch im Sommer: als Mitglied im Bundeslehrteam MTB des Deutschen Alpenvereins bildet sie MTB-Trainer und Guides aus und mit der familieneigenen Firma www.alpindeluxe.de bietet sie von Füssen aus individuelle Mountainbike-Reisen und -Trainings an. Und wer sie länger kennt, darf sie Veri nennen. Für uns also Veri sagt: „Das Führungstempo ist immer dann gut, wenn es passt für die Mitradler. Wenn sie nicht überfordert, aber auch nicht gelangweilt sind“

„Ich möchte den Leuten, die mit mir radeln und ein Bedürfnis danach haben, auch ein Leistungserlebnis bieten – das gilt nicht für alle, aber für manche wäre es ein echter Fehler, sie einzubremsen.”


Gerade bergauf sei es für Fitte ein richtiges Glück, sich auszupowern. Und wer gut abfährt, wer gutes Material und eine gute Technik hat, die oder der will es bergab auch einfach mal laufen lassen. „Limitierender Faktor ist dabei natürlich immer die Sicherheit”, sagt Stitzinger. Und die oder der Führende selbst darf nicht mit sich beschäftigt sein, Orientierung und alle Organisation muss mit links laufen – „damit ich mich voll und ganz auf die Gruppe konzentrieren und die im Blick behalten kann. Das ist beim Biken oder auf Ski dasselbe.”

Verena Stitzinger. Foto: David Karg

Wie herausfinden, ob das Tempo passt für den Gast oder die Gäste? „Gut ist immer, wenn ich ein paar Kehren einsehen kann und mitbekomme, wie sie runterkommen. Wenn die Fehler mehr werden, wenn die Körpersprache sehr angespannt ist, die Leute beim Absteigen mit starrem Blick durchschnaufen, weil sie es gerade so geschafft haben – dann sind wir zu schnell unterwegs.”

Veri hat in den 1990er-Jahren mit dem Führen begonnen – und sie sagt, ihr Umgang mit dem Tempo beim Führen habe sich total verändert. Weil sich auch das Material und die Technik so verändert haben: „Mitte/Ende der Neunziger war man ganz anders unterwegs auf dem Mountainbike, alle wollten Schub geben bergauf, da kam es zu echten Missstimmigkeiten in der Gruppe, wenn einer zu langsam war.“ Inzwischen sei Trailfahren häufig wichtiger, die Räder sind schwerer als vor 15 Jahren, damit man technisch schwieriger fahren kann. „Wenn du dich heute mit jemandem, den du nicht kennst, zum Mountainbiken verabredest, musst du nachfragen, was er denn damit meint: Rauf eventuell sogar mit dem Lift und möglichst große Trailausbeute oder hinaufkurbeln und am besten gar keine Trails runter – da hat sich der Sport extrem ausdifferenziert.” Und damit auch der Umgang mit Tempo. Die 2000 Höhenmeter, die sie früher mit Gruppen bergauf gemacht habe, radelt heute fast keiner mehr – 1200, 1500 Höhenmeter sind in der Regel das Maximum. Je städtischer das Publikum, desto abfahrtsaffiner. Die Einheimischen aus Oberstdorf, Füssen, Garmisch, Berchtesgaden, die mehrmals die Woche abends noch ihre Trainingsrunde radeln und dementsprechend bergauf-fit sind – die lassen sich eh selten führen.

Von Standardangaben zum Umgang mit Tempo hält Veri wenig – außer einer: Als guter Guide müsse man grundsätzlich 1000 Höhenmeter mehr schaffen und 2 Stunden später anfangen zu frieren als die Gruppe. Und fröhlich und freundlich in dem Tempo fahren, in dem sie eben fahren. Gäste, die fitter und schneller als sie selbst sind? Das kommt schon mal vor. „Ich muss als Guide nicht immer voranfahren, wenn die Sicherheit gewährleistet ist und ein klarer Treffpunkt vereinbart ist – gerade bergauf. Dann können sich gute Sportler austoben und sind den restlichen Tag entspannter.” Ihrer Erfahrung nach fällt es ihr als Frau eventuell manchmal leichter, eine Gruppe harmonisch zu führen – schließlich fällt sie als Konkurrent für leistungsorientierte Männer schon mal aus.

„Wer argumentieren muss, wird selbst klarer”


In Sicherheits- oder organisatorischen Fragen legt sie gegenüber Gast oder Gruppe möglichst immer den eigenen Plan offen. „Ich würde selbst nicht akzeptieren, wenn mir ein Guide einfach nur sagt: „Der Hang geht heute nicht“, da will ich schon ein paar Argumente hören. „Häufig sind Sicherheitsüberlegungen ja auch etwas diffus“, sagt Veri – wer diese zu verargumentieren hat, sortiert sich dabei selbst und wird innerlich klarer, warum dies oder das jetzt zu passieren hat oder nicht geht.

Aufs Tempo drücken klappt selten, sagt Veri Stitzinger. In der idealen Welt wäre auch jedes Wärmegewitter mit einem Plan B, einer Abkürzung oder Alternative eingeplant. Aber es geht halt manchmal schneller bzw. langsamer als man dachte, es gibt Defekte, irgendwo war ein Windwurf oder Tragen war nötig. Nach Veris Erfahrung kann das Fahrtempo nur sehr geringfügig gesteigert werden, viel eher hilft: „Wenn ich den Leuten in der Organisation helfe, indem ich zum Beispiel sage: Jetzt halten wir kurz alle und ziehen die Regenjacke an. Und was wirklich mehr ausmacht, als man landläufig so denkt: dem Schwächsten den Rucksack abnehmen. Nach meinen Erfahrungen sind die Leute bis zu 20 Prozent schneller.”

Verena beim Guiden. Foto: David Karg

Gitta Battran

hört man gelegentlich das fränkisch rollende R aus ihrer Heimat Errrlangen noch an – aber in 20 Jahren Oberbayern hat sich das schon ziemlich herausgewaschen. Sie ist seit 2013 Bergwander- und Schneeschuhführerin, demnächst auch mit internationaler Verbandszertifizierung. Gitta hat sowohl private Gäste als auch Firmenkunden – und führt gelegentlich für Bergschulen. Als Diplom-Sozialpädagogin ist für sie das Führen immer mehr, als nur den Gast von A nach B zu bringen. Da darf schon auch innerlich ein Stück Reise passieren …

Gitta ist – auch wenn sie im Alltag eher schnell unterwegs ist – als Führende deutlich auf der langsamen Seite der Dinge unterwegs. „Wenn ich mit meinen Gästen in einem entspannten Tempo gehe, erreichen wir unsere Ziele sicherer, erholter und mit mehr Genuss.” Die Langsamkeit nimmt für sie viele Stressfaktoren raus, denen ihre Gäste in den 359 Tagen vor oder nach der Tour ausgesetzt sind. 300 Höhenmeter und 4 Kilometer pro Stunde bergauf, 400 Höhenmeter und 4 Kilometer bergab in der Stunde – das ist für sie eine gute Leitschnur. Sie hat grundsätzlich den langsamsten direkt hinter sich – „dann höre ich schon am Atem, ob das Tempo passt”. Denn ein roter Kopf, schneller Atem und ständiger Pausenbedarf: das sind für sie die Indizien, dass die Geschwindigkeit zu schnell ist.

Auf Mehrtagestouren nimmt sie sich gerne Zeit für ihre „Trittschule”: Wann ist der Frontalschritt, wann der Kreuzschritt angesagt, wie verändert sich die Balance, wenn die Gäste mit den Zehen oder mit der Ferse auftreten? Und sie lässt die Gäste buchstäblich antreten zum Gehtest, gibt Feedback. „Wenn wir sieben Tage unterwegs sind, steigt durch das individuelle Schritt-Training die Freude am und die Sicherheit im Gehen von Tag zu Tag!” Privat rennt sie gern bergab – aber seit sie das einmal mit Gruppe gemacht hat und ein Gast sich beim Hinterherspurten kurz vor dem Vernagtstausee mit seinen Beinen um die eigenen Stöcke wickelte – oder andersherum –, macht sie das nicht mehr. „Natürlich gibt es Gäste, die gern flotter wären, vor allem sehr starke Individualisten. Es ist nicht immer einfach, alle unter einen Hut zu bringen”, sagt Gitta. Immer wieder habe sie mit Frauen im mittleren oder höheren Alter zu tun, die fit sind und sich ihr ganzes Leben lang haben ausbremsen lassen – „die wollen sich nicht von mir auch noch ausbremsen lassen”.

Auch Manager, die im Alltag so viel Verantwortung übernehmen, brauchen häufig ein bis zwei Tage, bis sie die Verantwortung für das Tempo gut an sie abgeben können. „Ich versuche immer, eine Art Teamentwicklung zu machen, damit wir ein gutes, gemeinsames Tempo finden. Manchmal braucht es auch richtiges Coaching, um die Leute herunterzubringen – das geht nicht ganz ohne Differenzen”, so Gitta Battran.

Gitta Battran. Foto: Archiv Battran

„Dann kommen wir halt zehn Minuten später an – und dafür sicherer”


Aber sie hat ihre Argumente. Je höher das Tempo, desto größer die Unfallgefahr: Umknicken, Wegrutschen, Stolpern. Und wenn sie mittags merkt, das Gewitter kommt schon um zwei statt wie vorhergesagt um vier? Dann ändert sie die Route – oder lässt gegebenenfalls noch langsamer laufen. „Dann kommen wir eben zehn Minuten später an, aber dafür sicher.”

Wie finde ich als Führende oder Führender „mein” Tempo? Gitta rät: Erstmal kleine Gruppen führen, fünf bis maximal acht Leute – dann hat man alle noch gut im Blick. Und gut hinschauen. Denn die Leute sagen manchmal etwas anderes, als man an ihrer Atmung, der Gesichtsrötung erkennen kann. Bei der Hospitanz mit einem erfahrenen Guide bewusst auf das Tempo und den Umgang damit achten. „Und ich habe immer Schokolade, Bonbons oder Riegelchen dabei: Das ist ein guter Kontakt, man versorgt den Gast – und er tankt schnell Energie auf.” Den langsamsten vorne laufen oder die Gruppe ganz frei laufen lassen? Damit hat sie keine guten Erfahrungen gemacht. „Die Langsamen können den Druck der Gruppe im Nacken häufig schlecht aushalten”, sagt Gitta. Und frei laufende Gruppen enden oft im Chaos, “in 95 Prozent der Zeit führe ich von vorneweg. Und als letztes geht am besten der Fitteste.”

Gitta Battran (in der Mitte) unterwegs mit Gruppe. Foto: Archiv Battran

Hanspeter Eisendle

„Eigentlich spielt die Geschwindigkeit vor allem im Vorfeld eine Rolle – in der Realität am Berg handelst du ja dann immer intuitiv“, sagt Hanspeter Eisendle. Eisendle ist – für die, die das noch nicht wissen sollten – einer der ganz großen Dolomitenkletterer, hat Routen bis in den zehnten Grad erstbegangen, führt seit 1982 Touren und Expeditionen in der ganzen Welt – aber am liebsten in der Südtiroler Heimat.

„Manchmal ist der Trick: Spät hingehen, wenn alle anderen schon weg sind”

Überlaufene Touren wie die Große Zinne versucht Eisendle möglichst zu vermeiden. „Da sind ja schon alle anderen, da braucht’s mich nicht auch noch.“ Bei Modetouren geht es ihm weniger um die Zeit an sich als um den Zeitpunkt – also vor oder nach allen anderen dran zu sein. Oder in einer Jahreszeit zu gehen, wo keiner unterwegs ist – das ist sein Rezept.

Hanspeter Eisendle. Foto: Salewa

„Bei der Comici zum Beispiel ist der Trick: Zu spät hingehen, wenn die meisten schon weit oben sind.“ Und wenn die Comici dennoch zu voll ist, dann geht es eben an die Demuth-Kante oder an die Gelbe Kante. Einen Plan B in der Tasche haben also, und am besten noch einen Plan C, damit einen das Hauptziel nicht unter Stress bringt: Das empfiehlt Eisendle, um schon im Vorfeld den Druck auf das Tempo niedrig zu halten. Schwere, lange Touren macht er in der Regel nur mit Gästen, mit denen er schon viel vorher gegangen ist. Eine anspruchsvolle Blindbuchung ist für ihn nicht ausgeschlossen. „Aber dann ist vorher klar abgemacht, wann du in der zweiten oder dritten Seillänge sein musst – sonst dreht man eben wieder um„, sagt Hanspeter Eisendle. So wie es in der privaten Seilschaft ja auch sein sollte.

„Tempo darf nie auf Kosten von Sicherheit gehen”


Als gelernter Kunsterzieher ist Eisendle einer, mit dem man schnell ins Grundsätzliche kommt: „Von Natur aus sind wir Menschen ja eigentlich Fußgänger, aber in unserem Kopf haben wir inzwischen Glasfaser oder eine Rakete – und diese Verlangsamung ist der eigentliche Inhalt des Bergsteigens.“ Vor allem das Klettern: 1000 Meter zu Fuß ist ein Spaziergang. „1000 Meter Klettern ist eine riesige Dolomitenwand, wo du wahnsinnig viel Zeit vertrödeln kannst“.

Völlige Sicherheit gebe es am Berg nie, sagt Eisendle – aber Tempo darf nie auf Kosten von Sicherheit gehen. Entscheidend seien die Details und die 1000 Routinehandlungen, die man als Führender macht: „Wenn du den Standplatz drei Mal so schnell baust wie ein Anfänger, kannst du dir beim Klettern an sich Zeit lassen. Und sparst trotzdem am Ende Stunden von Zeit.“

Hanspeter in der Route „Wams“ in Sterzing. Foto: Archiv Eisendle

„Buhl würde heute Zehner klettern”


Apropos Material – aus Sicht von Eisendle der größte Zeitgewinn unserer Generation von Bergsteigenden. „Das Material des Bergsteigers hat sich um ein Zehnfaches schneller entwickelt als der Bergsteiger an sich. Wenn ein Hermann Buhl unsere Schuhe, Seile, Friends und so weiter hätte – der würde mit Sicherheit im zehnten Grad klettern.“ Natürlich hat er auf Touren, wo es nur kurze Abseilstellen gibt, das Einfachseil dabei. Aber die entscheidenden Zeitgewinne macht er durch Planung, leichtes Material und Routine. Das richtige Tempo? Für ihn immer genau das Tempo, das zum Gast und zum Team und zur Tour und zu den Verhältnissen passt. „Ein schlechter Bergführer schaut nur, dass er schnellstmöglich zum nächsten Bier kommt. Ein guter Bergführer schaut auf die langsamste Person in der Partie – dass der Mensch gut vorankommt.“

Raphaela Haug

sagt von sich selbst, dass sie noch gar nicht so viel Führungserfahrung hat. Die Hindelangerin war im Exped-Kader des Deutschen Alpenvereins, hat schon ein paar anspruchsvolle Touren in Patagonien, in Chamonix und anderswo gerissen. Und sie macht demnächst, nach ersten Ski- und Wandertouren, die sie für den Alpenverein oder Bergschulen geführt hat, den Aspirantenlehrgang zur Bergführerausbildung.

Tempo ist auch eine Frage des Geschlechts

Raphaela hat festgestellt: „In der Gruppe ist das mit dem Tempo immer viel schwieriger, als wenn du einen oder zwei Gäste hast: Es gibt Leute, die wollen am Limit gehen, wollen schwitzen, sich auspowern. Und für andere ist es schon nicht mehr tragbar, wenn der Puls fünf Schläge zu hoch ist.” Männer, ist ihr Eindruck, gehen mit dem Thema Tempo anders um, für viele Frauen sei der Leistungsgedanke nicht so wichtig. „Die macht lieber noch ein Foto und schaut – dem Mann ist es häufig wichtiger, als erster an der Hütte zu sein.”

Herauszufinden, was für wen passt, ist für sie eine Frage des Feingefühls: Wenn sich der Gast in einer Tour mit den anderen unterhalten kann, ist das Tempo vielleicht zu langsam. Und wenn er kein Wort rausbringt vor lauter Schnaufen, ist es zu schnell. „Ich versuche, das Thema Geschwindigkeit bewusst anzusprechen, so à la: ‘Wir sind heute am ersten von sieben Tagen unterwegs, hier muss niemand zeigen, was er kann.” Pauschale Standardangaben wie 400 Höhenmeter, 4 Kilometer pro Stunde sind gute Richtwerte für sie. „Aber man kann sich nicht stets auf diese Werte verlassen. Manche Gäste sind schneller, andere langsamer.” Privat habe sie es zwar durchaus gerne, wenn etwas vorwärts geht – aber es gibt auch Tage, an denen sie in sehr chillig entspanntem Tempo am Berg unterwegs ist. „Beim Akklimatisieren auf Expedition in Indien bin ich meistens vorgelaufen, weil es mir relativ leichtfällt, dass Tempo zu drosseln. Ich kann gut umstellen zwischen gemütlich wandern und Gas geben.”

Beim Führen, aber auch auf privaten Touren, ist es stets besser, langsam zu starten. „Auf Skitour beispielsweise ist am Anfang jede Spitzkehre schwierig. Mit Zeitdruck wird es dann nochmal komplizierter. Daher lieber erstmal langsamer. Ich versuche immer, die Gruppe wahrzunehmen: Wie ist der Gesprächspegel? Setzen die Leute ihre Ski ordentlich oder rutschen sie viel? Ziehen sich die Leute laufend an oder aus? Daraus bekommt man ja auch Gefühl dafür, ob das Tempo angemessen ist.”

Raphaela Haug. Foto: Erika Dürr

Zeit sparen durch gutes Pausenmanagement

Am meisten Zeit, so Raphaelas Erfahrung, lässt sich mit Gruppen durch gutes Pausenmanagement gewinnen: Der eine geht pinkeln, der nächste zieht die Jacke an, der übernächste macht ein Foto, drei Spitzkehren später zieht einer seine Jacke aus und dafür ein anderer die Weste an – so ist leicht wertvolle Zeit verloren, ohne dass die Gruppe deshalb ein gemütliches Tempogefühl hat.

„Ich sage den Leuten: Wir gehen jetzt eine halbe Stunde, und dann ziehen wir was aus, machen eine kleine Trinkpause – und dann läuft das.“


Auch habe sie sich angewöhnt, an schönen Aussichtspunkten Fotos zu machen und das den Gästen auch vorab zu sagen – „sonst stolpern wieder alle durcheinander, wenn der eine da, und der andere dort nach der Kamera sucht”. Tempo sei vor allem eine Frage der Kommunikation.

Titelbild: David Karg