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Oder doch nicht?Warum wir Bergsteiger so sind, wie wir sindBergführerserie: behelfsmäßige Kameradenrettung bei Vorsteigersturz im ÜberhangFree Solos: Sinnlose Heldenspiele?Laura Tiefenthaler: „Wir sollten Solo-Begehungen ignorieren statt feiern“„Women’s first ascents nerven, weil es sich wie eine Abwertung anfühlt“Colin Haley: „Ich hatte dem Rope Solo abgeschworen“Rope-Solo: Die Seiltechnik von Simon GietlFree Solo: Ultima Ratio oder der ganz normale Wahnsinn?Lead Rope Solo: Gesichertes Freiklettern ohne Sicherungspartner:inbergsönlichkeit: Laura TiefenthalerSAC-Bergnotfallstatistik 2025: Mehr Rettungen, weniger Todesfälle„Solo“: bergundsteigen #134 ist da!Wintertrilogie am Piz Palü: 3 Nordwandpfeiler an einem Tag Bergunfälle: Über Eigenverantwortung und Einzelfälle2025/ 26: Ein außergewöhnlicher Winter?Notbiwak: Das Wichtigste im ErnstfallLawine: Nassschneezyklen im Frühjahr How-To: Toprope-Solo-Halsband und geräteseitige VerdrehsicherungKinder & Bergausrüstung: Die richtige Ausrüstung findenBergsteigen mit Kindern: Chancen und GrenzenZwischen Erfolg und Bodenständigkeit: Babsi Zangerl im InterviewWo Gleichberechtigung aufhört: Muttersein und BergsteigenSexismus in den Bergen: Veraltete Denkmuster und GrenzverletzungenEisstabilität besser beurteilen: Die Ice Selection MethodEiskletterunfall: Beinahe-Absturz beim „Rope Solo“Sieg für Cochamó: Chiles Granit-Paradies geschütztPowder: Gefahrenzeichen von Triebschnee im Gelände wahrnehmen und erkennenSchneebrettlawinen: Bruchmechanik der SchwachschichtDer „Arlbergeffekt“: Mehr Spuren = weniger Lawinengefahr?LVS- und Störquellen-Check in geführten Gruppen: So geht’sFrühwinter & Lawinengefahr: Was man beachten sollte Verhauer: Lehren aus dem Lawinenabgang auf der NordketteMarkus Hofbauer: Eisklettern nach einem schweren UnfallLehren aus Kanadas verheerendstem LawinenunglückSchweizer Lawinenwinter 1951: So kam es zur KatastropheRegen im Hochwinter: Risiken für die SchneedeckeLVS-Ausrüstung: Ab wann muss ich mein LVS-Gerät austauschen?Kälteschutz durch Genvariante: Manche frieren andersLawinen sind für Gletscher entscheidendStefan Kosz: „Bergführen sollte nichts mit Heroik zu tun haben“Kochen unter Extrembedingungen: 4 Kochsysteme im Vergleich„Kinder“: bergundsteigen #133 ist da!Seilaufstiegstechnik: Seilgeräte, Schlingen und Klemmknoten, RücklaufsperrenLVS Geräte Test: Update 2025/26White Risk App: Lawinen melden leicht gemachtKletterseil in die Waschmaschine – ja oder nein?Wann wird der Altschnee zum Altschneeproblem?Sport und Leidenschaft: Alpinismus-Chronik 2024LARA: Local Avalanche Risk AssessmentAbsturz & Kälte: Die unterschätzten Gefahren des WintersVerhauer am Ortler: Die Kunst der Kommunikation„Free Solo“ und warum man nicht darüber schweigen kannKletterunfall: Lebensgefahr in der Marmolada-SüdwandSchnittfestigkeit der neuen BergseileMüll am Gletscher: gekommen, um zu bleiben!Risiken im Lawinenhang mit Munter, Snowcard und Skitourenguru: Same, same but different!UHMW-PE-Rucksäcke: Wenn Weiß das neue Schwarz istRessource Fels: Fürs Ego oder für alle?Warum wir Bergsteiger so sind, wie wir sindRisiko beim Bergsteigen: Von Felsklippen und anderen Unsicherheiten#alpinhacks: Abseil-Looping (Partnercheck beim Abseilen)Dämpfung adé: Barfußschuhe am Berg„Verzicht“: bergundsteigen #132 ist da!Speed-Versuch am Mount Everest: Gelingt Tyler Andrews der Rekord ohne Sauerstoff?Gewichtsausgleich beim Klettern: 5 Bremsassistenten im PraxistestDie Rega: Luftrettung in den AlpenKind statt Gipfel: Wenn die Berge warten müssenSelbstsicherungsgeräte: (Beinahe-)Unfälle und was wir daraus lernen könnenKletterroute vor Gericht: Wem gehört der Fels?Huber und Gietl eröffnen APassionata (9+), HeiligkreuzkofelHow-To: Assistiertes AbseilenVerhauer: Ungesichert in der WandJonas Schild gelingt Joy Division (8b) im Val di MelloHaftung bei Vereinstouren: Wer trägt die Verantwortung? Erstbegehung am Jirishanca, Peru: Gietl, Arnold und Huber eröffnen neue Route „Kolibri“Verhauer: Spaltensturz am Nesthorn NordwestpfeilerTrad-Klettern: Moderne Sicherungsmittel und Best PracticesSonnenschein-Anxiety, wie bitte?#alpinhacks: Der Stuflesser-KnotenMentale Gesundheit: So stärkt Bergsport die PsycheAlex Honnold: „Die Mondlandung des Free-Solo-Kletterns“FOMO: Haben Profis wie Babsi Zangerl & Co. Angst, etwas zu verpassen?Paul-Preuss-Preis 2025 an Babara Zangerl Klettern im Einklang mit dem Zyklus#alpinhacks: Abbauen ohne AbsturzDünn um jeden Preis: Die Schattenseiten des KletternsVogelschutz und Klettern – geht das?Lawinenunglück: Die ersten 10 Minuten zählenbergundsteigen #131 ist da!Steigeisen-Technik: Auf die Zacken, fertig, los!FOMO, Social Media & AlpinismusBlitzaktivität in den Alpen steigt deutlich durch Klimaerhitzung„Handy App führt Bergsteiger in den Tod“Brechen die Berge durch den Klimawandel auseinander?Kurzschluss 2.0: „Gehen am kurzen Seil“ in der Südtiroler BergführerausbildungHow do mountaineers tick? What psychology revealsBergführerserie: behelfsmäßige Kameradenrettung bei Nachsteigersturz im Quergang#alpinhacks: Abseilen mit Hilfsleinen (Rad Line & Co)Schneearm und Altschneeprobleme: Der Schweizer Winter 24/25Zahl der Alpintoten gestiegen: Alpinunfälle in Österreich 2024Wenn Berglust zur Bergsucht wirdGleitschneelawinen: Die großen Unbekanntenbergundsteigen #130 ist da!Ski & Zug: „Ein Rückflug hätte die ganze Reise zerstört“Schweizer Bergunfallstatisik 2024: Mehr Tote bei SkitourenUnter 3%: Den Bergführern fehlen die FrauenRoutensanierung: Ein Gremium gegen die Anarchie?Kolumne: GrundsätzlichNeutour Punta Pioda Nordwand „Luce e Tenebre“ (M8/A3/700m)bergsönlichkeit: Michael LarcherRückruf: Black Diamond Vision KlettergurtVerhauer Eisklettern: Rausgelüpft beim NachstiegssturzSkitour: Die Kunst der guten AufstiegsspurTourenbindungen: Was ist der Z-Wert?Wie entsteht eine Lawinenvorhersage? Teil 3/3: Die GefahrenstufeARVA NEO BT PRO: Freiwilliger RückrufAufruf zur Überprüfung: Klettersteigset: Edelrid Cable Comfort Tri#alpinhacks: Tyrolean Wrap mit der RettungsdeckeFilmkritik: Wanda Rutkiewicz und der Preis der HöchstleistungSpitzkehre?! Ich versteh’ nur Bahnhof!!!SNOBS: Die Community als Teil der Lawinenwarnungbergundsteigen #129 ist da!Lawinenzeit: Ein tödliches PhänomenWie entsteht eine Lawinenvorhersage? Teil 2/3: Die Beurteilung der GefahrenWas gibt es Neues am LVS-Markt im Winter 2024/25?Wie entsteht der Lawinenlagebericht? Teil 1/3: Die DatengrundlageGeführte Bergtouren gefährdet? 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Der (Sport)Soldat in der SpeedwallKlimawandel: die 5 alpinen Gefahren der ZukunftSeilrisse von dynamischen Kletterseilen: Das letzte ungelöste Problem?Katharina Hartmuth: Neuer Ultratrail-Rekord beim TORXOvertourism an den höchsten Bergen Ost-Asiensbergundsteigen #128 ist da!Olympia-Rückblick: Die Kunst des KletternsBohrhaken: Sichere Sache?Die Bohr-Maschinen: 5 legendäre Routen-ErschließerKlettern mit Behinderung: Inklusion auch andersrumDie 18 höchsten Abstürze, die bisher überlebt wurdenDialog: Kletterseil und Säureverhauer: Glück hoch 2 am Schrötterhorn5 historische Klemmkeile (und wer sie entwickelt hat)Lebensversicherung: Dynamische KletterseileJa muss das denn sein?Doping am Berg?Die Rettungsdecke als UV-Schutzbergundsteigen #127 ist da!Solenne Piret: Mit einer Paraclimbing – Weltmeisterin im GesprächAngelino Zeller: Mit einem Paraclimbing – Weltmeister im GesprächIn 7h:25min auf den Mont Blanc: Interview mit Hillary GeraldiOndra/Schubert: «Ziel ist es, die eigene Marke zu verkaufen»Getestet: Die neuen Sicherungsgeräte PINCH & NEOXBergwacht Bayern Wintersaison 23/24: Viele Pisteneinsätze und kuriose Geschichten«Heute ist weniger Ego im Spiel» Adam Ondra & Jakob Schubert im InterviewOndra/Schubert: «Andere Projekte sind nie zu einem Albtraum geworden»bergsönlichkeit: Peter LechnerFehler beim Abseilen: 20 TippsNotruf am Berg: 4 Szenarios#alpinhacks: Kletterschuh abgestürzt?Gleitschneelawinen: Das große Problem im Winter 2024Heiße Karten: Gefahren und Chancen von HeatmapsAI in der Lawinen-RisikobeurteilungWelche Halbseile in Dreierseilschaft?Bouldern in der Stadt: Eine Hommage an Probleme im BetonÖsterreichische Bergunfallstatistik Winter 23/24: Instabile Verhältnisse und mehr VerunfallteDavid Lama: Erinnerungen zum 5. 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Teil 2 be FASTNofall Alpin (7/9): neurologisches ProblemNotfall Alpin (5/9): Kritische Blutung z.B. nach einem SpaltensturzNotfall Alpin (4/9): Erste Hilfe nach einer Lawinenverschüttung – Time is brain!Notfall Alpin (3/9): Einsatz des AEDs durch Notfallzeugen am BergLawinenkunde: Der Mensch ist SchuldNotfall Alpin (2/9): Atmung und KreislaufHauptsache Widerstand? 3 Seilbremsen im PraxistestNotfall Alpin (1/9): die ersten 5 MinutenWeniger Tote, mehr Verletzte: Alpinunfälle in Österreich 2023Hunde in Bergnot: Gibt es einen Anspruch auf Tierrettung?Frauen in den Bergen aus medizinischer Sicht: Tipps für BergsteigerinnenStörquellen bei der LVS-Suche: Wie Smartphones und Co. unsere Sicherheit beeinflussenGescheiter(t)? 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Berge zu uns sprechen könnten, was würden sie sagen?Und Friede auf Bergen: 20 Jahre Tirol DeklarationHitzeschäden am Berg: Was tun?Billi Bierling und die 8.000er-GipfelVideo: Der 1970er-Weltrekord für Skiabfahrten auf 7.492 Meter HöheVerhauer: Vom Einsteigen in eine falsche Route3x Abschlussexpedition: Junge Alpinisten, Exped-Kader & SAC Frauen-ExpeditionsteamNEOX: Neues Sicherungsgerät von PetzlRealistischere Bewertung: Überarbeitung der SAC-WanderskalaKommerzielles Höhenbergsteigen: 4 Fragen an …7h 25min: Neuer Rekord am Mont BlancIst das GriGri-Problem wirklich so groß?Numerische Wetterprognose: Sicherheitsgewinn im Bergsport?30 Jahre Outdoorindustrie: „Unser Modell wird nicht überleben“Klettern mit mobilen Sicherungen: Wie verlässlich sind Friends?8.000er-Alpintourismus, Harila und die fehlende Stil-DiskussionHochtourismus: 30 Jahre kommerzielles Höhenbergsteigen in NepalSchäli, Gietl und Maynadier gelingt Erstbegehung am Meru PeakAlle 8.000er: Kristin Harila im InterviewMenschen – Massen – Mount Everest: 30 Jahre Höhentourismus im HimalayaBergsteigen in Zeiten der Klimakrise: Prof. Georg Kaser im InterviewBergsturz, Steinschlag und Co.: Wie gefährlich sind sie?Verhauer: Schicksalsseilschaft – wann ausbinden?Verhauer: Partnercheck sonst Partner (fast) wegAlarmmeldung „Kreislauf“ – Traubenzucker oder Defi?Drei Tage in Gletscherspalte: Rettungsaktion im HimalayaDie 7 häufigsten KletterverletzungenKarabinerbruch durch ZusatzsystemTag der offenen Tür 2023 am SLFRückruf: Wild Country Superlight RocksSpace Blanket: 6 Einsatzmöglichkeiten der RettungsdeckeHöhenbergsteiger Noel Hanna tödlich verunglücktNeuer Job: Sachbearbeiter*in SicherheitsforschungNachwuchsalpinisten: Balanceakt zwischen Bremsen und FördernProzessionsspinner: Feine Haare, heftige Reaktion Expeditionskader: „Es gibt mehr als Plastikklettern“Verhauer: LängsspaltensturzKolumne: Flugscham bei Alpinisten?Schweizer Bergunfallstatistik 2022: Weniger tödliche Unfällebergundsteigen #122 ist da!Freiwillige Rückrufaktion: 2023 Recon LT LVS-GerätSchön und gefährlich: Wie entstehen Wechten?Posttraumatische Belastungsstörung im alpinen Rettungsdienst„Hall of Fame“ – Die anspruchsvollste alpine Mixed-Route der Welt?#alpinhack: selfmade-Seilhalter für Mehrseillängen4x Alpinklettern: Der Reiz der VielfaltFree and High: Wo liegt die Zukunft des Spitzen-Alpinismus?Simon Gietl: Winter-Soloüberschreitung der GeislerspitzenDer Bergsportkommentar: Hilfe bei rechtlichen Fragestellungen rund um den Bergsportbergundsteigen BergmedienWisdom of Crowds: Senkt eine Gruppe das Lawinenrisiko?Citizen Scientists: Saharastaub & die SchneedeckeSchmelzumwandlung: Was passiert mit den Schneekristallen im Frühjahr?Verhauer Eisklettern: Kollaps einer EissäuleSüdtiroler Stand: Erwin Steiner im InterviewDas Auslösen einer Lawine und seine strafrechtlichen Folgen„Achtung Lawinen!“ – Was ist neu im Faltblatt?Winter 22/23: Was gibt es Neues bei den Lawinenlageberichten?Was wir von Albert Wenk über die Entwicklung der Bergsport-Ausrüstung lernen könnenAngewandte Rangdynamik: Über die Gruppendynamik am BergTrauerseminar: Wenn ein nahestehender Mensch in den Bergen verunglückt ist Schneebeobachtung: WMO ernennt das SLF zum KompetenzzentrumKältekunde: Über Erfrierungen am BergIch gehʼ mit meiner Laterne: Über Nachtskitourenpro & contra: NachtskitourenLawinenwarner: Fabianos Blick in die Schneedecke von morgen8 Fakten über die KälteHow to Bigwall (2/3): Richtig Haulenbergundsteigen #121 ist da!Schweiz: Neue Unterteilung der Gefahrenstufen im Lawinenbulletin mit + und –Grönland: Abschluss-Expedition DAV ExpedkaderJorg Verhoeven: Über Klettern & psychische ProblemeEinfach-, Zwillings- & Halbseile: Welches Seil wofür?Staatsanwaltschaft warnt vor gebrauchten Lawinenrucksäcken, Mammut kontertSeil verkürzen: 7 Methoden im VergleichPeru: Alpine Erstbegehungen in San Marcos und KreinSail & Climb: Frauen-Erstbegehung „Via Sedna“ auf GrönlandExpeditionsbericht: Die Jungen Alpinisten im Inshincatal, 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Oder einfach keine gute Idee?Wieder nichts gelernt!Notfall Alpin (11/13): Pandemie – quo vadis? Teil 1Notfall Alpin (11/13): Pandemie – quo vadis? 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Symposium für Alpin- und Höhenmedizin/ Mountain Medicine SymposiumDie W-Fragen zum BiwaksackBergundsteigen im Gespräch mit Berufsjäger Maximilian KoflerBe a social hero!Shitstorm Heaven – Willkommen in der alpinen Empörungs-CommunityÜbersicht über alle Beiträge im #bergundsteigen105(Druck-)VerbandEditorial #bergundsteigen105Nachgefragt bei Roman DirnböckPostest du noch oder bergsteigst du schon?Österreichische Gesellschaft für Schnee und Lawinen (ÖGSL)Nachgefragt beim Lawinenwarndienst SteiermarkKonsistenz in den Lawinenbulletins in den Alpen: ein Blick über die Landesgrenzen hinwegLawinengrössen „neu“Blauer EngelNachgefragt bei Markus HofbauerWildnis – eine Frage des LoslassensLukas Furtenbach über seine Everest-(Flash-)ExpeditionenNachgefragt bei Lukas FurtenbachObacht: Kette von FIXE gebrochenbergundsteigen fragt nach: GPS-Navigation am Berg. Teil 1bergundsteigen #104Noch mehr Eindrücke von Freitag, 12. Oktober, ISSW 2018Eindrücke von Donnerstag, 11. 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Höher, schneller, weiter – und jünger?

Die Menschen suchen immer mehr nach Extremen. Die Ziele werden ständig gewagter und was vor kurzer Zeit noch als undenkbar galt, wird heute gemacht und morgen noch übertroffen. Der praktische Sinn und Zweck bleibt dabei oft auf der Strecke – es geht um Selbstverwirklichung und darum, die eigenen Grenzen zu übertreffen. Die Möglichkeiten dafür sind mannigfaltig und bieten sich in vielen Lebensbereichen an. Der Sport ist dabei gesellschaftlich hoch angesehen und dort erbrachte Spitzenleistungen werden gerne akzeptiert, Risiken und Nebenwirkungen gerne in Kauf genommen – von den Akteuren genauso wie von Zuschauern. Berge und ferne, teils unwirtliche Gegenden üben dabei noch einen Zusatzreiz aus, sodass Trekking und Höhenbergsteigen schon das gewisse Extreme für Abenteurer bieten. Um dem eventuell schon etwas Alltäglichen dabei zu begegnen, kommt zu schneller, höher, weiter dann noch jünger dazu.

Welche Schlagzeilen macht es doch immer wieder, wenn Tylor Armstrong mit neun Jahren auf dem Aconcagua steht oder Jordan Romero mit 13 Jahren auf dem Mt. Everest – und damit den 16-jährigen Nepalesen Temba Tsheri als Rekordhalter ablöste, der bei seiner Besteigung in der eisigen Höhe fünf Finger durch Frost verlor. Ist das nun bewunderns- und nachahmenswert oder verwerflich?

Im Spitzensport ist es meist notwendig, schon früh, teilweise im Kindergartenalter, mit spezifischem Training zu beginnen, um im frühen Erwachsenenalter Weltspitze zu sein. Idealerweise werden die Kinder dabei von einem interdisziplinären, professionellen Team begleitet und dennoch kommt es immer wieder zu teilweise spektakulären Ausfällen mit Langzeitfolgen. Die Rechte der Kinder auf ein unversehrtes Aufwachsen werden dabei oft bewusst dem möglichen großen Erfolg untergeordnet. Bei Misserfolg und Versagen kommen dann aber doch Vorwürfe, nicht zuletzt von den jungen Sportlern selbst. Es braucht idealerweise ein Team, welches höchst verantwortungsvoll und weitsichtig mit dem zarten, sehr abhängigen Wesen Kind umgehen kann und immer wieder das Verhältnis von Nutzen zu Risiken abwägt. Im Spitzensport gibt es solche Betreuungsmodelle, aber leider oft auch nicht, und damit auch viele Leidtragende unter den Nachwuchssportlern. Für das Trekking und Höhenbergsteigen kommen zusätzlich zu diesen allgemeinen Überlegungen noch Umweltbesonderheiten dazu, die schon den Erwachsenen große Probleme bereiten und Kindern umso mehr.

Themen, die Beachtung finden müssen, werden im Folgenden kurz behandelt und können als Entscheidungshilfe dienen, wenn es darum geht, Kinder in große Höhen mitzunehmen: verminderter Sauerstoffgehalt, Temperatur, Luftfeuchte, Energie-Flüssigkeitshaushalt, alpinistische Erfahrung, physische und sozial-psychische Belastbarkeit sowie die medizinische Versorgung vor Ort.

Verminderter Sauerstoffgehalt: Die Auswirkungen

Ab einer Höhe von 2500 Meter ist schon mit einem verminderten Sauerstoffpartialdruck zu rechnen. Daraus ergibt sich dann ein verminderter Sauerstoffgehalt im Blut, gemessen als Sauerstoffsättigung, verbunden mit Anpassungsreaktionen des Körpers wie einer Erhöhung der Atem- und Herzfrequenz. Es kann zu Störungen der Regulation kommen, die ursächlich auf eine individuelle Empfindlichkeit zurückzuführen sind, oder aber auch wegen bestehender Vorerkrankungen und ganz besonders wegen falsch gewählter Höhentaktik (Aufstiegsgeschwindigkeit, absolute Höhe, Schlafhöhe). Dazu kommen oft noch erschwerend Kälte, Flüssigkeitsmangel und Erschöpfung.

Alle Höhenerkrankungen treten unabhängig vom Leistungsvermögen, dem Geschlecht und weitgehend vom Alter auf, bestimmend ist allein die Höhe und das Ausmaß der Vorakklimatisation sowie der richtige Umgang damit.

Erste Symptome akuter Höhenkrankheit können schon innerhalb eines halben Tages beginnen, im Sinne verschiedener definierter Erkrankungen:

Die Symptome für eine akute Bergkrankheit, AMS, sind mehr oder weniger klar zuzuordnen und dies speziell bei kleinen Kindern. Es geht primär um allgemeine Symptome, die erkennbar sind an geändertem Schlaf-Spiel-Essverhalten. Zusätzliche Symptome wie Kopfschmerzen, Magen-Darmprobleme, Schwindel können in verschiedener Ausprägung auftreten. In eigens für kleine Kinder entwickelten Scores (z. B. Lake Louise Symptom Score) lässt sich dann eine Wahrscheinlichkeit berechnen, nach der von einer AMS ausgegangen werden muss. Ausgefüllt wird der Score von den Bezugspersonen, die am ehesten eine Änderung des Verhaltens beurteilen und so auffällig von normal differenzieren können.

Ab einem Alter von ca. 8 bis 10 Jahren kann man dann annehmen, dass die Kinder ihre Symptome der Umgebung auch gezielt mitteilen können, wenngleich es keine eindeutigen, beweisenden Symptome für AMS gibt und differentialdiagnostisch viel Spielraum bleibt. Die Wahrscheinlichkeit zur Entwicklung einer AMS bei Kindern ist ähnlich der bei Erwachsenen auf 2500 Meter ca. 15 Prozent, ansteigend bis zu ca. 50 Prozent in sehr großen Höhen. Die Therapie der Wahl ist absteigen, kompromisslos und rasch. Es gibt keinen Vorhersageparameter, ob nun ein Kind AMS bekommt oder nicht. Die beste Strategie es zu vermeiden, liegt in einer angepassten Steigtaktik: oberhalb von 2500 Meter täglich nur 300 Meter Schlafhöhengewinn plus einen Tag Pause alle 1000 Meter. Drüber hinaus muss natürlich auf völlige Gesundheit geachtet werden, speziell im Atemwegsbereich. Es wird empfohlen, mit Kindern unter sechs Jahren keine Höhen über 4000 Meter aufzusuchen bzw. die Schlafhöhe unter 2500 Meter zu halten.

Zum Höhenlungenödem, HAPE, ist anzumerken, dass es hierüber zu Kindern keine wirklichen Daten gibt, da es sehr selten auftritt. Besonders betroffen sind offenbar Kinder, die schon auf großen Höhen leben, ins Tal absteigen und wieder hinaufkommen. Ansonsten sind Kinder ebenso betroffen wie Erwachsene, mit der Besonderheit, dass Kinder eher Atemwegsinfekte bekommen, die das Risiko für ein HAPE deutlich erhöhen und somit dringend ernst genommen werden müssen. Die Symptome eines HAPE sind Husten, Atemnot schon in Ruhe bei höherer Atemfrequenz, eingeschränkte Belastbarkeit und deutlichere Atemgeräusche. Die Therapie der Wahl ist wieder rasches Absteigen, Sauerstoffgabe und möglicherweise auch, lebensrettend notwendig, Medikamente. Die Wirkung dieser ist aufgrund der geringen Fallzahlen nicht durch Studien wissenschaftlich belegt und orientiert sich daher ausschließlich an der Medizin für Erwachsene.

Das Höhenhirnödem, HACE, ist ähnlich dem HAPE selten, weil eben auch nur wenige Kinder in extreme Höhen kommen, z. B. bei Erwachsenen liegt die Wahrscheinlichkeit zur Entwicklung von HAPE oder HACE bei 0,2 bis 2 Prozent, je nach Population und Höhe. Die Symptome sind ähnlich einer AMS plus Verhaltensauffälligkeiten höheren Ausmaßes bis hin zu Halluzinationen, Gangunsicherheit und letztlich Bewusstseinsstörungen. Die Therapie ist ähnlich zu bewerten wie bei einem HAPE, wenngleich weniger effektiv. Hilft rasches Absteigen bei HAPE noch sehr gut, hat es auf den weiteren Verlauf bei HACE weniger Einfluss, sodass die Sterberate bis zu 100 Prozent beträgt.

Insgesamt ist demnach schon bei Touren im Alpenbereich bis 4000 Meter mit dem Auftreten einer Form der Höhenkrankheit zu rechnen und als ernstes Risiko bei der Reiseplanung zu berücksichtigen. Dies gilt umso mehr in der Verantwortung gegenüber Minderjährigen.

Bei Touren, bei denen die Anreise per Flugzeug erfolgt und bei denen der Start auf 4000 bis 5000 Meter die Höhenakklimatisation vor Probleme stellt, erhöht sich das Risiko für eine AMS deutlich. Zumal es keine medizinischen Parameter gibt, die eine Höhenkrankheit vorhersagen können, bleibt immer ein nicht kalkulierbares mit der Höhe ansteigendes Risiko.

Umwelteinflüsse: Probleme für Kinder & Jugendliche?

Mit zunehmender Höhe sinkt die Temperatur um ca. 6 Grad pro 1000 Meter. Kinder haben eine schlechtere Thermoregulation, bedingt durch eine große Körperoberfläche in Relation zur Körpermasse, d. h. sie verlieren mehr Körperwärme als Erwachsene, besonders bei Wind und Nässe. Erwachsene Begleitpersonen sind demnach gefordert, bei oft fehlenden diesbezüglichen verbalen Äußerungen der Kinder, auf eine objektiv gute Wärmeversorgung zu achten (Windschutz, trockene Kleidung, …). Unterkühlung stellt schon für sich ein medizinisches Problem dar und auch ein Zusatzrisiko für die Entstehung einer Höhenkrankheit.

Die Luftfeuchte nimmt ebenfalls mit zunehmender Höhe und damit Abkühlung der Luft absolut ab. Dies führt besonders unter Belastung und vermehrter Atemtätigkeit zu mehr Flüssigkeitsverlust über die Atmung. Kinder haben eine erhöhte Atemfrequenz mit erhöhtem Totraumvolumen, was wiederum mehr Flüssigkeitsverlust über die Atmung bedeutet. Es muss also bei Kindern noch mehr auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden und auf Trinken schon vor Auftreten eines Durstgefühls gedrängt werden.

Mit zunehmender Höhe nimmt die UV-Strahlung zu, die besonders bei der empfindlichen Haut der Kinder zu schweren Schäden akut als Sonnenbrand sowie als Spätfolge im Sinne von Hautkrebs führen kann. Wie bei all den anderen Umweltfaktoren liegt auch hier die Herausforderung beim Erkennen der Gefahr. Der begleitende Erwachsene fungiert als externer Sensor, gefüttert mit altersspezifischer Information, um frühzeitig prophylaktisch gegenzusteuern.

Besonders zu beachten sind auch banale Infekte, die in unseren Breiten harmlos ablaufen bei rasch verfügbarerer Medizin bis hin zu Infusionen oder Operationen. Auf einer Trekkingtour oder beim Höhenbergsteigen in fernen Landen ist diese für uns selbstverständliche Medizin nicht mehr verfügbar – was man haben möchte, muss man selber mitnehmen. Es kann demnach eine einfache Magen-Darminfektion auf einer Expeditionstour echt lebensgefährlich werden und Kinder sind aus vielerlei Gründen gefährdeter, eine Infektionskrankheit zu bekommen. Sie haben aber auch weniger Puffermöglichkeiten als Erwachsene, was eine rasche und gute Therapie noch wichtiger macht. Das Risiko lässt sich durch Mitnahme entsprechender Medikamente und medizinischer Ausrüstung nebst der Kenntnis über die richtige Anwendung und Dosierung bei Kindern minimieren.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die psychosoziale Belastung bei einer Höhentour. Besonders bei mehrtägigen bis mehrwöchigen Touren kommt auf die Kinderseele viel zu, was verarbeitet werden muss. Viele neue Eindrücke von fernen Ländern, fremde Sitten, Tagesabläufe und Menschen, wie bei einem Urlaub, nur dass man nicht so einfach aussteigen kann – man muss da mit und durch und verarbeitet diesen Stress je nach Grundnaturell verschieden gut. Dazu kommt der Stress, in unwirtlicher Umgebung bei Kälte, Nässe, Wind, etc. Leistung zu erbringen, es den erwachsenen Bezugspersonen recht zu machen und doch seine eigenen Bedürfnisse beachtet zu wissen. Es kann und sollte auch in kleineren Vortouren trainiert werden, und auch die Möglichkeit großzügig offengelassen werden, bei auftauchenden Problemen die große Tour abzusagen bzw. ohne Kind durchzuführen.

Letztlich geht es um die körperlichen Voraussetzungen, um die Erfordernisse einer Höhentour zu meistern. Reicht es eventuell bei einer Trekkingtour, nur gut und ausdauernd gehen zu können, gilt es beim Höhenbergsteigen in den Alpen, im Himalayagebiet etc., sehr gute alpinistische Vorerfahrungen in Fels, Schnee und Eis zu haben. Dies alleine bedingt schon jahrelanges Training in geringen Höhen. Es ist demnach sehr anzuraten, sich im Vorfeld einerseits sportmedizinische Begleitung, andererseits spezifische alpinistische Unterstützung zu suchen.

Seelische Folgeschäden?

Wie in allen anderen Bereichen auch gibt es Talente unter den Kindern und Jugendlichen, die all diese Voraussetzungen erfüllen und somit schon sehr früh Extremleistungen, wie eingangs berichtet, erbringen können. Es gibt Talente in der Musik, die schon im Kindergarten bis Volksschulalter Weltklasseleistungen zeigen. Es gibt im Schwimmsport, im Ballett, beim Turnen, beim Eiskunstlauf etc. Höchstleistungen, die selten Erwachsene erbringen. Alle diese Kinder und Jugendlichen ordnen ihr Leben ihrer Profession unter, unterstützt von mehr oder weniger ehrgeizigen erwachsenen Bezugspersonen. Körperliche und seelische Folgeschäden passieren auch hier und werden in Kauf genommen für den Erfolg. So ist wohl auch der Höhenalpinismus da keine Ausnahme, wenngleich die Risiken objektiv viel größer sind. Nicht nur mögliche Langzeitfolgen, sondern auch akute Todesgefahr sollen immer in die Entscheidung einfließen, ein Kind, einen Jugendlichen in große Höhen zu führen. Möglich ist (fast) alles und Kinder halten auch viel aus, doch der verantwortungsvolle Erwachsene soll sich auch die Frage stellen: müssen Kinder alles aushalten, was sie aushalten?

Aus der Serie: Bergsport und Gesundheit

Bergsport_Und_Gesundheit_Slupetzky_Berger

Diese Serie organisieren und betreuen Dr. Nicole Slupetzky (Vizepräsidentin des ÖAV und Präsidentin des Clubs Arc Alpin) und Prof. Dr. Marc Moritz Berger (Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum Essen, Deutschland; Präsidiumsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Alpin- und Höhenmedizin).  Der Experte für Prävention und Therapie der akuten Höhenkrankheiten und für alpine Notfallmedizin ist Mitinitiator des Symposiums für Alpin- und Höhenmedizin Salzburg, das gemeinsam mit dem Österreichischen Alpenverein organisiert wird.