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Oder doch nicht?Warum wir Bergsteiger so sind, wie wir sindBergführerserie: behelfsmäßige Kameradenrettung bei Vorsteigersturz im ÜberhangFree Solos: Sinnlose Heldenspiele?Laura Tiefenthaler: „Wir sollten Solo-Begehungen ignorieren statt feiern“„Women’s first ascents nerven, weil es sich wie eine Abwertung anfühlt“Colin Haley: „Ich hatte dem Rope Solo abgeschworen“Rope-Solo: Die Seiltechnik von Simon GietlFree Solo: Ultima Ratio oder der ganz normale Wahnsinn?Lead Rope Solo: Gesichertes Freiklettern ohne Sicherungspartner:inbergsönlichkeit: Laura TiefenthalerSAC-Bergnotfallstatistik 2025: Mehr Rettungen, weniger Todesfälle„Solo“: bergundsteigen #134 ist da!Wintertrilogie am Piz Palü: 3 Nordwandpfeiler an einem Tag Bergunfälle: Über Eigenverantwortung und Einzelfälle2025/ 26: Ein außergewöhnlicher Winter?Notbiwak: Das Wichtigste im ErnstfallLawine: Nassschneezyklen im Frühjahr How-To: Toprope-Solo-Halsband und geräteseitige VerdrehsicherungKinder & Bergausrüstung: Die richtige Ausrüstung findenBergsteigen mit Kindern: Chancen und GrenzenZwischen Erfolg und Bodenständigkeit: Babsi Zangerl im InterviewWo Gleichberechtigung aufhört: Muttersein und BergsteigenSexismus in den Bergen: Veraltete Denkmuster und GrenzverletzungenEisstabilität besser beurteilen: Die Ice Selection MethodEiskletterunfall: Beinahe-Absturz beim „Rope Solo“Sieg für Cochamó: Chiles Granit-Paradies geschütztPowder: Gefahrenzeichen von Triebschnee im Gelände wahrnehmen und erkennenSchneebrettlawinen: Bruchmechanik der SchwachschichtDer „Arlbergeffekt“: Mehr Spuren = weniger Lawinengefahr?LVS- und Störquellen-Check in geführten Gruppen: So geht’sFrühwinter & Lawinengefahr: Was man beachten sollte Verhauer: Lehren aus dem Lawinenabgang auf der NordketteMarkus Hofbauer: Eisklettern nach einem schweren UnfallLehren aus Kanadas verheerendstem LawinenunglückSchweizer Lawinenwinter 1951: So kam es zur KatastropheRegen im Hochwinter: Risiken für die SchneedeckeLVS-Ausrüstung: Ab wann muss ich mein LVS-Gerät austauschen?Kälteschutz durch Genvariante: Manche frieren andersLawinen sind für Gletscher entscheidendStefan Kosz: „Bergführen sollte nichts mit Heroik zu tun haben“Kochen unter Extrembedingungen: 4 Kochsysteme im Vergleich„Kinder“: bergundsteigen #133 ist da!Seilaufstiegstechnik: Seilgeräte, Schlingen und Klemmknoten, RücklaufsperrenLVS Geräte Test: Update 2025/26White Risk App: Lawinen melden leicht gemachtKletterseil in die Waschmaschine – ja oder nein?Wann wird der Altschnee zum Altschneeproblem?Sport und Leidenschaft: Alpinismus-Chronik 2024LARA: Local Avalanche Risk AssessmentAbsturz & Kälte: Die unterschätzten Gefahren des WintersVerhauer am Ortler: Die Kunst der Kommunikation„Free Solo“ und warum man nicht darüber schweigen kannKletterunfall: Lebensgefahr in der Marmolada-SüdwandSchnittfestigkeit der neuen BergseileMüll am Gletscher: gekommen, um zu bleiben!Risiken im Lawinenhang mit Munter, Snowcard und Skitourenguru: Same, same but different!UHMW-PE-Rucksäcke: Wenn Weiß das neue Schwarz istRessource Fels: Fürs Ego oder für alle?Warum wir Bergsteiger so sind, wie wir sindRisiko beim Bergsteigen: Von Felsklippen und anderen Unsicherheiten#alpinhacks: Abseil-Looping (Partnercheck beim Abseilen)Dämpfung adé: Barfußschuhe am Berg„Verzicht“: bergundsteigen #132 ist da!Speed-Versuch am Mount Everest: Gelingt Tyler Andrews der Rekord ohne Sauerstoff?Gewichtsausgleich beim Klettern: 5 Bremsassistenten im PraxistestDie Rega: Luftrettung in den AlpenKind statt Gipfel: Wenn die Berge warten müssenSelbstsicherungsgeräte: (Beinahe-)Unfälle und was wir daraus lernen könnenKletterroute vor Gericht: Wem gehört der Fels?Huber und Gietl eröffnen APassionata (9+), HeiligkreuzkofelHow-To: Assistiertes AbseilenVerhauer: Ungesichert in der WandJonas Schild gelingt Joy Division (8b) im Val di MelloHaftung bei Vereinstouren: Wer trägt die Verantwortung? Erstbegehung am Jirishanca, Peru: Gietl, Arnold und Huber eröffnen neue Route „Kolibri“Verhauer: Spaltensturz am Nesthorn NordwestpfeilerTrad-Klettern: Moderne Sicherungsmittel und Best PracticesSonnenschein-Anxiety, wie bitte?#alpinhacks: Der Stuflesser-KnotenMentale Gesundheit: So stärkt Bergsport die PsycheAlex Honnold: „Die Mondlandung des Free-Solo-Kletterns“FOMO: Haben Profis wie Babsi Zangerl & Co. Angst, etwas zu verpassen?Paul-Preuss-Preis 2025 an Babara Zangerl Klettern im Einklang mit dem Zyklus#alpinhacks: Abbauen ohne AbsturzDünn um jeden Preis: Die Schattenseiten des KletternsVogelschutz und Klettern – geht das?Lawinenunglück: Die ersten 10 Minuten zählenbergundsteigen #131 ist da!Steigeisen-Technik: Auf die Zacken, fertig, los!FOMO, Social Media & AlpinismusBlitzaktivität in den Alpen steigt deutlich durch Klimaerhitzung„Handy App führt Bergsteiger in den Tod“Brechen die Berge durch den Klimawandel auseinander?Kurzschluss 2.0: „Gehen am kurzen Seil“ in der Südtiroler BergführerausbildungHow do mountaineers tick? What psychology revealsBergführerserie: behelfsmäßige Kameradenrettung bei Nachsteigersturz im Quergang#alpinhacks: Abseilen mit Hilfsleinen (Rad Line & Co)Schneearm und Altschneeprobleme: Der Schweizer Winter 24/25Zahl der Alpintoten gestiegen: Alpinunfälle in Österreich 2024Wenn Berglust zur Bergsucht wirdGleitschneelawinen: Die großen Unbekanntenbergundsteigen #130 ist da!Ski & Zug: „Ein Rückflug hätte die ganze Reise zerstört“Schweizer Bergunfallstatisik 2024: Mehr Tote bei SkitourenUnter 3%: Den Bergführern fehlen die FrauenRoutensanierung: Ein Gremium gegen die Anarchie?Kolumne: GrundsätzlichNeutour Punta Pioda Nordwand „Luce e Tenebre“ (M8/A3/700m)bergsönlichkeit: Michael LarcherRückruf: Black Diamond Vision KlettergurtVerhauer Eisklettern: Rausgelüpft beim NachstiegssturzSkitour: Die Kunst der guten AufstiegsspurTourenbindungen: Was ist der Z-Wert?Wie entsteht eine Lawinenvorhersage? Teil 3/3: Die GefahrenstufeARVA NEO BT PRO: Freiwilliger RückrufAufruf zur Überprüfung: Klettersteigset: Edelrid Cable Comfort Tri#alpinhacks: Tyrolean Wrap mit der RettungsdeckeFilmkritik: Wanda Rutkiewicz und der Preis der HöchstleistungSpitzkehre?! Ich versteh’ nur Bahnhof!!!SNOBS: Die Community als Teil der Lawinenwarnungbergundsteigen #129 ist da!Lawinenzeit: Ein tödliches PhänomenWie entsteht eine Lawinenvorhersage? Teil 2/3: Die Beurteilung der GefahrenWas gibt es Neues am LVS-Markt im Winter 2024/25?Wie entsteht der Lawinenlagebericht? Teil 1/3: Die DatengrundlageGeführte Bergtouren gefährdet? 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Der (Sport)Soldat in der SpeedwallKlimawandel: die 5 alpinen Gefahren der ZukunftSeilrisse von dynamischen Kletterseilen: Das letzte ungelöste Problem?Katharina Hartmuth: Neuer Ultratrail-Rekord beim TORXOvertourism an den höchsten Bergen Ost-Asiensbergundsteigen #128 ist da!Olympia-Rückblick: Die Kunst des KletternsBohrhaken: Sichere Sache?Die Bohr-Maschinen: 5 legendäre Routen-ErschließerKlettern mit Behinderung: Inklusion auch andersrumDie 18 höchsten Abstürze, die bisher überlebt wurdenDialog: Kletterseil und Säureverhauer: Glück hoch 2 am Schrötterhorn5 historische Klemmkeile (und wer sie entwickelt hat)Lebensversicherung: Dynamische KletterseileJa muss das denn sein?Doping am Berg?Die Rettungsdecke als UV-Schutzbergundsteigen #127 ist da!Solenne Piret: Mit einer Paraclimbing – Weltmeisterin im GesprächAngelino Zeller: Mit einem Paraclimbing – Weltmeister im GesprächIn 7h:25min auf den Mont Blanc: Interview mit Hillary GeraldiOndra/Schubert: «Ziel ist es, die eigene Marke zu verkaufen»Getestet: Die neuen Sicherungsgeräte PINCH & NEOXBergwacht Bayern Wintersaison 23/24: Viele Pisteneinsätze und kuriose Geschichten«Heute ist weniger Ego im Spiel» Adam Ondra & Jakob Schubert im InterviewOndra/Schubert: «Andere Projekte sind nie zu einem Albtraum geworden»bergsönlichkeit: Peter LechnerFehler beim Abseilen: 20 TippsNotruf am Berg: 4 Szenarios#alpinhacks: Kletterschuh abgestürzt?Gleitschneelawinen: Das große Problem im Winter 2024Heiße Karten: Gefahren und Chancen von HeatmapsAI in der Lawinen-RisikobeurteilungWelche Halbseile in Dreierseilschaft?Bouldern in der Stadt: Eine Hommage an Probleme im BetonÖsterreichische Bergunfallstatistik Winter 23/24: Instabile Verhältnisse und mehr VerunfallteDavid Lama: Erinnerungen zum 5. 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Teil 2 be FASTNofall Alpin (7/9): neurologisches ProblemNotfall Alpin (5/9): Kritische Blutung z.B. nach einem SpaltensturzNotfall Alpin (4/9): Erste Hilfe nach einer Lawinenverschüttung – Time is brain!Notfall Alpin (3/9): Einsatz des AEDs durch Notfallzeugen am BergLawinenkunde: Der Mensch ist SchuldNotfall Alpin (2/9): Atmung und KreislaufHauptsache Widerstand? 3 Seilbremsen im PraxistestNotfall Alpin (1/9): die ersten 5 MinutenWeniger Tote, mehr Verletzte: Alpinunfälle in Österreich 2023Hunde in Bergnot: Gibt es einen Anspruch auf Tierrettung?Frauen in den Bergen aus medizinischer Sicht: Tipps für BergsteigerinnenStörquellen bei der LVS-Suche: Wie Smartphones und Co. unsere Sicherheit beeinflussenGescheiter(t)? 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Berge zu uns sprechen könnten, was würden sie sagen?Und Friede auf Bergen: 20 Jahre Tirol DeklarationHitzeschäden am Berg: Was tun?Billi Bierling und die 8.000er-GipfelVideo: Der 1970er-Weltrekord für Skiabfahrten auf 7.492 Meter HöheVerhauer: Vom Einsteigen in eine falsche Route3x Abschlussexpedition: Junge Alpinisten, Exped-Kader & SAC Frauen-ExpeditionsteamNEOX: Neues Sicherungsgerät von PetzlRealistischere Bewertung: Überarbeitung der SAC-WanderskalaKommerzielles Höhenbergsteigen: 4 Fragen an …7h 25min: Neuer Rekord am Mont BlancIst das GriGri-Problem wirklich so groß?Numerische Wetterprognose: Sicherheitsgewinn im Bergsport?30 Jahre Outdoorindustrie: „Unser Modell wird nicht überleben“Klettern mit mobilen Sicherungen: Wie verlässlich sind Friends?8.000er-Alpintourismus, Harila und die fehlende Stil-DiskussionHochtourismus: 30 Jahre kommerzielles Höhenbergsteigen in NepalSchäli, Gietl und Maynadier gelingt Erstbegehung am Meru PeakAlle 8.000er: Kristin Harila im InterviewMenschen – Massen – Mount Everest: 30 Jahre Höhentourismus im HimalayaBergsteigen in Zeiten der Klimakrise: Prof. Georg Kaser im InterviewBergsturz, Steinschlag und Co.: Wie gefährlich sind sie?Verhauer: Schicksalsseilschaft – wann ausbinden?Verhauer: Partnercheck sonst Partner (fast) wegAlarmmeldung „Kreislauf“ – Traubenzucker oder Defi?Drei Tage in Gletscherspalte: Rettungsaktion im HimalayaDie 7 häufigsten KletterverletzungenKarabinerbruch durch ZusatzsystemTag der offenen Tür 2023 am SLFRückruf: Wild Country Superlight RocksSpace Blanket: 6 Einsatzmöglichkeiten der RettungsdeckeHöhenbergsteiger Noel Hanna tödlich verunglücktNeuer Job: Sachbearbeiter*in SicherheitsforschungNachwuchsalpinisten: Balanceakt zwischen Bremsen und FördernProzessionsspinner: Feine Haare, heftige Reaktion Expeditionskader: „Es gibt mehr als Plastikklettern“Verhauer: LängsspaltensturzKolumne: Flugscham bei Alpinisten?Schweizer Bergunfallstatistik 2022: Weniger tödliche Unfällebergundsteigen #122 ist da!Freiwillige Rückrufaktion: 2023 Recon LT LVS-GerätSchön und gefährlich: Wie entstehen Wechten?Posttraumatische Belastungsstörung im alpinen Rettungsdienst„Hall of Fame“ – Die anspruchsvollste alpine Mixed-Route der Welt?#alpinhack: selfmade-Seilhalter für Mehrseillängen4x Alpinklettern: Der Reiz der VielfaltFree and High: Wo liegt die Zukunft des Spitzen-Alpinismus?Simon Gietl: Winter-Soloüberschreitung der GeislerspitzenDer Bergsportkommentar: Hilfe bei rechtlichen Fragestellungen rund um den Bergsportbergundsteigen BergmedienWisdom of Crowds: Senkt eine Gruppe das Lawinenrisiko?Citizen Scientists: Saharastaub & die SchneedeckeSchmelzumwandlung: Was passiert mit den Schneekristallen im Frühjahr?Verhauer Eisklettern: Kollaps einer EissäuleSüdtiroler Stand: Erwin Steiner im InterviewDas Auslösen einer Lawine und seine strafrechtlichen Folgen„Achtung Lawinen!“ – Was ist neu im Faltblatt?Winter 22/23: Was gibt es Neues bei den Lawinenlageberichten?Was wir von Albert Wenk über die Entwicklung der Bergsport-Ausrüstung lernen könnenAngewandte Rangdynamik: Über die Gruppendynamik am BergTrauerseminar: Wenn ein nahestehender Mensch in den Bergen verunglückt ist Schneebeobachtung: WMO ernennt das SLF zum KompetenzzentrumKältekunde: Über Erfrierungen am BergIch gehʼ mit meiner Laterne: Über Nachtskitourenpro & contra: NachtskitourenLawinenwarner: Fabianos Blick in die Schneedecke von morgen8 Fakten über die KälteHow to Bigwall (2/3): Richtig Haulenbergundsteigen #121 ist da!Schweiz: Neue Unterteilung der Gefahrenstufen im Lawinenbulletin mit + und –Grönland: Abschluss-Expedition DAV ExpedkaderJorg Verhoeven: Über Klettern & psychische ProblemeEinfach-, Zwillings- & Halbseile: Welches Seil wofür?Staatsanwaltschaft warnt vor gebrauchten Lawinenrucksäcken, Mammut kontertSeil verkürzen: 7 Methoden im VergleichPeru: Alpine Erstbegehungen in San Marcos und KreinSail & Climb: Frauen-Erstbegehung „Via Sedna“ auf GrönlandExpeditionsbericht: Die Jungen Alpinisten im Inshincatal, 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Oder einfach keine gute Idee?Wieder nichts gelernt!Notfall Alpin (11/13): Pandemie – quo vadis? Teil 1Notfall Alpin (11/13): Pandemie – quo vadis? 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Alle 8.000er: Kristin Harila im Interview

Als Kristin Harila, 36, begann, Sponsorengelder für ihr Achttausender-Projekt zu sammeln, nahm man die in Bergsportkreisen bislang eher unbekannte Norwegerin nicht ernst. Doch mit jedem Gipfel, den sie von ihrer Liste strich, wuchs die Aufmerksamkeit. Schlussendlich hat sie zwölf Achttausender erreicht – zuletzt den Manaslu bei unwirtlichen Bedingungen.

Ihre Logistik inklusive Flaschensauerstoff und Helikopterflüge übernahm 8K Expeditions, ihre ständigen Begleiter waren Pasdawa Sherpa und Dawa Ongju Sherpa. Die Genehmigungen der chinesischen Behörden für die Besteigung der zwei verbleibenden Achttausender, des Cho Oyu und des Shishapangma, blieben ihr verwehrt.

Update 2023: Kristin will es noch einmal wissen und ist wieder aufgebrochen, um alle 8.000er in einer Saison zu bezwingen. Regelmäßige Updates liefert Kristins Instagram-Account, einen Meinungsartikel dazu Robert Bösch: „8.000er Rekorde, Ankündigungsalpinismus und die fehlende Stil-Debatte.

Kristin nach der Besteigung des Dhaulagiri am 8. Mai 2022 zurück im Basecamp. Foto: Pasdawa Sherpa

bergundsteigen: Dein Projekt scheiterte nach einem so vielversprechenden Auftakt letztlich an den chinesischen Permits. Ist das Projekt damit für dich abgeschlossen?

Kristin Harila: Wir haben in diesem Prozess nichts unversucht gelassen und alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um die Genehmigung rechtzeitig zu erhalten. Dass es nicht geklappt hat, kann ich im Moment nur schwer verarbeiten. Ich will auf jeden Fall im nächsten Jahr zurückkommen und meinen Rekord vollenden. Ich muss einen Weg finden, um das finanziell zu stemmen, aber dass ich jetzt so nah dran bin, macht mich nur noch entschlossener, es ein für alle Mal zu schaffen.

Gab es bislang unvorhergesehene Ereignisse? Besondere Herausforderungen?

Alle Berge waren anders fordernd. Im Abstieg vom Nanga Parbat wurde ich von einem großen Stein am Bein verletzt. Ich musste ins Krankenhaus. Der Arzt sagte: „Du kannst nicht mehr klettern.“ Und ich erwiderte:

„Ich muss klettern.“


Du hast verletzt weitergemacht?

Wir warteten zweieinhalb Wochen im K2-Basecamp auf besseres Wetter. Dank der Erholungspause und Schmerzmittel war mein Bein fast wieder in Ordnung, als wir die Besteigung starteten. Aber die schwierigste Besteigung war bisher mein letzter Gipfel: der Manaslu. Obwohl alle sagen, dass er einer der einfachsten sein soll. Wir hatten mit sehr viel Neuschnee zu kämpfen und brauchten 19 Stunden bis zum Gipfel.

Dieses Jahr zieht sich der Monsun noch weit in den Herbst hinein, was sehr ungewöhnlich ist und meiner Meinung nach mit dem Klimawandel zu tun hat. Wir hatten Glück. Kurz nach unserem Erfolg passierten innerhalb von kurzer Zeit zwei schwere Unfälle am Berg, wobei ein Nepali und die US-Bergsteigerin Hilaree Nelson ums Leben kamen. Ich habe Nelson noch gesehen, als sie und Jim beim ersten Gipfelversuch vorzeitig wieder abgefahren sind. Sie sahen sehr glücklich aus.

Dein Team und du seid nach dem Rope-Fixing-Team die Ersten gewesen, die in dieser Saison auf dem Manaslu standen. Wie kam es dazu?

Vor unserem Gipfelversuch entschieden alle anderen Teams in Lager zwei, wieder abzusteigen – wir gingen hoch. Man weiß natürlich nie, ob es die richtige Entscheidung ist, besonders bei so extremen Bedingungen. Es gab so viel Neuschnee, dass mein 140 Zentimeter langer Wanderstock komplett versank.

In dieser Saison erhielten mehr als 400 Menschen die Erlaubnis, den Manaslu zu besteigen. So viele wie noch nie zuvor. Das hängt einerseits mit Covid zusammen, weil viele ihre Besteigung auf dieses Jahr verschieben mussten, aber auch mit dem Bestreben vieler, den True Summit zu besteigen. Uns war es daher lieber, allein aufzubrechen als mit so vielen anderen, weil es automatisch die Lawinengefahr erhöht, wenn so viele Leute gleichzeitig unterwegs sind.

Nach vier bis fünf Stunden im Wind- und Schneesturm wurde das Wetter besser. Kristin am Weg zum Mount Everest in der Nähe des Hillary Steps, 22. Mai 2022. Im Hintergrund der Lhotse. Foto: Pasdawa Sherpa

Wie bist du eigentlich auf die Idee gekommen, dieses Projekt anzugehen?

Im Mai 2021 bestieg ich Everest und Lhotse – in zwölf Stunden; die schnellste Zeit einer Frau. Noch im Lager 2 beschloss ich, im nächsten Sommer wird es der K2. Ich war sehr traurig, dass die Expedition schon vorbei war, und wollte ein neues Projekt. Zurück in Norwegen im Quarantänehotel dachte ich zehn Tage über die Achttausender nach und stellte fest: Ich will sie alle besteigen, habe aber nicht mehr viel Zeit. Ich war schon 35 und hatte noch keine Kinder. Natürlich können auch Eltern bergsteigen, aber ich will das nicht. Ein Achttausender kann zwei Monate dauern.

Aber ein bisschen mehr Zeit als nur sechs Monate hättest du doch trotzdem gehabt?

Nimsdai (Nirmal „Nims“ Purja) hatte seinen Rekord 2019 aufgestellt, das war Inspiration und Messlatte. In den letzten Jahren hatte ich zudem mitbekommen, dass der Bergsport weit weg von Gleichberechtigung ist.

Um das zu ändern, müssen wir zeigen, dass wir Frauen genauso stark sind wie Männer. Der Gedanke war: Ich kann das und es ist der beste Weg, diesen Sport zu verändern.


Also ist es auch ein feministisches Projekt?

Es wurde mit der Zeit eines. Auf der Suche nach Sponsoren merkte ich: Selbst die norwegischen Marken unterstützen zu 80, 90 Prozent Männer. Außerdem war es schwierig, Kleidung zu finden. Es gab alles nur in Herrengrößen, zum Beispiel Daunenanzüge. Ich bin in einer Sonderanfertigung unterwegs. Als wollten die Firmen sagen: Bergsteigen ist nur etwas für Männer.

Das finde ich nicht fair. Bei meiner ersten Everestbesteigung erreichten fünf von fünf Frauen den Gipfel, aber nur sechs von 14 Männern. Die Frauen waren gut vorbereitet, körperlich und mental, während die Männer die Haltung „Wir können das eh“ zeigten.

Bist du sonst auch feministische Aktivistin?

Nein, überhaupt nicht. Bis vor kurzem war ich im Gegenteil der Meinung, dass wir – zumindest in Norwegen – statt über Gleichberechtigung lieber über den Klimawandel sprechen sollten. Mittlerweile bin ich der Meinung: Gerade im Sport, aber auch im Berufsleben, ist es noch ein weiter, weiter Weg.

Du bist 2015 mit dem Bergsteigen in Berührung gekommen. Damals hast du den Kilimandscharo bestiegen.

Danach war ich angefixt, habe aber erstmal weiterhin sehr viel gearbeitet. 2019 kündigte ich. Ursprünglich wollte ich nur ein Jahr Pause machen. Ich fuhr nach Nepal und stieg auf den Lobuche East und den Dhaulagiri VII. Dabei kam mir die Idee mit den Seven Summits und ich reiste 2020 zum Aconcagua. Covid war ein kleiner Dämpfer, aber dann kam der Everesterfolg.

Du bist immer mit Expeditionsveranstaltern unterwegs und hast nicht gerade viel Erfahrung im Höhenbergsteigen. Woher kam die Überzeugung, dass du das schaffen kannst?

Ich war früher im norwegischen Langlauf-Nationalkader und nahm auch als Läuferin an Rennen teil. Nachdem ich meine Karriere beendet und meinen Job gekündigt hatte, widmete ich mich dem Bergsteigen. Das Selbstbewusstsein, die Überzeugung wuchs wohl während der Besteigungen.

Nach meiner Rekordzeit an Everest und Lhotse war ich mir sicher, dass ich das physisch und psychisch kann. Aber natürlich gibt es noch viele andere Punkte in so einem Projekt.


Kristin am Weg zum Gipfel der Annapurna. Im Hintergrund etliche andere Gipfelaspiranten, 28. April 2022. Foto: Kristin Harila

Sehr viel Logistik, Organisation und natürlich Geld. Wie viel der Logistik machst du selbst? Wie viel der Expeditionsveranstalter?

Ich bin schon ziemlich eingebunden, in fast alles. Also auch in die Logistik.

Auch bei der Reihenfolge der Berge? Wie kam diese zustande?

Wir haben gemeinsam einen Plan gemacht, aber mit Spiel für Varianten. Wenn bereits Leute vor Ort sind, ist es sehr viel einfacher. Wir wussten, dass es an der Annapurna frühe Gipfelversuche geben würde, im April. Und dass es am Everest nicht vor der ersten oder eher zweiten Maiwoche so weit sein würde. Auch die Entfernung zwischen den Camps spielte eine Rolle. In Pakistan war nach dem Nanga Parbat offen, ob der Broad Peak oder der K2 folgt. Die Konditionen, andere Teams, Fixseile und so weiter gaben den Ausschlag für den K2.

Dein Projekt hat im Laufe der Zeit neben der feministischen noch eine weitere Komponente bekommen: Es soll nicht nur um dich und den Rekord, sondern auch um das Team gehen.

Genau. Ich wollte den Rekord mit Pasdawa Sherpa, 27, und Dawa Ongju Sherpa, 47, teilen und dadurch die wichtige Arbeit zeigen, die die Sherpas für alle Menschen leisten, die Achttausender besteigen. Denn auch die, die ohne Sherpa gehen, nutzen normalerweise die Fixseile. Leider haben sich unsere Wege dann getrennt, weil ich die Besteigung der letzten beiden Achttausender aufgrund der Routenänderung mit einem anderen Team planen musste.

Kanntest du Pasdawa Sherpa und Dawa Ongju Sherpa schon vorher?

Ich bestieg Everest und Lhotse 2021 mit Pasdawa Sherpa und war sehr zufrieden mit ihm. Dawa Ongju Sherpa ist Pasdawas Onkel. Beim aktuellen Projekt hatte ich zuerst vor, zwischen den Besteigungen Sherpas zu wechseln. Doch nach den ersten drei Gipfeln beschlossen wir, es gemeinsam durchzuziehen. Aber natürlich sind sie auch nur Menschen. Ich gebe ihnen frei, wenn sie eine Pause brauchen. Bislang waren sie allerdings superstark und motiviert.

Pasdawa Sherpa, Kristin und Dawa Ongchu Sherpa am Gipfel des Mount Everest, 22. Mai 2022. Foto: Kristin Harila

Was ist deine Rolle in dem Ganzen? Nur die Frau zu sein?

Viele Menschen denken, die Sherpas würden mich den Berg hochschleppen. Das ist nicht der Fall. Ich besteige alle Berge selbst und am K2 habe ich 20 Kilo getragen, am Manaslu habe ich beim Spuren im Tiefschnee geholfen. Aber natürlich sind unsere Rollen verschieden. Sie tragen mehr, leisten mehr Spurarbeit, verlegen die Fixseile – wobei ich helfe, wenn ich kann. Ich dagegen habe nach der Besteigung mehr zu tun. Wenn sie sich zu Hause erholen, muss ich mich um das Sponsoring und so weiter kümmern. Aber insgesamt agieren wir mehr als Team, und weniger als Sherpas und Kundin.

Viele Menschen denken, die Sherpas würden mich den Berg hochschleppen. Das ist nicht der Fall.


Wie finanzierst du das alles? Und wie viel kostet es überhaupt?

Etwa eine halbe Million US-Dollar. Eine verrückt hohe Summe. Ich habe mein Apartment dafür verkauft. Und mit Bremont einen Hauptsponsor gefunden. Aber wir suchen immer noch nach weiteren Sponsoren. Inzwischen ist es ein bisschen einfacher, weil schon so ein großer Teil geschafft ist.

Hast du Bremont, einen Luxusuhrenhersteller, gefunden oder sie dich? Sie haben schon Nirmal Purja gesponsert.

Stimmt. Das war der Grund, warum ich sie kontaktierte. Sie wussten, worum es bei diesem Projekt geht, anders als die meisten anderen, die ich gefragt hatte.

Und jetzt trägst du beim Bergsteigen eine Bremont-Uhr. Eignet die sich dafür? Nun ja, ich habe ja noch ein GPS-Gerät dabei, zum Tracken und Nachrichtenschreiben. Die Uhr ist wirklich nur für die Uhrzeit. Während des Aufstiegs bin ich mit Klettern beschäftigt. Aber am Gipfel will ich schon wissen, wie spät es ist.

Bist du viel mit Kritik konfrontiert?

Ja. Es gibt Leute, die denken, dass es falsch ist, was wir tun. Aber damit müssen wir leben.

Hast du dich selbst auch mal gefragt: Ich nutze Flaschensauerstoff und gehe mit Sherpas, bin ich überhaupt eine richtige Bergsteigerin?

Nein, nicht wirklich. Es ist einfach ein anderer Stil, eine andere Art des Bergsteigens. Es ist nicht so, dass ich nicht klettere. Ich klettere. Und ich denke, solange der Umgang ehrlich und offen ist und niemand anderes verletzt wird, sollten alle so klettern dürfen, wie sie wollen.

Kristin passiert eines der Lager am Dhaulagiri. Im Hintergrund ein Zelt des Schweizer Expeditionsanbieters Kobler und Partner. Foto: Kristin Harila

Und von der feministischen Seite: Wäre etwas Neues nicht eindrücklicher, als Nims’ Projekt zu kopieren?

Wenn Nims es nicht vorgemacht hätte, wäre ich wohl nie auf dieses Projekt gekommen. Es ist der Versuch, seinen Rekord zu schlagen. Dadurch ist es leichter, darauf einzugehen, dass der Sport nicht gleichberechtigt ist. Wenn ich etwas Neues machen würde, wäre es schwerer zu vergleichen. Möglicherweise mache ich später nochmal etwas anderes.

Du hast vorher den Klimawandel erwähnt. Findest du es angemessen, in solchen Zeiten für deine Logistik den Helikopter zu nutzen? Gerade, wenn du ein Vorbild sein möchtest?

Ich denke, wir alle sollten versuchen, unseren Verbrauch zu reduzieren. Aber es sollte im Rahmen sein. Solange man sich ansonsten bemüht, sollte man auch noch leben dürfen. Und wir versuchen, uns auf andere Weise umweltfreundlich zu verhalten. Zum Beispiel gibt es sehr viel Müll in den Bergen. Besonders am K2 und am Everest ist es schlimm, die reinste Müllkippe. Wenn wir Kapazitäten haben, nehmen wir immer auch fremden Müll mit. Das sollten alle tun. Denn in einem schmutzigen Lager ist die Hemmschwelle kleiner, auch etwas liegen zu lassen.

Wie viele Flaschen Sauerstoff hast du bislang verwendet?

Ich brauche normalerweise zwei pro Gipfel. Und die Sherpas je eine. Anfangs hatten wir immer noch eine Extraflasche für den Notfall dabei. Aber jetzt brauchen wir das nicht mehr, weil wir wissen, dass ich bis zu einem Punkt zwischen 7000 und 7500 Metern ohne gehen kann. Wir haben auch keine hohe Sauerstoff-Flussrate. Die Sherpas verwenden 0,5 oder 1 Liter Sauerstoff pro Minute, ich beginne bei 1,5. Also ist der Verbrauch nicht so hoch. Bei meiner ersten Everest-Besteigung 2021 sind wir die ganze Zeit mit 4 gegangen. Jetzt können wir auch bei 2 ziemlich schnell gehen.

Du hast einen sehr straffen Zeitplan: Wie viel Zeit nimmst du dir für die Akklimatisierung?

Ich spüre Höhe ziemlich früh und stark, deswegen ist Akklimatisierung wichtig. An der Annapurna, unserem ersten Gipfel, hatten wir die üblichen Rotationen zu den Höhenlagern. Anschließend brauchten wir keine Rotationen mehr. Am Nanga Parbat, also dem Beginn von Phase 2 des Projekts, war ich etwas besorgt, weil wir einen ganzen Monat Pause seit dem letzten Gipfel hatten. Aber das war kein Problem. Ich hoffe, dass wir auch in Phase 3 direkt zum Gipfel gehen können.

Kristin Harila und ihr Team im Annapurna Basislager.

Und wie bekommst du das mit der Regeneration hin?

Ich brauche nicht viel Zeit für Regeneration. Eine Nacht nach dem Abstieg und ich bin bereit für den nächsten Aufstieg. So wie an Gasherbrum I und II: Wir waren am 8. August am Gipfel, sind direkt in Lager 1 abgestiegen, hatten eine Nacht Pause und sind wieder los.

Vielleicht ist das deine spezielle Superkraft?

Nein (lacht), ich bin wohl einfach gut im Ausruhen. Das ist wichtig. Dass man auf sich selbst schaut. Denn wenn man zu müde ist, macht man Fehler. Wenn du genug isst, trinkst und schläfst, fällt die Regeneration leichter. Nach dem Manaslu war ich ein paar Tage in einem Hotel und habe es sehr genossen: gutes Essen, eine warme Dusche und ein weiches Bett.

Ich bin wohl einfach gut im Ausruhen.


Hast du andere Talente, die hier zum Tragen kommen?

Ich glaube, man muss einfach bereit sein, es sehr lange ziemlich unbequem zu haben. Das ist die Hauptsache. Denn an den Achttausendern ist es nun mal sehr ungemütlich. Und wenn man sich da nicht wohlfühlt, dann ist es zu hart.

Du warst traurig, als deine erste Everestexpedition zu Ende war. Ist der Rekordversuch nicht ein Widerspruch dazu?

Ich wollte einfach ein großes Projekt. Aber ja, ich fühle mich oft sehr leer, wenn eine Expedition zu Ende ist. Allerdings werde ich dieses Mal anschließend wirklich ausgelastet sein. Wir machen einen Film und ein Buch. Vielleicht habe ich auch gleich neue Projekte. Ich möchte zum Beispiel wieder mehr Bergläufe machen. Außerdem freue ich mich auf ein bisschen normales Leben.

Kristins Gipfelliste 2022

Kristins Projekt „Bremont 14 Peaks“ gliedert sich wie Nirmal Purjas „Project Possible“ in drei Phasen. Im Frühjahr Nepal, im Sommer Pakistan, im Herbst China/Tibet und Nepal. In Phase 1 waren Kristin und ihr Team zwei Tage schneller als Nirmal Purja. Für Everest und Lhotse (Gipfel zu Gipfel) brauchte sie laut eigenen Angaben nur 8:35 Stunden und knackte damit ihren eigenen Rekord. Phase 3 konnte sie aufgrund der fehlenden Permits nicht vollenden.

  1. Annapurna I (8091 m), 28. April
  2. Dhaulagiri I (8167 m), 8. Mai
  3. Kangchendzönga (8586 m), 14. Mai
  4. Everest (8849 m), 22. Mai
  5. Lhotse (8516 m), 22. Mai
  6. Makalu (8485 m), 27. Mai
  7. Nanga Parbat (8126 m), 1. Juli
  8. K2 (8611 m), 22 Juli
  9. Broad Peak (8051 m), 28 Juli
  10. Gasherbrum II (8035 m), 8. August
  11. Gasherbrum I (8080 m), 11. August
  12. Manaslu (8163 m), 23. September

Noch ausstehend: Cho Oyu (8188 m), Shishapangma (8027 m)