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Oder doch nicht?Warum wir Bergsteiger so sind, wie wir sindBergführerserie: behelfsmäßige Kameradenrettung bei Vorsteigersturz im ÜberhangFree Solos: Sinnlose Heldenspiele?Laura Tiefenthaler: „Wir sollten Solo-Begehungen ignorieren statt feiern“„Women’s first ascents nerven, weil es sich wie eine Abwertung anfühlt“Colin Haley: „Ich hatte dem Rope Solo abgeschworen“Rope-Solo: Die Seiltechnik von Simon GietlFree Solo: Ultima Ratio oder der ganz normale Wahnsinn?Lead Rope Solo: Gesichertes Freiklettern ohne Sicherungspartner:inbergsönlichkeit: Laura TiefenthalerSAC-Bergnotfallstatistik 2025: Mehr Rettungen, weniger Todesfälle„Solo“: bergundsteigen #134 ist da!Wintertrilogie am Piz Palü: 3 Nordwandpfeiler an einem Tag Bergunfälle: Über Eigenverantwortung und Einzelfälle2025/ 26: Ein außergewöhnlicher Winter?Notbiwak: Das Wichtigste im ErnstfallLawine: Nassschneezyklen im Frühjahr How-To: Toprope-Solo-Halsband und geräteseitige VerdrehsicherungKinder & Bergausrüstung: Die richtige Ausrüstung findenBergsteigen mit Kindern: Chancen und GrenzenZwischen Erfolg und Bodenständigkeit: Babsi Zangerl im InterviewWo Gleichberechtigung aufhört: Muttersein und BergsteigenSexismus in den Bergen: Veraltete Denkmuster und GrenzverletzungenEisstabilität besser beurteilen: Die Ice Selection MethodEiskletterunfall: Beinahe-Absturz beim „Rope Solo“Sieg für Cochamó: Chiles Granit-Paradies geschütztPowder: Gefahrenzeichen von Triebschnee im Gelände wahrnehmen und erkennenSchneebrettlawinen: Bruchmechanik der SchwachschichtDer „Arlbergeffekt“: Mehr Spuren = weniger Lawinengefahr?LVS- und Störquellen-Check in geführten Gruppen: So geht’sFrühwinter & Lawinengefahr: Was man beachten sollte Verhauer: Lehren aus dem Lawinenabgang auf der NordketteMarkus Hofbauer: Eisklettern nach einem schweren UnfallLehren aus Kanadas verheerendstem LawinenunglückSchweizer Lawinenwinter 1951: So kam es zur KatastropheRegen im Hochwinter: Risiken für die SchneedeckeLVS-Ausrüstung: Ab wann muss ich mein LVS-Gerät austauschen?Kälteschutz durch Genvariante: Manche frieren andersLawinen sind für Gletscher entscheidendStefan Kosz: „Bergführen sollte nichts mit Heroik zu tun haben“Kochen unter Extrembedingungen: 4 Kochsysteme im Vergleich„Kinder“: bergundsteigen #133 ist da!Seilaufstiegstechnik: Seilgeräte, Schlingen und Klemmknoten, RücklaufsperrenLVS Geräte Test: Update 2025/26White Risk App: Lawinen melden leicht gemachtKletterseil in die Waschmaschine – ja oder nein?Wann wird der Altschnee zum Altschneeproblem?Sport und Leidenschaft: Alpinismus-Chronik 2024LARA: Local Avalanche Risk AssessmentAbsturz & Kälte: Die unterschätzten Gefahren des WintersVerhauer am Ortler: Die Kunst der Kommunikation„Free Solo“ und warum man nicht darüber schweigen kannKletterunfall: Lebensgefahr in der Marmolada-SüdwandSchnittfestigkeit der neuen BergseileMüll am Gletscher: gekommen, um zu bleiben!Risiken im Lawinenhang mit Munter, Snowcard und Skitourenguru: Same, same but different!UHMW-PE-Rucksäcke: Wenn Weiß das neue Schwarz istRessource Fels: Fürs Ego oder für alle?Warum wir Bergsteiger so sind, wie wir sindRisiko beim Bergsteigen: Von Felsklippen und anderen Unsicherheiten#alpinhacks: Abseil-Looping (Partnercheck beim Abseilen)Dämpfung adé: Barfußschuhe am Berg„Verzicht“: bergundsteigen #132 ist da!Speed-Versuch am Mount Everest: Gelingt Tyler Andrews der Rekord ohne Sauerstoff?Gewichtsausgleich beim Klettern: 5 Bremsassistenten im PraxistestDie Rega: Luftrettung in den AlpenKind statt Gipfel: Wenn die Berge warten müssenSelbstsicherungsgeräte: (Beinahe-)Unfälle und was wir daraus lernen könnenKletterroute vor Gericht: Wem gehört der Fels?Huber und Gietl eröffnen APassionata (9+), HeiligkreuzkofelHow-To: Assistiertes AbseilenVerhauer: Ungesichert in der WandJonas Schild gelingt Joy Division (8b) im Val di MelloHaftung bei Vereinstouren: Wer trägt die Verantwortung? Erstbegehung am Jirishanca, Peru: Gietl, Arnold und Huber eröffnen neue Route „Kolibri“Verhauer: Spaltensturz am Nesthorn NordwestpfeilerTrad-Klettern: Moderne Sicherungsmittel und Best PracticesSonnenschein-Anxiety, wie bitte?#alpinhacks: Der Stuflesser-KnotenMentale Gesundheit: So stärkt Bergsport die PsycheAlex Honnold: „Die Mondlandung des Free-Solo-Kletterns“FOMO: Haben Profis wie Babsi Zangerl & Co. Angst, etwas zu verpassen?Paul-Preuss-Preis 2025 an Babara Zangerl Klettern im Einklang mit dem Zyklus#alpinhacks: Abbauen ohne AbsturzDünn um jeden Preis: Die Schattenseiten des KletternsVogelschutz und Klettern – geht das?Lawinenunglück: Die ersten 10 Minuten zählenbergundsteigen #131 ist da!Steigeisen-Technik: Auf die Zacken, fertig, los!FOMO, Social Media & AlpinismusBlitzaktivität in den Alpen steigt deutlich durch Klimaerhitzung„Handy App führt Bergsteiger in den Tod“Brechen die Berge durch den Klimawandel auseinander?Kurzschluss 2.0: „Gehen am kurzen Seil“ in der Südtiroler BergführerausbildungHow do mountaineers tick? What psychology revealsBergführerserie: behelfsmäßige Kameradenrettung bei Nachsteigersturz im Quergang#alpinhacks: Abseilen mit Hilfsleinen (Rad Line & Co)Schneearm und Altschneeprobleme: Der Schweizer Winter 24/25Zahl der Alpintoten gestiegen: Alpinunfälle in Österreich 2024Wenn Berglust zur Bergsucht wirdGleitschneelawinen: Die großen Unbekanntenbergundsteigen #130 ist da!Ski & Zug: „Ein Rückflug hätte die ganze Reise zerstört“Schweizer Bergunfallstatisik 2024: Mehr Tote bei SkitourenUnter 3%: Den Bergführern fehlen die FrauenRoutensanierung: Ein Gremium gegen die Anarchie?Kolumne: GrundsätzlichNeutour Punta Pioda Nordwand „Luce e Tenebre“ (M8/A3/700m)bergsönlichkeit: Michael LarcherRückruf: Black Diamond Vision KlettergurtVerhauer Eisklettern: Rausgelüpft beim NachstiegssturzSkitour: Die Kunst der guten AufstiegsspurTourenbindungen: Was ist der Z-Wert?Wie entsteht eine Lawinenvorhersage? Teil 3/3: Die GefahrenstufeARVA NEO BT PRO: Freiwilliger RückrufAufruf zur Überprüfung: Klettersteigset: Edelrid Cable Comfort Tri#alpinhacks: Tyrolean Wrap mit der RettungsdeckeFilmkritik: Wanda Rutkiewicz und der Preis der HöchstleistungSpitzkehre?! Ich versteh’ nur Bahnhof!!!SNOBS: Die Community als Teil der Lawinenwarnungbergundsteigen #129 ist da!Lawinenzeit: Ein tödliches PhänomenWie entsteht eine Lawinenvorhersage? Teil 2/3: Die Beurteilung der GefahrenWas gibt es Neues am LVS-Markt im Winter 2024/25?Wie entsteht der Lawinenlagebericht? Teil 1/3: Die DatengrundlageGeführte Bergtouren gefährdet? 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Der (Sport)Soldat in der SpeedwallKlimawandel: die 5 alpinen Gefahren der ZukunftSeilrisse von dynamischen Kletterseilen: Das letzte ungelöste Problem?Katharina Hartmuth: Neuer Ultratrail-Rekord beim TORXOvertourism an den höchsten Bergen Ost-Asiensbergundsteigen #128 ist da!Olympia-Rückblick: Die Kunst des KletternsBohrhaken: Sichere Sache?Die Bohr-Maschinen: 5 legendäre Routen-ErschließerKlettern mit Behinderung: Inklusion auch andersrumDie 18 höchsten Abstürze, die bisher überlebt wurdenDialog: Kletterseil und Säureverhauer: Glück hoch 2 am Schrötterhorn5 historische Klemmkeile (und wer sie entwickelt hat)Lebensversicherung: Dynamische KletterseileJa muss das denn sein?Doping am Berg?Die Rettungsdecke als UV-Schutzbergundsteigen #127 ist da!Solenne Piret: Mit einer Paraclimbing – Weltmeisterin im GesprächAngelino Zeller: Mit einem Paraclimbing – Weltmeister im GesprächIn 7h:25min auf den Mont Blanc: Interview mit Hillary GeraldiOndra/Schubert: «Ziel ist es, die eigene Marke zu verkaufen»Getestet: Die neuen Sicherungsgeräte PINCH & NEOXBergwacht Bayern Wintersaison 23/24: Viele Pisteneinsätze und kuriose Geschichten«Heute ist weniger Ego im Spiel» Adam Ondra & Jakob Schubert im InterviewOndra/Schubert: «Andere Projekte sind nie zu einem Albtraum geworden»bergsönlichkeit: Peter LechnerFehler beim Abseilen: 20 TippsNotruf am Berg: 4 Szenarios#alpinhacks: Kletterschuh abgestürzt?Gleitschneelawinen: Das große Problem im Winter 2024Heiße Karten: Gefahren und Chancen von HeatmapsAI in der Lawinen-RisikobeurteilungWelche Halbseile in Dreierseilschaft?Bouldern in der Stadt: Eine Hommage an Probleme im BetonÖsterreichische Bergunfallstatistik Winter 23/24: Instabile Verhältnisse und mehr VerunfallteDavid Lama: Erinnerungen zum 5. 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Teil 2 be FASTNofall Alpin (7/9): neurologisches ProblemNotfall Alpin (5/9): Kritische Blutung z.B. nach einem SpaltensturzNotfall Alpin (4/9): Erste Hilfe nach einer Lawinenverschüttung – Time is brain!Notfall Alpin (3/9): Einsatz des AEDs durch Notfallzeugen am BergLawinenkunde: Der Mensch ist SchuldNotfall Alpin (2/9): Atmung und KreislaufHauptsache Widerstand? 3 Seilbremsen im PraxistestNotfall Alpin (1/9): die ersten 5 MinutenWeniger Tote, mehr Verletzte: Alpinunfälle in Österreich 2023Hunde in Bergnot: Gibt es einen Anspruch auf Tierrettung?Frauen in den Bergen aus medizinischer Sicht: Tipps für BergsteigerinnenStörquellen bei der LVS-Suche: Wie Smartphones und Co. unsere Sicherheit beeinflussenGescheiter(t)? 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Berge zu uns sprechen könnten, was würden sie sagen?Und Friede auf Bergen: 20 Jahre Tirol DeklarationHitzeschäden am Berg: Was tun?Billi Bierling und die 8.000er-GipfelVideo: Der 1970er-Weltrekord für Skiabfahrten auf 7.492 Meter HöheVerhauer: Vom Einsteigen in eine falsche Route3x Abschlussexpedition: Junge Alpinisten, Exped-Kader & SAC Frauen-ExpeditionsteamNEOX: Neues Sicherungsgerät von PetzlRealistischere Bewertung: Überarbeitung der SAC-WanderskalaKommerzielles Höhenbergsteigen: 4 Fragen an …7h 25min: Neuer Rekord am Mont BlancIst das GriGri-Problem wirklich so groß?Numerische Wetterprognose: Sicherheitsgewinn im Bergsport?30 Jahre Outdoorindustrie: „Unser Modell wird nicht überleben“Klettern mit mobilen Sicherungen: Wie verlässlich sind Friends?8.000er-Alpintourismus, Harila und die fehlende Stil-DiskussionHochtourismus: 30 Jahre kommerzielles Höhenbergsteigen in NepalSchäli, Gietl und Maynadier gelingt Erstbegehung am Meru PeakAlle 8.000er: Kristin Harila im InterviewMenschen – Massen – Mount Everest: 30 Jahre Höhentourismus im HimalayaBergsteigen in Zeiten der Klimakrise: Prof. Georg Kaser im InterviewBergsturz, Steinschlag und Co.: Wie gefährlich sind sie?Verhauer: Schicksalsseilschaft – wann ausbinden?Verhauer: Partnercheck sonst Partner (fast) wegAlarmmeldung „Kreislauf“ – Traubenzucker oder Defi?Drei Tage in Gletscherspalte: Rettungsaktion im HimalayaDie 7 häufigsten KletterverletzungenKarabinerbruch durch ZusatzsystemTag der offenen Tür 2023 am SLFRückruf: Wild Country Superlight RocksSpace Blanket: 6 Einsatzmöglichkeiten der RettungsdeckeHöhenbergsteiger Noel Hanna tödlich verunglücktNeuer Job: Sachbearbeiter*in SicherheitsforschungNachwuchsalpinisten: Balanceakt zwischen Bremsen und FördernProzessionsspinner: Feine Haare, heftige Reaktion Expeditionskader: „Es gibt mehr als Plastikklettern“Verhauer: LängsspaltensturzKolumne: Flugscham bei Alpinisten?Schweizer Bergunfallstatistik 2022: Weniger tödliche Unfällebergundsteigen #122 ist da!Freiwillige Rückrufaktion: 2023 Recon LT LVS-GerätSchön und gefährlich: Wie entstehen Wechten?Posttraumatische Belastungsstörung im alpinen Rettungsdienst„Hall of Fame“ – Die anspruchsvollste alpine Mixed-Route der Welt?#alpinhack: selfmade-Seilhalter für Mehrseillängen4x Alpinklettern: Der Reiz der VielfaltFree and High: Wo liegt die Zukunft des Spitzen-Alpinismus?Simon Gietl: Winter-Soloüberschreitung der GeislerspitzenDer Bergsportkommentar: Hilfe bei rechtlichen Fragestellungen rund um den Bergsportbergundsteigen BergmedienWisdom of Crowds: Senkt eine Gruppe das Lawinenrisiko?Citizen Scientists: Saharastaub & die SchneedeckeSchmelzumwandlung: Was passiert mit den Schneekristallen im Frühjahr?Verhauer Eisklettern: Kollaps einer EissäuleSüdtiroler Stand: Erwin Steiner im InterviewDas Auslösen einer Lawine und seine strafrechtlichen Folgen„Achtung Lawinen!“ – Was ist neu im Faltblatt?Winter 22/23: Was gibt es Neues bei den Lawinenlageberichten?Was wir von Albert Wenk über die Entwicklung der Bergsport-Ausrüstung lernen könnenAngewandte Rangdynamik: Über die Gruppendynamik am BergTrauerseminar: Wenn ein nahestehender Mensch in den Bergen verunglückt ist Schneebeobachtung: WMO ernennt das SLF zum KompetenzzentrumKältekunde: Über Erfrierungen am BergIch gehʼ mit meiner Laterne: Über Nachtskitourenpro & contra: NachtskitourenLawinenwarner: Fabianos Blick in die Schneedecke von morgen8 Fakten über die KälteHow to Bigwall (2/3): Richtig Haulenbergundsteigen #121 ist da!Schweiz: Neue Unterteilung der Gefahrenstufen im Lawinenbulletin mit + und –Grönland: Abschluss-Expedition DAV ExpedkaderJorg Verhoeven: Über Klettern & psychische ProblemeEinfach-, Zwillings- & Halbseile: Welches Seil wofür?Staatsanwaltschaft warnt vor gebrauchten Lawinenrucksäcken, Mammut kontertSeil verkürzen: 7 Methoden im VergleichPeru: Alpine Erstbegehungen in San Marcos und KreinSail & Climb: Frauen-Erstbegehung „Via Sedna“ auf GrönlandExpeditionsbericht: Die Jungen Alpinisten im Inshincatal, 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Oder einfach keine gute Idee?Wieder nichts gelernt!Notfall Alpin (11/13): Pandemie – quo vadis? Teil 1Notfall Alpin (11/13): Pandemie – quo vadis? 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Numerische Wetterprognose: Sicherheitsgewinn im Bergsport?

Die höchsten Wetterstationen der Welt stehen am Mount Everest und haben einen Twitter-Account (@EVER_WEATHER). 2019 wurden entlang der Hauptroute auf der nepalesischen Seite fünf automatische Wetterstationen installiert, unter anderem im Camp 2 (6464 m), am South Col (7945 m) und am sogenannten Balcony (8430 m).

Letztere wurde im Mai 2022 durch eine noch höhere Station am Bishop Rock (8810 m) ersetzt. Vom Basecamp aus kann man in Echtzeit via Satelliteninternet Temperatur und Wind am South Col nachschauen und sich überlegen, ob man da nun wirklich hinauf möchte.

Ein Mitarbeiter des Instituts für interdisziplinäre Gebirgsforschung (Österreichische Akademie der Wissenschaften) bei der Wartung der höchsten Wetterstation in Tirol auf der Weißseespitze, 3498 m, Ötztaler Alpen. Foto: Lea Hartl

Baker Perry, Professor an der Appalachian State University (USA, North Carolina) bemüht sich seit Jahrzehnten darum, die Hochgebirge der Welt mit meteorologischen Instrumenten zu bestücken. Er war einer der wissenschaftlichen Leiter der beiden Everest-Wetterstations-Expeditionen. Neben den technischen Problemen (Geräte gehen in der Kälte kaputt, werden vom Wind zerstört, eingeschneit, abgerissen, vom Blitz getroffen …) haben er und sein Team dabei naturgemäß auch mit den Herausforderungen des Bergsteigens in großen Höhen zu tun.

Everest Expedition 2019

Während der medial viel beachteten Everest-Expedition 2019 war Perrys Team zur Hochsaison Ende Mai vor Ort. Nachdem die Station am South Col installiert war, wartete das Team in Camp 4 auf ein Wetterfenster, um die höhere Station im Gipfelbereich aufzustellen. Als von Helfern zuhause die Nachricht kam, dass der Wind lang genug nachlassen würde, um Auf- und Abstieg sowie einige Stunden Arbeit auf über 8000 m zu erlauben, machte sich das Team sofort auf den Weg.

Genau wie alle anderen. Schon bald stand Perrys Team im Stau und hörte die Uhr ticken. Quälend langsam schoben sich die Gipfelaspiranten die Fixseile entlang. Schnell war klar: Die Zeit für die Wissenschaftler würde nicht reichen, um die Station am Gipfel aufzustellen und noch innerhalb des sicheren Wetterfensters abzusteigen. Das Team entschied sich zähneknirschend für den niedrigeren Balcony als Alternativstandort für die Station.

Prognosen und Wetterupdates

Nicht nur beim Höhenbergsteigen sind hochaktuelle Wetterupdates und verlässliche Prognosen, mit denen man stundengenau planen kann, mittlerweile selbstverständlich. Wir können im Winter zielgenau die Region ansteuern, wo es gestern am meisten geschneit hat, oder im Sommer das Klettergebiet auswählen, wo das Gewitterrisiko morgen am niedrigsten ist.

Wetter-Apps und Niederschlagsradar begleiten uns am Smartphone auch während der Tour, so dass wir genau verfolgen können, ob doch eine Gewitterzelle zu uns zieht oder die nächste Kaltfront schneller da ist als gedacht. Was heute so alltäglich ist, dass wir kaum noch darüber nachdenken, war Anfang der 1990er kaum vorstellbar.

Die numerische Wetterprognose, also das Vorhersagen des Wetters basierend auf physikalischen Gleichungen, hat sich in den letzten Jahrzehnten immens weiterentwickelt. Eine 24-Stunden-Prognose ist mittlerweile zu über 90 % zutreffend. Der Wetterbericht für die nächsten fünf Tage ist heute etwa so gut, wie er vor 20 Jahren für die nächsten zwei Tage war. Entscheidend für diese Entwicklung sind verbesserte Modelle, mehr Daten und die extreme Steigerung der verfügbaren Computerrechenleistung, durch die man von der theoretischen Berechnung in die operationelle Praxis gelangt.

All models are wrong

Die grundsätzliche Unsicherheit in der Wetterprognose ergibt sich aus zwei Faktoren: Einerseits ist jedes Wettermodell eine Vereinfachung der sehr komplexen Realität und bildet nicht alle relevanten Prozesse vollständig ab. Andererseits braucht das Modell möglichst vollständige Informationen über den Ist-Zustand der Atmosphäre, um davon ausgehend in die Zukunft rechnen zu können. Zum ersten Punkt, also zur Abbildung der Realität im Modell, gehört auch die räumliche Auflösung.

Die Aufgabe von Wettermodellen ist es, zu berechnen, wie sich Parameter wie Luftdruck, Temperatur, Feuchtigkeit etc. an bestimmten Punkten in der Atmosphäre mit der Zeit verändern. Dafür wird die Atmosphäre in ein dreidimensionales Gitter unterteilt. Ist das Gitter engmaschiger, werden mehr Punkte berücksichtigt, ist es gröber, wird nur für wenige Punkte gerechnet. Je kleiner die Gitterkästchen sind und je höher die räumliche Auflösung ist, desto besser wird die lokale Topographie im Modell abgebildet.

10-Tage-Ensemble-Prognose des European Centre for Medium Range Weather Forecasts (ECMWF) für Temperatur, Niederschlag und Geopotential. Die dünnen Linien zeigen die möglichen Verläufe bei leicht veränderten Anfangsbedingungen. Die dicken Linien zeigen den den Kontrolllauf (CTR, Auflösung wie Ensembles, Originalanfangsbedingungen) und eine höher aufgelöste Version davon (HRES). Dunklere Schattierung zeigt wahrscheinlichere Verläufe. Grafik: ECMWF

Im Gebirge wird das Wetter stark vom Gelände beeinflusst, etwa bei Stauniederschlag oder Föhn, daher ist es hier für ein gutes Modellergebnis besonders wichtig, das Gelände möglichst realitätsnah darzustellen. Frühe globale Wettermodelle hatten Anfang der 1990er eine Auflösung von rund 100 km. Der Alpenbogen tauchte darin als vages, gleichförmiges Strömungshindernis auf.

Die komplexen, wetterprägenden Details der realen Topographie waren im Modell nicht ansatzweise zu sehen. Schon damals liefen die großen Wettermodelle auf einigen der leistungsfähigsten Computern der Welt. Die maximal mögliche Rechenleistung hat sich seither so rapide gesteigert, dass es schwerfällt, sich die entsprechenden Zahlen vorzustellen.

Mitte der 1990er wurde zum ersten Mal eine Rechenleistung von einem Teraflop erreicht. Ein Teraflop entspricht einer Billion Berechnungen pro Sekunde. Heute schaffen High-End-Spielkonsolen rund 10 Teraflops und jedes einigermaßen aktuelle Smartphone ist schneller als die damaligen Supercomputer.

Das globale Modell des European Center for Medium Range Weather Forecasts (ECMWF) hat seit 2016 eine horizontale Auflösung von 9 km und berechnet mehrmals am Tag für über 900 Millionen atmosphärische Gitterkästchen, wie das Wetter wird.

Das ECMWF betreibt dafür zwei der potentesten High Performance Computer Cluster Europas mit einer Spitzenleistung von jeweils über 8000 Teraflops. Die Alpen mit ihren Höhen, Tiefen und kleinräumigen Wettersystemen sind damit mittlerweile ziemlich gut zu erkennen.

Moderne regionale Modelle, wie sie beispielsweise bei der österreichischen ZAMG oder der MeteoSchweiz im Einsatz sind, haben eine noch deutlich höhere Auflösung von etwa einem Kilometer. Sie können lokale Effekte entsprechend besser vorhersagen, allerdings decken sie nur eine begrenzte Region ab.

Auch die Abbildung der Realität in den Modellgleichungen profitiert von der gesteigerten Rechenleistung und der hohen räumlichen Auflösung. Komplizierte Berechnungen können dank Computerpower schneller ausgeführt werden, so dass die Modelle mit weniger rechnerischen Vereinfachungen auskommen.

Auf der großen, globalen Skala ist es mittlerweile beispielsweise möglich und üblich, atmosphärische Modelle an Ozeandaten und -modelle zu koppeln. Auch in der Realität sind Ozeane und Atmosphäre keine voneinander unabhängigen Systeme, daher nähern sich die Modelle so ein weiteres Stück der „echten“ Welt an. Im kleinskaligen Bereich gab es unter anderem deutliche Fortschritte bei der Modellierung von Konvektion und Gewittern.

All models are wrong, but some are useful.


Dennoch gilt nach wie vor der Grundsatz: All models are wrong, but some are useful. Die Frage ist nicht, ob ein Modell die Realität perfekt abbildet. Das tut es per Definition nicht. Die Frage ist: Wie nahe muss das Modell an der Realität sein, damit es nützlich ist?

Daran schließen sich weitere Fragen an, über die man philosophisch wie auch statistisch lange nachdenken kann. Etwa: Was heißt nützlich? Im Sinne der Unsicherheit bleibt der zentrale Punkt aber unverändert – auch nützliche Modelle beinhalten eine gewisse Unsicherheit, die sich aus der Natur der Sache ergibt.

Wellenwolke – Altocumulus undulatus. Foto: Lea Hartl

Aller Anfang ist schwer

Neben dem Modell an sich ist der zweite große Unsicherheitsfaktor das sogenannte Anfangswertproblem, also das unvollständige Wissen über den Ist-Zustand, von dem aus wir das Modell in die Zukunft rechnen lassen. Diese Unvollständigkeit ist nach wie vor eine Herausforderung, obwohl sich auch hier in den letzten 30 Jahren viel getan hat. Informationen über das aktuelle Wetter stammen unter anderem von Bodenwetterstationen, Radiosonden, Schiffen, Bojen, Flugzeugen und Satelliten.

Das ECMWF erhält täglich etwa 800 Millionen solcher Beobachtungsdatenpunkte, davon fließen um die 60 Millionen in die Routineprognose ein. Die Menge an verfügbaren Daten hat in den letzten Jahrzehnten rasant zugenommen, insbesondere durch die verstärkte Verfügbarkeit und operationelle Nutzung von Radar- und Satellitendaten. Trotzdem werden manche Regionen besser abgedeckt als andere.

Die Polargebiete und das Hochgebirge sind beispielsweise chronisch unterrepräsentiert. Um aus all den Punktinformationen einen Anfangszustand für das Modell zu produzieren, muss neben Qualitätskontrollen auch räumlich und zeitlich interpoliert werden, weil natürlich nicht überall gleichzeitig gemessen wird und die Datendichte sehr unterschiedlich ist.

Fortschritte bei der Datenassimilation, also dem Prozess der Einbindung der Anfangsdaten in die Modellierung, haben seit den 1990ern mehrfach zu sprunghaften Verbesserungen in den Prognosen geführt. Dennoch können kleine Änderungen und Unschärfen in den Anfangsbedingungen große Auswirkungen auf die Prognose haben.

Unsicherheiten quantifizieren

Ein meist wenig geschätztes Ergebnis moderner Wetterprognosen sind quantitative Angaben zur Unsicherheit der Prognose. Die Unsicherheit, die sich aus den Anfangsbedingungen und den Modelleigenschaften ergibt, ist nicht immer gleich groß, sondern ändert sich je nach Wetterlage. Genau wie in anderen Aspekten des Bergsports ist es auch beim Wetter gut, wenn man die Bandbreite möglicher Szenarien (Unsicherheiten) realistisch einschätzen kann.

Wetter-Apps, die automatisiert ein Sonnen- oder Wolkensymbol ausspucken, erscheinen oft sehr selbstbewusst in ihrer Prognose. Wenn Unsicherheiten nicht erwähnt werden, heißt das aber nicht, dass es keine gibt. Im Gegenteil, es nimmt uns als Wetterbericht-Leser*innen die Möglichkeit, unsere Planung an bekannte Unsicherheiten an-zupassen. Auch wenn wir uns vielleicht definitive, deterministische Prognosen wünschen – wir kommen um die grundlegenden Unsicherheiten der Prognose (Modelleigenschaften, Anfangswertproblem) nicht herum.

Daher erhöht sich die Nützlichkeit der Prognose als Entscheidungshilfe, wenn Angaben zur Unsicherheit gemacht werden (Murphy, 1993). Um die aus dem unvollständigen Wissen über den Ist-Zustand resultierende Unsicherheit sowie die Modellunsicherheit einzugrenzen, haben sich sogenannte Ensembleprognosen bewährt. Dabei wird die gleiche Prognoserechnung bei leicht veränderten Anfangsbedingungen und Modelleinstellungen mehrfach ausgeführt. Neben dem Kontrolllauf, der auf dem „echten“ Anfangszustand beruht, erhält man so eine Reihe von Alternativprognosen (Ensembles), die zeigen, wie sich die Unsicherheit im Anfangszustand auf das Ergebnis auswirkt.

Je besser die Ensembles übereinstimmen, desto geringer ist die Unsicherheit der Prognose. Erste operationelle Ensembles gab es bereits in den 1990ern. Seit etwa Mitte der Nullerjahre sind sie kaum noch aus der Welt der Wetterprognose wegzudenken. Ensembleprognosen werden oft als sogenannte Spaghetti-Plots dargestellt, mit vielen Spaghetti-artigen Linien, die am Anfang nahe beieinander liegen und weiter auseinanderdriften, je weiter man sich in die Zukunft bewegt.

Der Anomaly Correlation Coefficient (ACC) ist ein Maß dafür, wie gut die Prognose mit den tatsächlich eingetretenen Bedingungen übereinstimmt. Die Abbildung zeigt die Entwicklung des ACC für das globale Modell des European Centre for Medium Range Weather Forecasts (ECMWF) für die Nord- und Südhalbkugel (dicke und dünne Linien) für Prognosen für die nächsten 3, 5, 7 und 10 Tage. Die stetige Verbesserung ist auf eine bessere Datenlage und Änderungen in der Prozessierung sowie im Modell an sich zurückzuführen. Vor flächendeckend verfügbaren Satellitendaten gab es von der Südhalbkugel deutlich weniger Beobachtungssdaten, so dass die Prognosen dort merklich schlechter waren als im Norden. Grafik: ECMWF

Als Baker Perry und sein Team im Frühjahr 2022 erneut am Everest waren, um ihre Wetterstationen zu warten und die Balcony Station weiter in Richtung Gipfel zu versetzen, nahmen sie wie üblich solche Ensemble-Prognosen zu Hilfe. Um nicht wieder im Menschenstau wertvolle Zeit zu verlieren, waren sie diesmal schon früh in der Saison – Anfang Mai – im Basecamp.

Von Helfern zuhause kam die Information: Wenig Wind am 10. Mai, dann Wetterverschlechterung. Macht euch auf den Weg! Das Team verließ am 6. Mai das Basecamp und verbrachte zwei Pausentage in Camp 2. Die morgendliche Prognose am 8. Mai gab Anlass zur Sorge. Viele Ensemblelinien sahen nun auf einmal Windgeschwindigkeiten von 24 m/s am 10 Mai – zu viel, um sich sicher im Gipfelbereich zu bewegen.

Das Team entschied sich, die 1500 Höhenmeter ins Camp 4 in einem Stück aufzusteigen, und machte sich nach ein paar Stunden Pause in den frühen Morgenstunden am 9. Mai auf zum Gipfel. Trotz grenzwertig starkem Wind und tiefen Temperaturen gelangen die Installation der Wetterstation am Bishop Rock (8810 m) sowie der Abstieg ins Camp.

Als am 10. Mai wie prognostiziert Böen mit Orkanstärke eintrafen, zeichnete die neue Station sie bereits auf (Matthews et al., 2022). Für Perry zeigt die Erfahrung einerseits, wie gut und genau die Prognosen mittlerweile sind. Wetterfenster von wenigen Stunden können identifiziert und genutzt werden. Andererseits stellt er fest, dass sich das Team in der Planung vielleicht zu sehr auf die Prognose verlassen hat – sie wussten, dass die Phase mit wenig Wind kurz sein würde, und hätten den zweiten Ruhetag in Camp 2 für den weiteren Aufstieg verwenden können, um schon vorsorglich etwas Zeit zu gewinnen.

Er betont, dass sowohl die Wettervorhersagen als auch das Wetter gerade im Gebirge nach wie vor Überraschungen bereithalten können. Im Flachland kann man, so Perry, den hochaufgelösten Output der Wettermodelle fast wie Echtzeitbeobachtungen interpretieren. Im Gebirge merkt man noch immer deutlich stärker, dass man es mit einem Modell (All models are wrong!) und nicht mit einer Beobachtung zu tun hat. Genauso wichtig wie die Entwicklung der Prognosen an sich ist deren Verfügbarkeit.

Wie Steine in einem Bachbett werden Gebirge von atmo- sphärischen Strömungen um- und überflossen und produzieren Wellen und Verwirbelungen. Das macht die Wetterprognose komplizierter als im Flachland. Foto: Lea Hartl

Auf die Frage, was sich an seiner Arbeit in den letzten 20 Jahren am meisten verändert hat, nennt Perry neben den Menschenmassen, die ihm vor allem am Everest das Leben schwer machen, das Satellitentelefon, das heutzutage zu seiner Standardausrüstung gehört.

Erschwingliche Satellitenkommunikationstechnologien tragen die detaillierten Prognosen dorthin, wo sie gebraucht werden, sei es am Everest oder in der Antarktis. Und in den Alpen haben wir sowieso unsere persönlichen Supercomputer dabei, die sich jederzeit in ein ziemlich flächendeckendes Handynetz einwählen können. Für populäre Berge wie den Everest sieht Perry für die Zukunft viel Potential im sogenannten Nowcasting, also in sehr kurzfristigen Prognosen, die auf lokalen Echtzeitdaten beruhen:

Wenn man in Camp 3 sitzt und die Entwicklung der Windstärke am South Col mit Hilfe einer Wetterstation genau beobachten kann, lassen sich Modellprognosen genauer und ortsspezifischer interpretieren und unerwünschte Überraschungen noch besser vermeiden. Bei allen technischen Meilensteinen, die in den letzten Jahrzehnten erreicht wurden, bleibt die Frage, was die Nutzer*innen damit machen.

Perry übernimmt manchmal auch die Rolle des Prognostikers, der von zuhause aus Expeditionswetterberichte liefert. Er weiß, dass neben zu wenig auch zu viel Information für die Entscheidungsfindung zum Problem werden kann. Prognosen müssen für den jeweiligen Anwendungsbereich interpretierbar bleiben. Die Vorhersagenden müssen die relevantesten Datenpunkte herausfiltern, um keinen Informations-Overload zu produzieren, aber trotzdem die zentralen Punkte inklusive der Unsicherheiten zu kommunizieren.

Wir müssen gewisse Unsicherheiten akzeptieren – im Leben wie im Wetterbericht.


Darin liegt auch heute noch die Stärke von Spezialprognosen und erfahrenen menschlichen Prognostikerinnen gegenüber vollautomatisierten Vorhersagen. Vor allem im Gebirge, wo das Wetter besonders kompliziert sein kann und zudem ein zentraler Sicherheitsfaktor ist, sind auch die Nutzer*innen der Wetterberichte gefordert. Es empfiehlt sich, Prognosen zu Rate zu ziehen, die Angaben zur Unsicherheit machen, wie etwa den Bergwetterbericht der Alpenvereine, und diese Angaben nicht zu ignorieren, sondern als zusätzliche Information in den Planungsprozess einzubeziehen.

Auch in Zeiten von Wetterstationen mit Social-Media-Accounts müssen wir gewisse Unsicherheiten akzeptieren – im Leben wie im Wetterbericht. Das weiß auch Baker Perry: Während die Station am South Col tapfer vor sich hin tweetet, herrscht seit ein paar Wochen Funkstille an der höchsten Station am Bishop Rock. Ist die Elektronik irreparabel kaputt oder nur temporär ausgefallen? Liegt es an den Sensoren oder an einem Problem mit der Stromversorgung? Er wird es erst erfahren, wenn jemand ganz klassisch, mühsam und analog nachschauen geht.