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Oder doch nicht?Warum wir Bergsteiger so sind, wie wir sindBergführerserie: behelfsmäßige Kameradenrettung bei Vorsteigersturz im ÜberhangFree Solos: Sinnlose Heldenspiele?Laura Tiefenthaler: „Wir sollten Solo-Begehungen ignorieren statt feiern“„Women’s first ascents nerven, weil es sich wie eine Abwertung anfühlt“Colin Haley: „Ich hatte dem Rope Solo abgeschworen“Rope-Solo: Die Seiltechnik von Simon GietlFree Solo: Ultima Ratio oder der ganz normale Wahnsinn?Lead Rope Solo: Gesichertes Freiklettern ohne Sicherungspartner:inbergsönlichkeit: Laura TiefenthalerSAC-Bergnotfallstatistik 2025: Mehr Rettungen, weniger Todesfälle„Solo“: bergundsteigen #134 ist da!Wintertrilogie am Piz Palü: 3 Nordwandpfeiler an einem Tag Bergunfälle: Über Eigenverantwortung und Einzelfälle2025/ 26: Ein außergewöhnlicher Winter?Notbiwak: Das Wichtigste im ErnstfallLawine: Nassschneezyklen im Frühjahr How-To: Toprope-Solo-Halsband und geräteseitige VerdrehsicherungKinder & Bergausrüstung: Die richtige Ausrüstung findenBergsteigen mit Kindern: Chancen und GrenzenZwischen Erfolg und Bodenständigkeit: Babsi Zangerl im InterviewWo Gleichberechtigung aufhört: Muttersein und BergsteigenSexismus in den Bergen: Veraltete Denkmuster und GrenzverletzungenEisstabilität besser beurteilen: Die Ice Selection MethodEiskletterunfall: Beinahe-Absturz beim „Rope Solo“Sieg für Cochamó: Chiles Granit-Paradies geschütztPowder: Gefahrenzeichen von Triebschnee im Gelände wahrnehmen und erkennenSchneebrettlawinen: Bruchmechanik der SchwachschichtDer „Arlbergeffekt“: Mehr Spuren = weniger Lawinengefahr?LVS- und Störquellen-Check in geführten Gruppen: So geht’sFrühwinter & Lawinengefahr: Was man beachten sollte Verhauer: Lehren aus dem Lawinenabgang auf der NordketteMarkus Hofbauer: Eisklettern nach einem schweren UnfallLehren aus Kanadas verheerendstem LawinenunglückSchweizer Lawinenwinter 1951: So kam es zur KatastropheRegen im Hochwinter: Risiken für die SchneedeckeLVS-Ausrüstung: Ab wann muss ich mein LVS-Gerät austauschen?Kälteschutz durch Genvariante: Manche frieren andersLawinen sind für Gletscher entscheidendStefan Kosz: „Bergführen sollte nichts mit Heroik zu tun haben“Kochen unter Extrembedingungen: 4 Kochsysteme im Vergleich„Kinder“: bergundsteigen #133 ist da!Seilaufstiegstechnik: Seilgeräte, Schlingen und Klemmknoten, RücklaufsperrenLVS Geräte Test: Update 2025/26White Risk App: Lawinen melden leicht gemachtKletterseil in die Waschmaschine – ja oder nein?Wann wird der Altschnee zum Altschneeproblem?Sport und Leidenschaft: Alpinismus-Chronik 2024LARA: Local Avalanche Risk AssessmentAbsturz & Kälte: Die unterschätzten Gefahren des WintersVerhauer am Ortler: Die Kunst der Kommunikation„Free Solo“ und warum man nicht darüber schweigen kannKletterunfall: Lebensgefahr in der Marmolada-SüdwandSchnittfestigkeit der neuen BergseileMüll am Gletscher: gekommen, um zu bleiben!Risiken im Lawinenhang mit Munter, Snowcard und Skitourenguru: Same, same but different!UHMW-PE-Rucksäcke: Wenn Weiß das neue Schwarz istRessource Fels: Fürs Ego oder für alle?Warum wir Bergsteiger so sind, wie wir sindRisiko beim Bergsteigen: Von Felsklippen und anderen Unsicherheiten#alpinhacks: Abseil-Looping (Partnercheck beim Abseilen)Dämpfung adé: Barfußschuhe am Berg„Verzicht“: bergundsteigen #132 ist da!Speed-Versuch am Mount Everest: Gelingt Tyler Andrews der Rekord ohne Sauerstoff?Gewichtsausgleich beim Klettern: 5 Bremsassistenten im PraxistestDie Rega: Luftrettung in den AlpenKind statt Gipfel: Wenn die Berge warten müssenSelbstsicherungsgeräte: (Beinahe-)Unfälle und was wir daraus lernen könnenKletterroute vor Gericht: Wem gehört der Fels?Huber und Gietl eröffnen APassionata (9+), HeiligkreuzkofelHow-To: Assistiertes AbseilenVerhauer: Ungesichert in der WandJonas Schild gelingt Joy Division (8b) im Val di MelloHaftung bei Vereinstouren: Wer trägt die Verantwortung? Erstbegehung am Jirishanca, Peru: Gietl, Arnold und Huber eröffnen neue Route „Kolibri“Verhauer: Spaltensturz am Nesthorn NordwestpfeilerTrad-Klettern: Moderne Sicherungsmittel und Best PracticesSonnenschein-Anxiety, wie bitte?#alpinhacks: Der Stuflesser-KnotenMentale Gesundheit: So stärkt Bergsport die PsycheAlex Honnold: „Die Mondlandung des Free-Solo-Kletterns“FOMO: Haben Profis wie Babsi Zangerl & Co. Angst, etwas zu verpassen?Paul-Preuss-Preis 2025 an Babara Zangerl Klettern im Einklang mit dem Zyklus#alpinhacks: Abbauen ohne AbsturzDünn um jeden Preis: Die Schattenseiten des KletternsVogelschutz und Klettern – geht das?Lawinenunglück: Die ersten 10 Minuten zählenbergundsteigen #131 ist da!Steigeisen-Technik: Auf die Zacken, fertig, los!FOMO, Social Media & AlpinismusBlitzaktivität in den Alpen steigt deutlich durch Klimaerhitzung„Handy App führt Bergsteiger in den Tod“Brechen die Berge durch den Klimawandel auseinander?Kurzschluss 2.0: „Gehen am kurzen Seil“ in der Südtiroler BergführerausbildungHow do mountaineers tick? What psychology revealsBergführerserie: behelfsmäßige Kameradenrettung bei Nachsteigersturz im Quergang#alpinhacks: Abseilen mit Hilfsleinen (Rad Line & Co)Schneearm und Altschneeprobleme: Der Schweizer Winter 24/25Zahl der Alpintoten gestiegen: Alpinunfälle in Österreich 2024Wenn Berglust zur Bergsucht wirdGleitschneelawinen: Die großen Unbekanntenbergundsteigen #130 ist da!Ski & Zug: „Ein Rückflug hätte die ganze Reise zerstört“Schweizer Bergunfallstatisik 2024: Mehr Tote bei SkitourenUnter 3%: Den Bergführern fehlen die FrauenRoutensanierung: Ein Gremium gegen die Anarchie?Kolumne: GrundsätzlichNeutour Punta Pioda Nordwand „Luce e Tenebre“ (M8/A3/700m)bergsönlichkeit: Michael LarcherRückruf: Black Diamond Vision KlettergurtVerhauer Eisklettern: Rausgelüpft beim NachstiegssturzSkitour: Die Kunst der guten AufstiegsspurTourenbindungen: Was ist der Z-Wert?Wie entsteht eine Lawinenvorhersage? Teil 3/3: Die GefahrenstufeARVA NEO BT PRO: Freiwilliger RückrufAufruf zur Überprüfung: Klettersteigset: Edelrid Cable Comfort Tri#alpinhacks: Tyrolean Wrap mit der RettungsdeckeFilmkritik: Wanda Rutkiewicz und der Preis der HöchstleistungSpitzkehre?! Ich versteh’ nur Bahnhof!!!SNOBS: Die Community als Teil der Lawinenwarnungbergundsteigen #129 ist da!Lawinenzeit: Ein tödliches PhänomenWie entsteht eine Lawinenvorhersage? Teil 2/3: Die Beurteilung der GefahrenWas gibt es Neues am LVS-Markt im Winter 2024/25?Wie entsteht der Lawinenlagebericht? Teil 1/3: Die DatengrundlageGeführte Bergtouren gefährdet? 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Der (Sport)Soldat in der SpeedwallKlimawandel: die 5 alpinen Gefahren der ZukunftSeilrisse von dynamischen Kletterseilen: Das letzte ungelöste Problem?Katharina Hartmuth: Neuer Ultratrail-Rekord beim TORXOvertourism an den höchsten Bergen Ost-Asiensbergundsteigen #128 ist da!Olympia-Rückblick: Die Kunst des KletternsBohrhaken: Sichere Sache?Die Bohr-Maschinen: 5 legendäre Routen-ErschließerKlettern mit Behinderung: Inklusion auch andersrumDie 18 höchsten Abstürze, die bisher überlebt wurdenDialog: Kletterseil und Säureverhauer: Glück hoch 2 am Schrötterhorn5 historische Klemmkeile (und wer sie entwickelt hat)Lebensversicherung: Dynamische KletterseileJa muss das denn sein?Doping am Berg?Die Rettungsdecke als UV-Schutzbergundsteigen #127 ist da!Solenne Piret: Mit einer Paraclimbing – Weltmeisterin im GesprächAngelino Zeller: Mit einem Paraclimbing – Weltmeister im GesprächIn 7h:25min auf den Mont Blanc: Interview mit Hillary GeraldiOndra/Schubert: «Ziel ist es, die eigene Marke zu verkaufen»Getestet: Die neuen Sicherungsgeräte PINCH & NEOXBergwacht Bayern Wintersaison 23/24: Viele Pisteneinsätze und kuriose Geschichten«Heute ist weniger Ego im Spiel» Adam Ondra & Jakob Schubert im InterviewOndra/Schubert: «Andere Projekte sind nie zu einem Albtraum geworden»bergsönlichkeit: Peter LechnerFehler beim Abseilen: 20 TippsNotruf am Berg: 4 Szenarios#alpinhacks: Kletterschuh abgestürzt?Gleitschneelawinen: Das große Problem im Winter 2024Heiße Karten: Gefahren und Chancen von HeatmapsAI in der Lawinen-RisikobeurteilungWelche Halbseile in Dreierseilschaft?Bouldern in der Stadt: Eine Hommage an Probleme im BetonÖsterreichische Bergunfallstatistik Winter 23/24: Instabile Verhältnisse und mehr VerunfallteDavid Lama: Erinnerungen zum 5. 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Teil 2 be FASTNofall Alpin (7/9): neurologisches ProblemNotfall Alpin (5/9): Kritische Blutung z.B. nach einem SpaltensturzNotfall Alpin (4/9): Erste Hilfe nach einer Lawinenverschüttung – Time is brain!Notfall Alpin (3/9): Einsatz des AEDs durch Notfallzeugen am BergLawinenkunde: Der Mensch ist SchuldNotfall Alpin (2/9): Atmung und KreislaufHauptsache Widerstand? 3 Seilbremsen im PraxistestNotfall Alpin (1/9): die ersten 5 MinutenWeniger Tote, mehr Verletzte: Alpinunfälle in Österreich 2023Hunde in Bergnot: Gibt es einen Anspruch auf Tierrettung?Frauen in den Bergen aus medizinischer Sicht: Tipps für BergsteigerinnenStörquellen bei der LVS-Suche: Wie Smartphones und Co. unsere Sicherheit beeinflussenGescheiter(t)? 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Berge zu uns sprechen könnten, was würden sie sagen?Und Friede auf Bergen: 20 Jahre Tirol DeklarationHitzeschäden am Berg: Was tun?Billi Bierling und die 8.000er-GipfelVideo: Der 1970er-Weltrekord für Skiabfahrten auf 7.492 Meter HöheVerhauer: Vom Einsteigen in eine falsche Route3x Abschlussexpedition: Junge Alpinisten, Exped-Kader & SAC Frauen-ExpeditionsteamNEOX: Neues Sicherungsgerät von PetzlRealistischere Bewertung: Überarbeitung der SAC-WanderskalaKommerzielles Höhenbergsteigen: 4 Fragen an …7h 25min: Neuer Rekord am Mont BlancIst das GriGri-Problem wirklich so groß?Numerische Wetterprognose: Sicherheitsgewinn im Bergsport?30 Jahre Outdoorindustrie: „Unser Modell wird nicht überleben“Klettern mit mobilen Sicherungen: Wie verlässlich sind Friends?8.000er-Alpintourismus, Harila und die fehlende Stil-DiskussionHochtourismus: 30 Jahre kommerzielles Höhenbergsteigen in NepalSchäli, Gietl und Maynadier gelingt Erstbegehung am Meru PeakAlle 8.000er: Kristin Harila im InterviewMenschen – Massen – Mount Everest: 30 Jahre Höhentourismus im HimalayaBergsteigen in Zeiten der Klimakrise: Prof. Georg Kaser im InterviewBergsturz, Steinschlag und Co.: Wie gefährlich sind sie?Verhauer: Schicksalsseilschaft – wann ausbinden?Verhauer: Partnercheck sonst Partner (fast) wegAlarmmeldung „Kreislauf“ – Traubenzucker oder Defi?Drei Tage in Gletscherspalte: Rettungsaktion im HimalayaDie 7 häufigsten KletterverletzungenKarabinerbruch durch ZusatzsystemTag der offenen Tür 2023 am SLFRückruf: Wild Country Superlight RocksSpace Blanket: 6 Einsatzmöglichkeiten der RettungsdeckeHöhenbergsteiger Noel Hanna tödlich verunglücktNeuer Job: Sachbearbeiter*in SicherheitsforschungNachwuchsalpinisten: Balanceakt zwischen Bremsen und FördernProzessionsspinner: Feine Haare, heftige Reaktion Expeditionskader: „Es gibt mehr als Plastikklettern“Verhauer: LängsspaltensturzKolumne: Flugscham bei Alpinisten?Schweizer Bergunfallstatistik 2022: Weniger tödliche Unfällebergundsteigen #122 ist da!Freiwillige Rückrufaktion: 2023 Recon LT LVS-GerätSchön und gefährlich: Wie entstehen Wechten?Posttraumatische Belastungsstörung im alpinen Rettungsdienst„Hall of Fame“ – Die anspruchsvollste alpine Mixed-Route der Welt?#alpinhack: selfmade-Seilhalter für Mehrseillängen4x Alpinklettern: Der Reiz der VielfaltFree and High: Wo liegt die Zukunft des Spitzen-Alpinismus?Simon Gietl: Winter-Soloüberschreitung der GeislerspitzenDer Bergsportkommentar: Hilfe bei rechtlichen Fragestellungen rund um den Bergsportbergundsteigen BergmedienWisdom of Crowds: Senkt eine Gruppe das Lawinenrisiko?Citizen Scientists: Saharastaub & die SchneedeckeSchmelzumwandlung: Was passiert mit den Schneekristallen im Frühjahr?Verhauer Eisklettern: Kollaps einer EissäuleSüdtiroler Stand: Erwin Steiner im InterviewDas Auslösen einer Lawine und seine strafrechtlichen Folgen„Achtung Lawinen!“ – Was ist neu im Faltblatt?Winter 22/23: Was gibt es Neues bei den Lawinenlageberichten?Was wir von Albert Wenk über die Entwicklung der Bergsport-Ausrüstung lernen könnenAngewandte Rangdynamik: Über die Gruppendynamik am BergTrauerseminar: Wenn ein nahestehender Mensch in den Bergen verunglückt ist Schneebeobachtung: WMO ernennt das SLF zum KompetenzzentrumKältekunde: Über Erfrierungen am BergIch gehʼ mit meiner Laterne: Über Nachtskitourenpro & contra: NachtskitourenLawinenwarner: Fabianos Blick in die Schneedecke von morgen8 Fakten über die KälteHow to Bigwall (2/3): Richtig Haulenbergundsteigen #121 ist da!Schweiz: Neue Unterteilung der Gefahrenstufen im Lawinenbulletin mit + und –Grönland: Abschluss-Expedition DAV ExpedkaderJorg Verhoeven: Über Klettern & psychische ProblemeEinfach-, Zwillings- & Halbseile: Welches Seil wofür?Staatsanwaltschaft warnt vor gebrauchten Lawinenrucksäcken, Mammut kontertSeil verkürzen: 7 Methoden im VergleichPeru: Alpine Erstbegehungen in San Marcos und KreinSail & Climb: Frauen-Erstbegehung „Via Sedna“ auf GrönlandExpeditionsbericht: Die Jungen Alpinisten im Inshincatal, 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Oder einfach keine gute Idee?Wieder nichts gelernt!Notfall Alpin (11/13): Pandemie – quo vadis? Teil 1Notfall Alpin (11/13): Pandemie – quo vadis? 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Nikolai Schirmer: „Ich habe akzeptiert, dass ich bei dem, was ich tue, sterben kann.“

„Å feile“. Und „jeg feilet“. Es bedeutet das Gleiche wie „failure“ im Englischen. Es klingt auch ähnlich.

Wenn ich in den Bergen sterben würde. Oder mich schlimm verletze. Aber Scheitern wäre für mich auch das, was manchen passiert, die die Berge nur noch ernst nehmen: dass sie keinen Spaß mehr daran haben.

Dass es nichts bringt, erfolgreich zu sein, wenn man dabei nicht auch Spaß hat.

Nikolai Schirmer
Der Norweger Nikolai Schirmer (geboren am 1. Februar 1991 in Tromsø) verbindet Skifahren und Filmen: Seine Videos – oft witzig, manchmal krass und ganz anders als der Skiporn von anno dazumal – zeigen ihn und seine Freunde beim Tourengehen und Freeriden in den Bergen Norwegens. Er erreicht damit eine Followerschaft, die ihm ein Leben als Skiprofi (seine Hauptsponsoren: Black Crows Skis und Norrøna)
ermöglicht. Auf seinem YouTube-Account zählt er 133.000, auf Instagram folgen ihm fast 97.000 Abonnenten. Sein meistgesehenes Video „I’ve never seen anybody ride that fast!“ (Endless Winter 3) auf YouTube hat 1,2 Millionen Aufrufe. Das Skifahren hat Schirmer als kleiner Junge auf Langlaufskiern gelernt: auf einem Hügel hinter der Kirche, 344 Kilometer nördlich des Polarkreises.

Wenn ich die Schneedecke – was Lawinen angeht – falsch interpretiere. Aber auch wenn ich das Sluff Management – den nachrutschenden Schnee – falsch kalkuliere. Wenn ich bei dem einen oder anderen falsch liege, meldet sich der Berg sehr unmittelbar zurück. Wenn ich Pech habe so, dass ich sterbe.

Manchmal geht es einfach nur darum, ein Missverständnis richtigzustellen. Oder eine Frage zu beantworten, die sich für jemanden aus dem Video ergibt. Ziemlich oft schalte ich mich ein, wenn meine Entscheidungsfindung am Berg diskutiert wird. Womit ich prinzipiell kein Problem habe – ganz im Gegenteil. Aber manchmal gibt es Leute, die glauben, dass sie es nur deshalb besser wissen, weil sie im Video fünf Sekunden lang unser Schneeprofil gesehen haben.

Dazu muss man wissen, dass meine Videos – selbst wenn sie länger dauern – einen oder mehrere Ski-Tage sehr verdichten. Und dann gibt es noch Kommentare, die eher politisch sind, weil ich in manchen meiner Filme auch die Klimakrise oder soziale Fragen thematisiere.

„Ich gehe Risiken ein und muss darüber nachdenken, ob es das wert ist.“


Portrait Nikolai Schirmer.
Portrait Nikolai Schirmer. Foto: Christof Simon

Das sind eh erstaunlich wenige. Ich schätze, dass 98 Prozent aller Kommentare positiv sind. In den meisten heißt es: „Ich liebe deine Videos, Nikolai. Bitte mach weiter.“

Stören mich überhaupt nicht. Viele von ihnen haben ja recht: Ich gehe Risiken ein und muss darüber nachdenken, ob es das wert ist. Ich mache Fehler. Es wäre bei meinem Geschäftsmodell auch lächerlich, wenn ich empfindlich wäre gegenüber Kritik.

Dass ich als Skifahrer eine öffentliche Person bin. Mein Skifahren hat nur deshalb einen finanziellen Wert, weil offensichtlich eine größere Anzahl von Menschen Spaß daran hat, sich mein Skifahren und meine Geschichten rund um das Skifahren anzusehen. Das funktioniert für mich und meine Sponsoren nur deshalb, weil ich damit ziemlich viele Leute erreiche. Dazu gehört auch, dass nicht jeder immer alles gut findet, was ich da mache.

Sonnenaufgang am Store Jægervasstindane (1543 m), im Norden der Lyngen-Halbinsel. Foto: Krister Kopala

Es gibt Untersuchungen, wonach das Skifahren im freien Gelände mit den üblichen Sicherheitsmaßnahmen weniger gefährlich ist als Autofahren.

Richtig. Mein Risiko ist wahrscheinlich höher – ganz sicher sogar. Ich tue zwar alles, was ich kann, um es zu minimieren – durch Trainings, Vorsichtsmaßnahmen und meine Tourenplanung. Aber mir ist natürlich klar, dass es immer ein kleines Restrisiko geben wird, das man nicht kontrolliert. Ich habe das für mich akzeptiert.

Ich habe akzeptiert, dass ich bei dem, was ich tue, sterben kann. Auch wenn ich denke, dass dieses Risiko ziemlich gering ist. Andererseits: Wenn ich sehe, was Hilaree Nelson (im September 2022 am Manaslu verunglückte US-Skibergsteigerin, Anm. d. Red.) passiert ist, finde ich das nicht akzeptabel. Wenn so etwas passiert, frage ich mich jedes Mal: Was machen wir da? Wie kann man das rechtfertigen? Besonders, wenn Kinder davon betroffen sind, weil sie auf einmal keine Mutter oder keinen Vater mehr haben. Für mich ist es ein ungelöster Konflikt, dass ich die Risiken, die ich eingehe, akzeptiere, es aber inakzeptabel finde, wenn so etwas Schlimmes passiert wie mit Hilaree.

Wir nennen das den Girlfriend-Test, auch wenn die beiden mittlerweile verheiratet sind. Es zeigt auch, dass wir beide bei Weitem nicht so krass drauf sind wie Alex Honnold.

Es gibt da diese Szene in dem Film Free Solo. Da sagt Honnold, dass er seiner Freundin gegenüber nicht unbedingt die Verpflichtung verspürt, am Leben zu bleiben. Kann sein, dass er das mittlerweile, nachdem er Vater geworden ist, nicht mehr so sagen würde. Das ist doch schließlich DIE grundlegende Verpflichtung in einer Beziehung: Am Leben zu bleiben. Da zu sein. Wenn man sich nicht verpflichtet fühlt, am Leben zu bleiben, wie kann man sich dann verpflichtet fühlen, den Abwasch zu machen oder, ich weiß nicht, ein guter Liebhaber zu sein?

Zum einen ganz praktisch: Ich habe mich noch mehr als früher weitergebildet, was Schnee- und Lawinenkunde angeht. Ich bin etwas vorsichtiger geworden. Aber noch mehr ging es eigentlich um etwas anderes: nämlich zu akzeptieren, dass das Risiko nicht nur theoretisch da ist.

Bis zu dieser Lawine hatte ich das Risiko nie wirklich akzeptiert. Das Risiko war für mich nur eine Art abstrakter, lästiger Störfaktor zwischen mir und dem, was ich liebe: das Skifahren. Hinzu kam, dass ich mich plötzlich gegenüber der Familie meiner damaligen Freundin rechtfertigen musste: Die wollten von mir wissen, warum das Risiko, das ich offenkundig eingehe, für mich in Ordnung ist. So wie sie dem Risiko ausgesetzt waren, dass mir etwas passiert, war ich plötzlich ihren Fragen ausgesetzt. Ich musste mich erklären und mit Menschen, die mir nahestehen, darüber reden, was ich tue und weshalb ich glaube, dass es das trotz des Risikos wert ist.

Die Gespräche haben mich dazu gezwungen, eine explizitere, ehrlichere Beziehung zu den Risiken meines Berufs zu entwickeln. Ich musste darüber nachdenken, was ich eigentlich mache und ob es wirklich okay ist. Das war neu für mich, denn meine eigene Familie hatte sich ja nach und nach an das gewöhnt, was ich da mache. Ich habe ja nicht damit angefangen, mit 10 Jahren an einem Eispickel über einem Felsabsturz zu hängen.

Ja, man wächst gemeinsam hinein und man gewöhnt sich daran. Für die Familie meiner damaligen Freundin war es ganz anders. Die waren ganz plötzlich mit mir, diesem Freak, konfrontiert – und den Risiken, die ich eingehe. Und dann gleich dieser Lawinenunfall. Ich musste mich also erklären. Und dabei ein paar Gedanken-Runden mit mir selbst drehen.

Wir sind heute als Gesellschaft insgesamt ja sehr risikoscheu. Wir versuchen, das Risiko in jedem Bereich des Lebens zu minimieren. Den Tod selbst halten wir eigentlich für inakzeptabel. Es ist also ein bisschen schwierig oder widerspricht dem gesellschaftlichen Konsens, wenn jemand sagt: „Okay, ich nehme dieses Risiko für das, was ich liebe, in Kauf. Ich versuche, es so gut wie möglich zu machen.“

Aber man sollte gleichzeitig akzeptieren, dass es trotz allem schiefgehen und man dabei seine Gesundheit und – im schlimmsten Fall – sein Leben verlieren kann. Dass man dabei ganz schlimm und maximal scheitern kann. Man sollte also nicht so tun, als ob das nicht möglich wäre. Das meine ich mit akzeptieren. Natürlich will ich nicht, dass die Leute mehr Risiken ein-gehen als nötig. Aber ich glaube auch, dass viele Menschen bis zu einem gewissen Grad mehr Risiken in ihrem Leben eingehen könnten.

Weil es sich auch lohnt, Risiken einzugehen. Die Möglichkeit zu scheitern: Das ist es, wo das Abenteuer beginnt. Es ist immer gut, risikoscheu zu sein, wenn es um Leben und Tod geht. Aber es gibt eine große Bandbreite zwischen einem vermeintlich komplett risikofreien Leben auf der Couch und dem sicheren oder wahrscheinlichen Tod. Viele der interessantesten Dinge im Leben sind mit einem gewissen Risiko verbunden. Und wenn das Risiko nicht zu groß ist, bricht man sich maximal die Hand. Ich habe zum Beispiel aktuell 22 Stiche in meinem Oberschenkel.

Von einem Mountainbike-Sturz am vergangenen Samstag. Eine miese Landung. Kannst du Blut sehen?

Dann ziehe ich, wenn das okay ist, mal meine Hose herunter. (Schirmer zieht die Hose herunter)

Der Reifen war wie eine Säge für meinen Oberschenkel. Aber es schaut schlimmer aus, als es ist. In zwei Wochen ist alles wieder verheilt. Kein Vergleich zu meiner letzten großen Verletzung. Da hatte ich mir etwas im Gesicht und drei Knochen an der Hand gebrochen.

Aber trotzdem geht es mir heute wieder total gut. Ich habe das Gefühl, dass unsere Gesellschaften sich zu sehr auf Zäune gegen jedes Risiko konzentrieren und jeden Baum polstern möchten, den das Leben aufstellt. Das Leben selbst ist riskant.

Im Teenageralter. Da bin ich vom Vater eines Freundes eingeführt worden. Das war, als ich 13 war, und wir beide unsere erste Tourenausrüstung bekommen haben. Sein Vater sagte: „Bevor ihr ins Gelände geht, müsst ihr wissen, wie man das LVS, die Schaufel und die Sonde benutzt.“

Damit meinte ich, dass es am Anfang fast nur darum ging, was man macht, wenn es zu einer Lawine gekommen ist – und jemand dabei verschüttet wurde. Erst später ging es darum, wie man dieses Szenario von vornherein vermeidet. Wir wussten in meinen Anfängen als Tourengeher nicht wirklich, unter welchen Bedingungen eine Lawine ausgelöst wird. Was eine Schwachschicht in der Altschneedecke ist, war mir nicht klar, bevor ich 20 war. Und da war ich schon einige Jahre im Gelände unterwegs. Noch fatalistischer war es in den Generationen vorher. Da haben die meisten einfach „Oh“ gesagt, wenn etwas passiert ist, sie hatten nicht mal ein LVS-Gerät dabei und haben einfach nur das Beste gehofft. Lawinen galten als eine Art zufälliger Akt der Natur.

Auf allen Ebenen. Ich finde zum Beispiel sehr gut, wie die Lawinenwarndienste – etwa in Norwegen, aber auch in Tirol – von den Tourengehern Beobachtungen zum Schnee und zu Lawinenereignissen per Crowdsourcing sammeln – und das dann verwerten und weitergeben. So beruhen Entscheidungen auf sehr viel mehr Datenpunkten als früher. Je mehr Beobachtungen man kennt, desto besser die Grundlage für die eigenen Entscheidungen.

Nikolai Schirmer am Store Lenangstind (1624m) in den Lyngen Alpen. Foto: Vegard Rye

Ich finde den Macho aus den Bergen, der immer den Nagel auf den Kopf trifft, eine ziemlich langweilige und unrealistische Figur. Ich finde so vieles von dem, was in den Bergen passiert, lustig. Auch die kleineren Pannen, Fehler und Situationen, die man meistern muss. Für mich macht das einen großen Teil des Spaßes in den Bergen aus. Es ist wie ein Abenteuer. Man weiß nicht, worauf man sich einlässt, und man scheitert ein bisschen, aber dann schafft man es gemeinsam, und das verleiht der ganzen Erfahrung einen viel größeren Wert.

„Man muss lernen, die Wirkung der Kamera auf sich selbst einschätzen zu können. Wir nennen das Kodak Courage: Man riskiert mehr, nur weil man gefilmt wird.“


Wenn man Skifilme macht, die mit Musik unterlegt sind, findet man es zu Beginn noch ganz, ganz cool, wenn der Skifahrer mit seinem Turn oder seinem Sprung genau auf dem Beat landet. Wenn du das zwei-, drei- oder viermal gemacht hast, wird das schnell langweilig. So war es jedenfalls bei mir. Für einen Filmemacher ist es viel herausfordernder, eine kleine oder größere Geschichte rund ums Skifahren zu erzählen. Es war also Langeweile mit dem traditionellen Skiporn-Format, die mich dazu gebracht hat, nach anderen Möglichkeiten zu suchen, vom Skifahren zu erzählen. Dazu kommt eine ökologische Komponente.

Ich habe irgendwann für mich beschlossen, dass ich umweltfreundlicher Ski fahren möchte. Auch als Skiprofi. Und dass das nur geht, wenn ich mich auf Norwegen und Europa beschränke. Und dass ich so umweltfreundlich wie möglich reisen möchte. Die meiste Zeit also mit dem E-Auto und per Zug, manchmal hingegen fliege ich. Gestern bin ich zum Beispiel mit dem Flieger nach München zur E.O.F.T. gekommen, weil ich am Vortag noch eine Veranstaltung in Oslo hatte. Ab hier geht es aber mit dem Zug weiter.

Ich hatte ihn vor drei Jahren von mehr als 40 auf 12 Tonnen reduziert – was dem norwegischen Durchschnitt entspricht. Seit 2021 habe ich nicht mehr mitgezählt, aber ich würde annehmen, dass es noch ein bisschen weniger geworden ist. Ich fahre jetzt ausschließlich elektrisch und fliege diesen Winter auch nicht nach Nordamerika – ich hatte zwei Einladungen nach New York und Boulder. Das habe ich abgesagt.

Die Entscheidung, mich auf Europa zu beschränken, hat mich als Skiprofi und Filmemacher von jeder Menge Neuschnee abgeschnitten. In Kanada fällt dreimal so viel Schnee wie in Norwegen. Wenn man einen Skifilm dreht, ist das wichtigste Rohmaterial frischer Schnee. Ich musste mir also auch überlegen, wie ich filmisch damit umgehe.

Zumal das ja alles auch spannend ist. Besonders für Leute, die selber Tourengeher und Freerider sind. Beim Skitourengehen sind der Aufstieg, die Beurteilung der Schneeverhältnisse und die Routenplanung so wichtig und fordernd wie die Abfahrt. Außerdem kontextualisieren sie eine Abfahrt. Sie verleihen ihr einen Wert. Warum fühlt sich eine schwierige Linie so gut an? Weil man so viel dafür gearbeitet hat. Für mich ist das Skitourengehen mittlerweile die lohnendste Form des Skifahrens.

Beim Skifahren wurde Stil lange Zeit immer nur mit der Skitechnik oder mit Kleidung in Verbindung gebracht. Beim Klettern hat es schon viel früher eine Rolle gespielt, wie man sich dem Berg nähert und was man für Spuren hinterlässt. Wie man sich absichert. Und wie Stil mit Schwierigkeit korreliert. Beim Skifahren spricht man nicht so viel über solche Fragen. Dazu haben auch die traditionellen Skifilme beigetragen, die viel zu selten den Weg nach oben thematisiert haben. Dabei macht es natürlich einen Riesenunterschied, ob man sich hochfliegen lässt oder aufsteigt.

Ich bin kein Absolutist in solchen Fragen. Ich möchte auch nicht als jemand rüberkommen, der Helikopter und Schneemobile hasst und prinzipiell ablehnt. Im Gegenteil: Ich mag Helikopter und Schneemobile. Das Problem ist nur, dass sie mit fossilen Brennstoffen betrieben werden. Ich habe einmal sogar bei einem norwegischen Drohnenhersteller angerufen und gefragt: „Hey, könnt ihr mir eine Drohne besorgen, die mich auf den Berg fliegt?“ Aber so etwas gibt es noch nicht.

Ich glaube schon an eine technologische Zukunft mit reichlich grüner Energie und all diesen technischen Dingen, mit denen wir Spaß haben können, ohne dem Klima zu schaden. Aber klar: Der beste Stil wird immer der sein, wo man alles aus eigener Kraft bewältigt.

Fünf sind definitiv zu viel. Vier ist machbar. Besser sind drei und am besten ist es, wenn man nur zu zweit unterwegs ist. Die Kameraleute zähle ich dabei nicht mit. Auch weil sie meistens nicht da aufsteigen und abfahren, wo wir uns bewegen.

Termindruck ist definitiv das Gefährlichste. Anfangs dachte ich auch: „Okay, jetzt sind zwei Wochen Drehzeit ausgemacht, alle stehen bereit, jetzt muss gedreht werden.“ Dann trifft man sehr schnell ziemlich schlechte Entscheidungen. Mittlerweile versuche ich, feste Drehtermine zu meiden, maximal flexibel und schnell zu sein. Gedreht wird, wenn es die Verhältnisse erlauben. Und was die Verhältnisse erlauben.

Das ist in jedem Fall eine Gefahr. Man muss lernen, die Wirkung der Kamera auf sich selbst einschätzen zu können. Wir nennen das Kodak Courage: Man riskiert mehr, nur weil man gefilmt wird. Und weil vom Skifahren, wenn man gefilmt wird, plötzlich mehr abhängt als nur eine Abfahrt: schöne Bilder, Klickzahlen, Sponsorings. Merrick – eine meiner häufigen Tourenpartnerinnen und Mutter von zwei Kindern – ist beim Filmen gestürzt und wäre vom nachrutschenden Schnee beinahe über einen Abgrund gerissen worden, wenn es ihr nicht im letzten Moment gelungen wäre, sich mit den Stöcken in ein paar Felsen zu verhaken. Videos erzeugen auch Illusionen und Wunschträume.

Vermutlich ein bisschen. Andererseits hat Lyngen eine lange Geschichte im Skisport. Vor mir waren schon andere da, um dort zu drehen. Aber manchmal treffe ich Leute in Lyngen, die mir dann sagen, dass sie auch wegen meiner Videos gekommen sind. Das finde ich cool. Ich mag es, wenn sich Leute von der Freude, die ich am Skifahren habe, inspirieren lassen.

Nein. Mein Gelände-Geschmack beim Skifahren ist für die meisten viel zu eigenartig und extrem. Die meisten wollen das nicht abfahren, was ich abfahre.

Ich versuche schon zu kommunizieren, dass ich so etwas nicht jeden Tag mache. Und dass ich oft sehr lange auf sichere Bedingungen warte. Und dass ich es nicht machen würde, wenn es nicht einigermaßen sicher ist. Vielleicht muss ich das manchmal noch deutlicher sagen. Tut mir leid für deinen Chefredakteur, dass er der Spielverderber sein musste.

Hier geht es zum Youtube-Channel von Nicolai Schirmer.