Steigeisen-Technik: Auf die Zacken, fertig, los!
Das Hochgebirge verändert sich. Eine der vielen Folgen: Wo das Eis noch nicht komplett abgeschmolzen ist, werden zu bewältigende Eispassagen steiler, viele Touren damit anspruchsvoller. Hochtouren werden zudem immer öfter in die Wintermonate verlagert, weshalb Firn- und Eispassagen nicht unbedingt weniger werden.

Die Ausbildung und das Training in einer der Kerndisziplinen des Bergsports werden daher weiterhin einen großen Stellenwert haben – wahrscheinlich werden sie sogar noch wichtiger. Die folgende Zusammenstellung möglicher Übungen und Spielformen beschränkt sich auf die sogenannte Grundschule des Steigeisengehens: die Anwendung der vertikal angeordneten Zacken eines Allround-Steigeisens in leichtem bis mittelschwerem Eisgelände.
Die Vertikalzackentechnik (VZT)
Die beschriebenen Übungen dienen der Verbesserung des Steigeisenkönnens. Dabei werden drei übergeordnete Ziele verfolgt:












Der Blickwinkel der Teilnehmergruppe zum Demonstrierenden bzw. die eigene Position zur Beobachtung und Korrektur von Teilnehmenden ist essenziell für erfolgreiche Übungseinheiten. Gerade bei den Steigeisentechniken braucht es dazu sowohl den frontalen Anblick als auch eine seitliche Sichtweise im Profil. Idealerweise werden Demos für die jeweils zweite Sichtweise wiederholt (Abb. 11).

Einführung und Training der Grundlagen der VZT
Trainieren in anspruchsvollerem Gelände, Ausloten von Grenzen der VZT