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Oder doch nicht?Warum wir Bergsteiger so sind, wie wir sindBergführerserie: behelfsmäßige Kameradenrettung bei Vorsteigersturz im ÜberhangFree Solos: Sinnlose Heldenspiele?Laura Tiefenthaler: „Wir sollten Solo-Begehungen ignorieren statt feiern“„Women’s first ascents nerven, weil es sich wie eine Abwertung anfühlt“Colin Haley: „Ich hatte dem Rope Solo abgeschworen“Rope-Solo: Die Seiltechnik von Simon GietlFree Solo: Ultima Ratio oder der ganz normale Wahnsinn?Lead Rope Solo: Gesichertes Freiklettern ohne Sicherungspartner:inbergsönlichkeit: Laura TiefenthalerSAC-Bergnotfallstatistik 2025: Mehr Rettungen, weniger Todesfälle„Solo“: bergundsteigen #134 ist da!Wintertrilogie am Piz Palü: 3 Nordwandpfeiler an einem Tag Bergunfälle: Über Eigenverantwortung und Einzelfälle2025/ 26: Ein außergewöhnlicher Winter?Notbiwak: Das Wichtigste im ErnstfallLawine: Nassschneezyklen im Frühjahr How-To: Toprope-Solo-Halsband und geräteseitige VerdrehsicherungKinder & Bergausrüstung: Die richtige Ausrüstung findenBergsteigen mit Kindern: Chancen und GrenzenZwischen Erfolg und Bodenständigkeit: Babsi Zangerl im InterviewWo Gleichberechtigung aufhört: Muttersein und BergsteigenSexismus in den Bergen: Veraltete Denkmuster und GrenzverletzungenEisstabilität besser beurteilen: Die Ice Selection MethodEiskletterunfall: Beinahe-Absturz beim „Rope Solo“Sieg für Cochamó: Chiles Granit-Paradies geschütztPowder: Gefahrenzeichen von Triebschnee im Gelände wahrnehmen und erkennenSchneebrettlawinen: Bruchmechanik der SchwachschichtDer „Arlbergeffekt“: Mehr Spuren = weniger Lawinengefahr?LVS- und Störquellen-Check in geführten Gruppen: So geht’sFrühwinter & Lawinengefahr: Was man beachten sollte Verhauer: Lehren aus dem Lawinenabgang auf der NordketteMarkus Hofbauer: Eisklettern nach einem schweren UnfallLehren aus Kanadas verheerendstem LawinenunglückSchweizer Lawinenwinter 1951: So kam es zur KatastropheRegen im Hochwinter: Risiken für die SchneedeckeLVS-Ausrüstung: Ab wann muss ich mein LVS-Gerät austauschen?Kälteschutz durch Genvariante: Manche frieren andersLawinen sind für Gletscher entscheidendStefan Kosz: „Bergführen sollte nichts mit Heroik zu tun haben“Kochen unter Extrembedingungen: 4 Kochsysteme im Vergleich„Kinder“: bergundsteigen #133 ist da!Seilaufstiegstechnik: Seilgeräte, Schlingen und Klemmknoten, RücklaufsperrenLVS Geräte Test: Update 2025/26White Risk App: Lawinen melden leicht gemachtKletterseil in die Waschmaschine – ja oder nein?Wann wird der Altschnee zum Altschneeproblem?Sport und Leidenschaft: Alpinismus-Chronik 2024LARA: Local Avalanche Risk AssessmentAbsturz & Kälte: Die unterschätzten Gefahren des WintersVerhauer am Ortler: Die Kunst der Kommunikation„Free Solo“ und warum man nicht darüber schweigen kannKletterunfall: Lebensgefahr in der Marmolada-SüdwandSchnittfestigkeit der neuen BergseileMüll am Gletscher: gekommen, um zu bleiben!Risiken im Lawinenhang mit Munter, Snowcard und Skitourenguru: Same, same but different!UHMW-PE-Rucksäcke: Wenn Weiß das neue Schwarz istRessource Fels: Fürs Ego oder für alle?Warum wir Bergsteiger so sind, wie wir sindRisiko beim Bergsteigen: Von Felsklippen und anderen Unsicherheiten#alpinhacks: Abseil-Looping (Partnercheck beim Abseilen)Dämpfung adé: Barfußschuhe am Berg„Verzicht“: bergundsteigen #132 ist da!Speed-Versuch am Mount Everest: Gelingt Tyler Andrews der Rekord ohne Sauerstoff?Gewichtsausgleich beim Klettern: 5 Bremsassistenten im PraxistestDie Rega: Luftrettung in den AlpenKind statt Gipfel: Wenn die Berge warten müssenSelbstsicherungsgeräte: (Beinahe-)Unfälle und was wir daraus lernen könnenKletterroute vor Gericht: Wem gehört der Fels?Huber und Gietl eröffnen APassionata (9+), HeiligkreuzkofelHow-To: Assistiertes AbseilenVerhauer: Ungesichert in der WandJonas Schild gelingt Joy Division (8b) im Val di MelloHaftung bei Vereinstouren: Wer trägt die Verantwortung? Erstbegehung am Jirishanca, Peru: Gietl, Arnold und Huber eröffnen neue Route „Kolibri“Verhauer: Spaltensturz am Nesthorn NordwestpfeilerTrad-Klettern: Moderne Sicherungsmittel und Best PracticesSonnenschein-Anxiety, wie bitte?#alpinhacks: Der Stuflesser-KnotenMentale Gesundheit: So stärkt Bergsport die PsycheAlex Honnold: „Die Mondlandung des Free-Solo-Kletterns“FOMO: Haben Profis wie Babsi Zangerl & Co. Angst, etwas zu verpassen?Paul-Preuss-Preis 2025 an Babara Zangerl Klettern im Einklang mit dem Zyklus#alpinhacks: Abbauen ohne AbsturzDünn um jeden Preis: Die Schattenseiten des KletternsVogelschutz und Klettern – geht das?Lawinenunglück: Die ersten 10 Minuten zählenbergundsteigen #131 ist da!Steigeisen-Technik: Auf die Zacken, fertig, los!FOMO, Social Media & AlpinismusBlitzaktivität in den Alpen steigt deutlich durch Klimaerhitzung„Handy App führt Bergsteiger in den Tod“Brechen die Berge durch den Klimawandel auseinander?Kurzschluss 2.0: „Gehen am kurzen Seil“ in der Südtiroler BergführerausbildungHow do mountaineers tick? What psychology revealsBergführerserie: behelfsmäßige Kameradenrettung bei Nachsteigersturz im Quergang#alpinhacks: Abseilen mit Hilfsleinen (Rad Line & Co)Schneearm und Altschneeprobleme: Der Schweizer Winter 24/25Zahl der Alpintoten gestiegen: Alpinunfälle in Österreich 2024Wenn Berglust zur Bergsucht wirdGleitschneelawinen: Die großen Unbekanntenbergundsteigen #130 ist da!Ski & Zug: „Ein Rückflug hätte die ganze Reise zerstört“Schweizer Bergunfallstatisik 2024: Mehr Tote bei SkitourenUnter 3%: Den Bergführern fehlen die FrauenRoutensanierung: Ein Gremium gegen die Anarchie?Kolumne: GrundsätzlichNeutour Punta Pioda Nordwand „Luce e Tenebre“ (M8/A3/700m)bergsönlichkeit: Michael LarcherRückruf: Black Diamond Vision KlettergurtVerhauer Eisklettern: Rausgelüpft beim NachstiegssturzSkitour: Die Kunst der guten AufstiegsspurTourenbindungen: Was ist der Z-Wert?Wie entsteht eine Lawinenvorhersage? Teil 3/3: Die GefahrenstufeARVA NEO BT PRO: Freiwilliger RückrufAufruf zur Überprüfung: Klettersteigset: Edelrid Cable Comfort Tri#alpinhacks: Tyrolean Wrap mit der RettungsdeckeFilmkritik: Wanda Rutkiewicz und der Preis der HöchstleistungSpitzkehre?! Ich versteh’ nur Bahnhof!!!SNOBS: Die Community als Teil der Lawinenwarnungbergundsteigen #129 ist da!Lawinenzeit: Ein tödliches PhänomenWie entsteht eine Lawinenvorhersage? Teil 2/3: Die Beurteilung der GefahrenWas gibt es Neues am LVS-Markt im Winter 2024/25?Wie entsteht der Lawinenlagebericht? Teil 1/3: Die DatengrundlageGeführte Bergtouren gefährdet? 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Der (Sport)Soldat in der SpeedwallKlimawandel: die 5 alpinen Gefahren der ZukunftSeilrisse von dynamischen Kletterseilen: Das letzte ungelöste Problem?Katharina Hartmuth: Neuer Ultratrail-Rekord beim TORXOvertourism an den höchsten Bergen Ost-Asiensbergundsteigen #128 ist da!Olympia-Rückblick: Die Kunst des KletternsBohrhaken: Sichere Sache?Die Bohr-Maschinen: 5 legendäre Routen-ErschließerKlettern mit Behinderung: Inklusion auch andersrumDie 18 höchsten Abstürze, die bisher überlebt wurdenDialog: Kletterseil und Säureverhauer: Glück hoch 2 am Schrötterhorn5 historische Klemmkeile (und wer sie entwickelt hat)Lebensversicherung: Dynamische KletterseileJa muss das denn sein?Doping am Berg?Die Rettungsdecke als UV-Schutzbergundsteigen #127 ist da!Solenne Piret: Mit einer Paraclimbing – Weltmeisterin im GesprächAngelino Zeller: Mit einem Paraclimbing – Weltmeister im GesprächIn 7h:25min auf den Mont Blanc: Interview mit Hillary GeraldiOndra/Schubert: «Ziel ist es, die eigene Marke zu verkaufen»Getestet: Die neuen Sicherungsgeräte PINCH & NEOXBergwacht Bayern Wintersaison 23/24: Viele Pisteneinsätze und kuriose Geschichten«Heute ist weniger Ego im Spiel» Adam Ondra & Jakob Schubert im InterviewOndra/Schubert: «Andere Projekte sind nie zu einem Albtraum geworden»bergsönlichkeit: Peter LechnerFehler beim Abseilen: 20 TippsNotruf am Berg: 4 Szenarios#alpinhacks: Kletterschuh abgestürzt?Gleitschneelawinen: Das große Problem im Winter 2024Heiße Karten: Gefahren und Chancen von HeatmapsAI in der Lawinen-RisikobeurteilungWelche Halbseile in Dreierseilschaft?Bouldern in der Stadt: Eine Hommage an Probleme im BetonÖsterreichische Bergunfallstatistik Winter 23/24: Instabile Verhältnisse und mehr VerunfallteDavid Lama: Erinnerungen zum 5. 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Teil 2 be FASTNofall Alpin (7/9): neurologisches ProblemNotfall Alpin (5/9): Kritische Blutung z.B. nach einem SpaltensturzNotfall Alpin (4/9): Erste Hilfe nach einer Lawinenverschüttung – Time is brain!Notfall Alpin (3/9): Einsatz des AEDs durch Notfallzeugen am BergLawinenkunde: Der Mensch ist SchuldNotfall Alpin (2/9): Atmung und KreislaufHauptsache Widerstand? 3 Seilbremsen im PraxistestNotfall Alpin (1/9): die ersten 5 MinutenWeniger Tote, mehr Verletzte: Alpinunfälle in Österreich 2023Hunde in Bergnot: Gibt es einen Anspruch auf Tierrettung?Frauen in den Bergen aus medizinischer Sicht: Tipps für BergsteigerinnenStörquellen bei der LVS-Suche: Wie Smartphones und Co. unsere Sicherheit beeinflussenGescheiter(t)? 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Berge zu uns sprechen könnten, was würden sie sagen?Und Friede auf Bergen: 20 Jahre Tirol DeklarationHitzeschäden am Berg: Was tun?Billi Bierling und die 8.000er-GipfelVideo: Der 1970er-Weltrekord für Skiabfahrten auf 7.492 Meter HöheVerhauer: Vom Einsteigen in eine falsche Route3x Abschlussexpedition: Junge Alpinisten, Exped-Kader & SAC Frauen-ExpeditionsteamNEOX: Neues Sicherungsgerät von PetzlRealistischere Bewertung: Überarbeitung der SAC-WanderskalaKommerzielles Höhenbergsteigen: 4 Fragen an …7h 25min: Neuer Rekord am Mont BlancIst das GriGri-Problem wirklich so groß?Numerische Wetterprognose: Sicherheitsgewinn im Bergsport?30 Jahre Outdoorindustrie: „Unser Modell wird nicht überleben“Klettern mit mobilen Sicherungen: Wie verlässlich sind Friends?8.000er-Alpintourismus, Harila und die fehlende Stil-DiskussionHochtourismus: 30 Jahre kommerzielles Höhenbergsteigen in NepalSchäli, Gietl und Maynadier gelingt Erstbegehung am Meru PeakAlle 8.000er: Kristin Harila im InterviewMenschen – Massen – Mount Everest: 30 Jahre Höhentourismus im HimalayaBergsteigen in Zeiten der Klimakrise: Prof. Georg Kaser im InterviewBergsturz, Steinschlag und Co.: Wie gefährlich sind sie?Verhauer: Schicksalsseilschaft – wann ausbinden?Verhauer: Partnercheck sonst Partner (fast) wegAlarmmeldung „Kreislauf“ – Traubenzucker oder Defi?Drei Tage in Gletscherspalte: Rettungsaktion im HimalayaDie 7 häufigsten KletterverletzungenKarabinerbruch durch ZusatzsystemTag der offenen Tür 2023 am SLFRückruf: Wild Country Superlight RocksSpace Blanket: 6 Einsatzmöglichkeiten der RettungsdeckeHöhenbergsteiger Noel Hanna tödlich verunglücktNeuer Job: Sachbearbeiter*in SicherheitsforschungNachwuchsalpinisten: Balanceakt zwischen Bremsen und FördernProzessionsspinner: Feine Haare, heftige Reaktion Expeditionskader: „Es gibt mehr als Plastikklettern“Verhauer: LängsspaltensturzKolumne: Flugscham bei Alpinisten?Schweizer Bergunfallstatistik 2022: Weniger tödliche Unfällebergundsteigen #122 ist da!Freiwillige Rückrufaktion: 2023 Recon LT LVS-GerätSchön und gefährlich: Wie entstehen Wechten?Posttraumatische Belastungsstörung im alpinen Rettungsdienst„Hall of Fame“ – Die anspruchsvollste alpine Mixed-Route der Welt?#alpinhack: selfmade-Seilhalter für Mehrseillängen4x Alpinklettern: Der Reiz der VielfaltFree and High: Wo liegt die Zukunft des Spitzen-Alpinismus?Simon Gietl: Winter-Soloüberschreitung der GeislerspitzenDer Bergsportkommentar: Hilfe bei rechtlichen Fragestellungen rund um den Bergsportbergundsteigen BergmedienWisdom of Crowds: Senkt eine Gruppe das Lawinenrisiko?Citizen Scientists: Saharastaub & die SchneedeckeSchmelzumwandlung: Was passiert mit den Schneekristallen im Frühjahr?Verhauer Eisklettern: Kollaps einer EissäuleSüdtiroler Stand: Erwin Steiner im InterviewDas Auslösen einer Lawine und seine strafrechtlichen Folgen„Achtung Lawinen!“ – Was ist neu im Faltblatt?Winter 22/23: Was gibt es Neues bei den Lawinenlageberichten?Was wir von Albert Wenk über die Entwicklung der Bergsport-Ausrüstung lernen könnenAngewandte Rangdynamik: Über die Gruppendynamik am BergTrauerseminar: Wenn ein nahestehender Mensch in den Bergen verunglückt ist Schneebeobachtung: WMO ernennt das SLF zum KompetenzzentrumKältekunde: Über Erfrierungen am BergIch gehʼ mit meiner Laterne: Über Nachtskitourenpro & contra: NachtskitourenLawinenwarner: Fabianos Blick in die Schneedecke von morgen8 Fakten über die KälteHow to Bigwall (2/3): Richtig Haulenbergundsteigen #121 ist da!Schweiz: Neue Unterteilung der Gefahrenstufen im Lawinenbulletin mit + und –Grönland: Abschluss-Expedition DAV ExpedkaderJorg Verhoeven: Über Klettern & psychische ProblemeEinfach-, Zwillings- & Halbseile: Welches Seil wofür?Staatsanwaltschaft warnt vor gebrauchten Lawinenrucksäcken, Mammut kontertSeil verkürzen: 7 Methoden im VergleichPeru: Alpine Erstbegehungen in San Marcos und KreinSail & Climb: Frauen-Erstbegehung „Via Sedna“ auf GrönlandExpeditionsbericht: Die Jungen Alpinisten im Inshincatal, 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Oder einfach keine gute Idee?Wieder nichts gelernt!Notfall Alpin (11/13): Pandemie – quo vadis? Teil 1Notfall Alpin (11/13): Pandemie – quo vadis? 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Risiko beim Bergsteigen: Von Felsklippen und anderen Unsicherheiten

No risk – NO FUN, Risiko-FREUDE, Risiko-SCHEU, Risiko-SPORT, REST-Risiko, Risiko-MANAGEMENT: Begriffe, die in unserer Gesellschaft Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch gefunden haben. Die Risiko-EINSCHÄTZUNG in einer konkreten Situation bleibt dabei in den allermeisten Fällen eine sehr individuelle, von verschiedenen persönlichen und situativen Faktoren abhängige und nicht selten „fluide“ Sache.

Eine solche Einschätzung mussten schon die antiken und mittelalterlichen Seefahrer treffen, wenn sie eine Klippe (alt-italienisch „risco“) umsegeln mussten (lateinisch „risicare“). Insofern war es im damaligen Sprachgebrauch zumindest schon angelegt, dass der Begriff Risiko mit einer gewählten Entscheidung und dem bewussten Wagnis zu einer Handlung zu tun hat (auch wenn damals die Entscheidungsspielräume generell viel kleiner waren als heute).

Das unterscheidet das Risiko von einer Gefahr, die nur eine Sachlage beschreibt, die das Potential einer schädlichen Wirkung hat (z. B. ein loser Felsblock in einer Wand), aber für uns erst durch unser Handeln zum Risiko wird (z. B. wenn wir in der Wand klettern). Grundsätzlich stellt sich die Frage, warum Menschen überhaupt Risiken eingehen und sich absichtlich in gefährliche Situationen begeben.

Klettern im Elbsandstein bedeutet Abenteuer, Risiko und Heldentum. Foto: Jan Mersch

Warum begibt sich der Mensch ins Hochgebirge, in die überhängende Felswand oder in die lawinengefährdete Steilflanke und setzt sich dadurch Unsicherheiten und Risiken aus? Erklärungen dazu lassen sich in der Soziobiologie, der Psychologie und anderen verwandten Disziplinen finden.

Motivationsforschung: Risiko und Bedürfnisse

Eine sehr nachvollziehbare Deutung liefert die Betrachtung aus der Perspektive unserer menschlichen Bedürfnisse: In unserer modernen westlichen Wohlstandsgesellschaft besteht ein vergleichsweise geringes objektives Lebensrisiko für den Einzelnen. Wir werden derzeit zumindest nicht direkt von Kriegen bedroht, die Kriminalitätsrate ist vergleichsweise gering, Hungersnot ist faktisch nicht vorhanden. Unsere existenziellen Bedürfnisse sind befriedigt.

Uns friert nicht und den Kampf auf Leben und Tod kennen wir nicht. Weil unsere existenziellen Bedürfnisse meist befriedigt sind, richtet sich unsere Motivation auf die weiter oben in der Bedürfnishierarchie (nach Abraham Maslow, 1908–1970) stehenden, kognitiv und emotional anspruchsvolleren sogenannten Wachstumsbedürfnisse aus: wichtig sein, Macht, Einfluss, Erfolg, Wertschätzung, Prestige, Freiheit und schließlich Selbstverwirklichung als (nie ganz abgeschlossene) Suche nach Entfaltung der eigenen Talente und Potentiale.

Im Hochgebirge suchen wir Herausforderung und Flow. Dort können wir uns aber auch in gewissermaßen künstliche, nicht an existenzielle Bedürfnisse gebundene Risikosituationen begeben, die wir uns selber aussuchen (Freiheit). Das führt zur Stimulation, einerseits direkt durch Hormonausschüttung, andererseits indirekt durch soziale Anerkennung (Wertschätzung). Held zu sein bedeutet einen hohen sozialen Rang und bringt Ansehen. Es unterstreicht die eigene körperliche Fitness (Entfaltung eigener Talente) und macht attraktiv (Prestige). Damit lässt sich auch der Boom der Risikosportarten begründen, der heutzutage auf weitaus höhere Akzeptanz als noch vor 20, 30 Jahren trifft.

Klippen oder Cliffs bieten Herausforderung und Risiko. Foto: Pauli Trenkwalder.

Soziobiologie: Suche und Erkundung

In der Soziobiologie sucht man nach dem Sinn von riskantem Verhalten. Es wird versucht, die Notwendigkeit riskanter Situationen zu begründen. Risiko wird dabei als Teilaspekt des elementaren emotionalen Steuermechanismus „Suche und Erkundung“ beschrieben. Dabei kommt dieser emotionalen Steuerung neben anderen die Aufgabe zu, die Fortpflanzung und Lebenserhaltung von Organismen in komplexen Umwelten zu sichern.

So dient jene „Suche und Erkundung“ dem Erschließen neuer Lebensräume, ist aber auf der anderen Seite mit großen Risiken verbunden. Gesteuert wird diese Emotion vor allem über den Neurotransmitter Dopamin. Bei Versuchen mit Ratten und Affen sind nicht alle Mitglieder einer Gruppe gleichermaßen an dieser riskanten Erkundungstätigkeit beteiligt. Insbesondere die jungen männlichen Mitglieder, die noch nicht „Chef“ sind, agieren in jenem Bereich und sprechen auf Dopamin stark an.

Ähnlich findet man in Extremsportarten unserer Gesellschaft zu einem großen Teil junge Männer, die sich durch das Spiel mit dem Risiko mehr oder weniger bewusst beweisen, bestätigen und sich daran erfreuen. Sich einem Risiko auszusetzen, ermöglicht uns insofern die Rückkehr in unsere evolutionäre Vergangenheit und beschert uns gleichzeitig Lebensfreude.

Bergsteigen ist bei allen Risiken die herrlichste Nebensache der Welt.


Mathematik: Wahrscheinlichkeitstheorie

Eine andere Bedeutung von Risiko begegnet uns beispielsweise an der Börse. Wirtschaftswissenschaftler und Mathematiker beschreiben das dort anzutreffende Risiko aus dem Blickwinkel der Wahrscheinlichkeitstheorie. Somit ist Risiko die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmtes Ereignis mit negativen Auswirkungen während einer festen Zeitperiode eintritt oder aus einer bestimmten Handlung resultiert.

Die Entwicklung unserer Fähigkeiten im Umgang mit Risiken wird als entscheidende Komponente der Gesellschaftsentwicklung vom Altertum bis heute beschrieben. Einfach gesprochen, säßen wir noch immer in der steinzeitlichen Höhle, wenn wir nicht unsere Fähigkeit im Umgang mit Risiken verbessert hätten. Der Risikobegriff ist eng mit der Wahrscheinlichkeitstheorie und somit der Entwicklung der Zahlen vor dem jeweiligen kulturellen und gesellschaftlichen Hintergrund verknüpft.

Voraussetzung für diese Betrachtungsweise ist aber, dass sich das Risiko an objektiven Variablen wie Eintrittswahrscheinlichkeit – mit welcher Wahrscheinlichkeit kommt es zur Katastrophe – und Schadenserwartung – welches Ausmaß wird die Katastrophe haben – festmachen lässt. Vor allem im Bereich des Risikomanagements bei Banken, Versicherungen und Industrie haben heute computergestützte Entscheidungssysteme den „fehlerhaften“ Menschen abgelöst, insbesondere wenn die zu berücksichtigende Datenmenge unüberschaubar wird.

Um die beste Linie zu finden, brauchen wir Intuition. Foto: Jan Mersch

Entscheidungstheorie

In der Psychologie wird der Umgang mit Risiken und Risikosituationen als Entscheidungsproblem aufgefasst. Nicht die Wirkung oder das Ausmaß eines Risikos ist entscheidend, sondern die Herangehensweise, der Umgang damit, das Verhalten vor und in der Risikosituation. So hatte die Entwicklung der Konzepte zur künstlichen Intelligenz seit Ende der 1960er-Jahre die Erschaffung einer fehlerfrei arbeitenden Intelligenz zum Ziel, die nicht von der Tagesverfassung und anderen Unwägbarkeiten in ihrer Leistung und Genauigkeit beeinflusst wird.

In der Gegenposition der 1970er-Jahre wurde dann die Fähigkeit des Menschen als denkende und fühlende Intelligenz im Gegensatz zum Computer unterstrichen. In den 1980er-Jahren wurde die Bedeutung von individuellen Vorstellungen und Werten als Grundlage bei Entscheidungen und Risiko zunehmend anerkannt. Unterschiedliche Wahlmöglichkeiten bei verschiedenen Risikosituationen, je nach Zielvorstellungen und Werten des Entscheiders, wurden postuliert.

Intuition, sechster Sinn und Erfahrung als wichtige Basis für die Qualität von Entscheidungen und Risikoabschätzung sind zurzeit Forschungsgegenstand. So trifft ein Großmeister im Simultanschach seine Zugentscheidungen quasi „aus dem Bauch“. Er erfasst die Situation, das Bild auf dem Brett in seiner Gesamtheit, vergleicht es unbewusst und ohne große Denkarbeit mit schon gesehenen Bildern und früher erlebten Partien und macht seinen nächsten Zug, ohne lange die Vor- und Nachteile abzuwägen.

Dopamin: Das Spiel mit dem Risiko erfüllt und erfreut.


7 Widersprüche und Paradoxien im Umgang mit Risiken

Dopamin: Das Spiel mit dem Risiko erfüllt und erfreut. Foto: Pauli Trenkwalder

Wir haben die Popularität der „Risikosportarten“ (zu denen auch der Bergsport gehört) bereits angesprochen. Es gibt definitiv eine steigende Anzahl von Menschen, die Risikosportarten ausüben und sich für Aktivitäten wie Fallschirmspringen, Bungee-Jumping, Klettern, Mountainbiken und andere „Adrenalinsportarten“ begeistern.

Gleichzeitig gibt es aber auch eine zunehmende Versicherungsmentalitä t und ein Bestreben, möglichst alle Eigenverantwortung (z. B. durch Nutzung von Technik wie GPS-Navigation, Lawinen-Airbags oder Inanspruchnahme von entsprechenden Dienstleistungen wie z. B. Bergsportanbietern) abzugeben. Das Bewusstsein des eigenverantwortlichen Umgangs mit Risiken nimmt ab. Einerseits ist also das Eingehen von bestimmten Risiken gesellschaftlicher Trend und ein Ausdruck des Bestrebens, das „Freiheitsbedürfnis“ (siehe oben) zu befriedigen.

Andererseits können das Mitschwimmen im Risikosportartentrend und die Versicherungsmentalität auch nur eine Scheinbefriedigung sein. Vielleicht sind sie genau das Gegenteil von Freiheit und reduzieren sogar unseren freien Willen und unsere Selbstständigkeit.

In der Kommunikation über Risiken, zum Beispiel während der Diskussion über eine bestimmte Tour, sind Missverständnisse oft auf die „Widersprüche“ beziehungsweise Unterschiede zwischen Eingangs-, Basis- und Restrisiko zurückzuführen.

Das Basisrisiko ist das Risiko aus den unbeeinflussbaren Faktoren einer Tour: Wetter, Lawinenlage oder Gelände. Diese Faktoren können wir nicht beeinflussen und müssen wir akzeptieren. Das Eingangsrisiko kommt zum Basisrisiko dazu und entsteht aus den beeinflussbaren Faktoren: Beispiele sind persönliches Können, Ausrüstung, zeitliche und räumliche Tourenplanung.

Je komplexer die Tour, desto höher sind Basis- und Eingangsrisiko (z. B. Weißhorn-Überschreitung versus Hallenklettern). Durch unser Verhalten können wir nun aber das Eingangsrisiko reduzieren. Es verbleibt dann noch das Restrisiko. Dieses ist aber immer höher als das Basisrisiko, das sich nicht reduzieren lässt.

Professionelle Risiko-Protagonisten, Extrembergsteiger und Alpinathleten werden bewundert, gelikt, „gefollowed“ und geklickt. Bei Unfällen bricht aber sofort die Verurteilungswelle auf sie herein – sowohl in der konventionellen Presse als auch in den sozialen Netzwerken. Dabei hat häufig nur das unwahrscheinliche letzte Quäntchen Restrisiko zugeschlagen, wie es das schon immer getan hat.

Risikowahrnehmungen können sehr unterschiedlich sein und sind nicht selten ungerechtfertigt, weil sie der tatsächlichen Eintrittswahrscheinlichkeit nicht entsprechen. Das Risiko, Opfer eines tödlichen Terroranschlags zu werden, wird beispielsweise laut einer Umfrage um das 30-Fache überschätzt. Das Risiko, von einem Wohnungsbrand überrascht zu werden, wird dagegen um das 350-Fache unterschätzt.

Nicht selten wissen wir aber sehr wohl um bestimmte Risiken. Allein unser Verhalten zu ändern, fällt schwer, weil eben Veränderungen immer schwer umzusetzen sind: Wir wissen, dass Rauchen gesundheitsschädlich ist, hören aber trotzdem nicht auf. Wir wissen, dass der Hang heute gefährlich ist, fahren ihn aber trotzdem.

Risikoparadoxien können uns den Blick vernebeln, irgendwann wird der Blick auch wieder frei. Foto: Pauli Trenkwalder

Es ist ein bekanntes (und statistisch oft belegtes) Phänomen, dass Technik, die Risiken reduziert, gleichzeitig zu riskanterem Verhalten führen kann: Eltern gestatten ihren Kindern gefährlichere Spiele, wenn sie mit Ellbogen- und Knieschützern ausgestattet sind, Gurt und Airbag führen zu riskanterem (Auto-)Fahrstil, GPS-Geräte führen eher zu Touren bei schlechter Sicht (und ggf. Lawinengefahr, die dann schlechter einschätzbar ist), gesunde Ernährung verleitet dazu, sich gleichzeitig bei anderer Gelegenheit schlechter zu ernähren, und so weiter und so fort.

Ein Beispiel aus dem Bergsport können wir als Nebenergebnis unserer langjährigen Lawinenunfallstudie (tödliche Unfälle und die Wirksamkeit der Snowcard, siehe z. B. bergundsteigen #98, „Alles Snowcard, oder was?“) präsentieren: Unsere Daten zeigen, dass die geschätzte Hangsteilheit am Auslösepunkt der Lawine bei tödlich verunfallten Personen, die laut Unfallbericht einen Lawinenairbag dabeihatten, größer war. Sprich, der Airbag führt demnach wohl doch dazu, dass steilere Hänge befahren werden. Der Effekt der Risikoreduzierung durch einen Airbag würde gleichzeitig reduziert oder ganz zunichte gemacht.

In der Studie in bergundsteigen #110, „Lawinenairbags & Risikoverhalten“ wurde das nur vermutet. Gleichzeitig nehmen wir aber auch zur Kenntnis, dass in der Ausgabe #125 im Beitrag „Verleiten Lawinenairbags tatsächlich zu riskanterem Verhalten?“ die Autorengruppe (Forschungsgruppe Winter der DAV-Sicherheitsforschung) nicht zu diesem Ergebnis kam. Und dies ebenso auf der Basis empirischer Daten, die allerdings mit einem ganz anderen Ansatz erhoben und interpretiert wurden. Das Thema „Airbag und Risikoverhalten“ darf also weiter für Diskussionen am Hüttentisch sorgen.

Als Leitungspersonen im Bergsport müssen wir uns beim Führen immer mit dem Widerspruch zwischen Risiko und Verantwortung auseinandersetzen. Einerseits wollen wir unseren anvertrauten Gästen etwas bieten (einen Gipfel erreichen) oder unser Team zu einem Ziel führen (z. B. als Leiter eines Bergrettungseinsatzes jemanden retten). Andererseits haben wir Verantwortung und müssen uns mit der Möglichkeit des Scheiterns beziehungsweise mit den Risiken auseinandersetzen.

7 Empfehlungen für den Umgang mit Risikoparadoxien

Im Umgang mit Risiken stehen wir also immer vor bestimmten Widersprüchen und Gegenpolen. Es ist geradezu die Essenz des Risikomanagements, damit ständig umzugehen. Die aufgeführten Widersprüche werden wir nie ganz auflösen können. Und das wiederum (Das ist vielleicht auch ein Paradoxon!) ist auch gut so, denn wir würden sonst die positiven Aspekte von Risiken verlieren: die Chancen, die in ihnen immer (!) liegen, die Möglichkeiten, unsere Selbstentfaltung zu stärken, die Stimulation unserer Suche nach der Entfaltung unserer Persönlichkeit.

Ignorieren können wir sie aber auch nicht. Deswegen haben wir nachfolgend einige allgemeine Empfehlungen und Fingerzeige zusammengestellt, um mit den typischen Gegensätzen, Kontrasten, Zwiespalten und Gegensätzlichkeiten im Umgang mit Risiken umzugehen:

Unsere Einschätzung von Eintrittswahrscheinlichkeiten ist meist unzureichend. Dies umso mehr, je komplexer die Situation ist. Unsere Erwartungen spielen dabei eine Rolle, aber auch Trends, Moden, Nachrichten und soziale Medien (siehe „Terroranschlag versus Wohnungsbrand“). Helfen kann hier nur eine möglichst rationale Auseinandersetzung mit den „echten“ Risiken, basierend auf möglichst objektiven Fakten und Daten.

Bergsport-Beispiele: probabilistische Methoden zur Abschätzung des Lawinenrisikos, tatsächliche Haltekräfte von Schlingen und Schnüren, professioneller Wetterbericht statt nur Bauchgefühl. Ist das immer möglich? Nein, gerade im Bergsport natürlich nicht. Häufig fehlen uns Daten. Aber da, wo wir etwas haben, sollten wir es verwenden. Wissen ist ein essentieller Bestandteil vom guten Umgang mit Risiken (bergundsteigen #66, Es irrt der Mensch, solang er strebt). Oder um es mit Warren Buffet (Großinvestor) auszudrücken: „Risiko entsteht, wenn Anleger nicht wissen, was sie tun.“

Gerade im Paradoxon „Risiko versus Verantwortung“ helfen uns Regeln. Zum Beispiel das „Lawinenmantra“ oder Checklisten zum Klettern in der Halle (Partnercheck etc).

Die typischen Schuldzuweisungen an andere („Glorifizierung versus Schuldsuche“) geben immer auch Auskunft über diejenigen, die sie äußern. Grund ist unsere angeborene Ignoranz gegenüber unseren eigenen Verhaltensweisen und Widersprüchen. Je mehr wir uns mit unserer eigenen Motivation („Warum gehe ich bergsteigen?“) auseinandersetzen, desto weniger werden wir bei Unfällen die Schuldfrage stellen.

Foto: Jan Mersch

Schuldzuweisungen haben oft damit zu tun, dass es schwer auszuhalten sein kann, bestimmten Gefahren, Risiken und Unsicherheiten ausgesetzt zu sein. Helfen kann da die Stärkung der eigenen Resilienz und in der jeweiligen Situation eine gesunde Distanz zum eigenen Tun.

Um der Versicherungsmentalität als Tourenführer oder Bergführer etwas entgegenzusetzen, machen wir die Risiken einer geplanten Tour transparent („Eingangs- versus Basis- versus Restrisiko“, „Risiko versus Verantwortung“). Und Transparenz ist in diesem Fall kein Widerspruch zu klarer Führung.

Und schließlich kann es sinnvoll sein, herrschende Trends immer wieder zu hinterfragen – und nicht alles mitzumachen („Wissen versus Verhaltensänderung“). Echte Freiheitssuche verlangt, den eigenen Weg zu suchen und zu gehen. Das kann auch bedeuten, eine bestimmte Tour nicht zu gehen – auch wenn es auf der Hütte andere Gruppen gibt, die die Tour an dem Tag nicht so kritisch sehen. Verzicht ist auch ein „Schaden“, unter Umständen sogar ein sehr persönlicher, der aber in der üblichen Betrachtung des „Schadensausmaßes“ als gewissermaßen objektiver Teilaspekt bei Risikoentscheidungen nicht als solcher gesehen wird. Oder um es noch anders auszudrücken: Es geht darum, die eigene Komfortzone auch einmal zu verlassen und eigenverantwortlich unangenehme, abweichende Wege zu gehen.

Risiken können uns verunsichern, unter Umständen bis zur Handlungsunfähigkeit und Blockierung aus Angst beziehungsweise Panik. Helfen kann die Konzentration auf das Hier und Jetzt und die Schritt-für-Schritt-Lösung der Situation (statt zu versuchen, die Situation sofort komplett aufzulösen) bzw. die gelassene Akzeptanz der verbleibenden Unsicherheit.

Trotz allem aber: Bergsteigen macht Spaß, und ein gewisses Risiko gehört dazu! Oder um es mit Carl Amery (*1922, †2005; Schriftsteller) zu sagen:

„Risiko ist die Bugwelle des Erfolgs.“