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Oder doch nicht?Warum wir Bergsteiger so sind, wie wir sindBergführerserie: behelfsmäßige Kameradenrettung bei Vorsteigersturz im ÜberhangFree Solos: Sinnlose Heldenspiele?Laura Tiefenthaler: „Wir sollten Solo-Begehungen ignorieren statt feiern“„Women’s first ascents nerven, weil es sich wie eine Abwertung anfühlt“Colin Haley: „Ich hatte dem Rope Solo abgeschworen“Rope-Solo: Die Seiltechnik von Simon GietlFree Solo: Ultima Ratio oder der ganz normale Wahnsinn?Lead Rope Solo: Gesichertes Freiklettern ohne Sicherungspartner:inbergsönlichkeit: Laura TiefenthalerSAC-Bergnotfallstatistik 2025: Mehr Rettungen, weniger Todesfälle„Solo“: bergundsteigen #134 ist da!Wintertrilogie am Piz Palü: 3 Nordwandpfeiler an einem Tag Bergunfälle: Über Eigenverantwortung und Einzelfälle2025/ 26: Ein außergewöhnlicher Winter?Notbiwak: Das Wichtigste im ErnstfallLawine: Nassschneezyklen im Frühjahr How-To: Toprope-Solo-Halsband und geräteseitige VerdrehsicherungKinder & Bergausrüstung: Die richtige Ausrüstung findenBergsteigen mit Kindern: Chancen und GrenzenZwischen Erfolg und Bodenständigkeit: Babsi Zangerl im InterviewWo Gleichberechtigung aufhört: Muttersein und BergsteigenSexismus in den Bergen: Veraltete Denkmuster und GrenzverletzungenEisstabilität besser beurteilen: Die Ice Selection MethodEiskletterunfall: Beinahe-Absturz beim „Rope Solo“Sieg für Cochamó: Chiles Granit-Paradies geschütztPowder: Gefahrenzeichen von Triebschnee im Gelände wahrnehmen und erkennenSchneebrettlawinen: Bruchmechanik der SchwachschichtDer „Arlbergeffekt“: Mehr Spuren = weniger Lawinengefahr?LVS- und Störquellen-Check in geführten Gruppen: So geht’sFrühwinter & Lawinengefahr: Was man beachten sollte Verhauer: Lehren aus dem Lawinenabgang auf der NordketteMarkus Hofbauer: Eisklettern nach einem schweren UnfallLehren aus Kanadas verheerendstem LawinenunglückSchweizer Lawinenwinter 1951: So kam es zur KatastropheRegen im Hochwinter: Risiken für die SchneedeckeLVS-Ausrüstung: Ab wann muss ich mein LVS-Gerät austauschen?Kälteschutz durch Genvariante: Manche frieren andersLawinen sind für Gletscher entscheidendStefan Kosz: „Bergführen sollte nichts mit Heroik zu tun haben“Kochen unter Extrembedingungen: 4 Kochsysteme im Vergleich„Kinder“: bergundsteigen #133 ist da!Seilaufstiegstechnik: Seilgeräte, Schlingen und Klemmknoten, RücklaufsperrenLVS Geräte Test: Update 2025/26White Risk App: Lawinen melden leicht gemachtKletterseil in die Waschmaschine – ja oder nein?Wann wird der Altschnee zum Altschneeproblem?Sport und Leidenschaft: Alpinismus-Chronik 2024LARA: Local Avalanche Risk AssessmentAbsturz & Kälte: Die unterschätzten Gefahren des WintersVerhauer am Ortler: Die Kunst der Kommunikation„Free Solo“ und warum man nicht darüber schweigen kannKletterunfall: Lebensgefahr in der Marmolada-SüdwandSchnittfestigkeit der neuen BergseileMüll am Gletscher: gekommen, um zu bleiben!Risiken im Lawinenhang mit Munter, Snowcard und Skitourenguru: Same, same but different!UHMW-PE-Rucksäcke: Wenn Weiß das neue Schwarz istRessource Fels: Fürs Ego oder für alle?Warum wir Bergsteiger so sind, wie wir sindRisiko beim Bergsteigen: Von Felsklippen und anderen Unsicherheiten#alpinhacks: Abseil-Looping (Partnercheck beim Abseilen)Dämpfung adé: Barfußschuhe am Berg„Verzicht“: bergundsteigen #132 ist da!Speed-Versuch am Mount Everest: Gelingt Tyler Andrews der Rekord ohne Sauerstoff?Gewichtsausgleich beim Klettern: 5 Bremsassistenten im PraxistestDie Rega: Luftrettung in den AlpenKind statt Gipfel: Wenn die Berge warten müssenSelbstsicherungsgeräte: (Beinahe-)Unfälle und was wir daraus lernen könnenKletterroute vor Gericht: Wem gehört der Fels?Huber und Gietl eröffnen APassionata (9+), HeiligkreuzkofelHow-To: Assistiertes AbseilenVerhauer: Ungesichert in der WandJonas Schild gelingt Joy Division (8b) im Val di MelloHaftung bei Vereinstouren: Wer trägt die Verantwortung? Erstbegehung am Jirishanca, Peru: Gietl, Arnold und Huber eröffnen neue Route „Kolibri“Verhauer: Spaltensturz am Nesthorn NordwestpfeilerTrad-Klettern: Moderne Sicherungsmittel und Best PracticesSonnenschein-Anxiety, wie bitte?#alpinhacks: Der Stuflesser-KnotenMentale Gesundheit: So stärkt Bergsport die PsycheAlex Honnold: „Die Mondlandung des Free-Solo-Kletterns“FOMO: Haben Profis wie Babsi Zangerl & Co. Angst, etwas zu verpassen?Paul-Preuss-Preis 2025 an Babara Zangerl Klettern im Einklang mit dem Zyklus#alpinhacks: Abbauen ohne AbsturzDünn um jeden Preis: Die Schattenseiten des KletternsVogelschutz und Klettern – geht das?Lawinenunglück: Die ersten 10 Minuten zählenbergundsteigen #131 ist da!Steigeisen-Technik: Auf die Zacken, fertig, los!FOMO, Social Media & AlpinismusBlitzaktivität in den Alpen steigt deutlich durch Klimaerhitzung„Handy App führt Bergsteiger in den Tod“Brechen die Berge durch den Klimawandel auseinander?Kurzschluss 2.0: „Gehen am kurzen Seil“ in der Südtiroler BergführerausbildungHow do mountaineers tick? What psychology revealsBergführerserie: behelfsmäßige Kameradenrettung bei Nachsteigersturz im Quergang#alpinhacks: Abseilen mit Hilfsleinen (Rad Line & Co)Schneearm und Altschneeprobleme: Der Schweizer Winter 24/25Zahl der Alpintoten gestiegen: Alpinunfälle in Österreich 2024Wenn Berglust zur Bergsucht wirdGleitschneelawinen: Die großen Unbekanntenbergundsteigen #130 ist da!Ski & Zug: „Ein Rückflug hätte die ganze Reise zerstört“Schweizer Bergunfallstatisik 2024: Mehr Tote bei SkitourenUnter 3%: Den Bergführern fehlen die FrauenRoutensanierung: Ein Gremium gegen die Anarchie?Kolumne: GrundsätzlichNeutour Punta Pioda Nordwand „Luce e Tenebre“ (M8/A3/700m)bergsönlichkeit: Michael LarcherRückruf: Black Diamond Vision KlettergurtVerhauer Eisklettern: Rausgelüpft beim NachstiegssturzSkitour: Die Kunst der guten AufstiegsspurTourenbindungen: Was ist der Z-Wert?Wie entsteht eine Lawinenvorhersage? Teil 3/3: Die GefahrenstufeARVA NEO BT PRO: Freiwilliger RückrufAufruf zur Überprüfung: Klettersteigset: Edelrid Cable Comfort Tri#alpinhacks: Tyrolean Wrap mit der RettungsdeckeFilmkritik: Wanda Rutkiewicz und der Preis der HöchstleistungSpitzkehre?! Ich versteh’ nur Bahnhof!!!SNOBS: Die Community als Teil der Lawinenwarnungbergundsteigen #129 ist da!Lawinenzeit: Ein tödliches PhänomenWie entsteht eine Lawinenvorhersage? Teil 2/3: Die Beurteilung der GefahrenWas gibt es Neues am LVS-Markt im Winter 2024/25?Wie entsteht der Lawinenlagebericht? Teil 1/3: Die DatengrundlageGeführte Bergtouren gefährdet? 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Der (Sport)Soldat in der SpeedwallKlimawandel: die 5 alpinen Gefahren der ZukunftSeilrisse von dynamischen Kletterseilen: Das letzte ungelöste Problem?Katharina Hartmuth: Neuer Ultratrail-Rekord beim TORXOvertourism an den höchsten Bergen Ost-Asiensbergundsteigen #128 ist da!Olympia-Rückblick: Die Kunst des KletternsBohrhaken: Sichere Sache?Die Bohr-Maschinen: 5 legendäre Routen-ErschließerKlettern mit Behinderung: Inklusion auch andersrumDie 18 höchsten Abstürze, die bisher überlebt wurdenDialog: Kletterseil und Säureverhauer: Glück hoch 2 am Schrötterhorn5 historische Klemmkeile (und wer sie entwickelt hat)Lebensversicherung: Dynamische KletterseileJa muss das denn sein?Doping am Berg?Die Rettungsdecke als UV-Schutzbergundsteigen #127 ist da!Solenne Piret: Mit einer Paraclimbing – Weltmeisterin im GesprächAngelino Zeller: Mit einem Paraclimbing – Weltmeister im GesprächIn 7h:25min auf den Mont Blanc: Interview mit Hillary GeraldiOndra/Schubert: «Ziel ist es, die eigene Marke zu verkaufen»Getestet: Die neuen Sicherungsgeräte PINCH & NEOXBergwacht Bayern Wintersaison 23/24: Viele Pisteneinsätze und kuriose Geschichten«Heute ist weniger Ego im Spiel» Adam Ondra & Jakob Schubert im InterviewOndra/Schubert: «Andere Projekte sind nie zu einem Albtraum geworden»bergsönlichkeit: Peter LechnerFehler beim Abseilen: 20 TippsNotruf am Berg: 4 Szenarios#alpinhacks: Kletterschuh abgestürzt?Gleitschneelawinen: Das große Problem im Winter 2024Heiße Karten: Gefahren und Chancen von HeatmapsAI in der Lawinen-RisikobeurteilungWelche Halbseile in Dreierseilschaft?Bouldern in der Stadt: Eine Hommage an Probleme im BetonÖsterreichische Bergunfallstatistik Winter 23/24: Instabile Verhältnisse und mehr VerunfallteDavid Lama: Erinnerungen zum 5. 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Teil 2 be FASTNofall Alpin (7/9): neurologisches ProblemNotfall Alpin (5/9): Kritische Blutung z.B. nach einem SpaltensturzNotfall Alpin (4/9): Erste Hilfe nach einer Lawinenverschüttung – Time is brain!Notfall Alpin (3/9): Einsatz des AEDs durch Notfallzeugen am BergLawinenkunde: Der Mensch ist SchuldNotfall Alpin (2/9): Atmung und KreislaufHauptsache Widerstand? 3 Seilbremsen im PraxistestNotfall Alpin (1/9): die ersten 5 MinutenWeniger Tote, mehr Verletzte: Alpinunfälle in Österreich 2023Hunde in Bergnot: Gibt es einen Anspruch auf Tierrettung?Frauen in den Bergen aus medizinischer Sicht: Tipps für BergsteigerinnenStörquellen bei der LVS-Suche: Wie Smartphones und Co. unsere Sicherheit beeinflussenGescheiter(t)? 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Berge zu uns sprechen könnten, was würden sie sagen?Und Friede auf Bergen: 20 Jahre Tirol DeklarationHitzeschäden am Berg: Was tun?Billi Bierling und die 8.000er-GipfelVideo: Der 1970er-Weltrekord für Skiabfahrten auf 7.492 Meter HöheVerhauer: Vom Einsteigen in eine falsche Route3x Abschlussexpedition: Junge Alpinisten, Exped-Kader & SAC Frauen-ExpeditionsteamNEOX: Neues Sicherungsgerät von PetzlRealistischere Bewertung: Überarbeitung der SAC-WanderskalaKommerzielles Höhenbergsteigen: 4 Fragen an …7h 25min: Neuer Rekord am Mont BlancIst das GriGri-Problem wirklich so groß?Numerische Wetterprognose: Sicherheitsgewinn im Bergsport?30 Jahre Outdoorindustrie: „Unser Modell wird nicht überleben“Klettern mit mobilen Sicherungen: Wie verlässlich sind Friends?8.000er-Alpintourismus, Harila und die fehlende Stil-DiskussionHochtourismus: 30 Jahre kommerzielles Höhenbergsteigen in NepalSchäli, Gietl und Maynadier gelingt Erstbegehung am Meru PeakAlle 8.000er: Kristin Harila im InterviewMenschen – Massen – Mount Everest: 30 Jahre Höhentourismus im HimalayaBergsteigen in Zeiten der Klimakrise: Prof. Georg Kaser im InterviewBergsturz, Steinschlag und Co.: Wie gefährlich sind sie?Verhauer: Schicksalsseilschaft – wann ausbinden?Verhauer: Partnercheck sonst Partner (fast) wegAlarmmeldung „Kreislauf“ – Traubenzucker oder Defi?Drei Tage in Gletscherspalte: Rettungsaktion im HimalayaDie 7 häufigsten KletterverletzungenKarabinerbruch durch ZusatzsystemTag der offenen Tür 2023 am SLFRückruf: Wild Country Superlight RocksSpace Blanket: 6 Einsatzmöglichkeiten der RettungsdeckeHöhenbergsteiger Noel Hanna tödlich verunglücktNeuer Job: Sachbearbeiter*in SicherheitsforschungNachwuchsalpinisten: Balanceakt zwischen Bremsen und FördernProzessionsspinner: Feine Haare, heftige Reaktion Expeditionskader: „Es gibt mehr als Plastikklettern“Verhauer: LängsspaltensturzKolumne: Flugscham bei Alpinisten?Schweizer Bergunfallstatistik 2022: Weniger tödliche Unfällebergundsteigen #122 ist da!Freiwillige Rückrufaktion: 2023 Recon LT LVS-GerätSchön und gefährlich: Wie entstehen Wechten?Posttraumatische Belastungsstörung im alpinen Rettungsdienst„Hall of Fame“ – Die anspruchsvollste alpine Mixed-Route der Welt?#alpinhack: selfmade-Seilhalter für Mehrseillängen4x Alpinklettern: Der Reiz der VielfaltFree and High: Wo liegt die Zukunft des Spitzen-Alpinismus?Simon Gietl: Winter-Soloüberschreitung der GeislerspitzenDer Bergsportkommentar: Hilfe bei rechtlichen Fragestellungen rund um den Bergsportbergundsteigen BergmedienWisdom of Crowds: Senkt eine Gruppe das Lawinenrisiko?Citizen Scientists: Saharastaub & die SchneedeckeSchmelzumwandlung: Was passiert mit den Schneekristallen im Frühjahr?Verhauer Eisklettern: Kollaps einer EissäuleSüdtiroler Stand: Erwin Steiner im InterviewDas Auslösen einer Lawine und seine strafrechtlichen Folgen„Achtung Lawinen!“ – Was ist neu im Faltblatt?Winter 22/23: Was gibt es Neues bei den Lawinenlageberichten?Was wir von Albert Wenk über die Entwicklung der Bergsport-Ausrüstung lernen könnenAngewandte Rangdynamik: Über die Gruppendynamik am BergTrauerseminar: Wenn ein nahestehender Mensch in den Bergen verunglückt ist Schneebeobachtung: WMO ernennt das SLF zum KompetenzzentrumKältekunde: Über Erfrierungen am BergIch gehʼ mit meiner Laterne: Über Nachtskitourenpro & contra: NachtskitourenLawinenwarner: Fabianos Blick in die Schneedecke von morgen8 Fakten über die KälteHow to Bigwall (2/3): Richtig Haulenbergundsteigen #121 ist da!Schweiz: Neue Unterteilung der Gefahrenstufen im Lawinenbulletin mit + und –Grönland: Abschluss-Expedition DAV ExpedkaderJorg Verhoeven: Über Klettern & psychische ProblemeEinfach-, Zwillings- & Halbseile: Welches Seil wofür?Staatsanwaltschaft warnt vor gebrauchten Lawinenrucksäcken, Mammut kontertSeil verkürzen: 7 Methoden im VergleichPeru: Alpine Erstbegehungen in San Marcos und KreinSail & Climb: Frauen-Erstbegehung „Via Sedna“ auf GrönlandExpeditionsbericht: Die Jungen Alpinisten im Inshincatal, 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Oder einfach keine gute Idee?Wieder nichts gelernt!Notfall Alpin (11/13): Pandemie – quo vadis? Teil 1Notfall Alpin (11/13): Pandemie – quo vadis? 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Symposium für Alpin- und Höhenmedizin/ Mountain Medicine SymposiumDie W-Fragen zum BiwaksackBergundsteigen im Gespräch mit Berufsjäger Maximilian KoflerBe a social hero!Shitstorm Heaven – Willkommen in der alpinen Empörungs-CommunityÜbersicht über alle Beiträge im #bergundsteigen105(Druck-)VerbandEditorial #bergundsteigen105Nachgefragt bei Roman DirnböckPostest du noch oder bergsteigst du schon?Österreichische Gesellschaft für Schnee und Lawinen (ÖGSL)Nachgefragt beim Lawinenwarndienst SteiermarkKonsistenz in den Lawinenbulletins in den Alpen: ein Blick über die Landesgrenzen hinwegLawinengrössen „neu“Blauer EngelNachgefragt bei Markus HofbauerWildnis – eine Frage des LoslassensLukas Furtenbach über seine Everest-(Flash-)ExpeditionenNachgefragt bei Lukas FurtenbachObacht: Kette von FIXE gebrochenbergundsteigen fragt nach: GPS-Navigation am Berg. Teil 1bergundsteigen #104Noch mehr Eindrücke von Freitag, 12. Oktober, ISSW 2018Eindrücke von Donnerstag, 11. 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Kochen unter Extrembedingungen: 4 Kochsysteme im Vergleich

Eine winzige Biwakhöhle, ein Portaledge in einer Bigwall, ein Camp auf dem Gletscher in extremer Höhe. Diese Situationen stellen Sportler:innen vor große Herausforderungen, auch beim Kochen. Hierbei sollte ein Kocher möglichst unkompliziert funktionieren und uns nicht beim leichtesten Windstoß hungrig zurücklassen.

Brennstoffe

Die meisten Outdoor-Kocher funktionieren mit Gas oder Benzin. Handelsübliche Schraubkartuschen enthalten eine Mischung aus Butan, Isopropan und Propan, die unter Druck verflüssigt wurden. Gas ist einfach in der Handhabung, verbrennt sauber und sparsam und muss nicht vorgeheizt werden. Bis etwa -15 °C funktionieren diese Gaskartuschen problemlos. Bei tieferen Temperaturen nimmt der Druck in der Kartusche ab, das flüssige Gas verdampft schlechter und kann nicht mehr aus der Kartusche als verbrennbares Gas austreten.

Bei feuchten Bedingungen hilft immer ein Zündstahl. Foto Primus

Bei Kochern mit externer Zuleitung (bei denen der Kocher neben der Kartusche steht) kann man die Kartusche auf den Kopf drehen. Warmhalten der Kartusche im Schlafsack hilft außerdem. Es gibt auch noch spezielles „Wintergas“, bestehend aus Propan und Isobutan, das bei niedrigeren Temperaturen (ab etwa -5 °C) besser funktioniert als handelsübliches Gas. Auf Expeditionen und beim Bigwallen setzen sich mehr und mehr Systemkocher durch, bei denen Kartusche, Kocher und Topf eine Einheit bilden, die sehr gut windgeschützt ist. Das spart Gas und Zeit beim Kochen oder Schneeschmelzen.

Diese Kocher werden auch bei tiefen Temperaturen eingesetzt und in großen Höhen. Abzuraten ist von wiederbefüllten Schraubkartuschen, die in manchen Expeditionsländern angeboten werden. Ausgelaufene Gaskartuschen haben schon so manchen Gipfeltraum platzen lassen. Wenn man dauerhaft niedrigere Temperaturen erwartet, kann man auf einen Benzinkocher setzen. Benzin brennt unabhängig von der Außentemperatur und hat einen hohen Brennwert.

Im Gegensatz zu Schraubkartuschen ist Benzin weltweit verfügbar. Am saubersten verbrennt Reinbenzin (englisch „White Spirit“), das man in Supermärkten und Outdoorläden bekommt. Benzin aus der Zapfsäule enthält Schmierstoffe und andere Zusätze, die den Kocher verunreinigen: Man muss den Kocher dann regelmäßig reinigen. Das flüssige Benzin muss in einer Flasche mit einem Pumpsystem unter Druck gesetzt werden, der Brenner selbst muss vorgeheizt werden. Die Gefahr einer Stichflamme beim Anzünden des Kochers sollte nicht unterschätzt werden.

Benzin stinkt und rußt auch manchmal, ab und an muss man einen schwarzen Topf reinigen. Nichtsdestotrotz punktet Benzin in den arktischen Regionen und auf längeren Reisen mit mehreren Personen, da der Brennstoff günstig ist und bei tiefen Temperaturen verbrennt. Weitere Brennstoffe wie Esbit, Spiritus oder Holz sind bei extremen Unternehmungen nicht zu empfehlen, da der Brennwert zu gering ist. Kerosin verbietet sich wegen der starken Verschmutzung von selber.

Kochen im Zelt

Ganz generell muss vom Kochen im Zelt abgeraten werden. Eine offene Flamme birgt immer ein Brandrisiko. Das Zelt besteht aus Plastik, Funktionsbekleidung ebenso. Plastik brennt und schmilzt innerhalb von Sekunden den! Die Verbrennung von Gas oder Benzin verbraucht außerdem Sauerstoff, den wir zur lebensnotwendigen Atmung brauchen. Über tödliche Kohlenmonoxidvergiftungen berichtete bereits Franziska Haack in bergundsteigen, Ausgabe #116: „Erstickt im Zelt: Was ist passiert?“

Wer kurz vor dem Verdursten im Schneesturm trotzdem im Zelt sitzend Schnee schmelzen möchte, sollte dies im belüfteten Vorzelt machen oder mit einem aufgehängten Systemkocher bei zusätzlicher Belüftung des Hauptzeltes.

Kochen auf Expedition

Expeditionen nach Argentinien, Nepal oder in Polregionen stellen kochtechnisch besondere Herausforderungen dar. Große Höhen, tiefe Temperaturen und schwierige Logistik sind hier die Hauptgegner. Erst einmal gilt es, an den passenden Brennstoff zu kommen. Schraubkartuschen findet man auch in Expeditionsländern im Fachhandel, sie sind jedoch teuer. Organisierte Expeditionen haben mittlerweile Lager in Städten wie Kathmandu, in denen die passende Ausrüstung einfach abgeholt wird.

Winterbesteigungen wären ohne speziell angefertigte Kochausrüstung wie Gaskartuschen mit speziellen Wänden kaum möglich. Gaskartuschen nehmen ein großes Volumen im Rucksack ein, selbst wenn sie leer sind. Aktuelle Systemkocher mit integriertem Windschutz sind hier die gassparende Variante. Bei Kälte setzen viele Expeditionen immer noch auf Benzin, da Benzin ein besseres Volumen-zu-Brennwert-Verhältnis hat als Gas. Der Bedarf an Benzin lässt sich leicht errechnen. So benötigt man für fünf Liter kochendes Wasser bei kalten Temperaturen (ein Liter Frühstück, drei Liter Trinkwasser schmelzen, ein Liter Abendessen) etwa 250 Milliliter Benzin. Kocht man sparsam mit Windschutz und Wärmetauschtopf reichen 10 Prozent weniger, als Backup rechnet man 10 Prozent mehr. Auf www.winterfjell.de gibt es einen Rechner, mit dem man sich seine Benzinmengen ausrechnen kann. Benzinkocher sind allerdings wartungsintensiv und man muss unbedingt alles zur Reparatur und zum Reinigen des Kochers mitnehmen.

Expertentipp

Portrait Lukas Furtenbach

Lukas Furtenbach, Expeditionsveranstalter Furtenbach Adventures:

Auf unseren Expeditionen kommen unterschiedliche Kochersysteme zum Einsatz, je nach Gebiet, Berg und logistischen Möglichkeiten. Am Denali und in der Antarktis beispielsweise verwenden wir Benzinkocher mit reinem „White Gas“ als Brennstoff – vor allem wegen der Brennstofflogistik. Es wäre nicht möglich, Gaskartuschen in so großer Anzahl zu transportieren und zudem können sie in die Antarktis nur als Gefahrengut geflogen werden, was einen enormen logistischen Aufwand bedeutet. Nicht zuletzt würden die leeren Gaskartuschen auch eine erhebliche Abfallproblematik nach sich ziehen, da ja selbstverständlich alles wieder abtransportiert wird. Kochen im Zelt ist mit Benzinkochern wegen der Stichflammengefahr eigentlich auszuschließen. Außerdem brennen sie nicht immer sauber, können rußen und Schadstoffe freisetzen.

Bei den hohen Bergen im Himalaya und Karakorum verwenden wir für die Hochlager ausschließlich kleine, leichte und hocheffiziente Gaskocher des koreanische Herstellers Soto mit „Primus Powergas“-Kartuschen, die ein speziell für Kälte und Sauerstoffarmut optimiertes Gasgemisch aus Butan, Isobutan und Propan enthalten. Sie sind für den Einsatz in großer Höhe und in Hochlagern die effizienteste, sauberste und sicherste Möglichkeit, Schnee zu schmelzen und zu kochen. Wichtig ist immer die Sicherheit, insbesondere die Belüftung beim Kochen in den Apsiden des Zeltes. Dies gilt vor allem für den seltenen Fall, wenn wegen eines Sturms im Zelt gekocht werden muss. In den Basislagern kommen meist große Kerosinkocher zum Einsatz.

Welcher Kocher passt zu dir? 4 Kocher-Systeme im Vergleich

Update (01/2026) zur Brennstoffkompatibilität der Multifuel-Kocher:

Bei den getesteten Mehrstoff-Kochern zeigen sich teils Unterschiede zur ursprünglichen Darstellung. Der Optimus Polaris Optifuel nutzt ein Einzel-Düsensystem, mit dem sowohl Gas (Butan/Propan-Kartuschen) als auch flüssige Brennstoffe wie Benzin, Diesel, Petroleum oder Kerosin betrieben werden können – ein Düsenwechsel ist hier nicht erforderlich. Der MSR WhisperLite International kann dagegen kein Gas aus Schraubkartuschen verwenden, sondern nur flüssige Brennstoffe wie White Gas, unleaded gasoline und Kerosin (mit passenden Jets). Die MSR WhisperLite Universal-Version bietet zusätzlich Gas-Betrieb. Der Primus OmniFuel II verbrennt alle üblichen flüssigen Brennstoffe und Gas mit Jet-Wechsel. Spiritus/Alkohol ist bei keinem dieser Kocher als Brennstoff vorgesehen oder vom Hersteller empfohlen.

Du spülst nicht gerne ab, damit deine Hornhaut durchhält in der Bigwall. Dein Traumberuf wäre Astronaut gewesen. Du lebst gerne von Instant-Kaffee, Tee und Tütennahrung. Im Hochlager schaust du gerne dem Schnee beim Schmelzen zu, während dein Kocher an einer Hängevorrichtung baumelt. Dein Kocher ist der Systemkocher. Er hat durch seine Verbindung von Gaskartusche mit aufgeschraubtem Kocher und Topf den Windschutz integriert: Das spart enorm viel Gas. Das muss auch so sein, denn das hohe Gewicht des Kochers wird dadurch kompensiert, dass man weniger Gaskartuschen schleppen muss.

Systemkocher kann man nur auf ebenem Untergrund abstellen, durch den schmalen, fix aufgeschraubten Topf haben sie einen hohen Schwerpunkt. Im unwegsamen Biwak oder im Portaledge kann dieser Kocher auch mitsamt Topf aufgehängt werden. Theoretisch kann man in dem Topf auch andere Dinge außer Wasser kochen, in der Praxis hat man jedoch meist nicht genug Wasser dabei, um den Topf zu spülen, und nutzt ihn daher lieber als gassparenden Wasserkocher.

Systemkocher MSR Reactor mit 1-Liter-Topf

Anfang 2025 bringt Primus mit dem Ulti Stove ein leistungsstarkes und kompaktes Kochsystem auf den Markt, das speziell für den Einsatz unter extremen Bedingungen entwickelt wurde. Spannend ist die flammenlose Verbrennung: Der Brenner erzeugt keine Flamme, das Gas wird katalytisch verbrannt und ermöglicht so effizientes Kochen selbst bei widrigen Wetterverhältnissen. (Achtung: Dabei kann ebenso wie bei herkömmlichen Kochern das giftige Kohlenmonoxid entstehen.) Dank Infrarot-Übertragung wird der Topf direkt erhitzt, wodurch der Wärmeverlust minimiert und ein zusätzlicher Windschutz überflüssig wird. Aber Achtung: Der Kocher besitzt keine eigene Zündvorrichtung, ein Feuerzeug muss immer mit dabei sein.

Die kompakte Bauweise erlaubt es, den Kocher samt Gaskartusche platzsparend im mitgelieferten Topf zu verstauen, damit passt er gut in jeden Rucksack. Im Test draußen zeigte der Ulti Stove starke Ergebnisse: Ein Liter Wasser (10 °C) wurde in 4:19 min zum Kochen gebracht, wobei dafür 14 Gramm Gas verbraucht wurden (Leistung: 3000 W). Diese Effizienz prädestiniert den Kocher für alpine Expeditionen in großen Höhen oder bei extremen Wetterbedingungen. Der Ulti kommt mit verschiedenen Topfgrößen, die 2,5l-Ausführung eignet sich besonders, wenn Schnee geschmolzen werden muss. Zur optimalen Nutzung empfiehlt Primus die Nutzung mit umgedrehter Gaskartusche, hierfür sind einige Details zu beachten (PDF).


Du bist gerne mehrere Tage unterwegs mit Rucksack, Zelt oder Fahrrad. Morgens stellst du eine Mokkakanne auf und abends bist du kulinarisch genügsam: Nudeln mit Soße, die in einen kleinen Topf passen, sind dir gerade recht. Multitasking liegt dir nicht, am liebsten sitzt du neben deinem Kocher und hältst den Topf fest, damit das Essen nicht umkippt.

Dann ist ein kleiner Aufsetzkocher genau das Richtige. Er wiegt oft unter 100 Gramm, ist handlich und klein. Allerdings sind diese Kocher windanfällig: Mit einer hohen, stabilen Folie aus Alu lässt sich ein Windschutz bauen, vor allem wenn man kleine Gaskartuschen verwendet. Mit einem kleinen Topf, in den idealerweise die Kartusche verpackt werden kann, einer nicht zu großen Pfanne und einer Kaffeekanne hast du hier alles, was es zum Biwakieren braucht.

Aufsetzkocher Primus Fire Stick Stove

Gaskocher mit Zuleitung. Werte wie Stabilität und Ruhe sind dir wichtiger als leichtes Gewicht. Du suchst einen Kocher fürs Leben, mit dem du deine Zeit auf dem Campingplatz genauso genießen kannst wie eine längere Reise oder ein alpines Biwak. Nicht zu teuer, nicht zu schwer, du magst die goldene Mitte.

Gaskocher mit externer Zuleitung stehen dank ihres niedrigen Schwerpunktes stabil auf dem Boden neben der Gaskartusche. Auch größere Pfannen und Töpfe können hier wackelfrei stehen. Zusätzlich kann man den Brenner vor Wind schützen mit einem faltbaren Alublech. Kocher dieser Kategorie wiegen um die 200 Gramm.

Gaskocher mit Zuleitung Primus Express Spider II

Gerne kochst du mehrere Gänge, dein Kochgeschirr kann nicht groß genug sein. Du redest nicht gerne beim Kochen, dir kommt die Lautstärke dieser Kocher gerade recht. Außerdem liebst du den Geruch von Benzin, das dir beim Umfüllen in die Brennstoffflasche über die Finger tröpfelt. Pumpen für den Druck in der Flasche ist für dich willkommenes Unterarmtraining. Als routinierte:r Heimwerker:in hast du Nadeln, Zangen und Bürsten zur Reinigung des Kochers und der Düse sowieso dabei.

Multi-Fuel-Kocher sind in der Lage, verschiedene Brennstoffe zu verheizen, wobei man bei manchen Brennern dafür die Düse wechseln muss. Da sie alle neben der Brennstoffflasche stehen, sind sie stabil und können mit einem Alublech oder Ähnlichem vor Wind geschützt werden. Benzin brennt unabhängig von Höhe und Temperatur, der Brenner muss jedoch vorgeheizt werden.

Multifuelkocher SOTO Stormbreaker

Gaskartuschen-Physik

Bigwall-Alltag. Tütennahrung und kaum Platz.
Bigwall-Alltag. Tütennahrung und kaum Platz. Foto: Alexandra Schweikart

Obwohl Kartuschen „Gas“-Kartuschen heißen, beinhalten sie einen flüssigen und einen gasförmigen Anteil. Sie stehen unter Druck, man hört die flüssige Phase beim Schütteln. Bei Standard-Gasmischungen (z. B. Propan/Butan/Isobutan) ist die Gasphase reicher am niedrigsiedenden Bestandteil Propan (C3H8, Siedepunkt -42 °C). Betreibt man nun den Brenner, entnimmt man Gas aus der Gasphase.

Dadurch reichert sich der höhersiedende Bestandteil Butan C4H10 (Siedepunkt -1 °C) in der Flüssigphase immer weiter an. Bei kälterer Umgebung ist diese Anreicherung noch stärker und sie bewirkt eine Abnahme des Gasdrucks in der Kartusche, was zu weniger Leistung am Gasbrenner führt. Ist der letzte Rest Flüssigkeit verschwunden, verbrennt nur noch das restliche Gas, danach herrscht in der Kartusche der Umgebungsdruck. Ist es zu kalt, verbleibt das Butan einfach in der flüssigen Phase und verbrennt nicht mehr.

Sogenanntes Wintergas hat oft einen höheren Anteil an Propan kombiniert mit Isobutan (Siedepunkt -11,7 °C). Der Druck in diesen Kartuschen ist höher, üblicherweise bekommt man reines Propangas aber nur in stärkerwandigen Gasflaschen. Primus hat beispielsweise für das Kochen im Winter das Winter Gas entwickelt: Dank VaporMesh-Fleece wird der Druck erhöht und die Oberfläche für die Verdunstung des Gasgemischs vergrößert. Das ermöglicht Kochen bei Temperaturen bis zu -22 ° C. Reines Propan hat auch einen höheren Brennwert als Gasmischungen, noch höhere Werte haben Benzin und Petroleum. Allerdings benutzen Expeditionen mittlerweile auch in großen Höhen noch Gas-Systemkocher und nehmen den Verbleib von Rest-Flüssiggas in der Kartusche lieber in Kauf als einen Benzinkocher mitzunehmen.