OpenStreetMap und Co: Wo liegen die Grenzen digitaler Karten im Bergsport?Drei Tage in der Gletscherspalte: Bergrettung an der ZugspitzeHaftung bei Alpinunfällen: Selbst schuld! Oder doch nicht?Warum wir Bergsteiger so sind, wie wir sindBergführerserie: behelfsmäßige Kameradenrettung bei Vorsteigersturz im ÜberhangFree Solos: Sinnlose Heldenspiele?Laura Tiefenthaler: „Wir sollten Solo-Begehungen ignorieren statt feiern“„Women’s first ascents nerven, weil es sich wie eine Abwertung anfühlt“Colin Haley: „Ich hatte dem Rope Solo abgeschworen“Rope-Solo: Die Seiltechnik von Simon GietlFree Solo: Ultima Ratio oder der ganz normale Wahnsinn?Lead Rope Solo: Gesichertes Freiklettern ohne Sicherungspartner:inbergsönlichkeit: Laura TiefenthalerSAC-Bergnotfallstatistik 2025: Mehr Rettungen, weniger Todesfälle„Solo“: bergundsteigen #134 ist da!Wintertrilogie am Piz Palü: 3 Nordwandpfeiler an einem Tag Bergunfälle: Über Eigenverantwortung und Einzelfälle2025/ 26: Ein außergewöhnlicher Winter?Notbiwak: Das Wichtigste im ErnstfallLawine: Nassschneezyklen im Frühjahr How-To: Toprope-Solo-Halsband und geräteseitige VerdrehsicherungKinder & Bergausrüstung: Die richtige Ausrüstung findenBergsteigen mit Kindern: Chancen und GrenzenZwischen Erfolg und Bodenständigkeit: Babsi Zangerl im InterviewWo Gleichberechtigung aufhört: Muttersein und BergsteigenSexismus in den Bergen: Veraltete Denkmuster und GrenzverletzungenEisstabilität besser beurteilen: Die Ice Selection MethodEiskletterunfall: Beinahe-Absturz beim „Rope Solo“Sieg für Cochamó: Chiles Granit-Paradies geschütztPowder: Gefahrenzeichen von Triebschnee im Gelände wahrnehmen und erkennenSchneebrettlawinen: Bruchmechanik der SchwachschichtDer „Arlbergeffekt“: Mehr Spuren = weniger Lawinengefahr?LVS- und Störquellen-Check in geführten Gruppen: So geht’sFrühwinter & Lawinengefahr: Was man beachten sollte Verhauer: Lehren aus dem Lawinenabgang auf der NordketteMarkus Hofbauer: Eisklettern nach einem schweren UnfallLehren aus Kanadas verheerendstem LawinenunglückSchweizer Lawinenwinter 1951: So kam es zur KatastropheRegen im Hochwinter: Risiken für die SchneedeckeLVS-Ausrüstung: Ab wann muss ich mein LVS-Gerät austauschen?Kälteschutz durch Genvariante: Manche frieren andersLawinen sind für Gletscher entscheidendStefan Kosz: „Bergführen sollte nichts mit Heroik zu tun haben“Kochen unter Extrembedingungen: 4 Kochsysteme im Vergleich„Kinder“: bergundsteigen #133 ist da!Seilaufstiegstechnik: Seilgeräte, Schlingen und Klemmknoten, RücklaufsperrenLVS Geräte Test: Update 2025/26White Risk App: Lawinen melden leicht gemachtKletterseil in die Waschmaschine – ja oder nein?Wann wird der Altschnee zum Altschneeproblem?Sport und Leidenschaft: Alpinismus-Chronik 2024LARA: Local Avalanche Risk AssessmentAbsturz & Kälte: Die unterschätzten Gefahren des WintersVerhauer am Ortler: Die Kunst der Kommunikation„Free Solo“ und warum man nicht darüber schweigen kannKletterunfall: Lebensgefahr in der Marmolada-SüdwandSchnittfestigkeit der neuen BergseileMüll am Gletscher: gekommen, um zu bleiben!Risiken im Lawinenhang mit Munter, Snowcard und Skitourenguru: Same, same but different!UHMW-PE-Rucksäcke: Wenn Weiß das neue Schwarz istRessource Fels: Fürs Ego oder für alle?Warum wir Bergsteiger so sind, wie wir sindRisiko beim Bergsteigen: Von Felsklippen und anderen Unsicherheiten#alpinhacks: Abseil-Looping (Partnercheck beim Abseilen)Dämpfung adé: Barfußschuhe am Berg„Verzicht“: bergundsteigen #132 ist da!Speed-Versuch am Mount Everest: Gelingt Tyler Andrews der Rekord ohne Sauerstoff?Gewichtsausgleich beim Klettern: 5 Bremsassistenten im PraxistestDie Rega: Luftrettung in den AlpenKind statt Gipfel: Wenn die Berge warten müssenSelbstsicherungsgeräte: (Beinahe-)Unfälle und was wir daraus lernen könnenKletterroute vor Gericht: Wem gehört der Fels?Huber und Gietl eröffnen APassionata (9+), HeiligkreuzkofelHow-To: Assistiertes AbseilenVerhauer: Ungesichert in der WandJonas Schild gelingt Joy Division (8b) im Val di MelloHaftung bei Vereinstouren: Wer trägt die Verantwortung? Erstbegehung am Jirishanca, Peru: Gietl, Arnold und Huber eröffnen neue Route „Kolibri“Verhauer: Spaltensturz am Nesthorn NordwestpfeilerTrad-Klettern: Moderne Sicherungsmittel und Best PracticesSonnenschein-Anxiety, wie bitte?#alpinhacks: Der Stuflesser-KnotenMentale Gesundheit: So stärkt Bergsport die PsycheAlex Honnold: „Die Mondlandung des Free-Solo-Kletterns“FOMO: Haben Profis wie Babsi Zangerl & Co. Angst, etwas zu verpassen?Paul-Preuss-Preis 2025 an Babara Zangerl Klettern im Einklang mit dem Zyklus#alpinhacks: Abbauen ohne AbsturzDünn um jeden Preis: Die Schattenseiten des KletternsVogelschutz und Klettern – geht das?Lawinenunglück: Die ersten 10 Minuten zählenbergundsteigen #131 ist da!Steigeisen-Technik: Auf die Zacken, fertig, los!FOMO, Social Media & AlpinismusBlitzaktivität in den Alpen steigt deutlich durch Klimaerhitzung„Handy App führt Bergsteiger in den Tod“Brechen die Berge durch den Klimawandel auseinander?Kurzschluss 2.0: „Gehen am kurzen Seil“ in der Südtiroler BergführerausbildungHow do mountaineers tick? What psychology revealsBergführerserie: behelfsmäßige Kameradenrettung bei Nachsteigersturz im Quergang#alpinhacks: Abseilen mit Hilfsleinen (Rad Line & Co)Schneearm und Altschneeprobleme: Der Schweizer Winter 24/25Zahl der Alpintoten gestiegen: Alpinunfälle in Österreich 2024Wenn Berglust zur Bergsucht wirdGleitschneelawinen: Die großen Unbekanntenbergundsteigen #130 ist da!Ski & Zug: „Ein Rückflug hätte die ganze Reise zerstört“Schweizer Bergunfallstatisik 2024: Mehr Tote bei SkitourenUnter 3%: Den Bergführern fehlen die FrauenRoutensanierung: Ein Gremium gegen die Anarchie?Kolumne: GrundsätzlichNeutour Punta Pioda Nordwand „Luce e Tenebre“ (M8/A3/700m)bergsönlichkeit: Michael LarcherRückruf: Black Diamond Vision KlettergurtVerhauer Eisklettern: Rausgelüpft beim NachstiegssturzSkitour: Die Kunst der guten AufstiegsspurTourenbindungen: Was ist der Z-Wert?Wie entsteht eine Lawinenvorhersage? Teil 3/3: Die GefahrenstufeARVA NEO BT PRO: Freiwilliger RückrufAufruf zur Überprüfung: Klettersteigset: Edelrid Cable Comfort Tri#alpinhacks: Tyrolean Wrap mit der RettungsdeckeFilmkritik: Wanda Rutkiewicz und der Preis der HöchstleistungSpitzkehre?! Ich versteh’ nur Bahnhof!!!SNOBS: Die Community als Teil der Lawinenwarnungbergundsteigen #129 ist da!Lawinenzeit: Ein tödliches PhänomenWie entsteht eine Lawinenvorhersage? Teil 2/3: Die Beurteilung der GefahrenWas gibt es Neues am LVS-Markt im Winter 2024/25?Wie entsteht der Lawinenlagebericht? Teil 1/3: Die DatengrundlageGeführte Bergtouren gefährdet? Allianz fordert Absicherung der SelbstständigkeitStörquellen bei der LawinenrettungLVS-Geräte Test 2024/25: Pieps Pro IPS & Mammut Barryvox S25 Regeln für Skitouren im Skigebiet (aus Sicht der Pistenrettung)Bruchez: 82 Viertausender mit Ski – und ein Kampf der RekordeZangerl: Erste Flash-Begehung von Freerider (7c+) am El CapitanLVS-Rückruf: Mammut Barryvox 2 und Barryvox S2Lawinen der ZukunftDie Kunst des Normalhaken-Schlagens: 12 Praxis-TippsKlettern oder Kämpfen? Der (Sport)Soldat in der SpeedwallKlimawandel: die 5 alpinen Gefahren der ZukunftSeilrisse von dynamischen Kletterseilen: Das letzte ungelöste Problem?Katharina Hartmuth: Neuer Ultratrail-Rekord beim TORXOvertourism an den höchsten Bergen Ost-Asiensbergundsteigen #128 ist da!Olympia-Rückblick: Die Kunst des KletternsBohrhaken: Sichere Sache?Die Bohr-Maschinen: 5 legendäre Routen-ErschließerKlettern mit Behinderung: Inklusion auch andersrumDie 18 höchsten Abstürze, die bisher überlebt wurdenDialog: Kletterseil und Säureverhauer: Glück hoch 2 am Schrötterhorn5 historische Klemmkeile (und wer sie entwickelt hat)Lebensversicherung: Dynamische KletterseileJa muss das denn sein?Doping am Berg?Die Rettungsdecke als UV-Schutzbergundsteigen #127 ist da!Solenne Piret: Mit einer Paraclimbing – Weltmeisterin im GesprächAngelino Zeller: Mit einem Paraclimbing – Weltmeister im GesprächIn 7h:25min auf den Mont Blanc: Interview mit Hillary GeraldiOndra/Schubert: «Ziel ist es, die eigene Marke zu verkaufen»Getestet: Die neuen Sicherungsgeräte PINCH & NEOXBergwacht Bayern Wintersaison 23/24: Viele Pisteneinsätze und kuriose Geschichten«Heute ist weniger Ego im Spiel» Adam Ondra & Jakob Schubert im InterviewOndra/Schubert: «Andere Projekte sind nie zu einem Albtraum geworden»bergsönlichkeit: Peter LechnerFehler beim Abseilen: 20 TippsNotruf am Berg: 4 Szenarios#alpinhacks: Kletterschuh abgestürzt?Gleitschneelawinen: Das große Problem im Winter 2024Heiße Karten: Gefahren und Chancen von HeatmapsAI in der Lawinen-RisikobeurteilungWelche Halbseile in Dreierseilschaft?Bouldern in der Stadt: Eine Hommage an Probleme im BetonÖsterreichische Bergunfallstatistik Winter 23/24: Instabile Verhältnisse und mehr VerunfallteDavid Lama: Erinnerungen zum 5. TodestagEine App für alle (Not-)Fälle: 5 Notfall-Apps im Test#alpinhack: 3 Tricks für Skihochtourenbergundsteigen #126 ist da!Schutzbeutel zum Überleben: 3 Biwaksäcke für jeden EinsatzGirth-X beim Südtiroler StandWohlleben/Hinterberger: Die Salbit-Winter-Trilogie„Klimawandel bedeutet nicht, dass jeder Winter wärmer wird“„Sicherheitspapst“: In Memoriam Pit SchubertWenn’s wärmer wird, sollten wir vielleicht die Taktik ändern?Verleiten Lawinenairbags tatsächlich zu riskanterem Verhalten?Die Gefahrenstufe: Teufelszeug oder Allheilmittel?Auf falscher Fährte: Über das blinde Vertrauen in fremde AbfahrtsspurenGefahrenstufe selbst bestimmt: Der Nivocheck des Schweizer BergführerverbandesDie häufigsten Ernährungsfehler von Kletterinnenpro & contra: Klimakrise – keine Flugreisen mehr?Der Extremfall: Lawinenwinter 1999Lawinenairbags und ihr Einfluss auf das RisikoverhaltenNotfall Alpin (12/13): A/B-Problem bei allergischen ReaktionenWinter 2023/24: Was gibt es Neues am Markt?LVS-Gerät: Alkaline- oder Lithiumbatterien?Zwei Millionen Lawinen in GraubündenNotfall Alpin (10/13): Ablaufschema LawinenverschüttungNotfall Alpin (6/9): Erste-Hilfe-Material zur BlutstillungNotfall Alpin (9/9): E-Problem nach SkisturzNotfall Alpin (8/9): Neurologisches Problem (D). Teil 2 be FASTNofall Alpin (7/9): neurologisches ProblemNotfall Alpin (5/9): Kritische Blutung z.B. nach einem SpaltensturzNotfall Alpin (4/9): Erste Hilfe nach einer Lawinenverschüttung – Time is brain!Notfall Alpin (3/9): Einsatz des AEDs durch Notfallzeugen am BergLawinenkunde: Der Mensch ist SchuldNotfall Alpin (2/9): Atmung und KreislaufHauptsache Widerstand? 3 Seilbremsen im PraxistestNotfall Alpin (1/9): die ersten 5 MinutenWeniger Tote, mehr Verletzte: Alpinunfälle in Österreich 2023Hunde in Bergnot: Gibt es einen Anspruch auf Tierrettung?Frauen in den Bergen aus medizinischer Sicht: Tipps für BergsteigerinnenStörquellen bei der LVS-Suche: Wie Smartphones und Co. unsere Sicherheit beeinflussenGescheiter(t)? Über das Scheitern beim BergsteigenVerhauer: Skitour ohne Sicht – GPS macht’s möglich?bergundsteigen #125 ist da!Kolumne: Das Ruhezonen-ParadoxVor- und Nachteile der Leash beim EiskletternVerhauer: LVS-Gerät auf Skitour aus?+ / – Unterteilung der Gefahrenstufen im Schweizer Lawinenbulletin: Erste ErfahrungenLawinengefahr MenschInterview Thomas Feistl: Neues vom Lawinenwarndienst BayernVergleich probabilistischer Instrumente zur Risikoabschätzung im SchneesportDie Schneebibel – jetzt digital und kostenlosWintersport, Lawinen und die ZukunftKlemmknoten: FB-Kreuzklemmknoten vs. PrusikÜberprüfung Edelrid Mega JulRouten zeichnen: Skitourenguru mit neuem Feature19 Minuten gefangen in einer LawineStefano Ghisolfi: Hart, härter, 9c?Schneller als Dani Arnold: Neue Bestzeit für die Salbit-TrilogieWelchen Seilverbindungsknoten beim Abseilen?Kurzschluss? „Führen am kurzen Seil“ in der Schweizer BergführerausbildungNikolai Schirmer: „Ich habe akzeptiert, dass ich bei dem, was ich tue, sterben kann.“Übertraining: Risiken, Folgen und MusterNasim Eshqi: Die Kraft des WirbelwindsHow to Bigwall (3/3): How to Aid climb!?Schnell, schneller, totRecycling und Nachhaltigkeit für Bergsportausrüstung – Die Hersteller (Teil III)Recycling und Nachhaltigkeit für Bergsportausrüstung (Teil I)Recycling und Nachhaltigkeit für Bergsportausrüstung – das System (Teil II)Kletterhallen-Unfallstatistik 2022: Wo passieren in der Halle die Unfälle?Pro & Contra: (Null-)Toleranz bei nicht erreichten 8000ern?bergundsteigen #124 ist da!Paul-Preuss-Preis für Marko Prezelj und Laura TiefenthalerNachsichern & Simultanklettern mit Rücklaufsperre: Risiken und GrenzenVerhauer: Abseilen – Achtung Seilende!bergsönlichkeit: In Memoriam Robert RenzlerRobert Renzler: Die letzte BergfahrtHängesyndrom: Warum freies Hängen tödlich sein kannGewinnspiel: 3×2 Tickets für REEL ROCK 17bergundsteigen: 30 Jahre in ZahlenDer Schreckmarathon: Neue Rekord-Traverse in den Berner AlpenWenn der T-Anker zum Geschoss wirdDrohnen in den Alpen: Regeln, Grenzen und RettungseinsätzeAutobelay-Systeme: Mensch vs. MaschineLehrer lämpel: How to teach Bergsport?Klettern: Technologien vor 30 JahrenInternationaler BergrettungstagSo viele Unfälle wie nie: DAV-Bergunfallstatistik 2022Dehydrierung & Bergsport: Was passiert bei Wassermangel?#alpinhacks: Bremsknoten überwinden bei Selbstrettung aus der GletscherspalteLieber sterben lassen? Was der Unfall am K2 über unsere Gesellschaft aussagtDolomiten: Neue Touren in der Sellagruppe#alpinhacks: 4 Allzweckhelfer für unterwegsVerhauer: 4 Weitwanderer in Zillertaler Alpen gerettetSchlecht gelaufen? 4 Ansichten über das Scheitern am BergGPS im Bergsport – Quo Vadis?Abseilen aus der Route: Maillon Rapide oder Schnappkarabiner?Quad Anchor am Standplatz: Vor- und NachteileOhne Seil und Sauerstoff: Messner und Sieberer gelingt Erstbesteigung im Karakorum14 x 8.000 in 3 Monaten: Zwischen Lobeshymne und dem Untergang des AlpinismusEcopoint Climbing – Die Plattform für nachhaltiges KletternKolumne: Starke Staaten, Freiheiten & PrivilegienFalken-Fakten – und wie sie das Regierungspräsidium Karlsruhe darstelltBattert: „Es ist kein strategisches Ziel von uns, Verbotsraten anzuheben.“Hör mal! 7 spannende Podcasts über Berg(sport) und Bergmenschenbergundsteigen #123 ist da!#alpinhacks: Halbmastwurfsicherung mit RücklaufsperreHeikler Stoff: Was hinter den Diskussionen um PFAS stecktWenn Berge zu uns sprechen könnten, was würden sie sagen?Und Friede auf Bergen: 20 Jahre Tirol DeklarationHitzeschäden am Berg: Was tun?Billi Bierling und die 8.000er-GipfelVideo: Der 1970er-Weltrekord für Skiabfahrten auf 7.492 Meter HöheVerhauer: Vom Einsteigen in eine falsche Route3x Abschlussexpedition: Junge Alpinisten, Exped-Kader & SAC Frauen-ExpeditionsteamNEOX: Neues Sicherungsgerät von PetzlRealistischere Bewertung: Überarbeitung der SAC-WanderskalaKommerzielles Höhenbergsteigen: 4 Fragen an …7h 25min: Neuer Rekord am Mont BlancIst das GriGri-Problem wirklich so groß?Numerische Wetterprognose: Sicherheitsgewinn im Bergsport?30 Jahre Outdoorindustrie: „Unser Modell wird nicht überleben“Klettern mit mobilen Sicherungen: Wie verlässlich sind Friends?8.000er-Alpintourismus, Harila und die fehlende Stil-DiskussionHochtourismus: 30 Jahre kommerzielles Höhenbergsteigen in NepalSchäli, Gietl und Maynadier gelingt Erstbegehung am Meru PeakAlle 8.000er: Kristin Harila im InterviewMenschen – Massen – Mount Everest: 30 Jahre Höhentourismus im HimalayaBergsteigen in Zeiten der Klimakrise: Prof. Georg Kaser im InterviewBergsturz, Steinschlag und Co.: Wie gefährlich sind sie?Verhauer: Schicksalsseilschaft – wann ausbinden?Verhauer: Partnercheck sonst Partner (fast) wegAlarmmeldung „Kreislauf“ – Traubenzucker oder Defi?Drei Tage in Gletscherspalte: Rettungsaktion im HimalayaDie 7 häufigsten KletterverletzungenKarabinerbruch durch ZusatzsystemTag der offenen Tür 2023 am SLFRückruf: Wild Country Superlight RocksSpace Blanket: 6 Einsatzmöglichkeiten der RettungsdeckeHöhenbergsteiger Noel Hanna tödlich verunglücktNeuer Job: Sachbearbeiter*in SicherheitsforschungNachwuchsalpinisten: Balanceakt zwischen Bremsen und FördernProzessionsspinner: Feine Haare, heftige Reaktion Expeditionskader: „Es gibt mehr als Plastikklettern“Verhauer: LängsspaltensturzKolumne: Flugscham bei Alpinisten?Schweizer Bergunfallstatistik 2022: Weniger tödliche Unfällebergundsteigen #122 ist da!Freiwillige Rückrufaktion: 2023 Recon LT LVS-GerätSchön und gefährlich: Wie entstehen Wechten?Posttraumatische Belastungsstörung im alpinen Rettungsdienst„Hall of Fame“ – Die anspruchsvollste alpine Mixed-Route der Welt?#alpinhack: selfmade-Seilhalter für Mehrseillängen4x Alpinklettern: Der Reiz der VielfaltFree and High: Wo liegt die Zukunft des Spitzen-Alpinismus?Simon Gietl: Winter-Soloüberschreitung der GeislerspitzenDer Bergsportkommentar: Hilfe bei rechtlichen Fragestellungen rund um den Bergsportbergundsteigen BergmedienWisdom of Crowds: Senkt eine Gruppe das Lawinenrisiko?Citizen Scientists: Saharastaub & die SchneedeckeSchmelzumwandlung: Was passiert mit den Schneekristallen im Frühjahr?Verhauer Eisklettern: Kollaps einer EissäuleSüdtiroler Stand: Erwin Steiner im InterviewDas Auslösen einer Lawine und seine strafrechtlichen Folgen„Achtung Lawinen!“ – Was ist neu im Faltblatt?Winter 22/23: Was gibt es Neues bei den Lawinenlageberichten?Was wir von Albert Wenk über die Entwicklung der Bergsport-Ausrüstung lernen könnenAngewandte Rangdynamik: Über die Gruppendynamik am BergTrauerseminar: Wenn ein nahestehender Mensch in den Bergen verunglückt ist Schneebeobachtung: WMO ernennt das SLF zum KompetenzzentrumKältekunde: Über Erfrierungen am BergIch gehʼ mit meiner Laterne: Über Nachtskitourenpro & contra: NachtskitourenLawinenwarner: Fabianos Blick in die Schneedecke von morgen8 Fakten über die KälteHow to Bigwall (2/3): Richtig Haulenbergundsteigen #121 ist da!Schweiz: Neue Unterteilung der Gefahrenstufen im Lawinenbulletin mit + und –Grönland: Abschluss-Expedition DAV ExpedkaderJorg Verhoeven: Über Klettern & psychische ProblemeEinfach-, Zwillings- & Halbseile: Welches Seil wofür?Staatsanwaltschaft warnt vor gebrauchten Lawinenrucksäcken, Mammut kontertSeil verkürzen: 7 Methoden im VergleichPeru: Alpine Erstbegehungen in San Marcos und KreinSail & Climb: Frauen-Erstbegehung „Via Sedna“ auf GrönlandExpeditionsbericht: Die Jungen Alpinisten im Inshincatal, PeruLVS-Geräte-Test 2022pro & contra: Digitale TourenplanungDer Weg zum Alpinismus: 6 junge Bergsteiger*innen erzählenKolumne: Denkt Alpinismus die Natur als Ganzes?Die Crux bei der digitalen NavigationSkyrunning: Laufen im Himmel?Beinahe schiefgegangen: Das Unfallpotenzial beim BergwandernNasim Eshqi: „Wir Frauen können alles erreichen“Alpamayo: Ohne Gipfel am schönsten Berg der Welt#alpinhack: Wohin mit dem ganzen Schlingen-Kram?How to Bigwall (1/3): Planung & MaterialInformationslückenfüller: Verlieren wir das Gebirge als Erlebnisraum?bergundsteigen #120 ist da!Live aus dem Basislager: Social-Media-Vermarktung im BergsportKnow-How: Wie funktioniert der „Südtiroler Stand“?Climb first, talk laterPaul-Preuss-Preis 2022 an Thomas HuberVerhauer: Achtung, Stein!Rock’n’Roll: Nachsichern mit der Micro TraxionGünter Schmudlach: „Das Problem ist nicht die Digitalisierung, sondern der Mensch“#powderporn #climbporn: Social Media & BergsportFlugrettung in der Nacht: Geht das?GPS-Sportuhren im Test: Die digitale Wollmilchsau?Ist Schnee eigentlich immer weiß?Kolumne: Menschen und MassenKletter-Training: 10 digitale Trends für Kletterer und Boulderer#alpinhacks: Seiltrage einfach gestrickt in 10 SchrittenKlimawandel: Betreiben wir Bergsport in Zukunft anders?Der Hechenberg: Eine kleine AlpinhistorieRichtig versichert in den Bergen: 3 wichtige Hinweisebergundsteigen #119 ist da!Achtung Aus-Reißer! Kritische Bohrhaken erkennen und beurteilenTourengruppen mit Ski & Snowboard: Ein TeambuildingversuchHautkrebs am Berg: Die Schattenseiten des Lichtsbergsönlichkeit: Samuel Anthamatten & Jérémie HeitzHow-To: Improvisierter Rettungsschlitten aus 2 SnowboardsKolumne: Ranger, Wächter, Politesse?Kühler Kopf, heißes HerzDoppelzäsur: Was lernt ein Bergführer aus zwei Unfällen?Blind auf den Cerro TorreVerhauer: Warum Kommunikationsprobleme fatale Folgen haben können#alpinhacks: Abseilgerät runtergefallen 3.0Verhauer: Staublawine bei Lawinenwarnstufe 1Fürs Lernen leben: Pädagogik im BergsportVom Umgang mit der Klimakrise als Kletterprofibergundsteigen #118 ist da!Poljarnik: Erfahrungen aus der Arktisbergundsteigen intern: Simon SchöpfSeilschaft mit dem Tod[No] Friends on PowderdaysIn eisigen Höhen: Das Drama am Pigne d’Arollapro & contra: Brauchen wir einen Kletterführerschein?Fastest Rescue System: Wie sondiert man mit elektronischer Sonde richtig?Über Frauen, die auf Berge steigenSchneekristalle – Juwelen des HimmelsAbbauende Metamorphose einfach erklärtKing of Cold: Simone Moro über KälteSind wir noch zu retten?Kalt, kälter, tot: Was passiert beim Kältetod?Verflochtene IndustrieVerhauer: Wo bleibt das (Bauch-)Gefühl?Messners Seilschaftenbergundsteigen #117 ist da!Höher, schneller, weiter – und jünger?Die Alpenstange: Über Stock und StabLVS-Geräte 2021/22: 17 Modelle im ÜberblickLawinen-Airbags 2021/22: 8 Modelle im ÜberblickReife(n)prüfung – Mountainbiken als alpine KernsportartDie Tagline – wie haule ich richtig? Tipps von Babsi Zangerl und Jacopo LarcherDie Seilschaft: notwendiges Übel, Hölle zu zweit oder Team fürs Glück?Erstickt im Zelt: Was ist passiert?Umfrage: Wie kann der Lawinenlagebericht noch besser werden?Die neue bergundsteigen Website ist da!How To: Wie legt man mobile Sicherungen (Klemmkeile, Camalots und Co.) richtig?#alpinhack: Abseilgerät runtergefallen? 2.0Seil oder nicht Seil? 4 Sicherungstechniken für HochtourenAbsturz einer Seilschaft: Was wir daraus lernen können„Ich möchte Frauen ermächtigen!“ – Interview mit Rita Christenbergundsteigen #116 (Herbst 2021) ist da!Sturzangst: Alles nur in deinem Kopf?#alpinhack: Abseilen ohne AbseilgerätAnleitung zum professionellen SturztrainingHalbseiltechnik: Seilmanagement ohne Seilchaos?In extremen Köpfen: Warum Alex Honnold keine Angst kenntAbseilgerät runtergefallen?Bergwandern ist kein SpaziergangSommer 2021: bergundsteigen #115 ist da!Bergrettung wider Willen: Wie viel Unvernunft darf sein?„Wir sind alle Angstexperten“ – Interview mit Pauli TrenkwalderRichtig fürchtenTotal verbohrt#alpinhack: Knoten am SeilendeHow to Spaltenrettung?!Speed-Bergsteigen: Schnell in die ZukunftHeimlich, still und schnell: Albert NeunerKilian Jornet: Durch die Berge schwebenMit der Kraft des Gletscherflohs: Begriffe aus dem Speed-BergsteigenScheeeeeeeeee gmiatlich – mit Gästen auf TourPro & Contra: Geschwindigkeit am BergKlimaneutral Klettern – geht das?Halbseiltechnik – wieso, weshalb, warum?Julia Janotte: Gibt es ein akzeptables Risiko?Lama/Auer/Roskelley: The Last ClimbISSW 2020: Forschung zu Schnee und Menschen im SchneeAuf Speed: Geschwindigkeit und BergsteigenSicherheitsüberprüfung: PEGUET-Schraubverbindung bei EDELRID-ProduktenFrühjahr 2021: bergundsteigen #114 ist da!Antwort auf: „Die Lawinenkunde, das geheimnisvolle Wesen“Die Lawinenkunde – Das geheimnisvolle WesenIntegrative Lawinenkunde: Planen – Entscheiden – LernenWintersport und Klimaschutz. Wie passt das heutzutage noch zusammen?Selbstsicherung an Automaten: Empfehlung für KletterhallenAnselme Baud: Ski ExtrêmePIEPS: Neues Tragesystem für LVS-GeräteErste Winter-Solo-Begehung des Mittelpfeiler am Heiligkreuzkofel (2.907 m)Überprüft eure Sicherungsgeräte: Edelweiss „Kinetic“ und Beal „Birdie“Algorithmen in der Lawinen-RisikobeurteilungVivian Bruchez: „Steilwandskifahren ist Teil meiner Mission“Erstbegehung „Eremit“ (M9-, WI7-, R), PinnistalDer Tod im Tiefschnee – ohne LawineSteilwandskifahren: Nichts Neues – oder doch?SAC-Hüttenstatistik 2020: Im Zeichen von Corona8 Unschärfen & Irrtümer in der LawinenkundeGedanken zur Ethik des EiskletternsWie entsteht ein Lawinenbulletin?#bergundsteigen113 – Übersicht über alle Beiträgeintern: Robert RenzlerSki, Schuh & Bindung 2020/21, Teil 2 – Ski FreetourSki, Schuh & Bindung 2020/21: Teil 1, Ski-Leichtgewichte & RaceSki, Schuh & Bindung 2020/21, Teil 2 – Ski FreetourSki, Schuh & Bindung 2020/21: Teil 1, Ski-Leichtgewichte & RaceSki, Schuh & Bindung 2020/21, Teil 6 – TourenbindungenSki, Schuh & Bindung 2020/21, Teil 5 – Die neuen SchuheLawinen-Update 2020/21 des Österreichischen Alpenvereins mit Michael LarcherDie Lust am Wandern – eine Tiroler MotivstudieAlle Videos & Vorträge des Alpinforum 2020CIRCUS ANTARCTICA – Teil 1: Klassifikation und BerichterstattungCIRCUS ANTARCTICA – Fortbewegungsmittel und historische Hintergründe, Teil 2CIRCUS ANTARCTICA – Teil 3: Das Polarexpeditions-Klassifikations-Schemabergundsteigen #112 – Übersicht über alle BeiträgeMassen am BergCOVID-19 #10: Corona ist nicht die einzige Krise – und leider auch nicht die schlimmsteVerboten? Oder einfach keine gute Idee?Wieder nichts gelernt!Notfall Alpin (11/13): Pandemie – quo vadis? Teil 1Notfall Alpin (11/13): Pandemie – quo vadis? Teil 2Stressreduktion durch BergwandernWollen wir überhaupt aus Unfällen lernenintern: Chris Semmel#bergundsteigen111 – editorialbergundsteigen #111 – Übersicht über alle BeiträgeStumme ZeugenBetrunkene Seile und warum wir uns im Moment nicht an die eigene Nase fassen solltenR.A.G.N.A.R.R.A.G.N.A.R.bergundsteigen #110 – Übersicht über alle BeiträgeSLF-Winterrückblick 2019/20COVID-19 #9: Foto-WebcamCOVID-19 #8: Bergrettung, Martin GurdetCOVID-19 #7: Online-Leitfäden für AlpenvereinshüttenNotfall Alpin (13/13): Eine Frage der Kommunikation?COVID-19 #6: Christoph MittererCOVID-19 #5: Ruth OberrauchCOVID-19 #4: Stefan Steinegger, AVSCOVID-19 #3: Margareth HelferCOVID-19 #2: Simon GietlCOVID-19 #1Der neue LawinenlageberichtBeinahe-UnFall und was wir daraus lernen konntenFaktor Mensch und Entscheidungsprozesse – neue Betrachtungswinkel?Die letzte Seite… „Schräges“ von Georg Sojer aka SchorschSnow Plak: technische Schneeschuhe aus der GarageDie Alpinpolizei#bergundsteigen113 – editorialDer Sachverständige im StrafverfahrenGibt es ein Recht auf Bergsteigen?Recht auf Bergrettung#bergundsteigen109 – Übersicht über alle Beiträge20 Jahre Stop or Go – im Gespräch mit Michael Larcher„Wir werden von den Bettwanzen links überholt!“Portfolio Philipp BruggerPortfolio Simon MessnerWas ich schon immer über Schnee & Lawinen wissen wollte, aber bisher nicht zu fragen wagte. – Teil 1Was ich schon immer über Schnee & Lawinen wissen wollte, aber bisher nicht zu fragen wagte. – Teil 2Alpine Rechtsgespräche 2019Beating the amputation with a smileKein gewöhnlicher EinsatzGletschereis statt tropisch heißNachgefragt bei Stefan GattÜbersicht über alle Beiträge im #bergundsteigen108Im Gespräch mit Max Berger„Biabl, tu no zwoa Johr Knödl essen … und noar kimmsch wieder“„Das selbstbestimmte Leben ist mir heilig“Messners Einfluss auf das Klettern in den Dolomitenbergundsteigen im Gespräch mit Reinhold MessnerLeicht gemacht: Richtig KnotenVerbunden bis in den TodWhooWhoo „Heilige Berge“FB-PrusikIn memoriam Franz BachmannDer Feind im Bett. – Sie sind wieder da: BettwanzenÜbersicht über alle Beiträge im #bergundsteigen107Das Bayerische Kuratorium für alpine SicherheitDas Bayerische Kuratorium für alpine Sicherheit„Über Sicherheit muss man reden!“Statements: „Gehen am kurzen Seil“Ein Sommer wie damals…Übersicht über alle Beiträge im #bergundsteigen1062. Symposium für Alpin- und Höhenmedizin/ Mountain Medicine SymposiumDie W-Fragen zum BiwaksackBergundsteigen im Gespräch mit Berufsjäger Maximilian KoflerBe a social hero!Shitstorm Heaven – Willkommen in der alpinen Empörungs-CommunityÜbersicht über alle Beiträge im #bergundsteigen105(Druck-)VerbandEditorial #bergundsteigen105Nachgefragt bei Roman DirnböckPostest du noch oder bergsteigst du schon?Österreichische Gesellschaft für Schnee und Lawinen (ÖGSL)Nachgefragt beim Lawinenwarndienst SteiermarkKonsistenz in den Lawinenbulletins in den Alpen: ein Blick über die Landesgrenzen hinwegLawinengrössen „neu“Blauer EngelNachgefragt bei Markus HofbauerWildnis – eine Frage des LoslassensLukas Furtenbach über seine Everest-(Flash-)ExpeditionenNachgefragt bei Lukas FurtenbachObacht: Kette von FIXE gebrochenbergundsteigen fragt nach: GPS-Navigation am Berg. Teil 1bergundsteigen #104Noch mehr Eindrücke von Freitag, 12. Oktober, ISSW 2018Eindrücke von Donnerstag, 11. Oktober, ISSW 2018bergundsteigen im Gespräch mit Bruce TremperEindrücke von Freitag, 12. Oktober, ISSW 2018Eindrücke 2 von Dienstag, 9. Oktober, ISSW 2018Avalanche Divas Awards ISSW 2018bergundsteigen im Gespräch mit Markus LandrøEindrücke von Dienstag, 9. Oktober, ISSW 2018Divas-Night @ ISSW 2018bergundsteigen im Gespräch mit Klaus WagenbichlerEindrücke von Montag, 8. Oktober, ISSW 2018bergundsteigen im Gespräch mit Thomas Stucki und Christine Pielmeierbergundsteigen goes Social MediaWas ist der ISSW 2018Flo Hellberg verlässt DAVHöhenmesser GPS oder barometrischProblematik NassschneelawinenVorsorglicher Rückruf LVS-Geräte Ortovox 3+ mit Software Version 2.1Notruf-App PE-SOS: Der Rucksackgurt als NotfallhelferAvalanche goes socialAnleitung: „Weiches Auge“ – wie knoten und verwenden?Klettersteigset Norm 2017Wann lohnt sich das kurze Seil (nicht)?bergundsteigen im Gespräch mit Philipp Brugger und Simon MessnerGehen am kurzen Seil ist heikel. Die Alternativen auch.„Es wird schon nicht gerade jetzt passieren …“Gehen am kurzen Seil als sicherungs- und führungstechnische MaßnahmeKurz und schmerzlos

WhooWhoo „Heilige Berge“

(aus bergundsteigen #98, Sommer 2017)

Die Motivation, mein intrinsischer Drang zu diesem Beitrag, kam an einem Wochenende: Tag 1 einer geplanten Westalpendurchquerung – mit dabei ein Teilnehmer, der noch nie zuvor eine Skitour gegangen ist und noch bei 0 Grad auf 3.000 Meter Höhe auf der Suche nach dem Powder ist. Am selben Tag postet ein Freund ein Video eines Notfall-Biwaks im Schneesturm, das überschrieben war mit „spaß im schneesturm“. Am selben Tag war die ausufernde Online-Diskussion, nein eher Pauschalverurteilung, rund um den Lawinenunfall am Jochgrubenkopf in den Medien. 

Kurz herrschte Chaos in meinem Kopf. Was passiert hier? Und was verärgert mich?

Also machte ich mich ans Sammeln, Sortieren, Differenzieren und Nachforschen, bis ich die Ordnung und Dynamiken erkannte.

Neue Möglichkeiten und Dynamiken in sozialen Massenmedien

Mit dem Aufkommen der sozialen Medien sind es längst nicht mehr nur ausgebildete Journalisten oder Experten, die Artikel publizieren, sondern jeder kann und darf berichten, unabhängig von seiner journalistischen oder fachlichen Expertise oder ethischen Grundsätzen. Zudem konsumiert der Leser nicht nur mehr den Inhalt, er gestaltet ihn (passiv oder aktiv) mit (Produser), indem er kommentiert, teilt, liked oder einen eigenen Beitrag erstellt. 

Und das Spiel geht ins Unendliche – posten, teilen, liken, sehen.

Die neue mitgestaltende Masse ist das breite Publikum selbst, das in den sozialen Medien durch Kommentare, Likes und das reine Rezipieren der Inhalte zeitechte und interpersonale („inter“ im Sinne von „zwischen“) Kommunikationsmöglichkeiten hat und zudem die Sichtbarkeit von Beiträgen beeinflussen kann (user-generated-visibility) – je mehr Likes ein Beitrag hat, umso öfter wird er ausgespielt und angezeigt . Das Publikum kreiert somit nicht nur Feedback, sondern wird zur operativen Realität.

Kollektives Gate-Keeping meint hier das „Aussortieren“ der Inhalte durch das Publikum selbst, die Beeinflussung, welcher Content weiterverteilt, relevant oder beachtenswert ist. Diese Funktion hat(te) früher der Medienproduzent oder -inhaber selbst, der Chefredakteur, der einen Beitrag aufgrund von inhaltlicher Richtigkeit und Relevanz publizierte – oder auch nicht. Diese Funktion übernimmt nun das Publikum.

Aufmerksamkeit ist der „Katalysator für Kommunikationserfolg“ (Keyling, 2017, S. 31) und  der „Kampf um die Aufmerksamkeit“ ein prägendes Moment der Medienlogik (Keyling, 2017, S. 24). 

In klassischen Medien erfuhr der Autor die Aufmerksamkeit als Indikator seines Erfolges im Nachhinein. In der persönlichen Kommunikation (wie früher in Bergsteiger-Runden) hingegen im kleinen Kreis und direkt. Die Publizität, im Sinne des öffentlichen Bekanntseins, war bei beidem begrenzt. 

In den sozialen Medien gibt es eine neue Möglichkeit zu hoher Publizität, „als Gemeinschaftsleistung von Publikum und Journalismus“ (Keyling, 2017, S. 31). Das bedeutet, dass auch eine Privatperson durch gute Posts und viele Likes ein großes Publikum hat, das weit mehr als nur den direkten Bekanntenkreis umfasst und erreichbar ist, und dass Autoren (professionell oder nicht) zeitnah ein Feedback und Aufmerksamkeit bekommen. Diese neue Möglichkeit, Aufmerksamkeit und Publizität zu erhalten, ist verführend.

„Im Auge der Kamera, unter den Scheinwerfern der Studios, in der Aufmerksamkeit der Zuschauer wird aus dem sich präsentierenden Nobody ein wahrgenommener Jemand.“ (Altmeyer, 2016, S. 70)

Die neue Medienwelt ist ein einziges Resonanzsystem, „das der sozialen Vergewisserung der eigenen Existenz dient“ (Altmeyer, 2016, S. 19). 

„Verinnerlicht wird die performative Erfahrung des Selbst, von einem Publikum nicht nur angehört zu werden, sondern auch Rückmeldungen zu bekommen. Als visuelle Szene wird diese Resonanzerfahrung im impliziten Gedächtnis festgehalten, in einem unbewussten Register unserer Erinnerung, das nicht vergisst, selbst wenn die Show längst vorbei ist.“ (Altmeyer, 2016, S. 71)

Es geht darum, dass man beachtet, wahrgenommen, gesehen und akzeptiert wird. Man will ein Echo von der Welt bekommen – ein Feedback der ganzen Welt (und nicht nur mehr von seinen Bekannten). Der Wunsch nach Resonanz an sich hat immer schon zum Menschen gehört.

„Meine Hypothese lautet, dass die neue Medienwelt (…) soziale Sichtbarkeit anbietet und zur persönlichen Resonanzsuche geradezu einlädt. (…) weil Erfahrungen von Umweltresonanz zum Kern der Conditio humana gehören, weil Resonanzerfahrung dieser Art der Stärkung eines Gefühls von Identität und Bedeutung dienen.“ (Altmeyer, 2017, S. 19)

Hat man z.B. bei einer Tageszeitung nur die Möglichkeit unter einer begrenzten Anzahl von Inhalten auszuwählen, MUSS man in sozialen Medien die Inhalte selektieren, da die Masse der Information zu groß ist. 

„Eine Mitteilung ist also immer eine Selektion: eine Entscheidung für eine bestimmte Information, gegen andere mögliche; für bestimmte inhaltliche Sinnvorschläge und formale Darstellungsweisen, gegen andere mögliche.“ (Berghaus, 2011, S. 81)

Dies impliziert die Verantwortung des Empfängers, welche Teile der mitgeteilten Information er wahrnehmen will – also welchen Informationsgehalt einer Nachricht er annimmt. Schon in direkter, persönlicher Kommunikation wissen wir, dass das, was wir mitteilen wollten, nicht immer das ist, was beim Empfänger ankommt. Durch räumliche und persönliche Distanz zwischen Sender und Empfänger ist die Gefahr der Differenz zwischen mitgeteilter und wahrgenommener Information noch größer. Daraus resultieren dann Reaktionen wie „Das wollte ich mit meinem Post nicht bewirken!“. Entgegenwirken kann man, indem Postings, die mehrdeutig ausgelegt werden können, nur an einzelne Gruppen  gerichtet werden, von denen angenommen werden kann, die Botschaft im Sinne des Verfassers aufzufassen.

„Reziproke Effekte bezeichnen die Einflüsse der Medienberichterstattung auf die Protagonisten der Berichterstattung.“ ( Keyling, 2017, S. 70)

Der Contentersteller oder Protagonist bekommt in Echtzeit ein Feedback auf seinen Beitrag, der Leser bekommt mehr Macht. Dadurch hebt sich die Hierarchie zwischen Sender und Empfänger auf.  Durch Likes (oder auch Nicht-Liken) und Kommentare erhalten die Poster unmittelbar eine Rückmeldung des Publikums, ob ihr Bild, ihre Story oder Selbstinszenierung gut angekommen sind. Postings mit positivem Feedback dienen als Vorlage für neue, wodurch ein Effekt von „mehr von demselbe“ entsteht.

Umgekehrt lassen sich die reziproken Effekte aber auch vom Protagonisten auf die Zielgruppe, in unserem Falle die Bergsteiger, erweitern.

Die „Online-Bergsteiger“

Bergsteiger in den sozialen Medien

© argonaut.pro

Die Gruppe der diskutierenden und aktiven Bergsteiger in den sozialen Medien ist immens.  Einzelpostings mancher Onlinemagazine erreichen bis zu einer Million Personen. Es handelt sich um eine aktive „Social-Bergsteiger-Community“, die, wie beim Tod von Ueli Steck oder beim Lawinenunglück am Jochgrubenkopf, ihre Meinung und Be-/Verurteilung abgibt . 

In den sozialen Medien schreiben, diskutieren und kommentieren alle Gruppen von Personen, ohne Rücksicht auf Grenzen und egal, wie groß oder klein das Hintergrundwissen zum Ereignis ist. 

Im Social Web findet man vom bekennenden Anfänger über den Pseudo-Experten bis zum wirklichen Profi-Bergsteiger alle Gruppen von Bergsteigern. Alle fühlen sich als Teil der Community „Bergsteigen“. Oft wird dabei aber verkannt, dass es sich um einzelne Untergruppen handelt, deren Hintergrundwissen und Expertisen verschieden sind und die somit nicht dieselbe Sprache sprechen. 

So ist es für die einen klar, was eine Skihochtour ist, während andere drüber diskutieren, ob man Schneefelder mit Tourenschuhen begehen darf.

Die Erzählungen über Bergabenteuer gab es schon immer – genauso wie den Bergsteiger, der seine Leistung schmälert, den, der übertreibt, bei dem der Himmel immer schon ein bisschen blauer und der Powder ein bisschen tiefer war, diejenige, die sich immer schon gut in Szene setzen konnte, oder die, die gern ein paar Details dazuerfindet.  

Der Unterschied: Früher fanden diese Erzählungen in einer kleinen, persönlichen Runde, in direkter Kommunikation, am Vereinsstammtisch statt, jeder konnte direkt nachfragen, wenn etwas unklar war oder nicht ganz richtig erschien, fehlende Informationen wurden eingefordert, man kannte die Personen, die erzählten, die Berge waren meist in der Region, man kannte sie und die Bedingungen, die dort herrschten. 

Das Grundstreben war, ein Teil einer Gruppe zu sein, Anerkennung, Resonanz und Feedback für seine Leistungen zu bekommen, um sich einzuordnen und sich Tipps für die nächsten Bergerlebnisse zu holen. Die Motive bleiben dieselben in der Online-Welt, nur die technischen Möglichkeiten haben eine Entkoppelung von Raum, Zeit, Sozialem und Personen bewirkt (siehe hier weiter unten). Somit werden die Erzählungen schneller, globaler, an eine Masse von Personen, interpersonal ohne direkten persönlichen Kontakt gepostet.

Warum wird über Bergerlebnisse gepostet?

Wie bereits beschrieben, verschwimmen die Rollen des Content-Erstellers, des Rezipienten und des Publikums, genauso wie deren Motive für Postings.

© argonaut.pro

Viele Firmen, Brands und Medien nutzen soziale Medien für die Erreichung kommerzieller Ziele. Hier helfen auch Ambassadors und Influencer mit, deren Ziel es ist, eine Marke möglichst authentisch nach außen zu repräsentieren. Dies geschieht, indem sie Kleidung oder Ausrüstungsgegenstände einer bestimmten Marke tragen, und die  Leser über das Logo unbewusst darauf aufmerksam werden. Diese Art der Werbung wird von Lesern besser angenommen (da „authentisch“) und ist zudem nicht kennzeichnungspflichtig. 

Mit der Inszenierung eines Bergerlebnisses wird das Ziel verfolgt, sich gut darzustellen – ein Schlüsselbegriff „die Generation Selfie“. Man stellt sich selbst als Person in den Mittelpunkt des Geschehens und versucht, sich gut zu verkaufen und zu inszenieren, damit man auch die dementsprechende Resonanz und Aufmerksamkeit des Publikums bekommt . 

Das „Selfie“ ist meist nicht mehr selbstgemacht, sondern die Selfie-Darsteller positionieren sich und werden von jemandem Zweiten/Dritten fotografiert. Was das ganze am Berg absurd macht, wenn Postings betitelt sind mit „Im Sturm und Kälte zum Gipfel“ und dann ein Foto von 10 m Entfernung von den Protagonisten in Pose zu sehen ist – d.h. trotz „Sturm und Kälte“ hat man sich noch die Zeit genommen, sich zu positionieren und jemanden zu bitten, fotografiert zu werden. Kritisch sehe ich hier auch die Erfüllung von Klischees, meist geschlechterbedingt.

Diese Selbst-Inszenierung ist kein kurzfristiger Hype, auch keine neue gesellschaftliche Entwicklung – nur die technischen Möglichkeiten erleichtern es, diesen Wunsch nach Selbstdarstellung einfach und schnell an ein großes Publikum zu transportieren.

Ähnlich den früheren Fotoalben werden nun Bilder von Erlebnissen gepostet. Es scheint, als würden diese nur dann stattgefunden haben, wenn es ein Foto davon gibt. Ein schönes Erlebnis und eine gute Leistung war es zudem nur, wenn man auch viele Likes oder Herzchen dafür bekommt. Oder?

Anleitung zum Selbstexperiment: Du gehst oft auf den Berg? Dann poste doch drei Mal pro Woche ein Bild eines Bergerlebnisses (egal ob aus der Vergangenheit oder Echzeit). Du wirst überrascht sein, wie sich die Wahrnehmung deiner Umwelt dir gegenüber verändert. 

Der Berg wird häufig nur als Messlatte körperlicher Leistung gesehen: 1.700 Höhenmeter an einem Tag – hier geht es nicht mehr um das Erlebnis, sondern nur mehr um die abstrakte Leistung. Dies fällt unter den verbreiteten Social-Media-Trend des Körperkults #fitspiration, zusammengesetzt aus „fitness“ und „inspiration“. Hier  geht es bei Sport nicht primär um Gesundheit oder Spaß, sondern um vorzeigbare Werte wie den durchtrainierten, sehnigen Körper, das „sportliche“ Gesicht … Parallelen mit Workoutfotos von Fitnessgehern sind nicht zu übersehen . Dieser Trend deckt sich übrigens mit der Wahrnehmung der steigenden Anzahl an Pistenskitourengehern, deren Motivation oft die reine Fitness zu sein scheint.

Schauen Sie sich erfolgreiche Bergpostings an bzw. deren Bilder und suchen Sie den nicht-perfekten Körper.

Selten, aber doch beschäftigen sich Postings wirklich mit dem Berg oder der Tour. Informationsvermittlung zu Themen wie Sicherheit- und Risikoeinschätzung sind verschwindend gering (obwohl der Adressatenkreis gerade diese Informationen brauchen würde und sie auch liest, wenn sie vorhanden ist). 

Der Berg wird zum „center of attention“, zum gemeinsamen Thema für eine Gruppe von Personen, die sich nicht persönlich kennen. Durch Postings oder Anschlusskommunikation (Kommentare, Likes etc.) kann man dazugehören.

Durch die interpersonale Kommunikation schafft man Gemeinschaft, eine gemeinsame Lebenswelt, und gewährleistet somit eine vermeintliche Flucht aus der sozialen Anonymität – hin in eine digitale Gemeinschaft – mit digitaler Anonymität.

„Online zu sein ist, als ob man Teil der großartigsten Cocktailparty wäre, die jemals stattfände und nie zu Ende ginge. Wenn du ein E-Mail schreibst oder ein SMS, oder auf Facebook bist oder Instagram oder bloß den Links im Internet folgst, hast du Zugang zu einem ständig wechselnden Universum sozialer Kontaktoptionen.“ (Brooks, 2015, in Altmeyer, 2016, S. 18)

Signifikant werden diese Gemeinschaften in großen Facebook-Bergsteiger-Gruppen. Liest man hier Postings und Kommentare, hat man das Gefühl, die Leute kennen sich persönlich.

Dadurch, dass die Leser schnell selbst zum Schreiber werden, indem sie liken, kommentieren etc., treffen auch auf sie die oben genannten Motive und Motivationen zu. 

Der Wunsch nach Aufmerksamkeit und Publizität schiebt den Informationsgehalt und die Relevanz des Themas in den Hintergrund. Inhalte, die von vielen geliked werden, werden auch eher von anderen geliked – unabhängig von der Relevanz des Inhaltes. Ziel eines Postings ist daher weniger der Transport von Information, sondern die Gewinnung von Aufmerksamkeit und Publizität. 

Kommunikation ist demnach nicht erfolgreich, wenn Konsens in der Verständigung besteht und die mitgeteilte mit der wahrgenommenen Information übereinstimmt, sondern wenn sie Anschlusskommunikation nach sich zieht.

„Die zunehmende Bilderkommunikation fordert eine neu, bisher kulturell nicht ausgearbeitete Semantik, welche die alte, allein sprachbasierte Semantik ablösen muss.“ (Berghaus, S. 296)

Postings, und vor allem erfolgreiche Postings, bestehen aus einem kurzen Einleitungstext (Teaser), danach folgt ein Bild als Hauptbotschaft. 

Man kommuniziert in der Folge nicht nur einen Ausschnitt der Realität, sondern transportiert diesen Ausschnitt noch über die begrenzte und semiotisch eingeschränke Kommunikationsform des Bildes.

Hier wird von einem aktiven Publikum ausgegangen, das Medien konsumiert, um bestimmte Bedürfnisse zu befriedigen. Der Leser entscheidet also aus seiner Interessenlage und Bedürfnislage heraus, ob und was für ein Medienangebot er nutzt. Der Mediennutzen steht im Vordergrund.

„Mediennutzung wird hier als Form des sozialen Handelns verstanden, die aktiv, zielgerichtet und sinnhaft ist. Diese erfolgt in Abhängigkeit der eigenen Bedürfnisse, Probleme und Erwartungen. (…) Motive seiner Mediennutzung sind der Wunsch nach Unterhaltung, Information, Identifikation und Geselligkeit.“ 

Interessant sind in diesem Zusammenhang die Anfänge der Untersuchungen zur Mediennutzung. 1944 beschäftigte sich die Kommunikationswissenschaftlerin Herta Herzog mit den Motiven von Frauen für das Hören von Radio-Soaps. Sie fand folgende Motive für die Nutzung der Sendung:

Diese Motive kann man auch auf den Bergsport umlegen, für den die Motive gleichermaßen Gültigkeit besitzen.

Dieser Satz, dass der Nutzer der Inhalt der Botschaft ist, stammt vom Medientheoretiker Marshall McLuhan (1964/1992). 

Ursprünglich meint er, dass oft nicht der Inhalt einer Botschaft im Vordergrund steht, sondern das Medium, das die Botschaft transportiert. Erweitert man McLuhans These um „the user is its content“, geht es darum, dass der User sich selbst zum Inhalt der Nachrichten macht. 

Ein konkretes Beispiel: In einer Diskussion über den tödlichen Unfall von Ueli Steck postet ein User: „Traurig – aber vielleicht lernen andere aus dem Verlust, dass sich ‚Speed‘ und ‚Solo‘ langfristig nur selten mit ‚(hoch-)alpin‘ vertragen.“ Die inhaltliche Relevanz und der Informationsgehalt dieses Posts sind gering, primär geht es um die Ich-Botschaft, die eigene Positionierung als Experte.

Übung: Lesen Sie sich Kommentare zu Postings durch und versuchen Sie, die dahinterliegenden Ich-Botschaften des Schreibers zu identifizieren. 

Botschaften des Bergpostings

© argonaut.pro

Was sind die Zutaten für ein erfolgreiches Berg-Posting? Ein Bild mit Gipfelkreuz, Sonnenschein, einem lächelnden Gesicht #selfie, der dazugehörige Text setzt sich aus einem bekannten Gipfelnamen, den Eckdaten für den Erfolg (Höhenmeter und Zeit, #fitspiration #picsoritdidnothappen) und natürlich Infos zum ganzjährigen Abfahrtspowder oder anderen außergewöhnlichen Alleinstellungsmerkmalen (#awesome) zusammen. 

Für den unbedarften Leser scheint es ein Spaziergang zu sein – auf den Glockner, den Venediger oder den Geiger. Man sieht keinen Gletschergurt, kein Seil, liest nichts von Gefahrenstellen, alpinen Gefahren oder notwendigem Zeitmanagement (24/7-Bergsteigen). 

Positive Emotionen (Spaß, Freude, Wünsche etc.) werden gepostet und sorgen für die entsprechende Wirkung beim Leser. Bergsteigen macht immer Spaß und ist immer mit grandiosen Erlebnissen verbunden.

„Früher sei es nämlich so gewesen: Um fünf Uhr nachmittags, wenn der Großteil der Skifahrer und Wanderer den Heimweg antrat, da habe ‚himmlische Stille‘ geherrscht, selbst an den viel besuchten Ausflugszielen … Inzwischen herrscht 365 Tage im Jahr an 24 Stunden Betrieb – und das auch noch in den letzten Winkeln der Berge.“

So wird Axel Doering, Vizepräsident der Alpenschutzkommission Cipra Deutschland und Sprecher des Bund Naturschutz Arbeitskreis Alpen, in einem Beitrag in der „Süddeutschen Zeitung“  zitiert.

Es herrscht durchgehend Betrieb am Berg. Die vermeintliche Stille am Berg, die ja so viele Bergsteiger suchen, gibt es nie. 

Der Berg wird zum 24-Stunden-geöffneten Fitnesscenter – scheint klimatisiert, abgeschirmt und ganz ohne Gefahren.

Wie bei einem Posting zur Glocknerbesteigung scheint es, als brauche man für diesen Berg weder Gurt noch Pickel, als gäbe es keine alpinen Gefahren – keine Gletscher, keine Spalten, keine Grate, keine Wetterumschwünge. Und dabei handelt es sich gerade um einen Berg, der oft genug aufgrund der vielen Abstürze, die sich bei Besteigungen ereigneten, in den Medien war. 

Matthias Knaus, langjähriger Bergführer, und ich haben vor einigen Jahren Glaspylonen zum Gedenken an die Glocknerverunfallten gestaltet. Hier waren die alpinen Gefahren wie Gletscher, Lawinen, Fels, Wetter, Ausrüstung etc. (noch) ein großes Thema, was sowohl der Gemeinde Kals als auch dem ÖAV (der in die Umsetzung integriert war) sehr wichtig war. Diese Gefahren werden nun in sozialen Medien ausgeblendet.

„Was früher Drohkulisse war, gilt heute als Freizeitpark.“ 

Problematik der derzeitigen Darstellung der Berge

© argonaut.pro

Die Heile-Bergwelt-Postings und die Darstellung des Bergsteigens in den sozialen Medien wirken – die (selektierte, reduzierte, veränderte) Darstellung wird als Realität angenommen. Der Berg als Fitnessstudio, der Powder als sichere Ganzjahresattraktion.

Evaluiert man die Bergpostings nach den Kriterien des Kodex „Ethik in der digitalen Kommunikation“ , so werden die meisten alle Kriterien erfüllen – Fairness, Respekt, Verantwortung, Moderation, Klarheit, Transparenz, Höflichkeit, Privatsphäre. 

Aber aufgrund der beschränkten Textlänge und der Bildlastigkeit der Postings fehlen grundlegende Informationen. Dazu kommt, dass sich die Content-Ersteller mit Informationen natürlich auf das beschränken, was gut ankommt, und das sind wohl in den wenigsten Fällen Risikofaktoren, Schlechtwetterfotos oder Zeichen von Gefahren und Anstrengung.

Die Verantwortung liegt hier aber nicht nur beim Ersteller der Posts, sondern ebenso beim Rezipienten oder dem Publikum, die selbstständig und aktiv fehlende Informationen einholen sollten. 

Gerade im Bereich des Bergsteigens gibt es, aufgrund seiner Entwicklungen, verschiedene Zielgruppen mit verschiedenen Expertisen und Vorkenntnisse. So ist es für die „Experten“ nicht erwähnenswert, dass die Besteigung des Glockners im März noch als Skihochtour gilt, für die anderen, mit weniger Erfahrung, kann sich aber die Frage stellen, „ob man dazu Skier benötigt und ob auf über 3.000 Meter noch Schnee liegt.“

Ebenso ist es für diese erstgenannte Gruppe nicht erwähnenswert, dass ein Notbiwak im Sturm kein Spaß ist – trotz des humorvollen Teasers im Posting. Und ebenso ist es klar, dass man für eine Westalpendurchquerung nicht nur schon einmal eine Skitour gegangen sein sollte, sondern über ausreichende Kondition und technische Fähigkeiten verfügen muss.

Aber es gibt auch jene Gruppe, die die Hintergrundinformationen nicht haben. Die das Notfall-Biwak wirklich für lustig halten, glauben, dass man mit 30 Minuten Laufen pro Woche über eine ausreichende Kondition für Hochtouren verfügt und die häufig dann (auch) diejenigen sind, die bei Lawinenunfällen (Jochgrubenkopf) als eine der ersten (ver-)urteilen.

Aufgrund der Strukur von sozialen Plattformen kann ein Posting aus seiner ursprünglichen Content-Umgebung gerissen und einer anderen Zielgruppe zugeführt werden. So ist das  Posting mit dem Teaser „Zur Zeit geht fast alles! Unter den Aktuellen Bedingungen sind Einträge von Skihochtouren (Wildspitze), Klettersteige (Hohe Wand), Wanderungen mit Schneefeldern (Bad Hindelang) und Skitouren-Kletter-Kombinationen (Kühtai/Martinswand)“ auf einem Tourenportal für Experten harmlos. Herausgerissen und neu positioniert in der viralen Umgebung von Facebook stellt es an einer anderen Stelle eine unvollständige, fast gefährliche Information für den unwissenden Bergsteiger dar.

In seiner ursprünglichen Content-Umgebung ist der Text zum einen vollständig, zum zweiten ist er kongruent mit der Zielgruppe, die dort angesprochen wird.

Ein zweites Beispiel stammt von Mitte April, als man in Österreich noch einen Wintereinbruch mit bis zu einem Meter Neuschnee erleben durfte:

Im ursprünglichen Kontext (auf der Seite eines Lawinenwarndienstes vom 19.4.2017) mit dem ursprünglichen Teaser der reinen Information zur „Großen“ Lawinengefahr war das Posting unmisserständlich. Der neue Teaser in einer neuen (privaten) Umgebung lautete: „whoop whoop blower pow #amtauern dats ma guad aufpassen do draußen!“. 

Dies vermittelt zuerst mal „Big Powder“ und jede Menge Spaß, der eigentliche Informationsgehalt, nämlich die erhebliche Lawinengefahr, geht unter.

Social bedeutet nicht real. Ein Posting zeigt nur einen (subjektiven) Ausschnitt der Wirklichkeit – das Foto möglicherweise durch einen Filter  verschönert, vielleicht sogar erst Tage später gepostet. 

Neulich am Piz Buin:Die Autorin und ihr (Berg-)Partner im Aufstieg und am Gipfel des Piz Buin – allerbestes Social-Media „Whoowhoo“-Material.

Ein Beispiel – diesen Winter am Piz Buin: Ich allein am Gipfel, keine weiteren Bergsteiger. Ein perfekter Tag, strahlendes Lächeln. Klick – der Ausschnitt, der Social-Media-geeignet gewesen wäre.

Ebenso Realität, aber gerne nicht gepostet: Zumindest ab der Buinlücke hatten mehrere andere dieselbe Idee …

Die Realität: Mindestens 100 Leute waren an diesem Tag zur selben Stunde zum Gipfel unterwegs. Es handelte sich um Personen am kurzen Seil, geführt, mit wenig Erfahrung, die Situation am Berg war knapp vor einem gefährlichen Chaos. Beide Situationen zusammen waren an diesem Tag die gesamte Realität (s. Abb.) 

Eine große Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang der Bildsprache zu, worüber auch Stefan Winter im Vorwort zur Ausgabe von bergundsteigen #96 schrieb:

„… tragen Sektionen, Landesverbände und Bundesverbände Verantwortung für die alpine Bildsprache, die sich auch der psychologischen Wirkung bewusst ist und die Aspekte der Risiko- und Unsicherheitskommunikation berücksichtig. (…) Redaktionen und Autoren sollten sich selbstkritisch fragen:

Wie anfangs beschrieben, gab es die Darstellung der Bergerlebnisse immer schon – ebenso die Suche nach Resonanz und Feedback, die Übertreibungen und Verschönerungen. Doch durch technische Möglichkeiten findet eine Entkoppelung statt – von vorher limitierenden und kontrollierenden Instanzen. 

Wir posten a-zentrisch, losgelöst von unserer Region, wir posten in und für eine Weltgesellschaft und vergleichen uns auch mit dieser. (Also, falls Sie am Wochenende den Ihrer Meinung nach allerschönsten Gipfel bestiegen haben, schauen Sie auf Facebook, es hat sicher jemand einen noch schöneren erwischt als Sie.)

Wir posten a-sozial, im Schein der Anonymität, lesen Beiträge losgelöst von Autoren, kommunizieren nicht mehr direkt.

„Denn die Daten sind losgelöst von ihren Quellen; die ‚Autoren‘ hinter ihnen sind verschwunden.“ (Luhmann 1997 in Berghaus, S. 186)

Trotz eine Flut von Kommunikationsmöglichkeiten interagieren wir nicht mehr. „Interaktion“ bedeutet bei Luhmann generell „Kontakt unter Anwesenden“ (Luhmann 1997 in Berghaus, 2011 S. 191). Die Möglichkeit, nachzufragen, wie es in der direkten Kommunikation (non-verbal) gang und gäbe ist, wird in den sozialen Medien nicht wahrgenommen bzw. verwässert. Es besteht eine Distanz zwischen Sender und Empfänger.

Diese Entwicklung bringt auch eine vermeintliche Anonymität mit sich, die einen trügerischen Bereich der Sicherheit suggeriert, da nicht mehr der Sender als Einzelperson, sondern als Teil einer Gruppe postet. Und hat die Gruppe Kritik einzustecken, betrifft es keine Einzelperson.

Und genauso wie es in Diskussionen ein leichtes ist, im Schein dieser Anonymität Urteile zu fällen (statt es jemandem direkt zu sagen), lassen sich Nicht-Informationen oder kleine Unwahrheiten auch einfacher verbergen.

Postings ersetzen zunehmend die Informationen von Lawinenwarn- und Wetterdiensten, wenn nicht sogar die gesamte Tourenplanung (siehe Beispiel weiter unten).

Im Vorwort der Ausgabe #98 von bergundsteigen schreibt Silvan Schüpbach:

„Der alpinistische Anspruch, selber herauszufinden, wann und wo eine Tour machbar ist, scheint nicht immer vorhanden zu sein.“

Viele Leser haben den Facebook-Post vom 7.12.2016 über die neue Eisfall-Route auf den Lüsener Fernerkogel, die durch Philipp Brugger und Simon Messner erstbegangen wurde, gelesen und für ihre Tourenplanung übernommen. In den darauffolgenden Tagen wurde die Tour mehrmals wiederholt – und gepostet. Im einem Interview in bergundsteigen #98 meinten die beiden Erstbegeher dazu: 

„Nach der Erstbegehung haben wir uns gedacht, das wird mit Sicherheit niemand wiederholen, weil die Linie zwar schön, aber der Zustieg einfach zu lang ist. (…) Tatsächlich scheint vielen Leuten oft die Kreativität zu fehlen und sie laufen lieber den gebahnten Wegen nach. (…) Wir waren auch heuer am Eiger sehr überrascht, dass niemand unterwegs war, obwohl die Verhältnisse gut waren. Immer wenn in der Vergangenheit aber jemand Prominenter eine seiner Begehungen veröffentlichte, wurde die Nordwand regelrecht überrannt.“

Auf Karten, Wetterberichte und Tourenbeschreibungen wird verzichtet, wenn es ein Posting gibt. So berichtet eine Berg-Bloggerin eine Woche später über dieselbe Tour auf den Lüsener Fernerkogel und schreibt, sie musste „… das erste Mal lernen, wie weit es zum Gipfel sein kann, wenn es nur nach ein paar Minuten aussieht“, da diese Distanz im Post nicht explizit erwähnt war.

Die Planung des Bergerlebnisses aus den vielen kleinen Einzelteilen (Wetter, Lawinen, Tourenbeschreibung, Karten), die es wie ein Puzzle zu lösen gilt, um ans Ziel zu kommen, scheint zu verschwinden und die „neuen“ Bergsteiger kennen es auch nicht mehr. 

Viel einfacher ist es, mittels Einzelpostings eine Tour zu planen – genauso wie es im freien Gelände beobachtbar ist, wie viele Skitourengeher einer angelegten Spur (in Aufstieg und Abfahrt) stur folgen und wie wenige das umgebende freie Gelände nützen. Der Masse zu folgen ist einfacher. 

Schauen Sie in große Berggruppen auf Facebook, hier stellen User Fragen z.B. zu Klettersteigen „Wie der denn zu gehen sei? Ob sie das wohl schaffen?“. Sich mit den Schwierigkeitsskalen oder den weiteren Komponenten der Tour (Zu-, Abstieg, Länge) auseinanderzusetzen, scheint zu anstrengend zu sein oder die User können es nicht.

„Sobald eine Begehung bekannt wird, kommen die Massen und dann wird es auch gefährlich.“ (Interview Brucker/ Messner)

Helfen soziale Medien Unternehmen (und auch z.B. Hütten), ihr Marketing zu verstärken, um mehr Besuche und mehr Umsatz zu generieren, so bergen sie im alpinen Bereich doch mittlerweile Gefahren. Ein Posting kann Auslöser für die zig-fache Begehung einer Tour sein. 

Zudem bewerkstelligen die harmlosen Gletscher-Postings, das lustige Notfall-Biwak und die netten Lawinenfotos eine Verharmlosung der alpinen Gefahren: „Es herrscht zwar kein Krieg in den Bergen, aber nur harmlos sind sie auch nicht!“, so die treffende Aussage eines Bergführers. Wir „Berg-Experten“ wissen das, daher ist auch keines der Postings als verwerflich anzusehen. Aber was ist mit einer neuen Menge an Fitness-Bergsportlern, die über wenig alpine Erfahrung verfügen?

Wie bereits weiter oben beschrieben, ist ein Merkmal der sozialen Massenmedien, dass auch das Publikum und der Leser Verantwortung tragen – zum einen, da sie Reichweiten, Rankings und Ausspielen der Posts mitgestalten, zum anderen, da sie durch Reaktionen, Interpretationen und Handlungen ihre Verantwortung für ihre Interpretation tragen müssen.

Hier gibt es auch Handlungsbedarf, die Leser und Rezipienten auf ihre Verantwortung hinzuweisen, sich zusätzliche Informationen zu organisieren. 

Durch die fehlende Sensibilisierung und mangelnde Thematisierung sind sich viele Content-Ersteller der möglichen und auch irreführenden Wirkung ihrer Postings häufig gar nicht bewusst. So bekam ich auf meinen Beitrag zum Thema „Avalanche goes social“ in bergundsteigen das Feedback, dass gewisse Postings „So ja gar nicht gemeint seien!“ 

Das mag zwar stimmen, aber die Wirkung war trotzdem da.

Vor allem Privatpersonen kann man relativ wenig Vorwurf machen, dass sie posten – es handelt sich um ihr Privatleben und auch ihr Privatvergnügen–, sie dürfen nur nicht überrascht sein, wenn es falsch interpretiert wird. Schwieriger wird es bei der Vermischung von Personen, die Funktione in Vereinen haben oder öffentliche Posten besetzen.

Medien, Vereinen und Brands muss die Verantwortung, die sie beim Verfassen von Postings und beim Veröffentlichen von Fotos auf sozialen Plattformen haben, deutlich gemacht werden.

Verändern Posts das Bergsteigen?
Tragen sie zur Häufigkeit von Unfällen bei?

© argonaut.pro

Wie bereits weiter oben beschrieben, gehört die reziproke Wirkung auf Protagonisten bzw. ganze Themen und Zielgruppen zu einer der kritischen Dynamiken der sozialen Massenmedien. Kann somit eine veränderte, sprich positive/gefahrlose Darstellung der Berge das Bergsteigen an sich verändern? Kann es neue, unerfahrene Personen zur falschen Toure verleiten? Kann es Massen an Skitourengehern für bestimmte Touren mobilisieren? 

Beispielhafte Beobachtungen und die oben angeführten Posts legen diese Vermutung nahe. Für signifikante Daten fehlen aber Untersuchungsmodelle.

Um die Frage noch weiter zuzuspitzen: Können fehlende und unvollständige Informationen bei Postings in sozialen Medien Unfälle verursachen?

Nochmals erwähnt sei an dieser Stelle die Diskussion der Salzburger Bergführer und Bergrettung mit der Salzburger Land Tourismus Gesellschaft (SLT), dass „in Österreichs Tourismuswerbung es zu wenig fundierte Information über alpine Gefahren, Lawinen und Notfallausrüstung gebe.“ 

Muss man reagieren?

Nochmal zurückblickend auf den Anfang des Beitrages und die Auflösung dreier Ereignisse:

Es ist dieses Konglomerat an Bergsteigern, Inhalten und neuen Kommunikationsstilen, das dieses Bild (im wahrsten Sinne des Wortes) der Berge und des Bergsteigens bewirkt. Es ist das Nicht-Reagieren und Nicht-Kommentieren dieser Entwicklungen, das fehlende regulierende Einschreiten und das fehlende Vermitteln relevanter, zusätzlicher Informationen. 

Es ist der Vorwurf an uns selber, als Leser, User, Publikum, dass wir mitmachen und dass uns bis jetzt noch niemand gesagt hat, dass auch wir Verantwortung tragen.

Grundergebnisse aller grundlegenden Erörterungen sind:

Als das Sportklettern populär wurde, hat man Kletterscheine entwickelt, eigene Kurse angeboten und die Veränderungen thematisiert, Sicherheitsrisiken zu minimieren, die neue Zielgruppe über Gefahren aufzuklären.

Nun haben wir – laut Nutzerzahlen und Beobachtungen – ein große neue Gruppe von Bergsportlern, die mit teilweise wenig Vorkenntnissen in den Bergen unterwegs ist. Ihr primäres Mittel zur Informationsgewinnung und zum Austausch sind die sozialen Medien, die wiederum aber nur die schönen, netten, heilen Berge posten. 

Muss diese „neue, wenig informierte“ Gruppe betreut werden oder tragen sie 100 Prozent Eigenverantwortung auch für ihre Wissensbeschaffung?

Es wird online diskutiert, gepostet, kommentiert, geliked und gelesen – über den Unfall von Ueli Steck, über Wanderer mit Turnschuhen  auf Schneefeldern, über aktuelle Bedingungen und abgegangene Lawinen. 

Risk of ignorance meint die Gefahr, ein Thema nicht zu thematisieren. In diesem Fall diskutieren die Personen vor sich hin, ohne Input der alpinen Kompetenzträger.

Wer soll sich – wenn überhaupt – wie bei solchen Diskussionen beteiligen? Oder bietet man ein digitales, betreutes Feld, in dem die User moderiert ihre Meinungen austauschen?

Die Möglichkeit der alpinen Vereine liegt in der Vermittlung von Bergsport-Know-how und bei der Sensibilisierung für Gefahren und die Versorgung der neuen (nicht wertend gemeinten) unerfahrenen Bergsteiger mit all den notwendigen Informationen zum Thema Sicherheit und  alpine Gefahren, Bergsportdisziplinen, Tourenplanung und Hinweisen auf Informationsanbieter zu Wetter, Lawinen und Co.

Die veränderte Darstellung der Berge und des Bergsteigens in den sozialen Medien muss thematisiert, Leser, Schreiber und Publikum müssen hinsichtlich ihrer Verantwortung sensibilisiert werden – primär angefangen bei Fachmedien und -portalen sowie Professionisten. 

„Top down“ könnte man so die Wahrnehmung schärfen.

Braucht es zudem nicht nur eine Sensibilisierung, sondern vielmehr Richtlinien für das Verfassen von Bergsport-Postings, -Bildern und -Beiträgen? Ethik-Grundsätze, wie sie damals oder mehrmals für das Bergsteigen an sich erstellt wurden? Unter Mitwirkung der professionellen Content-Ersteller, Journalisten und adaptiert für den Bereich Bergsport? 

WhooWhoo! 

Das „WhooWhoo“ ist gerechtfertigt – auf alle Fälle. So soll Bergsteigen sein. 

© argonaut.pro

Doch schmunzelnd stellte ich fest, welche Freude es mir bereitet, das „WhooWhoo“ dort zu hören, wo es eigentlich hingehört: in der Seillänge, den Firnhang, das tolle Panorama vor Augen oder sonstwo am Berg.

Ende April genossen im Kühtai unzählige Skitourengeher den letzten Pulver auf geschlossenen Liftanlagen und man hörte nur fortwährend diesen Ausdruck der Freude – live und analog! ■

Literatur und Links

Verweise